Achtsamkeit Bewusst-Sein Selbstheilung - Übungen

Achtsamkeit für den Alltag ist eine Revolution für das Bewusstsein

Bewusstseinsrevolution für den Alltag-frau-spiegel-peopleBewusstseinsrevolution für den Alltag, Achtsamkeit – Geht das überhaupt und wenn ja, wie?

Bewusstseinsrevolution für den Alltag, Achtsamkeit – Aller Anfang ist … der Einstieg … Doch wo bitte? Es ist gar nicht so einfach, einen Ausgangspunkt bzw. einen Einstiegspunkt für den ganz gewöhnlichen Lebensalltag – so es ihn noch gibt – in dieser Phase mit ihrem Höchstmaß an ‚Flüssigkeit‘ in der Entwicklung zu finden. Liquid orders sind die Regel.

Fließende und flüssige Ordnungen, die sich laufend in relativ hohem Tempo entwickeln, verbinden, auseinanderstreben und sich wieder fügen. Sie verwirren viele von uns, überfordern uns und manch eine/r fühlt sich ohnmächtig, getrieben und ausgeliefert. Nächste Station: Rückzug und Aufgabe. Bewusstseinsrevolution für den Alltag!

Doch so will ich das nicht stehen lassen, denn das immer wieder praktizierte Ausklinken aus der Realität ist eine Scheinaktivität. Sich zurückziehen, um sich zu sammeln, zu ordnen, zu erkennen – ja, unbedingt. Ich propagiere das ja seit Jahren.

Doch bitte nicht im Rückzug verbleiben. Leben findet nicht nur im Rückzug statt. Leben findet im Wechselspiel zwischen dem Aktionsfeld und dem Rückzugsbereich statt.
Es geht um den Ausgleich. Der ist zu finden. Doch dazu braucht es zu allererst den Einstieg in das System, in dem wir fixer Bestandteil sind und somit Beobachter und Beobachtetes gleichzeitig sind. Klingt vielleicht verwirrend, es ist jedoch so. Nun zum Einstieg …Achtsamkeit!

Dieser Einstieg in flüssige Ordnungen ist natürlich nicht vorgegeben. Es gibt niemanden, der einem sagt – mach das so oder anders. Es liegt am Einzelnen, wo sie/er einsteigt.

Das ist ganz wesentlich, das zu begreifen. Ansonsten ist man schnell in den Fängen von Gurus – und man sage nicht, das könne einem nicht passieren. Man ist – oft weil man ein/e Suchende/r ist –schneller in einem Ideenstrudel drinnen, als man glaubt.
Vor allem wenn einem das Leben scheinbare Bestätigungen schickt.
Es geht bei diesem Einstieg um die viel zitierte Eigenverantwortung.
Auf Autopilot, Geisterfahren und weiter so – das geht nicht mehr.

Daher es wesentlich, bei allem, was man liest und hört, offen, neugierig, kritisch zu unterscheiden.
Es ist auch empfehlenswert, immer wieder zu hinterfragen – auch sich selbst. Bewusstseinsrevolution für den Alltag!

Eines lässt sich verbindlich sagen, auch wenn es platt klingen mag: Die Veränderung beginnt in einem und bei einem.
Nie im Außen, nie bei anderen.
Nun mögen Sie aufseufzen und sagen … ja – na wo sonst. Doch selbst die/der Geübteste ist vor Fallen nicht gefeit. Siehe Guru … Es ist ein regelmäßiges sich selbst daran erinnern, wenn es mal wieder im Außen unrund läuft, wo die eigentliche Veränderung stattzufinden hat.
Wir sind mittlerweile in einer Phase, wo es sehr gerade aus, sehr deutlich, sehr klar zugeht. Esologische Wünsche mit Zuckerguss haben hier keinen Platz.

Wer das Irdische mit dem Spirituellen verbinden will, darum geht es mittlerweile, braucht viel innere Klarheit und eine ordentliche Portion Disziplin und Hingabe.

