Das Ende der Schuld

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Schulden Lebensrichtung regenbogen mann wasserfall waterfallDas Ende der Schuld

Wenn wir mit unseren dunklen Schatten bewusst und liebevoll spielen, dann haben wir’s geschafft …

… dann haben wir keine Angst mehr vor den Schattenenergien und dann überraschen sie uns auch nicht mehr unbewusst, sondern dann nutzen wir sie für bewusste Erfahrungen und unser Leben wir leichter, schöner und freudvoller.

Wie kann eine neue Welt aussehen?
Wie kann ein neues Leben im Zeichen der Liebe aussehen?
Wie kann ein von Herzen gelebtes Leben aussehen?

Es ist positiv.
Es ist gut.
Es ist voll Freude.
Es ist voll Frieden.
Und es existiert keine Schuld.

Ist „Schulden machen“ normal?

Schuld, Schulden machen, Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen haben gehört zu unserem Lebensalltag wie ganz selbstverständlich mit dazu. Doch eigentlich ist dies gar nicht so.

Schuldgefühle sind uns anerzogen worden.
Schuldgefühle sind das Resultat unserer Erziehung.
Mit Schuldgefühlen belasteten uns bereits die Kirche, unser Glaube und die Religion.

Die Energie von Schuld wiegt schwer – sehr schwer sogar.
Die Energie von Schuld ist negativ behaftet.
Wir sind dann dem anderen etwas schuldig.
Somit sind wie unfrei.
Somit sind wie abhängig.
Somit hat der andere uns in der Hand.
Somit sind wir gefangen in einer Abhängigkeit.
Wir können nicht mehr machen, was wir wollen.
Wir haben unsere Freiheit verkauft.
Wir haben unsere Seele verkauft.
Wir selbst sind ein Seelenverkäufer.

Wir sind kein Freigeist mehr, sondern ein abhängiges Ego.
Wir stehen in der Schuld des anderen.
Wir müssen gehorchen und folgen.
Wir müssen brav und artig sein.
Wir müssen tun, was die anderen von uns verlangen.

All dies ist äußerst unnatürlich.
Diese Strukturen sind krankhaft und basieren auf hierarchischer Macht.
Derjenige, dem wir etwas schulden, hat Macht über uns.
Wir sind in die Rolle des Opfers hinein gerutscht.
So ein Pech.

Unsere ganze Gesellschaft basiert auf negativer Schuld-Energie

Unser gesamtes Wirtschaftssystem basiert auf Schulden.
Wir nehmen Kredite auf und wir machen Schulden.
Und dann zahlen wir unsere Schuld(en) ab.

Was für ein Irrsinn!
Die ist krank.
Und dies macht uns krank.

In der Natur gibt es keine Schuld.
Schuld ist eine künstliche Erfindung unseres Ego.

In der Natur ist Wasser und Nahrung da oder nicht. Punkt. Es gibt etwas oder es fehlt etwas. Es ist Wasser zu trinken da oder die Quelle ist ausgetrocknet. Doch es existiert kein Minus-Wasser. Wenn das Wasserloch/der Fluss ausgetrocknet ist, dann machen die Tiere die Erfahrung von Durst, von Mangel, von Bedürfnissen. Doch das Leben steht in keinem Schuldverhältnis zu den Tieren und Pflanzen.

Als Menschen können wir ruhig weiterhin Geld als praktisches Tauschmittel nutzen. Es genügt, die Idee/das Konzept des Schuldenmachens rauszuschmeißen. Weshalb könnte dies sinnvoll sein?

Alle machen sich schuldig – und damit schwer

Derjenige, der sein Geld an andere verleiht, macht sich selbst schuldig, wenn er dies tut. Indem der Geldgeber dem Schuldner Geld leiht, entsteht ein Abhängigkeitsverhältnis, das dem Geldgeber zwar Macht und Kontrolle ermöglicht, ihn auf der energetischen Ebene aber mit der Energie von Schuld belastet. Das Schuldverhältnis belastet stets beide Parteien mit der Energie von Schuld. Und die Energie von Schuld wiegt schwer – ja sie wiegt sogar sehr, sehr schwer. Und sie macht körperlich krank und sogar seelisch-geistig besessen, habgierig und seelisch krank.

