Himmel & Erde

Bedeutung und Arbeiten mit den Tarotkarten – Die Herrscherin

400-270-frau-wurzeln-erde-womanBedeutung und Arbeiten mit den Tarotkarten – Die Herrscherin – III / 04

Mit leisem Schmunzeln bezeichne ich die Herrscherin als „Göttin für Ackerbau & Viehzucht“, denn sie zeigt, dass man – abhängig vom behandelten Thema – „fruchtbaren Boden“ betritt. Banzhaf beschreibt sie als Symbol für kreative Prozesse, lebendiges Wachstum und die Geburt des Neuen.

Egal, ob es sich um den Alltag, den Beruf oder gar die Liebe handelt … jedes Thema ist nun wie ein positiv zu bearbeitender Boden, und die Stichworte sind:

Mutter Natur; Fruchtbarkeit; Lebenswasser, Quelle des Lebens; natürliche Stärke; Herrscherin über den Jahreslauf; Mutter Natur herrscht über alles Runde; Betonung des friedvollen Aspekts der Natur: die göttliche Zahl, Symbol der Lebenskraft.

Gehen wir wieder in den magischeren Bereich der Interpretation, so kommen wir mit der Herrscherin zur „schöpferischen Vorstellungskraft“!

Wir alle kennen den Gedanken: „Du bist, was Du denkst!“ Aber sind wir uns auch darüber im Klaren, wie weitreichend dieser Satz ist? Bis in welche Bereiche er in uns hineinarbeiten kann?

Es ist ein „offenes Geheimnis“, dass etwa 80 bis 90% aller Symptome – beim eigentlich gesund geborenen Menschen – mindestens psychisch mitbedingt sind.

Henry Ford wird der Satz zugeschrieben: „Was immer Du Dir vorstellst = Gelingen oder Versagen … Du wirst Recht behalten!“ Wir wissen aber auch, dass Techniken wie z.B. die Hypnose oder EFT (Klopf-Akupressur) usw., deren Schwerpunkt die Kommunikation mit dem Unbewussten beinhaltet, positive Veränderungen herbeiführen können, die rational nicht mehr nachvollziehbar sind, und zwar im Bereich von Körper, Geist und Seele.

Und wieder komme ich zum für mich wichtigen Thema:

„Gnothi seauton!“ = „Erkenne Dich selbst!“ – Das Unbewusste versucht all das zu verwirklichen, wovon es meint, dass wir es wirklich haben wollen, und als solche werden die Themen verstanden, auf die wir uns überwiegend konzentrieren. Eine gewisse Sensibilität vorausgesetzt bewirkt, dass meine Konzentration auf z.B. Kopfschmerzen genau diese herbeiführen würde. Viele andere Beispiele bestätigen das.

Wieder werden wir also zu uns selbst geführt. Das Thema „Urvertrauen“ wird wichtig, denn das ist die Basis für jede Form der Leistungsfähigkeit im späteren Leben. Mit einem Defizit darin können wir immer wieder an Grenzen stoßen, wenn es darum geht, etwas zu vollbringen – sei es im Persönlichen, der Partnerschaft, im Beruf.

Vor diesem Hintergrund wird mir einmal mehr deutlich die Umkehrung eines bekannten Gedankens in „Liebe Dich selbst, DANN kannst Du auch andere lieben!“

Das scheint mir immer und bei allen Themen das Wesentlichste zu sein.

Ihr
Manfred Aubert

Den Artikel kommentieren