Vom Mitleid zum Mitgefühl

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Vom Mitleid zum Mitgefühl

So viel Leid überall um uns herum und so schwer, nicht in Mitleid zu verfallen. Mitleid mit all dem vielen Schmerz, dem Unbehagen, den Ungerechtigkeiten, dem Grausamen und dem Gemeinen.

Doch Mit – Leiden erzeugt weiteres Leid: bei denen, die ohnehin leiden und bei uns selbst. Und dann auch bei denen um uns herum, die uns leiden sehen. So erzeugt Mitleid dreifaches Leid.

Jeder von uns weiß, wie wichtig es wäre, stattdessen Mitgefühl zu spüren. Und wir alle wissen, wie schwierig das sein kann.

Denn mitfühlend können wir dann sein, wenn wir das Leid, das wir im Außen sehen, kennen und bereits in uns verwandeln konnten. Wenn es also in uns bereits transformiert ist.

Wie kann das gehen?

Indem wir wagen, den Schmerz zu fühlen. Ihn fühlen, ohne zu bewerten, und ohne uns davon verschlingen zu lassen.

Das können wir, wenn wir uns dieser unerschütterlichen Instanz in uns bewusst sind, die von all dem Schmerz unberührt bleibt. Weil sie jenseits davon ist. Weil sie die Quelle von allem ist und das Ziel, wohin alles eines Tages zurückkehrt.

Wir können zu diesem Beobachter werden, wenn wir ihn in uns finden und mit ihm eins werden.

Und als dieser Beobachter gelingt es uns, den Schmerz zu sehen und zu spüren, ohne ihn zu bewerten und ohne uns davon überwältigen zu lassen.

Das ist Mitgefühl.

Im Vergleich zur allumfassenden und bedingungslosen Liebe ist die Liebe indirekt und fern, während das Mitgefühl ganz, ganz nah ist. Nahbar, berührbar.

Mitgefühl kennt das Leid aus eigener Erfahrung und Mitgefühl kann noch mehr:

Mitgefühl weiß, wie man das Leid und das Leiden transformiert und transzendiert.

Mitgefühl weiß, was jenseits des Leidens ist, Mitgefühl hat dieses „jenseits“ des Leidens gesehen, sogar erreicht und Mitgefühl kann dem Leidenden die Hand reichen, um ebenfalls dorthin zu gelangen.

Mitgefühl ist die Kraft, die aus Leiden Weisheit schafft.

Ein hohes Ziel, dem wir uns behutsam, Schritt für Schritt nähern dürfen.

Ein Weg, damit dies gelingen kann ist die Beschäftigung mit Guan Yin.

Guan Yin trägt all diese Eigenschaften, Fähigkeiten und noch viel mehr in sich. Sie ist gewissermaßen das personifizierte Mitgefühl in seiner allerbesten Form.

Guan Yin (oder Kuan Yin) ist eine buddhistische Heilige, die im Hinduismus unter dem Namen Avalokiteshvara, in Japan mit dem Namen Kannon, und im gesamten ostasiatischen Raum unter vielen verschiedenen anderen Namen bekannt ist.

Guan Yin‘s Name bedeutet „die, die den Klang oder die Rufe der Welt hört“. Eben die, die nahbar ist, berührbar. Und nicht nur das.

Sie hört und sieht nicht nur, sie handelt auch. Es gibt unglaublich viele Geschichten wundersamer Rettungen von Menschen, die sie um Hilfe gebeten haben.

So verstehen wir, warum sie gerne mit 1000 Händen und 1000 Augen dargestellt wird. 1000 bedeutet im asiatischen Raum unendlich viele. Und so ist Guan Yin die, die alles sieht, alles hört. Und für alles eine Antwort hat. Indem sie handelt.

Denn auch das ist Mitgefühl: nicht nur Mit – Sehen und Mit – Fühlen, während wir im Inneren ruhig und gelassen bleiben, sondern auch einen Unterschied machen und etwas tun.

Aus dieser inneren Ruhe heraus kann uns dies in einer ganz anderen und so viel besseren Weise gelingen als aus dem Mitleid heraus. Lasst uns beginnen!

11.06.2022
Herzliche Grüße  Information spiritueller Kanal
Dr. med. Christiane Gießbach
www.kraftderseele.de 

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Vom Mitleid zum Mitgefühl gießbach christiane  spiritueller KanalDr. med. Christiane Gießbach,
Fachärztin für Allgemeinmediziner und für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Yoga- und Reikilehrerin, Naturheilverfahren und Akupunktur. Spirituelle Heilerin als zertifizierte Master Teacher der Tao Academy und Guan Yin Linienhalterin. Sie beschäftigt sich mit der Seele, mit der Seelensprache und mit dem Seelengesang. Frieden
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