Realität ist individuell

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harmonie-sonne-bogen-kugel-harmonyRealität ist individuell

Wer oder was bestimmt, was Realität ist? Dies ist eine gute Frage, und es folgen weitere, die man sich stellt, wenn man den spirituellen Weg eingeschlagen hat: Gibt es eine eigene Realität, obwohl wir doch alle miteinander verbunden sind?

Ist die Welt so, wie wir sie von all den Medien, der Umwelt, der Familie und allen, die uns begegnen, die unser Feld säumen, gespiegelt bekommen? Das ist jedoch eine sehr persönliche Idee der Wahrnehmung. Schauen wir einmal einen Schritt zurück zur Geburt eines jeden Menschen, um zu verstehen, wie wir sind, und was unsere Welt ist:

Wir suchen uns auf der anderen Seite des Schleiers seit vielen Tausend Jahren (nach dem Fall in die tiefe Dualität), wenn wir uns entschließen, wieder zu inkarnieren, unser Elternpaar aus. Die geistigen Freunde sagen allerdings auch, dass wir manchmal das wählen müssen, was „frei“ ist. So lässt sich erklären, dass einige von uns nicht so recht nachvollziehen können, warum wir diese Umwelt wählten.

Es war unser Wunsch JETZT zu inkarnieren, egal unter welchen „Umständen“. Wir wählen also die Familie und haben einen Rucksack mit Themen dabei, die wir in diesem Leben bearbeiten wollen, entsprechend Ursache und Wirkung. Manche haben einen vollen Rucksack und oft schwer zu tragen (das gilt besonders für viele alte Seelen, die schon lange inkarnieren). Dann haben wir pränatale Erfahrungen, Erlebnisse als Baby, als Kleinkind, im Schulalter. Alle die Menschen, die uns begleite(t)en und uns Ideen, wie ein Leben hier auf der Erde sein sollte gaben, formten unsere Persönlichkeit. Sie reichten ihre Vorstellungen weiter, wie ihr Leben durch fremde Einflüsse geformt wurde. So wird in all den Erdenjahren unsere Persönlichkeit, unser Ego gebildet. Ab gut drei Jahren beginnt ein Kind sich im Spiegel mit sich und all den Einflüssen zu identifizieren. Es sagt: „Ich bin …..“

Was ist die Persönlichkeit

Wir sind das Konstrukt Persönlichkeit, geformt aus Erlebnissen, Erfahrungen mit vielen Menschen, ebenso der Vorstellung des Staates, in dem wir leben, und dem, was uns Medien, Werbung etc. vorhalten, was Wahrheit ist, und wie das Leben zu sein hat. Wären wir in Afrika oder Asien geboren, wären die Prägungen – in Kombination mit den Themen aus dem Rucksack – sicher ganz anders. Es ist gut, sich dieses ab und an mal zu vergegenwärtigen. Man versteht dann leichter, warum man wie ist.

Die Prägungen und Erfahrungen der Kindheit, später des jungen Erwachsenenalter sind das Ich, das irdische Ich, das in der ihm zugehörigen Identität und Realität lebt. Lebte es einsam in der Taiga, wäre dieses Ich sicherlich anders unterwegs. Aus diesem Ich kommen, in Verbindung mit dem niederen Verstand, der stets aus der Vergangenheit lebt, neue Erfahrungen, Ideen, Einstellungen etc. hinzu. Wenn wir in andere Länder oder fremde Umgebungen reisen, nehmen wir eine andere Lebensweise war. Vielleicht übernehmen wir etwas und lassen unser altes Leben ein bisschen los, werden freudiger, klarer, interdimensionaler. Wir alle kennen das Gefühl, in einer anderen Umgebung zu sein, ist erfrischend, oft belebend, wir sehen vieles wie neu und viel freudiger, als im Trott des Alltags.

