Wer sich traut, die Komfortzone zu verlassen, wird reich beschenkt

Reisebericht Indien Kira Klenke

Wer sich traut, die Komfortzone zu verlassen, wird reich beschenkt

Persönliche Eindrücke einer Reise nach Südindien
Nach Indien wollte ich schon seit Jahrzehnten reisen. Denn schon mit Ende 20 hatte ich Yoga für mich entdeckt und die Autobiografie eines Yogi von Yogananda gelesen. Viele Jahre lang waren Advaita Vedanta und der Meister Sri Ramana Maharshi meine Wegweiser.

Dennoch haben mich die äußeren Umstände des Landes lange davor zurückschrecken lassen. Letztes Jahr habe ich dann in einem Facebook-Post meiner Autoren-Kollegin Elke Kirchner mehr intuitiv als rational erfasst, welche wunderbaren, inneren Geschenke und Entwicklungsschritte sie in Südindien erhalten und gemacht hatte. Da fiel der Entschluss, dass ich diese hochschwingen Transformationsenergien dort auch erleben möchte.

Als ich dann erfuhr, dass Elke Kirchner spirituelle Reisen nach Südindien (in Kooperation mit Inside India) anbietet, wusste ich sofort: Ihrer Führung vertraue ich mich an. Und ich habe es nicht bereut, meine Komfortzone zu verlassen. Was ich in Indien erlebt habe, hat mich tief berührt und immer wieder begeistert. Ich bin nach drei Wochen reich beschenkt wieder nach Hause gekehrt. Weil Menschen mich danach gefragt haben, möchte ich hier einige Eindrücke meiner Reise teilen.

So fand ich mich dann, schon nur wenige Wochen später, tatsächlich auf dem Flughafen von Frankfurt wieder, um über Dubai nach Chennai zu fliegen.

Aus meinem Reisetagebuch, Tag 1

If Your Dreams Do Not Scare You, They Are Not Big Enough.
(Ellen Johnson Sirleaf 1938, Libyen)

Auf Deutsch: „Solange deine Träume dir keine Angst einflößen, sind sie nicht groß genug.“

Dieses Zitat war das erste, was mir auf dem Flughafen Frankfurt ins Auge sprang, als ich dort heute voller Vorfreude und aber auch Aufregung auf meinen Flug nach Indien wartete. Ein Traum, den ich so lange immer wieder aufgeschoben habe. Als ich das Zitat sah, wusste ich sofort, dies ist ein Zeichen, dass die Entscheidung nach Indien zu fliegen richtig war.

Hast du vielleicht auch einen (großen) Traum, den du bisher noch nicht wahr gemacht hast, weil er dir Angst macht? Gerade nachdem, was ich jetzt auf meiner dreiwöchigen Indien-Reise erlebt und erfahren habe, kann ich dir nur raten: Nimm dir ein Herz und mach ihn wahr.

Vielleicht magst du diesen großen Traum hier in den Kommentaren teilen? Und dich ihm damit dann auch schon einen kleinen Schritt nähern.

Wer sich traut, die Komfortzone zu verlassen, wird reich beschenkt Wandbild Katze Indien

Aus meinem Reisetagebuch, Tag 3 in Tiruvannamalai

Das Land fordert mich, aber ich habe auch jeden Tag Erlebnisse, die ich total glücklich machen und förmlich beseelen. So war es z. B. im Ashram von Ramana Maharshi. Seine Bücher habe ich vor vielen Jahren gelesen und mit seiner Selbsterforschungs-Frage „Wer bin ich?“ meditiert.

Nun saß ich heute in seinem Ashram in der kleinen, alten Halle mit Ramanas Sofa, in der er viele seiner Tage verbracht hat und war (und bin es immer noch) berührt von seiner starken, lebendigen Präsenz, die ich dort mit geschlossenen Augen sitzend so klar spüren konnte. Denn bei großen erleuchteten Meistern reicht ihre Ausstrahlung, Wirkkraft und Präsenz weit über deren Tod hinaus.

Aus meinem Reisetagebuch, Tag 4 in Auroville 

Jetzt sind wir in Auroville angekommen. Ich bin sehr beeindruckt: Hier hat vor über 60 Jahren eine Gemeinschaft von Menschen aus aller Welt angefangen, ein alternatives Dorf aufzubauen. An einem Ort, wo vorher nichts war, nur Wüste. In Auroville wird (bis heute) achtsam, ökologisch rücksichtsvoll und spirituell gelebt.

markt indien

Heute ist dieser so friedliche, ruhige Ort eine Oase mit großen, blühenden Bäumen, Streifenhörnchen, kleinen grünen Papageien, Flughunden und heiligen Kühen. In der Schule werden hier die Kinder so erzogen, dass ihre Stärken und natürlichen Begabungen gefördert werden und so, dass jede/r Schüler/in, den für ihn/ sie stimmigen Lebensweg finden kann.

Mit seiner friedvollen, heilsam-harmonischen und lichtvollen Energie ist Auroville ein einzigartiger Ort, an dem ca. 60 verschiedene Nationen bewusst miteinander ökologisch sinnvoll und spirituell ausgerichtet leben. Ein Licht-Punkt in und für diese Welt. Ich bin glücklich und dankbar, hier Zeit verbringen zu dürfen. 
Auf dem riesigen, viele Quadratkilometer großen Geländes sind die Wege sind so weit, dass mein Mann und ich uns jetzt täglich von einem Tuk-Tuk fahren lassen … auch das eine besondere und wie ich finde, freudvolle Erfahrung.