Ein spiritueller Mensch würde niemals sein Geld verleihen, auch dann nicht, wenn er Zehnmillionen auf seinem Konto hat. Er würde entweder nichts geben oder er würde einen angemessenen Betrag schenken. Ein spiritueller Mensch würde sich niemals mit der Energie von Schuld beladen, belasten oder sein eigenes Leben damit beschweren. Es wäre einfach dumm. Die Energie der Schuld würde auf ihm selbst schwer liegen und ihn selbst erdrücken. Diese Energie von Schuld würde sein Inneren Kind, seine innere Freiheit, seinen inneren Frieden sowie die Liebe in seinem Herzensfeld beschatten. Die Energie von Schuld – selbst wenn er derjenige ist, der Geld verleiht – würde das Strahlen seines inneren Lichts verdunkeln. – Und bei demjenigen, der Schulden macht, natürlich erst recht.

Ein spiritueller Mensch würde für seinen Nächsten im Sinne von Nächstenliebe gut sorgen, wenn er den anderen frei von Schuld hält, wenn er ein Schuldverhältnis ausschlägt und wenn er gut für seine eigene Freiheit wie auch für die Freiheit des anderen sorgt. Freiheit ist wesentlich wertvoller als ein Geldbetrag. Freiheit ist/bedeutet Frieden. Unsere Freiheit und unseren Frieden können wir mitnehmen auch wenn wir sterben – unser Geld nicht.

Wir müssen akzeptieren, dass wir uns nur das kaufen und leisten können, wofür wir das nötige Geld haben. Haben wir größere Ziele als es uns unser Geldbeutel ermöglicht, so sind unsere Vorstellungen zu groß, unsere Vorstellungen sind die falschen, unsere Vorstellungen passen einfach nicht zu uns, sie passen nicht zu unserem Leben. Wir können erkennen, dass wir noch ein paar spirituelle, geistig-seelische Lernaufgaben zu bewältigen und einige Vorstellungen loszulassen haben, bevor wir (energetisch) „auf großem Fuße“ leben dürfen.

Weniger ist mehr.

Nur wenn wir das Wenige dankbar würdigen können, sind wir würdig, wahrhaftigen Reichtum und wirkliche Fülle zu empfangen.

Wenn und solange wir uns mit/über Reichtum, Wohlstand, Dinge, Statussymbole, Besitz, Hab und Gut definieren, haben wir unsere Hausaufgaben noch nicht gemacht und das Leben noch nicht verstanden.

Die Unternehmen, die Wirtschaft, die Industrie, die Geschäftemacher, all diejenigen, die bereits ihre Seele (an den Teufel, an den schnöden Mammon, an das Geld) verkauft haben, versuchen, auch uns dazu zu überreden, ihnen zu folgen und es ihnen nachzumachen. Weil sie den Weg zurück ins Licht nicht finden und sich alleine fühlen, wollen sie unsere Seele „essen“, verspeisen, vernichten und uns vom Licht und von der Quelle trennen. Wie dumm von uns, wenn wir auf ihre einfältigen Sprüche und bunten Werbeplakate hereinfallen.

Wer seine Seele verkauft hat, ist erst dann zufrieden, wenn auch der letzte Mensch seine Seele verkauft und verloren hat.

Doch diesen letzten Menschen wird er niemals überreden können, weil die Liebe standhaft bleiben wird. Und Du kannst Dich entscheiden, wem Du folgst, für wen Du Dich entscheidest: für den Halsabschneider, für den Seelenverkäufer, für den Geldhai, für die Versuchungen des Lebens – oder für Dein Herz, für das Licht in Dir selbst, für den Himmel in Dir, für Dein Herzensfeld, für Dein Inneres Kind, für Deine Selbstliebe.

Wir leben in der Dualität – die Schuld braucht einen neuen Platz

Das Leben wird immer beide Pole behalten, denn die Dualität ist die Voraussetzung für das Erfahrungen machen. Wir werden die Schuld also niemals auflösen oder auslöschen (können). Es zu wollen, wäre der falsche Ansatz. Es geht darum, den Sinn von Schuld zu erkennen und zu durchschauen.

Schuld dient der Schwere.
Schuld dient dem Schatten.
Schuld dient dem anderen.
Schuld dient dem Ego.
Schuld dient dem Verstand.
Schuld dient der Illusion.
Schuld dient dem Gegenpol.
Schuld dient dem Schmerz.

So viele Menschen haben Haus und Hof verloren und viel Schmerz und Leid erfahren, weil sie sich auf Schulden machen eingelassen haben. Und dann hatten sie eines Tages noch weniger als nichts.

. . .

