Autorin für das innere Kind, Selbstmitgefühl und spirituelle Lebenswege
Susanne Hühn ist Autorin, Seminarleiterin und staatlich anerkannte Physiotherapeutin. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Beziehung zum eigenen inneren Kind. Auf Spirit Online begegnen Leserinnen und Leser ihrer persönlichen Perspektive in Beiträgen zu Selbstverantwortung und innerer Entwicklung sowie in Besprechungen ihrer Bücher.
Wer Susanne Hühn kennenlernen möchte, findet hier ihre persönliche Selbstdarstellung, eine Einordnung ihrer Themen und ausgewählte Zugänge zu ihrem Werk. Das Beitragsarchiv von Susanne Hühn auf Spirit Online führt zu den veröffentlichten Texten und Buchvorstellungen. Ihre eigene Stimme steht im folgenden Abschnitt; die ergänzende Orientierung stammt von der Redaktion.
Das Profil verbindet damit zwei Perspektiven: Wie beschreibt eine Autorin selbst ihren Weg? Und welche Themen können Leserinnen und Leser in ihren Veröffentlichungen entdecken? Diese Unterscheidung ist wichtig, weil eine persönliche Lebensgeschichte, ein spiritueller Beitrag und eine Rezension verschiedene Textformen sind. Sie dürfen einander ergänzen, ohne dass ihre Aussagen dieselbe Funktion bekommen.
Susanne Hühn über ihren eigenen Weg
“Körper und Seele in Harmonie zu vereinen” ist mein Anliegen und das schon seit über 25 Jahren. Dabei gehe ich meinen eigenen Weg als Forscherin des Bewusstseins und des Zusammenspiels zwischen Körper und Seele. Wir können Psychologie, Körperbewusstsein und Spiritualität nicht voneinander trennen, wenn wir harmonisch und glücklich leben wollen.
Ich bin Fische, Aszendent Krebs, im chinesischen Horoskop bin ich Schlange. 1984 zog ich nach Berlin und ließ mich zur Physiotherapeutin ausbilden, 1992 folgte die Ausbildung zur psychologischen Beraterin. Mein eigener Weg führte mich 1989 zur Arbeit von Arndt Stein, Rhea Powers, Melody Beatty und Louise L. Hay – und von da aus immer weiter. Besonders faszinieren mich innere Reisen mit ihren unermesslichen Möglichkeiten, die ich bereits während meiner Tätigkeit als Physiotherapeutin oft anwandte.
Seit 1995 biete ich spirituelle psychologische Lebensberatung und Meditationskurse an. Dabei erlebe ich die Arbeit mit dem inneren Kind als ganz besonders hilfreich und wertvoll, sie liegt mir einfach. Aus dem, was ich in meinen Ausbildungen gelernt habe, entwickelte ich meine eigenen Ansätze und Techniken. Ich begann Anfang der Neunziger Romane zu schreiben, Ende der Neunziger kamen Sachbücher hinzu.
Ich liebe meine Arbeit. Ich lebe tatsächlich meine Berufung und bin dabei sehr erfüllt und glücklich. Von ganzem Herzen bin ich für dich da, wenn du meine Unterstützung brauchst und ich freue mich sehr, wenn ich deinen Weg ein Stück begleiten darf. Und wenn dich einfach nur meine Romane berühren und unterhalten, ist es mir eine mindestens ebenso große Freude!
Die persönliche Selbstdarstellung wurde in ihrer Stimme bewahrt. Das Ausbildungsjahr zur psychologischen Beraterin wurde nach ihrer heutigen eigenen Website auf 1992 berichtigt.
Biografische Orientierung und Arbeitsfelder
Susanne Hühns beruflicher Hintergrund und ihr schriftstellerischer Weg führen unterschiedliche Tätigkeiten zusammen. Ihr aktuelles Autorinnenprofil beim Schirner Verlag nennt sie als staatlich anerkannte Physiotherapeutin, Seminarleiterin und Autorin. Die Arbeit mit dem inneren Kind und bewusstes Selbstmitgefühl werden dort als Schwerpunkte beschrieben.
Ihre eigene Website erläutert ihren Weg ausführlicher. Die folgenden Eckpunkte beruhen auf dieser Selbstauskunft. Sie machen die Entwicklung nachvollziehbar, ohne verschiedene Ausbildungen oder Tätigkeiten gleichzusetzen.
| Zeitpunkt | Angabe aus ihrer eigenen Vita |
|---|---|
| 1984 | Umzug nach Berlin und Ausbildung zur Physiotherapeutin |
| 1992 | Beginn der Ausbildung zur psychologischen Beraterin |
| Seit 1995 | Spirituelle psychologische Lebensberatung und Meditationskurse |
| Frühe und späte 1990er-Jahre | Zunächst Romane, später auch Sachbücher |
Wer darüber hinaus ihre heutige Arbeitsweise kennenlernen möchte, findet die ausführliche Vita und ihre Angebote auf Susanne Hühns eigener Über-mich-Seite. Das Magazinprofil konzentriert sich auf die Autorin und auf die Zugänge zu ihren veröffentlichten Texten. Weiterführende Angaben zu ihrer Tätigkeit stehen auf der eigenen Website.