Wie geht man das nun an? Hier kommen Bewusstsein und Achtsamkeit ins Spiel. Hier verbinden sich das Einzelne und das Große Ganze, das Ich, das Du und das Wir. Und darum geht es in jeder Gruppe, jeder Organisation, jeder Ordnung, jedem System – sei es eine Paarbeziehung, eine Eltern-Kindbeziehung, eine Berufsbeziehungen etc. – gleich wie stabil, gleich wie flüssig in der inneren Konsistenz.

Um überhaupt in Beziehung treten zu können, muss man zuerst mit sich selbst in Beziehung treten. Und das ist für viele eine ganz große Herausforderung. Also – was sind Bewusstsein und Achtsamkeit – jenseits von Hochglanzmagazinen, Oberflächengetue und Gurugesäusel?
Das klingt so selbstverständlich, so natürlich – und doch – im Alltagsleben vergessen wir die beiden oft – und leben auf Autopilot – bis es kracht… Bewusstseinsrevolution für den Alltag!

Aller Anfang … liegt – natürlich – in einem selbst.

Bewusstsein auf den Grund gegangen

Was bedeutet Bewusstsein – vor allem im Zusammenhang mit der von mir genannten Bewusstseinsrevolution? Diese Frage ist angesichts der Literatur- und Vortragsschwemme zu Bewusstsein mit allerlei Heilsversprechen durchaus berechtigt.
Man sollte ja schließlich wissen, worauf man sich einlässt. Und – was hat das mit dem Lebensalltag zu tun? Auch nicht ganz unwichtig, denn es geht ja um die Verbindung aus Irdischem und Spirituellem. Bewusstseinsrevolution für den Alltag!

Ich will es folgendermaßen darlegen:

