1080-200 Banner Shopify Home

Glückslichter – eine spirituelle Geschichte über das Glück

Goldenes Licht strömt unter einer geschlossenen Tür auf den Holzboden

Die Glückslichter

Eines Tages klopfte es an die Tür. Ich ging hin, öffnete sie und dort stand: das Glück!

„Das ist doch verrückt!“, sagte ich. „Nein, ich heiße nicht Verrückt, ich bin das Glück“, antwortete es.

Wow, was für eine Überraschung, dachte ich, und ließ das Glück hinein. Gleich machte es sich auf dem Sofa gemütlich und erzählte mir, dass es schon lange an der Tür stand und klopfte – ich es jedoch nicht gehört hatte. Nur seiner Großzügigkeit und Geduld sei es zu verdanken, dass es noch zu dieser bewussten Begegnung gekommen ist.

„Aber warum habe ich dich nicht gehört?“ Das konnte ich gar nicht verstehen, denn alle wollen doch das Glück haben.

Das Glück lässt sich nicht verdienen

„Ja, das stimmt“, begann es und fuhr fort:
„Alle wollen gern das Glück bei sich haben, und doch lassen es nur wenige wirklich hinein in ihr Leben. Auch wenn sie es wollen, so ziehen sie dennoch oft nicht in Betracht, es bekommen zu können. Sie halten es nicht für möglich, es verdient zu haben. Doch da hat man euch Humbug erzählt, denn Glück muss man sich gar nicht verdienen, auch ist es keine Belohnung! Es ist euer gutes Recht, Glück zu haben. Doch vor allem: glücklich zu sein! Denn wenn ihr glücklich seid, werdet ihr auch Glück haben.
Eure innere Welt verwandelt bzw. bestimmt auch eure äußere Welt – diese zieht dann nach. Wenn aber folgend aus dem Glücklichsein im Inneren das Glück dann im Außen wirklich anwesend ist – also an der Tür steht und klopft –, nicht gehört und noch weniger hereingelassen wird, dann stimmt etwas nicht im Fluss. Im Kommunikationsfluss sozusagen. Das heißt, irgendwo ist eine Barriere.“

„Aha. Und warum habe ich dich dann auf einmal doch gehört, nachdem du schon so lange draußen gestanden hast?“

Das Glück lächelte verschmitzt und erzählte weiter:
„Ich könnte jetzt sagen, die Gnade war’s, doch wann sie dabei ist, erzähle ich später. Tatsächlich ist die Barriere mit der Zeit immer durchlässiger geworden – durch deinen Bewusstseinsprozess. Mehr und mehr hast du in dir Glück gespürt und mit diesem Gefühl in dein Leben und auch in dein Jetzt geschaut. Auf das, was da ist (welch Glück!), und nicht auf das, was fehlt (oh Jammer!).
Diese Verbindung mit der Dankbarkeit hat die Barriere bröckeln lassen.“

Die Glücksbarriere

„Was war das für eine Barriere?“, wollte ich wissen.

„Oh, eine Gewaltige! Denn sie war eine Vermischung aus Eigenem und vielem Fremden, familiär und kollektiv. Bestehend aus begrenzenden Glaubenssätzen sowie dem „Wenn-dann“, das nun einmal typisch für die Dualität ist. Wie anfangs gesagt, Glück nur zu bekommen, wenn man es verdiente, etwas leistete, hart arbeitete, in den Augen anderer glänzte oder wenn man gelitten hat, eine schlechte Zeit hatte oder ein Tal durchschritten hat und so weiter.
Das alles verhindert den freien Fluss des Glücks in euren Leben, denn: Natürlich sind die Gegebenheiten auf der Erde noch so, dass nach dem Tal der Berg kommt und nach der Dunkelheit das Licht.

Glückslichter Goldenes Licht strömt unter einer geschlossenen Tür auf den Holzboden
Illustration: KI unterstützt erstellt

Doch versteht: Das Glück ist jenseits all dessen und kann doch alles durchdringen! Es hat eine so hohe Frequenz, dass es überall sein kann. Auch im Tal. Sobald ihr annehmen könnt, dass es zutiefst zu eurem Sein gehört. Wenn ihr diese Möglichkeit erst einmal nur in Betracht zieht … das ändert schon einiges.
Ein Wandel beginnt. Und ehrlich gesagt, mir reicht es auch langsam, vor geschlossenen Türen zu stehen.“

„Hmm … sag, liebes Glück,“ – jetzt bin ich diejenige, die verschmitzt lächelt – „kannst du vielleicht auch mal durch Türen gehen?“

Die Gnade

„Ja, in der Tat!“, freut es sich über meine Frage und erzählt mir Folgendes:

„Wenn es im Seelenplan eines Menschen vorgesehen, dienlich oder notwendig ist, dann kann ich auch durch Türen gehen, hinter denen das Glück nicht für möglich gehalten wird.  Das heißt, die Tür öffnet sich nicht, indem die Barriere abgebaut wird, sondern ich gleite durch die geschlossene Tür hindurch. Und das, meine Liebe, ist nur zusammen mit der Gnade möglich. So etwas machen wir immer zusammen und zum höchsten Wohle von allen und allem.

In solchen Fällen ist es oft so – und darum geht es meist auch –, dass danach ein Prozess, eine Bewusstwerdung stattfindet. Ich muss schon sagen, ich liiiebe meine Verkörperung des Glücks! Diese Form, durch die sich mein Sein ausdrückt und die doch so formlos ist, ist einfach göttlich.
Ich danke euch sehr, dass ihr mir zugehört habt. Vielleicht könnt ihr mich von nun an mehr und mehr für möglich halten in eurem Sein und Leben. Meine Energie vermag alles, was ist, zu erheben, und das kann auch das Schwere leichter machen. Und unter uns gesagt: Meine Kapazitäten sind grenzenlos!“

Ich war ergriffen von diesem Glücksgespräch und hatte unmerklich die Augen geschlossen. Nach einem Zeitraum der Stille öffnete ich sie wieder und sah zum Sofa hinüber. Es war leer. Doch der ganze Raum glitzerte, ja, er war voller Glückslichter! Und ich auch. Ich atmete tief durch und fühlte mich einfach glücklich!

Danke.

17.10.2026
Melanie Ackermann
www.melanieackermann.de

Alle Beiträge der Autorin auf Spirit Online

Melanie Ackermann Melanie Ackermann

Melanie Ackermann – Autorin und Feinwesen – schreibt in Artikeln, Gedichten, Geschichten und in ihren Büchern über Sichtbares und Unsichtbares. Bisher hat sie drei Bücher veröffentlicht: „Das blaue Buch der Weisheit“, „Nirima – Das Licht überall“ sowie „Aus der Weisheit und dem Lichte – Gedichte“. Des Weiteren betreibt sie einen Shop mit den Nirima® Wohlfühl-Shirts.
„Die Glückslichter“ gibt es hier als:  Nirima® Wohlfühl-Shirts
Mehr Informationen zu diesem Projekt hier: https://melanieackermann.de/nirima/

Zum Autorenprofil