Das innere Kind als wiederkehrendes Thema
Die Arbeit mit dem inneren Kind zieht sich durch viele Veröffentlichungen von Susanne Hühn. Sie verwendet die Vorstellung eines inneren kindlichen Anteils, dem sich ein erwachsener Mensch mit Fürsorge und Verantwortung zuwenden kann. In ihrer persönlichen Darstellung verbindet sie damit eine Aufgabe, die ihr besonders am Herzen liegt. Der Verlag betont die beschützende Beziehung des Erwachsenen zu diesem Anteil.
Leserinnen und Leser begegnen dabei einer bildhaften Sprache. Das innere Kind wird angesprochen, begleitet oder an einen sicheren inneren Ort gebracht. Diese Bilder sind Teil der vermittelten Arbeitsweise. Wer einen Text liest, kann zunächst betrachten, welche Erfahrung damit beschrieben werden soll: ein Gefühl von Verletzlichkeit, der Wunsch nach Schutz oder die Möglichkeit, Verantwortung für die eigenen Reaktionen zu übernehmen.
Ein Zugang im Magazin ist der Beitrag Erkenne dein inneres Kind – und warum es gehört werden will. Er führt in Susanne Hühns persönliche und spirituelle Perspektive auf dieses Thema ein. Die Begriffe und Bilder dieses Weges sollten als solche gelesen werden. Eine bildhafte Beschreibung des eigenen Erlebens ist etwas anderes als eine medizinische Diagnose oder die wissenschaftliche Erklärung eines bestimmten Symptoms.
Für die Lektüre kann es hilfreich sein, zwischen der eigenen Beobachtung und einem angebotenen Deutungsbild zu unterscheiden. Ein Satz oder eine Übung kann ansprechen, ohne dass man daraus eine vollständige Erklärung der eigenen Lebensgeschichte ableiten muss. Ebenso kann ein Bild fremd bleiben. Ein guter Einstieg in eine Autorin lässt Raum dafür, genauer hinzusehen und eine eigene Haltung zu entwickeln.
Selbstmitgefühl und Selbstverantwortung zusammen betrachten
In Susanne Hühns Werk begegnen sich Zuwendung und Verantwortung. Die persönliche Vorstellung der Autorin betont ihre Freude am Begleiten von Menschen. Die bei Spirit Online vorgestellten Bücher greifen zugleich die Frage auf, wer in Beziehungen welche Verantwortung übernimmt. Damit lässt sich ihre Arbeit über ein einzelnes Schlagwort hinaus kennenlernen.
Selbstmitgefühl kann in dieser Lektüre bedeuten, das eigene Empfinden ernst zu nehmen. Selbstverantwortung richtet den Blick auf das eigene Handeln. Die beiden Fragen müssen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Gerade die Buchbesprechung zu Seh’ ich aus wie deine Mutter? zeigt, dass Fürsorge für das eigene innere Kind und die Verantwortung eines erwachsenen Menschen nebeneinander betrachtet werden können.
Ein konkreter Anlass zum Lesen wäre etwa ein Beziehungsgespräch, nach dem man sich fragt, weshalb eine Bemerkung so stark nachwirkt. Ein Buch kann Begriffe und Beispiele anbieten, mit denen sich darüber nachdenken lässt. Ob eine bestimmte Erklärung zur eigenen Situation passt, bleibt zu prüfen. Das Autorenprofil stellt solche Zugänge vor; es schreibt einer Leserin oder einem Leser keine Ursache für sein Erleben zu.
Dieser Blick auf die Texte schützt auch die Eigenständigkeit der Autorin. Ihre Aussagen werden nicht in allgemeine Regeln für alle Menschen verwandelt. Wer ihre Perspektive kennenlernen möchte, sollte ihre eigenen Formulierungen und die jeweiligen Zusammenhänge lesen. Dabei können Zustimmung, eine weiterführende Frage oder ein begründeter Abstand gleichermaßen entstehen.
Ausgewählte Sachbücher von Susanne Hühn
Die folgenden Titel zeigen verschiedene Schwerpunkte ihres Sachbuchwerks. Die Angaben beruhen auf den jeweiligen Verlagsseiten. Die kurzen Beschreibungen dienen der Orientierung; sie ersetzen keine vollständige Rezension oder die Lektüre des Buches.