Schuldgefühle in unserer Alltagskommunikation

Schuld, Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen beginnen in unserem Alltag bereits in unserer alltäglichen Kommunikation mit unserem Partner/unserer Partnerin sowie bei der Erziehung unserer Kinder. Immerzu und ständig formulieren wir Erwartungen und Vorstellungen und senden damit unterschwellig unbewusst Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen. Der andere soll sich schlecht fühlen, wenn er/sie unsere Vorstellungen und Erwartungen nicht erfüllt. Wir enthalten dem anderen unsere Liebe vor, wenn er/sie es uns nicht recht macht. Immerzu und ständig benutzen wir Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen als Mittel zum Zweck, als Methode, als Technik und als Werkzeug, um unsere Ziele zu erreichen und um den anderen klein zu kriegen – und meistens bemerken wir dies nicht einmal.

Damit ist die Energie von Schuld sowohl im Materiellen wie auch im sozialen Miteinander allgegenwärtig und präsent. Wenn wir einmal darauf achten, wie vollgestopft unser Leben mit Schuldgefühlen und mit einem schlechten Gewissen ist, dann wird uns schier übel. Allein wenn wir jemandem „Nein“ sagen oder wenn wir unserer besten Freundin absagen müssen, fühlen wir uns selbst schlecht und haben Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen. Warum? Weil wir wissen, wie wir die Vorstellungen des Ego vom anderen enttäuschen (wohlgemerkt: Das Ego des anderen ist enttäuscht, das Herzensfeld können wir niemals enttäuschen, weil die wahre Liebe stets alles großherzig erlaubt).

Natürlich ist es blöde, wenn wir wegen unserer Schulden und wegen unserer ständigen Schuldgefühle nun lauter Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen haben. Das ist ja sozusagen ein doppeltes schlechtes Gewissen. Und so ist es auch. Und wenn wir ein vielfaches schlechtes Gewissen haben, dann reicht es uns irgendwann und wir sind so schwer, dass wir zu einem großen Befreiungsschlag ausholen und unser Leben (endlich) umkrempeln.

Keine Schulden mehr.
Keine Schuldgefühle mehr.
Kein schlechtes Gewissen mehr.

Stattdessen Authentizität,
Echtheit,
Aufrichtigkeit,
Wahrheit,
Selbstliebe.

In unserer Fantasie können wir schon jetzt schuldenfrei sein

Wir können unser Leben nicht von dem einen auf den anderen Tag umwandeln – zumindest nicht real-weltlich im Außen. Doch wir können bereits jetzt in unserer Fantasie, in unseren Seelenbilderwelten ein schuldenfreies Leben sehen, erkennen und willkommen heißen.

Das Haus ist abbezahlt.
Das Auto ist unser Auto.
Mit Freunden und Bekannten sind wir quitt.
Unseren Kinder sagen wir klar unseren Standpunkt und lassen sie dann frei.
Unserem Partner gegenüber treten wir authentisch auf und achten darauf, dass weder wir uns ihm/ihr gegenüber schuldig fühlen noch dass er/sie sich uns gegenüber schuldig fühlt.

Wir sensibilisieren uns einfach für die Energie von Schuld und finden neue Wege und Möglichkeiten, ein vollkommen schuldenfreies, ehrliches, aufrichtiges, authentisches Leben zu führen.

Und vor allem spüren wir nach innen hin zu unserem Inneren Kind, zu unserem Herzensfeld, zu unserer Selbstliebe, und wir achten feinfühlig und aufmerksam darauf, dass wir uns unserem eigenen Herzen gegenüber immer gut, immer angebunden, immer ehrlich, immer treu und immer in Übereinstimmung befinden.

Alles fing an bei Adam und Eva

Der ursprüngliche Ursprung von jeglichen Schuldgefühlen lag nämlich vor x-tausend Jahren bei denjenigen Menschen, die ihrem Verstand und ihrem Denken gefolgt sind und die sich dabei von ihrem Herzen abgetrennt und somit ihrem Herzen gegenüber schuldig gemacht haben. Natürlich geschah dies unbewusst.

Es ist genau genommen die Geschichte von Adam und Eva, als Eva vom Apfel vom Baum der Erkenntnis abgebissen hatte. Wir nennen dies ja auch den Sündenfall. Es ist die Ursünde. Es ist der Ursprung der Entstehung von Schuld.

Natürlich ist dieses Bild lediglich eine Metapher, eine Parabel, ein Gleichnis, eine symbolhafte Geschichte. Jede Seele die aus dem Himmel ins Irdische inkarniert durchläuft diesen Prozess. Das Baby im Mutterleib ist noch im Paradies mit Vollpension und dem Rundum-sorglos-Paket. Das Abbeißen vom Apfel vom Baum der Erkenntnis beschreibt das Erlangen von Erkenntnis. Dies ist das Entstehen unseres Selbstbewusstseins.

