Die geheimnisvollen Klopfzeichen von Hydesville

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blumen-frau-gleis-beyond Die geheimnisvollen Klopfzeichen von Hydesville

Der Beginn des modernen Spiritualismus steht im direkten Zusammenhang mit einem Ereignis im Jahre 1848, welches später als das Klopfen von Hydesville (Hydesville Rappings)  in die Geschichte eingehen sollte. 

Im Hause der Familie Fox, im Dorf Hydesville, nördlich von New York, waren am Abend des 31. März 1848 wiederholt Klopfgeräusche zu hören. Animiert durch dieses Klopfen, begannen die beiden Töchter Margarete (14) und Kate (11) mehrmals in die Hände zu klatschen. Sofort erhielten sie eine Antwort mit der gleichen Anzahl von Klopfgeräuschen. Neugierig geworden erfanden sie immer neue Klopfrhythmen, die stets exakt gleich wiederholt wurden. Daraufhin entwickelten sie eine Kommunikation mit der Hilfe eines alphabetischen „Klopfcodes“. 

Ihr Kommunikator teilte ihnen mit, dass er von einem ehemaligen Mieter des Hauses ermordet wurde und dass sein Körper im Keller vergraben sei. Die beiden Mädchen berichteten ihren Eltern von dem „Klopfgeist“. Diese konnten sich nach anfänglichem Zögern von den Klopfgeräuschen überzeugen und verständigten daraufhin die Polizei. 

Bei darauffolgenden Grabungen im Untergeschoss wurden tatsächlich die sterblichen Überreste eines Mannes gefunden. Als man den besagten Mieter zur Rede stellte, gestand er letztendlich den Mord und konnte verhaftet werden. 

Die Geschichte über diese Kommunikation mit dem Geist eines Verstorbenen wurde kurz darauf in einer überregionalen Zeitung veröffentlicht und erreichte somit viele Leser in den USA. 

Der erste „Zwei-Wege-Kontakt“ mit einem Verstorbenen 

Das Klopfen von Hydesville galt fortan als die Geburt des modernen Spiritualismus. Hier fand zum ersten Mal ein „Zwei-Wege-Kontakt“ mit der geistigen Welt statt, bei dem sich die Möglichkeit bot, dass beide Parteien in dieser Welt, sowie in der geistigen Welt, durch Fragen und Antworten richtig miteinander kommunizieren konnten. 

Dies stand im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen die Lehre über das Leben nach dem Tod überwiegend durch philosophische Vorträge verbreitet wurde. 

Als einer der Pioniere trat hier der Amerikaner Andrew Jackson Davis (1826-1910) in Erscheinung, der sein gesamtes Leben und Werken dem Spiritualismus verschrieb. 

Durch das Klopfen von Hydesville hatten die Fox-Schwestern den Beweis darüber erbracht, dass bestimmte Personen (Medien) die Fähigkeiten dazu besitzen, mit den Geistern der sogenannten Verstorbenen zu kommunizieren.

Durch ihre Kommunikation konnte auch bewiesen werden, dass die geistige Welt an unserem täglichen Leben Anteil nimmt und uns auch bereitwillig bei persönlichen Belangen unterstützt. 

Beginn einer weltweiten spiritualistischen Bewegung 

Durch diese überzeugenden Fakten angeregt, fühlten sich fortan immer mehr Menschen dazu ermutigt, ihr eigenes mediales Potential zu entdecken. Es bildeten sich zahlreiche Zirkel, in denen Menschen in Séancen mit der geistigen Welt begannen zu kommunizieren und somit den Grundstein für ihre spirituelle Entfaltung legten. 

Schon bald fand die spiritualistische Bewegung auch ihren Weg von den USA nach Europa, wo sie besonders in Großbritannien schnell populär wurde. 

Im Jahr 1893 wurde die National Spiritualist Association gegründet, welche bis heute unter dem Namen Spiritualist National Union (SNU) in Großbritannien aktiv ist. Dort gibt es auch noch immer über 350 spiritualistische Kirchen, in denen Jenseitskontakte stets ein fester Bestandteil jedes Gottesdienstes sind. 

Seither wird alljährlich der 31. März als Geburtstag des modernen Spiritualismus gefeiert. 

31.03.2018
Herzlichst
Karin M. Huber – Medium & Mentor

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