Warum Selbstvertrauen ein spiritueller Anker wird.
Innere Sicherheit und Selbstvertrauen sind keine getrennten Themen. Sie beschreiben zwei Seiten desselben inneren Prozesses: die Beziehung zu Dir selbst. Während äußere Sicherheiten schwanken, rückt die Frage nach innerer Stabilität immer stärker in den Mittelpunkt.
Die folgenden Beiträge beleuchten dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven – gesellschaftlich und persönlich, einordnend und vertiefend. Sie laden Dich ein, innere Sicherheit nicht als Ziel, sondern als wachsende innere Haltung zu verstehen.
Vielleicht spürst Du es selbst: Eine unterschwellige Unsicherheit begleitet derzeit viele Menschen. Entscheidungen fallen schwerer, Zukunftsfragen verunsichern, das Gefühl von Halt geht verloren. Was dabei sichtbar wird, ist etwas sehr Grundsätzliches: Äußere Sicherheit trägt nur dann, wenn auch innere Sicherheit vorhanden ist.
Innere Sicherheit entsteht nicht durch Kontrolle des Außen, sondern durch Selbstvertrautheit. Wenn Du Dich selbst kennst, Dir vertraust und innerlich angebunden bist, entsteht Stabilität – auch in unsicheren Zeiten. Spirituelle Selbstkenntnis wird damit zu einer tragenden Kraft für Vertrauen und innere Ruhe.
Innere Sicherheit bedeutet, Dich selbst als verlässlichen inneren Ort zu erleben. Sie wächst, wenn Du Dir vertraust – nicht weil alles sicher ist, sondern weil Du Dich selbst kennst.
Wenn äußere Sicherheiten wegfallen, zeigt sich das Wesentliche
Die Unsicherheit, die viele Menschen gerade erleben, ist nicht nur eine Reaktion auf politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Veränderungen. Sie legt offen, wie wenig Kontakt viele von uns zu sich selbst haben. Lange Zeit wurde Sicherheit über äußere Strukturen definiert: Arbeit, Beziehungen, Rollen, Systeme.
Doch was geschieht, wenn diese wanken?
Dann zeigt sich, ob Du einen inneren Rückzugsort kennst – oder ob Du Dich vollständig im Außen orientierst. Innere Sicherheit ist kein Zustand, den man erreicht. Sie ist eine Beziehung, die Du zu Dir selbst aufbaust.
Selbstvertrauen beginnt nicht mit Stärke, sondern mit Ehrlichkeit

Selbstvertrauen wird oft mit Stärke, Durchsetzungsfähigkeit oder Selbstsicherheit verwechselt. Spirituell betrachtet bedeutet Selbstvertrauen etwas anderes: Dir selbst zuzumuten, Dich kennenzulernen und Dich nicht zu verlassen – auch in schwierigen Momenten.
Wenn Du Dir vertraust, brauchst Du nicht immer Antworten. Du weißt, dass Du mit dem umgehen kannst, was auftaucht. Gefühle dürfen da sein, ohne Dich zu überwältigen. Unsicherheit wird nicht verdrängt, sondern getragen.
Dieses Vertrauen wächst nicht durch positives Denken, sondern durch ehrliche Selbstbegegnung.
Dein innerer Rückzugsort ist ein Ort – namens Bewusstsein
Viele Menschen suchen Sicherheit im Außen: in Ablenkung, Rückzug oder spirituellen Konzepten. Doch ein wirklicher Rückzugsort ist kein fester Platz. Er ist ein Zustand von innerer Präsenz.
Wenn Du Dich selbst besser kennst – Deine Muster, Deine Ängste, Deine inneren Reaktionen – entsteht Klarheit. Nicht alles wird ruhig. Aber Du kannst bei Dir bleiben. Dein Bewusstsein wird tragfähig.
Innere Sicherheit ist auch gesellschaftlich relevant
Innere Unsicherheit bleibt nicht privat. Menschen ohne inneren Halt sind anfälliger für Angst, Projektionen und äußere Heilsversprechen. Sie suchen Führung dort, wo eigentlich Selbstverantwortung gefragt wäre.
Innere Sicherheit ist deshalb kein Rückzug aus der Welt, sondern eine Form von Verantwortung. Eine Gesellschaft braucht Menschen, die innerlich verankert sind – präsent, reflektiert und verbunden mit sich selbst.