  • Dimensionen sind ein Hilfsmittel, um verschiedene Existenzebenen entsprechend ihrer Schwingungsrate einzuteilen. Jede Dimension hat bestimmte Gesetze und Prinzipien, die für die Frequenz dieser Dimension spezifisch sind. Man kann sich Dimensionen wie Radiosender vorstellen. Den hört man, wenn eine bestimmte Frequenz eingestellt wird. Sind Sie auf der Dimension des Ausgleichs, der Harmonie, der Zufriedenheit, dann wird Ihnen qua Resonanz nichts anderes begegnen. Gleiches gilt, wenn Sie auf Krawall und Ärger gebürstet, sprich eingetunt sind. Haben Sie einen Klassiksender eingestellt, dann hören Sie Klassik und nicht Pop oder Jazz.
  • Bewusstsein steht für Gewahrsein. Die ‚BewohnerInnen‘ jeder Dimension arbeiten innerhalb der entsprechenden Frequenzebene klar, einfach und mit einem Minimum an Widerstand, weil ihr Bewusstsein in Resonanz mit der Frequenz dieser Dimension schwingt. D.h. Bewusstsein ist wertungsfrei. Je nach Dimension gibt es unterschiedliche Stufen von Bewusstsein. Diese sind vorerst. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn Sie bewusst leben, dann nehmen Sie schlicht mehr wahr und können besser unterscheiden. Z.B. lassen Sie sich auf eine Diskussion um des berühmten Kaisers Bart ein – oder nehmen Sie wahr und ziehen Ihren Weg weiter? Die/der Bewusste nimmt wahr, doch weiß sie/er sehr genau aus dem eigenen Innen heraus, ob sie/er sich engagiert oder eben weiterzieht.
  • Bewusst bedeutet in der Lage zu sein, Reize innerhalb der eigenen Dimension wahrzunehmen und auf sie zu reagieren.
    Das dreidimensionale Selbst ist sich dessen bewusst, was von den fünf physischen Sinnen des Sehens, Hörens, Tastens, Schmeckens, und Riechens wahrgenommen werden kann. Wer bewusst ist, hat ein ausgeprägtes Unterscheidungsvermögen. Das ist keine Bewertung, keine Be- und Verurteilung.
    Unterscheiden heißt, ob man sich aus der Wahrnehmung heraus auf etwas einlässt oder weiterzieht. Streit ja/nein. Ärger ja/nein. Wut ja/nein. Wenn ja – dann jedoch sehr bewusst. Wenn nein, dann eben nein.
  • Superbewusst ist ein Bewusstsein der höheren Ordnung, der fünften Dimension und darüber hinaus, in der das Wesen in der Lage ist, Reize der eigenen Dimension sowie aller niederen Dimensionen wahrzunehmen und auf sie anzusprechen. Das Überbewusstsein ist von Natur aus multidimensional. Das dreidimensionale Selbst kann durch Meditation, Gebet und Hingabe an die Eingliederung des Bewusstseins der höheren Ordnung ‚bewusst‘ werden. Dies ist aus meiner Erfahrung ein punktueller Zustand. Es ist auch ein wenig aus dem Alltag herausgenommen, eine Art Informations- und Kraftquelle. Ich mache auf im Superbewusstsein ein tapping (anzapfen) z.B. in die Akashachronik und erhalte dann Informationen, die für mich hier und jetzt wichtig sind, um auf meinem Weg weiterzukommen.
  • Multidimensionales Bewusstsein hat die Fähigkeit, in mehr als nur einer Dimension bewusst zu sein. Um mehrdimensional im Bewusstsein zu sein, muss man sich daran erinnern, dass man in sich das Potential hat, das Wahrnehmungsbewusstsein auf die Dimensionen über und unter unsere physische Ebene zu erweitern. Auch dies ist ein punktueller Zustand. Es hängt von der Aufgabe ab, die die/der Einzelne hier in dieser Welt hat, wie sehr multidimensionales Bewusstsein dafür gefragt ist.
  • Unbewusst bedeutet, dass man sich innerer und/oder äußerer Reize innerhalb der eigenen oder einer anderen Dimension nicht bewusst ist und nicht in der Lage ist, diese Reize zu beachten. Der Mensch in der dritten Dimension ist sich seiner ersten, zweiten und vierten Dimension weitgehend nicht bewusst – völlig wertungsfrei hier festgestellt. Das menschliche Unbewusste wird am besten durch physische Körperbotschaften, Introspektion, Träume und Meditation erreicht. Es geht darum, noch mehr Zugang zum Unbewussten auch im Alltag zu erhalten, weil hier die größte Ressource für Informationen liegt, die uns im Alltag auch weiterhelfen. So kommt man auch während gleichförmiger Tätigkeiten wie Haushaltsarbeit, Gartenarbeit, Kochen, Staubsaugen, Staubwischen, Bügeln etc. pp. sehr gut ans eigene Unbewusste heran. Der Gedankenstrom beruhigt sich und das Unbewusste hat eine Chance, zutage zu treten.

Nach dieser Einordnung lässt manches leichter erkennen. Reize wie Farben, Formen, Töne und Klänge werden vom Menschen wahrgenommen. Sie werden als solche z.B. in Form von Länge, Breite und Höhe erkannt.
Zudem wird auf diese Reize reagiert, d.h. es gibt eine innere Fähigkeit des Erkennens und des Verarbeitens, sodass daraus eine Handlung abgeleitet werden kann. Bewusstseinsrevolution für den Alltag!

Das Verständnis für all das ist eine wesentliche Voraussetzung, um flüssige Ordnungen als solche zu erkennen und in und mit ihnen auch sinnstiftend leben zu können. Das ist eine große Herausforderung – auch für jene, die bereits ein Grundgefühl für diesen Ordnungstypus haben. Er ist ja nicht abstrakt und wissenschaftlich konstruiert, sondern unser alltägliches Leben stellt sich so dar. Abkoppeln und als theoretisches Blabla abzutun, geht also nicht.

Es gibt eine innere Fähigkeit des Erkennens und des Verarbeitens, sodass daraus eine Handlung abgeleitet werden kann. All das lässt sich allgemein mit Bewusstsein überschreiben.

Es gibt im Menschen – oft sehr versteckt und wenig erkennt – eine Art Referenzfläche. Manche nennen es Erfahrungen, Erinnerungen, Glaubenssätze, Familienmuster, Generationsmuster etc. Vieles ist Teil vom Unbewussten, vom Autopilot-Dasein.