Das neugeborene Baby weiß noch nicht, dass es lebt bzw. dass es existiert. Das sechsjährige Kind hingegen weiß, wer es ist, welchen Namen es hat und dass es ein Mensch hier auf dieser Erde ist. Der Übergang ist fließend. Das Abbeißen vom Apfel ist gleichbedeutend mit dem Ausbilden unserer Selbsterkenntnis und unseres Selbstbewusstseins. Dies ist gleichbedeutend mit der Ausbildung unseres Ego. Und indem wir uns mit unserem Verstand erkennen und mit unserem Dasein und unserem Körper bewusst identifizieren, fallen wir aus dem Paradies und vergessen unser Gottsein, unser Liebesein. Wir identifizieren uns immer mehr mit den Dingen dieser Welt, mit dem Außen, mit allem, was wir körperlich-sinnlich erfahren/erfassen/wahrnehmen können sowie mit den Vorstellungen, Werten und Erwartungen unserer Eltern. Dabei vergessen wir uns selbst in unserer Selbstliebe. Und bei diesem Vergessensprozess entsteht unbewusst eine Schuld gegenüber unserem eigenen Herzensfeld. So ist diese Schöpfung nun mal gestrickt, um intensive Erfahrungen zu ermöglichen.

Unser Ego und die Schuld

Vom Neugeborenen bis zum Alter von ca. 6 Jahren bilden wir unser Ego aus (anschließend stärken und bekräftigen wir es durch Wiederholungen). Das Ausbilden unseres Ego führt zur Ausbildung unseres Selbstbewusstseins. Es ist der Schritt hinein in die Schuld. Wir sind ein Kind und abhängig von unseren Eltern, von der Gesellschaft und von all den Dingen um uns herum.

Heute gehen wir nun den Schritt hinaus aus der Schuld. Wir erheben uns über unser Kindsein. Wir werden erwachsen. Wir erwachen. Und wir wachsen über unser Selbstbewusstsein hinaus und erlangen ein Bewusstseins-Bewusstsein. Dieses Bewusstseins-Bewusstsein können wir Bewusstheit nennen.

Als Metapher können wir dies beschreiben als das Abbeißen von der Frucht des zweiten Baumes im Paradies. Diesen zweiten Baum hat kein Mensch auf dem Schirm. Es ist die Birne der Bewusstheit.

Und mit dieser Birne der Bewusstheit erheben wir uns nun über unsere Kindheit und über unser Verhaftetsein in der Schuld sowie über unsere Schuldgefühle und über jedes schlechte Gewissen. Wir erheben uns über unsere Ego-Identifikation und damit über unser egoisches Selbstbewusstsein. Wir erlangen Bewusstheit.

Unser egoisches Selbstbewusstsein bezog sich auf unser Selbst als Mensch mit unserem Körper und mit uns als Person. Wir haben einen Namen und wir können unsere Lebensgeschichte erzählen.

Wir haben ein weltliches Selbst und ein göttliches Selbst

In unserer Bewusstheit erkennen wir uns als Geist: Ich bin Geist. Ich bin Bewusstein/Bewusstheit. Und auch in unserer Bewusstheit – also mit unserem Bewusstseins-Bewusstsein – können wir uns in einem Selbstbewusstsein erfahren/erkennen. Dieses „neue Selbstbewusstsein“ beinhaltet nun, dass wir uns als göttliches, universales Selbst erkennen. Dieses „neue Selbstbewusstsein“ auf der Ebene unseres Geistes ist unser Bewusstsein, dass wir Geist sind und dass unser Selbst göttlichen Ursprungs ist. Wir selbst sind „der Große Geist“.

Und indem sich unser Selbstbewusstsein von dem persönlichen, egoischen Selbstbewusstsein transformiert hin zu einem universal-göttlichen Selbstbewusstsein, erkennen wir uns selbst als Geist und als das universale Bewusstseinsfeld dieser Schöpfung (an).

Wir sind Gott.
Wir in unserem göttlichen Selbst sind dieser Gott.
Und dieser Gott sind wir in uns selbst in unserem Herzensfeld.