Sich selbst kennen heißt, sich selbst vertrauen lernen
Innere Sicherheit wächst dort, wo Du bereit bist, Dir selbst ehrlich zu begegnen – nicht als Idealbild, sondern als Mensch mit Licht und Schatten. Wer sich selbst vertraut ist, fühlt sich weniger ausgeliefert. Nicht, weil alles sicher ist, sondern weil er sich selbst kennt.
Je klarer Deine Persönlichkeit wird, desto ruhiger wird auch Dein inneres Feld. Diese Klarheit wirkt nach innen und nach außen.
Ein Raum, um Dir selbst näherzukommen
Wenn Du spürst, dass innere Sicherheit gerade ein zentrales Thema für Dich ist, kann es hilfreich sein, Dich bewusster mit Dir selbst zu beschäftigen – mit Deiner Persönlichkeit, Deiner inneren Ausrichtung und Deiner Ausstrahlung.
Spirituelle Persönlichkeitsarbeit lädt Dich ein, Dich selbst besser kennenzulernen und Dein inneres Feld zu klären. Viele Menschen erleben dabei mehr Ruhe, Vertrauen und innere Stabilität – nicht, weil sich das Außen sofort verändert, sondern weil sie bei sich ankommen.
Fazit
Vielleicht ist genau das die Einladung dieser Zeit:
Nicht nach absoluter Sicherheit zu suchen, sondern nach innerer Verlässlichkeit.
Denn wenn Du Dich selbst kennst, trägst Du Deinen Rückzugsort immer in Dir.
Ein leiser Raum
Manche Wege wollen nicht erklärt werden.
Sie wollen gegangen, gespürt, geteilt werden.
Wenn innere Sicherheit mehr werden soll als ein Gedanke –
wenn Wahrnehmung wieder Vertrauen findet
und Stille zur Orientierung wird –,
dann braucht es manchmal einen geschützten Kreis.
Einen solchen Raum öffnet Ulrike Eschbaumer im Spirit Seminar 1.
Kein Versprechen. Keine Methode.
Sondern Zeit, Aufmerksamkeit und das gemeinsame Lauschen nach innen.
16.–18. Januar 2026 · Bodensee
Freitag bis Sonntag, jeweils 9:00–16:30 Uhr
👉 Wer sich angesprochen fühlt, findet hier weitere Informationen
05.01.2026
Von Herzen,
Ulrike Eschbaumer
Ulrike Eschbaumer
Fotos: ©Ulrike Eschbaumer
https://www.medium-am-bodensee.de/
Alle Angebote und Beiträge von Ulrike Eschbaumer auf Spirit OnlinePure Freude mit und für die Geistige Welt.
Zwischen Himmel und Erde gibt es unzählige Geheimnisse zu entdecken – das Zusammenspiel beider Welten faszinierte mich schon in meiner Kindheit.
Der plötzliche Verlust meines Vaters im Jahr 1999 machte meine Gabe, Botschaften aus der Geistigen Welt zu empfangen, deutlicher spürbar.
Mit großer Dankbarkeit habe ich meine Gabe angenommen und bilde mich seit 2007 am Arthur Findlay College in Stansted weiter….
https://www.medium-am-bodensee.de/
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“Berührt von der Geistigen Welt”
In Zeiten der Trauer und des Verlustes eines geliebten Nahestehenden suchen viele Menschen nach Antworten und Halt. Ulrike Eschbaumer, erfahrenes Medium und mediale Beraterin, öffnet in ihrem Buch die Tür zur Geistigen Welt und zeigt, wie Jenseitskontakte Heilung, Trost und Zuversicht schenken können. Mit einfühlsamen Worten auf Herzensebene und tiefen Einsichten aus ihrer langjährigen Praxis als Medium führt die Autorin die Leser auf eine berührende Reise.
Sie stellt 13 verschiedene Jenseitskontakte vor, die aus unterschiedlichen Bedürfnissen heraus entstanden sind, und zeigt, wie diese Kontakte helfen können, Unausgesprochenes zu klären und die Beziehung zu den “Heimgegangenen” liebevoll zu pflegen.
Dieses herzerwärmende und empathisch geschriebene Sachbuch berührt auf Seelenebene und schenkt den Lesern die Gewissheit, dass ihre Liebsten in der Geistigen Welt weiterhin für sie da sind.