Bekannt sind etwa … man muss, man kann, man soll, ich habe das immer so gemacht, weil man es so macht … Hier sind klassische Sollbruchstellen, also Momente, wo der Mensch entweder mitschwimmt bis er wo anschlägt… oder aber wo er in den inneren Widerstand gehen und ausbrechen will. Ich gehe hier nicht ins Detail, da ich in einigen anderen Essays dazu bereits ausführlich Stellung nahm.

Wenn so gedacht und gesprochen wird, dann empfiehlt es sich, vorerst inne zu halten und zu sehen, was da in einem abläuft.
Frei von Wertung – nur wahrnehmen. Gar nicht einfach, diese kleine Übung. Die Mehrheit ist ja zum Bewerter und zur Verurteilerin geradezu erzogen worden. Beim Unterscheidungsvermögen hingegen wurde kräftig bei den meisten gespart.

 Wahrnehmen hat viel mit Unterscheidungsvermögen zu tun – ein reichliches und großes Übungsfeld.

Welche Rolle spielt Achtsamkeit in diesem inneren Musikstück?

Achtsamkeit ist ein Aspekt von Bewusstsein, eine bestimmte Form von Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung gemeinsam mit Bewusstsein ermöglicht. Etwas fällt aufgrund einer geschärften Wahrnehmung, einer inneren Neugierde und Offenheit auf – über die bekannten fünf Sinne, über die innere Wahrnehmung, weil auch dem Gefühl und der Intuition Raum gegeben werden. Sie werden eben nicht mehr als diffuses Bauchgefühl weggedrückt und abgewürgt, sondern sie erhalten – vorerst neutral als so sein – Raum in einem. Bewusstseinsrevolution für den Alltag!

Achtsamkeit bedeutet beispielhaft

  • Klar sein, d.h. Gedanken und Gefühle sortiert haben
  • Eindeutig sein, d.h. Gedanken und Gefühle reduziert haben
  • Absichtsvoll sein, d.h. Gedanken und Gefühle zielgerichtet anwenden
  • Entscheidungen treffen, d.h. einen Weg beschreiten und alles andere beiseitelassen
  • Im Hier und Jetzt sein, d.h. die Vergangenheit und die Zukunft ruhen lassen
  • Im Unterscheidungsvermögen sein, d.h. Bewertungen, Be- und Verurteilungen beiseitelassen
  • Offen sein, d.h. Möglichkeiten zulassen
  • Neugierig sein, d.h. bislang Unbekanntem Zugang gewähren
  • Aufmerksam sein, d.h. nicht verkrampft sein, denn es könnten am Weg noch weitere hilfreiche Möglichkeiten sich zeigen
  • Den eigenen inneren Zustand an Gefühlen, des Körpers und des Geistes wahrnehmend sein, d.h. bei sich bleiben und sich vom Außen nicht dauernd ablenken lassen

All das kann man wieder erlernen, denn als Kind war dies im Wesentlichen sehr vertraut. Es ist ein sich wieder Er-Innern. Und das kommt eben aus den inneren Ebenen – und nicht aus dem Außen. Das Außen kann bestenfalls durch ein Erfahren, ein Erleben einen weiteren Reiz setzen, um die Er-Innerung zu stimulieren.

Lernbereitschaft ist sehr hilfreich für Achtsamkeit.

Aller Anfang für Bewusstsein… ist der Atem

Wie macht frau/man das im Alltag? Ist das nicht alles eine Illusion?
Ich meine, die Annahme, dass es unmöglich ist, bewusst und achtsam im Alltag zu sein, ist eine Illusion.
Es ist alles eine Frage des Zutritts zum System.

Am einfachsten erlernt man Bewusstsein und Achtsamkeit über den Atem. Es gibt praktisch keine religiöse Praxis, die ohne Atemübungen auskommt. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wieder richtig atmen zu erlernen, hilft in die innere Ruhe relativ rasch zu gelangen, den Herzschlag zu verlangsamen, die Gedanken zu beruhigen und ein allgemeines Wohlgefühl zu erzeugen – ohne Chemie, ohne Hilfe von Außen, ohne Guru, ohne Bücher.