Es gibt keine allgemeine Realität

Unsere Realität ist demnach individuell. Es gibt keine allgemeine Realität, wie übrigens die Quantenphysik bestätigt. Es gibt auch nichts Vorgegebenes, es gibt lediglich Möglichkeiten, die wir wählen. Wir selbst bestimmen letztlich, was wir wählen oder doch nicht? Es gehört zur spirituellen Entwicklung dazu, auch zu fragen: Was ist eigentlich meine eigene, wirkliche Realität?
Die geistigen Freunde ermuntern uns, unsere eigene Realität zu überprüfen mit den obigen Fragen: Wer bin ich? Was lebe ich, und was möchte ich wirklich leben? Wenn wir uns selbst mit einem höheren Blick betrachten, so als würden wir aus dem physischen Körper austreten und uns aus dieser Qualität anschauen, erkennen wir möglicherweise, dass wir nicht frei leben, sondern eher fremd bestimmt. Und, dass es noch so viele andere Möglichkeiten gibt, das Leben zu gestalten.

Wir fragen uns dann: Was möchte ich wirklich leben, wenn ich den Rucksack der alten zu bearbeitenden Erfahrungen abgearbeitet habe? Wie komme ich an mein wahres Sein, das was ich wirklich bin?

Im Laufe der vielen Jahre nach der Harmonischen Konvergenz 1987 ist viel geschehen mit der Erde und ihren Bewohnern. Wir sind auf dem Weg in eine höhere schwingende Dimension, eine ganz andere Realität erwartet uns. Seit 1987 werden die Erde und wir mit einer hoch schwingenden Energie durchströmt, die uns verändert – ob wir wollen oder nicht. Sie ist einfach da und agiert. Wenn wir nun vieles losgelassen haben, wenn uns, wie Saint Germain sagt, der wahre freie Wille und die Freiheit winken, können wir sicher unserem, Göttliches Sein, unserem Höheren Selbst vielfach die Möglichkeit geben, uns zu durchfluten. Es ist lediglich unsere reine Absicht, die wir dazu brauchen. Wenn das immer mehr geschieht, formen wir gemeinsam eine neue Realität.

Meine Realität mit dem Höheren Selbst

Das ist eine Realität, die den höheren Schwingungen des Universums unterstellt ist, und mit den bisherigen physischen Bedingungen nicht mehr viel zu tun hat. Auch das muss man sich erst einmal ganz in Ruhe durch den Kopf gehen lassen, damit kontemplieren. Was heißt das eigentlich wirklich? Wir formen eine Realität, die nicht mehr in der tiefen Dualität verankert ist, sondern von der Kraft, der Liebe und der Leichtigkeit des Höheren Selbstes, das was wir wirklich sind, getragen wird.
Dies ist – irdisch gedacht – wieder eine individuelle eigene, irdische Wirklichkeit, inspiriert durch das Höhere Selbst, das in anderen Ebenen lebt. Doch in dieser Ebene und den darüber liegenden sind andere Voraussetzungen, die das Sein bestimmen. Sie sind lichtvoller, weniger oder gar nicht dualistisch, fein schwingender. Es ist der Bereich der Möglichkeiten der Form, es ist die Energie von allem was ist.

Hier wird das getan, was die Erde und uns ausmacht: Erschaffen.

Wir erschaffen mit dem Höheren Selbst auf der Erde unsere lichtvolle Realität. Und die ist tatsächlich – auch für uns wahrnehmbar – mit allem verbunden. Demnach dann doch nicht mehr nur individuell, denn letztlich ist alles nur ein Energiefeld, das aus dem wunderbaren Odem des höchsten Gedanken in einer treppenartigen Hierarchie herab erschaffen wurde. Diese Energie hilft uns zu verstehen, wer wir wirklich sind.
Wenn wir jetzt nochmals mit dem irdischen Verstand über all das nachdenken, kommt mir gleich ein Ausspruch von dem geistigen Freund und Lehrer Kryon in den Sinn: „Du lebst jetzt mit einem Bein in der Dualität, mit dem anderen schon in einer höheren Ebene, wie ein Fluss mit den zwei Ufern. Der Fluss wird allerdings immer breiter, die Ufer entfernen sich voneinander. Irgendwann wirst du den Sprung auf das multidimensionale Ufer ganz wagen. Im Moment bist du allerdings mit der Kunst beschäftigt, beide Ufer miteinander zu verbinden bzw. sie zu leben!“
Und in und aus dieser Qualität formen wir unsere Realität. Es ist nur die Frage, welches Bein möchten wir mehr leben? Das dualistische oder das multidimensionale?

Herzlich
Barbara Bessen

Zur Homepage von Barbara Bessen: 
www.barbara-bessen.com
www.strahlenverlag.de

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