Die Heilung des Inneren Kindes
Der Schirner Verlag führt Die Heilung des Inneren Kindes als erweiterte Neuausgabe 2026 mit einem Vorwort von Stefanie Stahl. Der Untertitel stellt Selbstannahme, emotionale Stabilität und innere Sicherheit in den Mittelpunkt. Die Verlagsbeschreibung verbindet den Ansatz mit Körpererleben und beruhigenden Geschichten. Diese Beschreibung erläutert die Ausrichtung des Buches.
Für Leserinnen und Leser, die eine umfassendere Einführung in Susanne Hühns Ansatz suchen, ist dieser Titel ein naheliegender Ausgangspunkt. Auf der Verlagsseite zur Neuausgabe stehen die bibliografischen Angaben und eine Leseprobe. An der Leseprobe lässt sich prüfen, wie die Autorin erklärt und ob ihre Ansprache zum eigenen Interesse passt.
Ich lasse Deines bei Dir
Bereits der Titel Ich lasse Deines bei Dir lenkt die Aufmerksamkeit auf das Verhältnis zwischen eigener Verantwortung und den Angelegenheiten anderer Menschen. Wer sich für Susanne Hühns Beschäftigung mit Abgrenzung interessiert, findet hier einen weiteren Zugang. Die Verlagsseite zu Ich lasse Deines bei Dir erläutert den Inhalt und die konkrete Ausgabe.
Beim Lesen eines solchen Titels lohnt sich eine genaue Frage: Wie werden Verbundenheit und persönliche Grenzen miteinander ins Gespräch gebracht? Ein Buchtitel verdichtet ein Thema stark. Erst die Argumentation und die Beispiele zeigen, was im jeweiligen Zusammenhang mit dem Loslassen fremder Verantwortung gemeint ist. Deshalb sollte aus dem Titel allein keine allgemeine Aufforderung abgeleitet werden, sich aus jeder schwierigen Beziehung zurückzuziehen.
Der innere Erwachsene
Der innere Erwachsene ergänzt den Blick auf das innere Kind um eine erwachsene Position. Für die Orientierung im Werk ist schon diese Gegenüberstellung aufschlussreich: Die Aufmerksamkeit richtet sich auch auf den Anteil, der Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen soll. Die Verlagsbeschreibung zu Der innere Erwachsene bietet weitere Informationen zum Buch.
Die beiden Bezeichnungen können beim Lesen als Bilder eines inneren Gesprächs betrachtet werden. Entscheidend ist, wie die Autorin damit arbeitet und welche Aufgaben sie ihnen zuschreibt. Wer sich ihrem Ansatz nähern möchte, muss diese Sprache nicht schon vorher übernehmen. Es genügt zunächst, nachvollziehen zu wollen, wie sie ihre Perspektive erklärt.
Auch Die Liga der blonden Engel gehört zu den beim Schirner Verlag aufgeführten Titeln. Die Auswahl hier bildet also nur einen Teil ihres Werks ab. Weitere Bücher und Meditationen sind im verlinkten Verlagsprofil zu finden.
Buchbesprechungen auf Spirit Online
Ein Autorenprofil gewinnt an Aussagekraft, wenn es auch konkrete Veröffentlichungen erschließt. Auf Spirit Online hat Heike Schonert mehrere Bücher von Susanne Hühn besprochen. Die Rezensionen dokumentieren ihre jeweilige Leseerfahrung. Ihre Bewertungen sind die Perspektive der Rezensentin und keine Selbstaussagen Susanne Hühns.
Seh’ ich aus wie deine Mutter?
Die Rezension zu Seh’ ich aus wie deine Mutter? betrachtet das innere Kind im Zusammenhang mit Partnerschaft. Heike Schonert beschreibt die Auseinandersetzung mit Reaktionen, Erwartungen und zugeschobener Verantwortung. Sie hebt die lebensnahe Darstellung und den Humor hervor. So wird sichtbar, dass das Thema in diesem Buch mitten im Beziehungsalltag angesiedelt ist.
Diese Besprechung eignet sich als Einstieg, wenn du wissen möchtest, wie Susanne Hühn persönliche Entwicklung mit dem Zusammenleben von Menschen verbindet. Sie zeigt zugleich, welche Fragen die Rezensentin an die Lektüre heranträgt: Wie kann man eigene Reaktionen besser verstehen? Wo wird vom Gegenüber erwartet, eine elterliche Rolle zu übernehmen? Und wie verändert sich ein Gespräch, wenn die eigene Verantwortung deutlicher gesehen wird?