Einfach sich hinsetzen, alles abdrehen und tief durch die Nase in den Bauch hineinatmen und mit leicht geöffnetem Mund wieder ausatmen. Diese scheinbar einfache Übung bringt einen nach fünf, sechs Atemzügen, die bewusst gemacht wurden, rasch in die innere Mitte. Sie brauchen dafür nichts, keinen Ashram, kein teures Retreat, keine Sportschuhe, nicht mal Ihren Platz müssen Sie verlassen. Einfach alles Smartphones, Telefone, Laptops etc. ausschalten und den Atem fließen lassen. Und stellen Sie sich vor – damit stehen Sie sowohl mitten im Leben, als auch mitten im Bewusstsein und Sie sind achtsam. Es kostet Sie gar nichts. Das wäre doch etwas … so zum Anfang.

Weiters könnten Sie sich an die Wiederentdeckung der fünf bekannten Sinne machen. Be-greifen, was Sie gerade in Ihren Händen haben. Wie fühlt es sich an? Leicht, schwer, heiß, kalt, fest, schwabbelig, … Finden Sie Begriffe dafür. Das können Sie mit den anderen vier Sinnen ebenfalls machen. Tun Sie es spielerisch wie ein Kind. Auch dazu brauchen nichts und niemand. Sie lesen – ich biete Ihnen höchst kostengünstige Möglichkeiten an, wie Sie umgehend mit Übungen zu Bewusstsein und Achtsamkeit loslegen können. Warten Sie nicht. Fangen Sie an. Hier. Jetzt.

Bewusstsein und Achtsamkeit brauchen nur Ihren ersten Schritt, um in Ihr Leben treten zu können. Sie haben es in Ihren Händen, in Ihrem Atem, in Ihren fünf Sinnen.

Innen-Außen-Spiegelkabinett

Betont wird dabei immer wieder der Zustand IN einem. Dies darf man sich vergegenwärtigen und verinnerlichen. Wer nicht erkennt, dass das Außen die Spiegelfläche des eigenen Inneren ist, der wird weiterhin im Außen schuften, im Hamsterrad laufen und nicht weiterkommen. Doch das hat nichts mit der von mir angesprochenen Bewusstseinsrevolution zu tun. Das ist ein weiter so. Weiter wie bislang. Nun zeigt uns das Außen ja ganz wundervoll, dass das immer weniger möglich ist.

Bewusstsein und Achtsamkeit aus dem eigenen Innen heraus gelebt, sind die wahren Quellen für Reichtum, für Wohlstand, für ein erfülltes Leben und Glück. Ich lehne Materielles damit überhaupt nicht ab. Ich habe Frieden mit der Materie gemacht. Seither mag sie mich so richtig. Doch mache ich aus dem Materiellen nicht das Goldene Kalb. Materielles ist mein Verstand, der sich durchaus sehen lassen kann. Doch er ist nicht die Krone meiner Schöpfung, sondern er ist mein sehr geschätzter Diener.

Mein Meister, meine Meisterin – die habe ich in meinem Innen, indem ich ein sehr harmonisches und zugleich zwingendes Wechselspiel spiele. Immer wenn es im Außen bockt – ein Blick nach Innen, ein wenig Ruhe, einige Atemzüge – es geht sehr rasch, wenn man die Basics geübt hat – und der Knoten im eigenen Innen zeigt sich. Deutlich, überraschend, versteckt liegend, irgendwo weit hinten – doch bereit, sich hier und jetzt zu zeigen. Das ist doch schon etwas. Die Bühne für Wahrnehmung, Gestaltung und Veränderung ist also das eigene Innen – so unspezifizisch und diffus es auf den ersten Blick klingen mag. Ausprobiert – und für stimmig und richtig befunden.

Wenn wir den Zusammenhang zwischen Innen und Außen begriffen haben, dann haben wir eines der Hermetischen Prinzipien begriffen und können es anwenden. Leben wird dadurch wieder ein Stück einfacher.

