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12 goldene Regeln seelischer Gesundheit aus Sicht der TCM

Sabine Kohlhepp TCM chinese-medicine

12 goldene Regeln seelischer Gesundheit: Fragen für Deinen Alltag

12 goldene Regeln seelischer Gesundheit sind für mich eine Einladung, den eigenen Alltag bewusster zu betrachten. Ich habe die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) studiert und verbinde ihre Bilder von Wandel und Gleichgewicht mit Fragen, die mir in der Begleitung von Menschen begegnen. Die folgenden Regeln sind meine persönliche Zusammenstellung zur Selbstreflexion – keine amtliche TCM-Leitlinie und keine Anleitung zur Behandlung psychischer Erkrankungen.

Was TCM mit diesen Gedanken zu tun hat

In der TCM werden Yin und Yang, die fünf Wandlungsphasen und Qi verwendet, um Zusammenhänge von Körper, Lebensführung und Umwelt zu beschreiben. Der Ausdruck Lebensenergie Qi gehört zu dieser traditionellen Vorstellungswelt. Diese Begriffe können beim Nachdenken helfen; sie sind keine wissenschaftlich nachgewiesenen Messgrößen für seelische Gesundheit.

TCM umfasst unterschiedliche Verfahren, darunter Akupunktur, Bewegung und Pflanzenpräparate. Ihre Wirkungen und Risiken müssen je nach Verfahren und Beschwerde getrennt beurteilt werden. Das US-amerikanische NCCIH ordnet Forschung und Sicherheitsfragen zur TCM ein. Bitte lass anhaltende körperliche oder psychische Beschwerden fachlich abklären und setze verordnete Behandlungen nicht wegen einer Lebensregel ab.

Meine zwölf Regeln – als Fragen an Dein Leben

1. Erinnere Dich daran, dass sich vieles verändert. Leid kann sich wandeln, auch wenn es sich mitten darin endlos anfühlt. Frag Dich nicht, wann Du endlich wieder „funktionierst“, sondern was Dir heute etwas Halt gibt. Wenn Deine Verzweiflung anhält, musst Du sie nicht allein tragen.

2. Unterscheide Anteilnahme von Verantwortung. Du darfst einem Menschen nah sein, ohne jedes seiner Probleme lösen zu müssen. Wo kannst Du konkret helfen? Und wo wäre ein freundliches Nein ehrlicher als eine Zusage, die Dich überfordert?

3. Lass Entscheidungen in Deinem Tempo reifen. Selbstverantwortung bedeutet nicht, jede Schwierigkeit allein zu bewältigen. Sammle, was Du weißt, sprich mit jemandem und entscheide über den nächsten machbaren Schritt. Eine Pause kann Teil dieser Verantwortung sein.

4. Prüfe Deine inneren Bilder. Manchmal kämpfen wir gegen eine Befürchtung, bevor etwas geschehen ist. Welche Beobachtung spricht für sie, welche dagegen? Das soll echte Sorgen nicht kleinreden. Es kann aber helfen, Vorstellung und gegenwärtige Situation auseinanderzuhalten.

5. Nimm die Vergangenheit ernst, ohne in ihr wohnen zu bleiben. Aus einem Fehler lässt sich lernen; schmerzhafte Erfahrungen verschwinden nicht auf Befehl. Frage Dich, welche Einsicht Du mitnehmen möchtest und was heute anders möglich ist. Bei belastenden Erinnerungen kann Unterstützung wichtiger sein als ein Appell, loszulassen.

6. Suche einen Umgang mit Ärger und Neid. Gefühle sind nicht „schlecht“, nur weil sie unbequem sind. Sie können zeigen, wo eine Grenze verletzt wurde oder ein Wunsch unerfüllt blieb. Entscheidend ist, wie Du handelst: Eine klare Bitte oder ein Abstand hilft oft mehr als verletzende Kritik.

7. Achte auf die Sprache, mit der Du Dir begegnest. Spott und ständiger Pessimismus können Beziehungen belasten. Auch Ungeduld mit Dir selbst kostet Kraft. Was würdest Du einem vertrauten Menschen in derselben Lage sagen? Probiere aus, ob Du diesen Satz auch an Dich richten kannst.

8. Bleibe neugierig. Alter muss nicht bedeuten, dass Abenteuer, Romantik oder Lernen abgeschlossen sind. Suche etwas, das Dich wirklich interessiert, und gib ihm Raum. Neugier kann klein beginnen: mit einer Frage, einem Gespräch oder einem neuen Weg nach Hause.

9. Übe Vertrauen mit offenen Augen. Andere Menschen müssen nicht vollkommen sein, damit eine Beziehung trägt. Vertrauen wächst dort, wo Worte und Handlungen zusammenpassen. Du darfst zugleich aufmerksam bleiben und Grenzen ziehen, wenn jemand sie wiederholt missachtet.

10. Erkenne das Gemeinsame, ohne Dein Erleben zu vergleichen. Auch Menschen, die nach außen sicher wirken, kennen Angst, Schmerz oder Verlust. Diese Einsicht kann verbinden. Sie verpflichtet Dich nicht, Dein eigenes Leid für weniger wichtig zu halten oder anderen zu helfen, wenn Du selbst gerade Hilfe brauchst.

11. Handle, wo Du Einfluss hast. Wenn Dich etwas stört, benenne es möglichst konkret. Was möchtest Du ändern, wen kannst Du darum bitten? Wo eine Situation unveränderbar ist, kannst Du über Deinen Abstand oder Deine Reaktion entscheiden. Akzeptanz heißt nicht, Grenzverletzungen hinzunehmen.

12. Lerne Dich kennen. Was gibt Dir Kraft, was erschöpft Dich, und welche Signale Deines Körpers beachtest Du oft erst spät? Ein paar ehrliche Notizen können Dir Muster zeigen. Die Frage „Wer bin ich?“ darf offen bleiben; Selbstkenntnis ist kein Ziel, das Du an einem Tag erreichen musst.

Diese Regeln sind für mich keine Prüfung, die man besteht. Sie laden Dich ein, für einen Moment innezuhalten und einen Gedanken auszuwählen, der jetzt zu Deinem Leben passt. Vielleicht ist es heute Neugier. Vielleicht ist es der Mut, um Hilfe zu bitten.

Begegnung mit Deiner Seele – Heilung auf allen Ebenen

Mehr zu meinen Gedanken über innere Entwicklung findest Du in meinem Buch: „Begegnung mit Deiner Seele“ – Heilung auf allen Ebenen.

Danke für Dein Interesse an meinem Artikel.

Herzlichst
Sabine Kohlhepp
31.01.2022
(Autorin, Ausbilderin, Reikilehrerin / Großmeisterin, Therapeutin der TCM, Pädagogin, Fitnessfachwirtin, Hypnosetherapeutin, Schule für HPP und HP, Lehrerin für schamanische Heilwesen u.v.m.)


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Ich, Sabine begleite seit 30 Jahren Menschen dabei ihren Herzensweg zu gehen und dabei erfolgreich zu sein.
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Mit Hilfe des neuronalen/energetischen und schamanischen Seelencoachings, der Akasha Chronik sowie aktiver Persönlichkeits- und Bewusstseinsentwicklungstools unterstütze ich Dich auf Deinem Weg zur besten Version Deiner Selbst.
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