Aus meinem Reisetagebuch, Tag 5 Reisebericht Indien Kira Klenke

Erster Besuch des Matrimandir, des sakralen Zentralbaus im Kerngebiet von Auroville. Das Gebäude dient Bewohnern und Besuchern als Ort der stillen Meditation. Dieser ist keiner bestimmten Religion oder Glaubensgemeinschaft zugeordnet, damit er für jede Glaubensrichtung Gültigkeit hat.

Heute habe ich zum ersten Mal die “Innere Kammer” (Inner Chamber) des Matrimandir besucht. Es ist eine große, komplett weiße Meditationshalle, die den größten optisch-perfekten Glasglobus der Welt beherbergt. Durch einen Lichteinlass im Dach fällt das Sonnenlicht gebündelt senkrecht auf die Kugel. So etwas habe ich vorher noch nicht gesehen oder erlebt.

Mir kam es vor, als würde ich eine Art Raumschiff oder ein Gebäude im versunkenen Atlantis betreten. Innen sitzend umströmt einen (deutlich spürbar) eine hohe Schwingung und transformative Energie, die hilft, seinem wahren Wesen und Sein näher zu kommen. Einzigartig.

Aus meinem Reisetagebuch, Tag 6

Die Matrimandir-Gartenanlage ist ein riesiger, mit heiliger Geometrie und Lichtenergie-Aktivierungen gestalteter, heiliger Park um den Matrimandir herum. Sie wird täglich einige Stunden für spirituelle Sucher geöffnet.

Nach dem Besuch der Inner Chamber im Matrimandir lege ich mich im Park auf einen briesigen, glatt geschliffenen Bergkristall. Er ist etwa 1,60 Meter lang und 70 cm breit. Direkt davor befindet sich frisch geharkter, etwa 10 Meter langer Zen-Garten, in dem ebenfalls sehr sehr große Bergkristalle, Spitzen und Drusen, stehen. Auch diese energetisiert und entsprechend der Wirkung dieses heiligen Ortes programmiert, da bin ich mir sicher.

Während ich staunend und beglückt auf dem großen Bergkristall liege, streichelt mich ein angenehm warmer, indischer Wind. Ein kleiner Baum hinter mir spendet Schatten. Und einige hundert Meter weiter erhebt sich in meinem Sichtfeld der Mantrimandir, eine riesige, oben und unten etwas abgeflachte goldene Kugel: Der energetisch trickreich (wohl so auf dieser Welt einzigartig) konstruierte heilige Raum, der zugleich das Zentrum von Auroville bildet.

Die Oberfläche der riesigen, goldenen Kugel ist vollständig mit runden goldenen Schalen, die mich an Satellitenschüsseln erinnern, bedeckt. Und die ausgefallene Architektur an der Basis der Riesenkugel erinnert mich an eine sich gerade öffnenden UFO-Startrampe, wie man aus Science Fiction- oder Fantasy-Filmen kennt.

Dieses mich absolut faszinierende Gebäude im Blick öffne ich mich, während ich entspannt für eine Weile hier auf dem großen Kristall liege, den heilsam ordnenden Energieströmen. Ich fühle mich erfüllt und bin glücklich und sehr dankbar, hier sein zu dürfen.

Pause auf einem Baumstamm in Indien

Aus meinem Reisetagebuch, Tag 8 

In Indien strahlt das Licht der Transformation so hell und so stark, dass dadurch unmittelbar (so ist meine Erfahrung) dunkle Schattenseiten, alte, einengende Muster und aus der Kindheit übernommene Prägungen hochploppen. Ich kann unablässig innerlich hören und fast körperlich schmerzhaft wahrnehmen, mit welchen Gedankenschleifen ich mich selbst im Stress und am automatischen Funktionieren halte. Das ist hier so intensiv, dass ich in diesen Momenten auch nicht mehr in der Lage bin, nach außen hin und anderen gegenüber die Contenance zu wahren.

Das ist keine angenehme Erfahrung. Jedoch bin ich mir selten selbst so eindrucksvoll und zweifelsfrei auf die Schliche gekommen. Und fühle mich dabei gleichzeitig von einem Lichtraum umgeben, der mich darin unterstützt, nichts abzublocken oder zu verdrängen, sondern die Erfahrungen, so wie sie sich zeigen, ganz wahrzunehmen und durch mein System ‚toben‘ zu lassen. Und dann dabei auch Altes ein Stück weit loslassen zu können. Ich bin auf die Nachwirkungen dieser Reise gespannt.

Tagbucheintrag nach meiner Rückkehr nach Hause

Nach einer anstrengenden, 28 Stunden dauernden Reise, die jedoch wunderbar smooth verlief, sind wir wieder zuhause angekommen. Wenn ich die Augen schließe, sehe und fühle ich bunte, wunderschöne Eindrücke von Indien überall um mich herum.

Persönliches Fazit

Eine Indien-Reise ist (gerade beim ersten Mal) schon eine Herausforderung. Denn in Indien ist vieles völlig anders als in Europa. Vieles scheint für einen Europäer (auf den 1. Blick) anstrengend und herausfordernd, aber mindestens genauso vieles ist sehr befreiend, wundervoll beglückend und ein wahrer Segen.

27.02.2024
Prof. Dr. Kira Klenke
www.KiraKlenke.de
Fotos: ©Kira Klenke

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5 Wahrheiten über Vorsätze, die du nicht glauben solltest Kira KlenkeKira Klenke
Kira Klenke ist erfahrene Hochschul-Professorin und Autorin von Erfolgsratgebern. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen dabei zu unterstützen, ihr volles geistiges Potenzial zu entfalten und mit Freude und Leichtigkeit zu lernen..

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