Die innere Haltung. Bewusstseinsrevolution für den Alltag!

Die innere Haltung ist die Zusammenfassung aus dem bislang Dargelegten. Sie ist eine Form von ‚Klammer‘, ein Gesamtbild. Fragen Sie sich beim Lesen dieser Zeilen – wie haben Sie den heutigen Tag begonnen? Was für eine Grundmelodie hatte Ihr Tag am Beginn? Haben Sie sich Ziele gesetzt? Haben Sie um Hilfe dabei gebeten? Wo wollten Sie heute hin? etc.

Fünf Minuten, am besten vor dem eigentlichen Aufstehen – und Sie stimmen Ihren Tag mit Ihrer inneren Haltung ein. Es ist wie ein Orchester, das sich auf eine Aufführung vorbereitet. Der Konzertmeister gibt den Kammerton a vor und der Rest stimmt sich auf diesen Ton ein.

Was war Ihr persönlicher Kammerton a heute am Morgen? …

Alles ist eine Frage der Wahrnehmung, des Bewusstseins und der Aufmerksamkeit – sie wirken zusammen auf die innere Haltung. Und die ist ausschlaggeben dafür, wie sich das Außen und damit das mit den bekannten fünf Sinnen wahrnehmbare Leben entwickelt. Das vielzitierte Beispiel vom halbvollen und halbleeren Glas ist nur eines von unzähligen Beispielen. Bewusstseinsrevolution für den Alltag!

Wenn man das Zusammenspiel zwischen Bewusstsein, Bewusstseinsstufen, Achtsamkeit, Innen und Außen erkennt und kennt, dann kann sich die innere Haltung entwickeln. In der Astrologie spricht man vom entwickelten Saturn. Er steht u.a. für das Skelett, für unsere Wirbelsäule, unsere Auf- und Ausrichtung, unser Grenze, die natürlich durch die Haut gegeben ist. Ein entwickelter Saturn ist konkret und eine Form von Lehrmeister des Lebens. Wer seinen Saturn im Grundhoroskop kennt, kann davon wesentliche Informationen für sich ableiten, noch dazu wo Saturn in seinem eigenen Zeichen, Steinbock, noch für ca. zwei Jahre steht. Hier wirkt er besonders kraftvoll. Wir haben also die Möglichkeit, unseren individuellen Saturn noch besser kennenzulernen, sich mit ihm anzufreunden und ihn in unser Leben integrieren.

Dies ist jedoch nicht die Antwort, sondern ein Hinweis zur Lösung. Sterne machen gewogen, bieten Hintergrundinformationen an und sind Potenzialitäten. Sie sind nie Realität. Die machen Sie schon selbst. Seien Sie dankbar und glücklich darüber.

Sie haben es in der Hand.

Es ist alles eine Frage von Bewusstsein und Achtsamkeit … in dieser Bewusstseinsrevolution.

Im nächsten Beitrag dieser kleinen Serie geht es um: 
Unbewusstsein und Bewusstsein – zwei kommunizierende Gefäße wie man in dieser Hochenergiezeit damit im Alltag sinnstiftend umgeht und sich in die Bewusstseinsrevolution damit einklinken kann.
Zu Teil 1 kommen Sie >>> HIER

05.08.2018
Andrea Riemer


Zum Abschluss ein tröstlicher Gedanke – als Mutmacher am Weg.

„Sie wusste, das Leben war immer auf ihrer Seite, manches Mal anders als sie es sich wünschte, doch es war immer da. Das Leben liebte Marie und es war geduldig mit ihr. Und doch forderte es sie immer wieder auf, Altes fühlbar und sichtbar abzuschließen. Dann erst war Platz für Neues.“
Andrea Riemer

cover-Botschaften-andrea-riemerText aus ihrem neuen Buch:
Andrea Riemer, Botschaften vom Leben, dielus edition, Leipzig 2018 (mehr dazu samt Leseprobe unter
www.andrea-riemer.de/das-neue-buch). 

Zur Autorin: www.andrea-riemer.de

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