Der verschlossene Garten Eden
Geist und Kultur

Hortus Conclusus – Wenn Wissenschaft den Glauben entmachtet

Der „Hortus Conclusus“ – der verschlossene Garten – war über Jahrhunderte ein Sinnbild für göttliche Vollkommenheit, für Reinheit, für die unberührte Sphäre des Glaubens. Heute jedoch bebt der Boden unter seinen Mauern: Die Wissenschaft, bewaffnet mit Mikroskop und Teilchenbeschleuniger, rüttelt an jedem Stein, prüft jedes Blatt, entmystifiziert jedes Wunder. […]

Sterbegleitung einer jungen Frau bei einem alten Mann
Spirituelle Gesundheit

Sterbebegleitung aus spiritueller Sicht – Wenn die Seele ihren Weg geht

Spirituelle Sterbebegleitung bedeutet nicht, den Tod zu verklären oder zu beschönigen. Sondern ihn in seiner ganzen Tiefe zu verstehen. Wer sich traut, den Tod nicht nur als Verlust zu sehen, sondern als Übergang, entdeckt darin eine stille Kraft. Diese Kraft trägt – in der Trauer, im Abschied, im Loslassen. […]

ein Mann schaut in der Wüste in die Ewigkeit
Geist und Kultur

Qualität des Ewigen – Zeitlose Ewigkeit

Das der menschlichen Erfahrung der Vergänglichkeit verbundene Urerleben, dass es hinter oder in den werdenden und vergehenden Erscheinungen der Welt ein Dauerndes geben müsse, findet sich selbst bei sehr primitiven Stämmen. Ewigkeit als Unsterblichkeit des Menschen lehrt mehrfach das Neue Testament. […]

Angst vor dem Tod eines Mannes mit Blick ins Universum
Verlust und Tod

Angst vor dem Tod als Weckruf: Warum Sterblichkeit erst Leben möglich macht

Angst vor dem Tod entsteht, weil wir uns radikal mit Körper, Rolle und Biografie identifizieren. Wenn wir Sterblichkeit bewusst anschauen – statt sie zu verdrängen –, verändert sich das Bewusstsein: Der Tod verliert seinen Schrecken, Sinn und Prioritäten ordnen sich neu. Spirituell gesehen ist der Tod kein Ende, sondern ein Übergang des Bewusstseins; diese Perspektive kann Angst in Haltung, Reife und innere Freiheit verwandeln. […]

sterbende frau offener himmel
Verlust und Tod

Spiritualität und Sterben: Warum das Ende kein Ende ist

Der Tod ist der große Unbekannte. In einer Gesellschaft, die auf Leistung, Wachstum und ewige Jugend programmiert ist, bleibt er ein verdrängtes Kapitel – ein Störfaktor im Rhythmus der Selbstoptimierung. Doch für spirituell Suchende ist das Sterben nicht bloß ein Ende. […]