Fremdvögeln geht gar nicht
Der Roman wird im Magazin unter dem Titel Spiritualität und Sexualität – Roman von Susanne Hühn vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen vier Frauen, deren Beziehungen, Freundschaft und Liebesleben. Heike Schonert schildert in ihrer Rezension, wie der Roman sie mit eigenen Vorbehalten konfrontiert hat und wie die Figuren Fragen nach Offenheit und persönlicher Integrität aufwerfen.
Damit erschließt die Buchbesprechung eine andere Seite der Autorin als ein Selbsthilfebuch. Ein Roman kann Widersprüche durch Figuren und Handlung erfahrbar machen. Leserinnen und Leser verfolgen, was die Beteiligten wollen, verbergen, wagen oder verlieren. Sie müssen die Entscheidungen einer Figur nicht gutheißen, um sich mit den darin liegenden Fragen auseinanderzusetzen.
Wer Susanne Hühn bisher vor allem mit dem inneren Kind verbindet, findet hier einen Zugang zu ihrer erzählerischen Arbeit. Die Rezension lässt auch eine kritische Beobachtung stehen: Heike Schonert empfand den letzten Teil als sehr rasch erzählt. Das macht deutlich, dass eine Buchvorstellung eine persönliche, abwägende Leseerfahrung sein kann.
Manuelle
Die Rezension zu Manuelle stellt einen Roman vor, in dem Liebe, Scham, innere Zerrissenheit und der Wunsch nach einem authentischen Leben eine Rolle spielen. Heike Schonert beschreibt, dass sie zunächst unsicher war, ob das Buch sie ansprechen würde. Mit dem Fortgang der Handlung wuchs ihre Neugier auf die Figuren und ihre Wege.
Für das Autorenprofil ist dieses Beispiel deshalb interessant, weil es den Unterschied zwischen Thema und literarischer Begegnung zeigt. Wer einen Roman liest, erlebt eine Geschichte in ihrer Entwicklung. Eine kurze Inhaltsangabe kann den Ausgangspunkt nennen, aber die Wirkung der Figuren und die eigene Reaktion auf sie erschließen sich erst bei der Lektüre. Die Buchbesprechung gibt einen Eindruck davon, wie eine solche Begegnung verlaufen kann.
Welcher Einstieg passt zu deinem Interesse?
Wenn du Susanne Hühn erstmals liest, kannst du beim eigenen Interesse beginnen. Für ihre persönliche Haltung ist die Selbstdarstellung ein guter Ausgangspunkt. Für die Arbeit mit dem inneren Kind bieten der verlinkte Magazinbeitrag und die genannten Sachbücher unterschiedliche Zugänge. Wer lieber über Geschichten nachdenkt, kann bei den Romanbesprechungen beginnen.
Du musst dich dabei nicht sofort für eine ganze Methode oder Weltanschauung entscheiden. Ein einzelner Text kann zunächst eine Begegnung mit der Stimme einer Autorin sein. Achte darauf, wie sie ein Thema entwickelt, welche Bilder sie verwendet und welche Fragen dir selbst beim Lesen kommen. Auch eine Rezension kann hilfreich sein, wenn du die Perspektive einer anderen Leserin danebenstellen möchtest.
Besonders lohnend ist es, die Textformen bewusst zu unterscheiden. Eine biografische Angabe beantwortet eine Frage nach dem Lebensweg. Eine persönliche spirituelle Aussage beschreibt eine Haltung. Eine Romanhandlung gestaltet Möglichkeiten und Konflikte. Eine Rezension beurteilt ein Buch aus einer bestimmten Leseerfahrung. Diese Unterschiede helfen, die Texte in ihrem jeweiligen Anspruch zu verstehen.
Das Beitragsarchiv oben führt zu weiteren Veröffentlichungen im Magazin. Für aktuelle Seminare, Kurse und Kontaktmöglichkeiten ist Susanne Hühns eigene Website die passende Anlaufstelle. So kannst du zwischen dem Kennenlernen ihrer Texte und der Information über ihre heutigen Angebote wählen.
Quellen zum Profil
Die biografischen Ergänzungen beruhen auf Susanne Hühns eigener Vita und dem Autorinnenprofil des Schirner Verlags. Die Buchangaben wurden anhand der jeweils verlinkten Verlagsseiten geprüft. Die Einordnung der Magazinrezensionen bezieht sich auf die genannten Texte von Heike Schonert. Persönliche Aussagen im Abschnitt über ihren eigenen Weg stammen aus der bestehenden Selbstdarstellung der Autorin.
Über dieses Autorinnenprofil
Susanne Hühn · Persönliche Selbstdarstellung mit ergänzender Orientierung von Spirit Online.
Erstveröffentlichung: 30.09.2015 · Redaktionell aktualisiert: 06.10.2026
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