Medizinisches Cannabis – Welche Sorten eignen sich für welche Beschwerden?
Vielleicht hast du schon einmal davon gehört: Cannabis wird nicht nur als Genussmittel verwendet, sondern kann auch medizinisch eine echte Hilfe sein. Immer mehr Menschen setzen auf die heilenden Eigenschaften dieser Pflanze, um Beschwerden wie chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder psychische Erkrankungen zu lindern. Doch nicht jede Sorte wirkt gleich – einige Strains sind besser für bestimmte Beschwerden geeignet als andere.
Wenn du darüber nachdenkst, Cannabis für medizinische Zwecke zu nutzen, solltest du dich vorher gut informieren. Die beiden Hauptwirkstoffe, THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol), haben unterschiedliche Effekte auf den Körper. Während THC für das typische „High“ verantwortlich ist und stark schmerzlindernd wirkt, punktet CBD vor allem durch seine entspannenden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Die Wahl der richtigen Sorte ist also entscheidend dafür, wie gut Cannabis dir helfen kann.
THC vs. CBD – Die wichtigsten Unterschiede
Es gibt unzählige Cannabis-Sorten, doch grundsätzlich lassen sie sich in zwei Hauptkategorien unterteilen: THC-dominante und CBD-dominante Strains. Beide haben ihre Vorteile, aber es kommt darauf an, was du erreichen möchtest.
THC-haltige Sorten wie OG Kush oder Sour Diesel sind besonders wirksam bei chronischen Schmerzen, Migräne oder Appetitlosigkeit. Sie sorgen für eine intensive körperliche Entspannung, können aber auch euphorisierend wirken. Das macht sie ideal für Menschen, die nach einer starken Schmerzlinderung suchen oder sich einfach wohler fühlen wollen.
CBD hingegen wirkt nicht psychoaktiv – das bedeutet, du wirst nicht „high“. Stattdessen hilft es dir, Ängste zu reduzieren, Entzündungen zu hemmen und die Nerven zu beruhigen. Sorten wie Charlotte’s Web oder Harlequinsind daher perfekt für Menschen mit Angststörungen, Epilepsie oder chronischen Entzündungen. Besonders praktisch: Viele CBD-Sorten lassen sich problemlos in den Alltag integrieren, ohne die geistige Klarheit zu beeinträchtigen.
Welche Sorte hilft bei welchen Beschwerden?
Die richtige Sorte zu finden, kann ein bisschen dauern – aber es lohnt sich! Hier ein paar Empfehlungen, die dir die Entscheidung erleichtern können:
- Schmerzen & Entzündungen: Wenn du unter Rückenschmerzen, Arthritis oder Migräne leidest, solltest du Sorten mit einem hohen THC-Gehalt ausprobieren. Blue Dream oder White Widow haben starke schmerzlindernde Eigenschaften und entspannen gleichzeitig Muskeln und Nerven. Falls du keine Lust auf das psychoaktive „High“ hast, könnte Cannatonic eine gute Alternative sein – diese Sorte hat ein ausgewogenes THC-CBD-Verhältnis.
- Schlafprobleme & innere Unruhe: Du wälzt dich jede Nacht hin und her? Dann brauchst du eine Sorte, die dich entspannt und müde macht. Granddaddy Purple ist eine Indica-dominierte Sorte, die bekannt für ihre beruhigende Wirkung ist. Auch Northern Lights kann dir helfen, schneller in den Schlaf zu finden.
- Angst & Stress: Hoher Alltagsstress, Nervosität oder gar Panikattacken? Dann solltest du auf CBD-reiche Sorten setzen, da sie das Nervensystem beruhigen, ohne dich benebelt zu fühlen. ACDC und Harlequin sind hier hervorragende Kandidaten, um deine Stimmung auszugleichen.
- Depression & Antriebslosigkeit: Wenn dir oft die Energie fehlt, kann eine aktivierende Sativa-Sorte genau das Richtige sein. Sour Diesel oder Jack Herer haben einen motivierenden Effekt und können dir helfen, den Tag mit mehr Schwung anzugehen.
Medizinisches Cannabis gezielt einsetzen
Eines ist klar: Cannabis kann eine echte Unterstützung für deine Gesundheit sein – aber nur, wenn du die richtige Sorte findest. THC und CBD wirken auf jeden Menschen unterschiedlich, daher lohnt es sich, ein wenig zu experimentieren. Wichtig ist, dass du auf eine zuverlässige Quelle setzt, wenn du Cannabis Samen kaufen möchtest. Hochwertige Samen sind die Basis für wirksame medizinische Strains, und bei einem Anbieter wie Relifa findest du eine große Auswahl an geprüften Sorten.
Spirit Online
25.02.2025