Wir sind die Schöpfung.
Wir sind der Himmel.
Wir sind das Paradies.
Wir sind die universale Liebe.
Und all dies ist in unserem Innern, in unserem Herzensfeld zuhause.
Eigentlich gibt es gar keine Schuld

Und natürlich gibt es auf dieser geistig-göttlichen Eben keinerlei Schuld. Zugleich können wir vom Himmel aus die Schuld der Egos im Irdischen beobachten, bezeugen und – wenn wir wollen – auf der Ego-Ebene auch selbst erfahren.

Wir sind nun also beides gleichzeitig: Ego und Geist. Wir sind frei von jeder Schuld und können als Ego dennoch die Erfahrung von Schuld und einem schlechten Gewissen machen. Dies mag paradox klingen und das ist es auch – jedoch nur für unseren Verstand. Und die Schöpfung ist eben genau so verwirrend angelegt, damit alle Menschen die Ego-Spielchen im Irdischen so lange wie möglich unbewusst erfahren und genießen können.

Und wer mag, der/die kann nun aussteigen und sich in den Zuschauerraum setzen und vom Rang aus dem Treiben auf der Bühne des Lebens belustigt zuschauen. Die Egos sind die Schauspieler in ihren Rollen und mit ihren Kostümen auf der Bühne. Und wir als Geist sind die Zuschauer zusammen mit Gott und den Engeln und genießen die Unterhaltung, die Show, die Aufführung, das Theaterstück, den Kinofilm.

Wir sind beides: Ego und Geist

Und wir können und dürfen jeder Zeit wählen, wer wir sein möchten: Ego auf der Bühne oder Geist als Zuschauer – oder auch beides gleichzeitig.

Schuld.
Schuldgefühle.
Schulden machen.
Ein schlechtes Gewissen haben.
Etwas verleihen und wieder zurück haben wollen.
Abhängigkeiten erschaffen und dies als Liebe deklarieren.

Ego-Liebe klebt.
Wahre Liebe lässt frei.

Wir können mit all diesen Überlegungen und Erkenntnissen nun spielen, uns neu ausprobieren und die dazugehörigen Energie bewusst und sensibel fühlen und spüren. Es gibt kein falsch oder richtig. Es gibt alles. Es existieren alle Möglichkeiten. Und alles ist erlaubt. Wir können uns frei entscheiden, wie reich unser Leben mit Schuldgefühlen erfüllt sein soll. Und dies ist dann eben unser Erleben, unsere Realität. Und andere wählen etwas anderes. Und das ist auch ok. Jeder muss für sich selbst schauen, mit wieviel Schuld oder Freiheit er/sie sich wohl und zufrieden fühlt.

Unser Ego liebt die Energie von Schuld.
Die ist so schön schwer.
Sie verankert uns so gut im Irdischen.

Unser Geist liebt die Energie von Freiheit.
Die ist so schön leicht.
Es ist wie im Himmel sein.

Und beides ist gut, richtig und vollkommen in Ordnung.
Und beides ist wichtig.

Und ein harmonisches, gesundes Leben leben wir, wenn beides in einem ausgewogenen Maße miteinander schwingt und da sein darf.

Wo und wie könnten wir Schuld nun auch noch woanders leben als mit Geld oder mit Ego-Verstrickungen und Abhängigkeiten?

Schuld im Hintergrund ermöglicht uns Freude im Vordergrund

Wir können uns als Geist erkennen und jederzeit fühlen, spüren und wahrnehmen, wenn wir uns unserem Inneren Kind (unserem Herzensfeld, unserer Selbstliebe) gegenüber schuldig machen würden. Wir können die Energie von Schuld in jeder Situation als Potenzial, als Möglichkeit, als Option für Erfahrungen auf dem Zettel haben. Und wenn wir in jeder Situation (in der Partnerschaft, bei der Erziehung unserer Kinder, bei der Arbeit, wenn wir unsere Eltern sehen, wenn wir Freunde treffen) Schuld voll auf dem Kasten haben und uns stets gegen ein schlechtes Gewissen unserem eigenen Inneren Kind gegenüber entscheiden, dann wird Schuld niemals für uns zu einer schmerzhaften, schweren Erfahrung, sondern erleichtert uns unsere Entscheidungen enorm und weist uns den richtigen Weg – den Weg unseres Herzens, den Weg unserer inneren Wahrheit.

Schuld dient uns.
Schuld wirkt im Hintergrund.
Schuld hilft uns, das richtige zu tun im Sinne unserer Herzensfeld-Selbstliebe.

Dies ist sehr wertvoll.
Dann ist die Energie von Schuld sehr wertvoll.
Dann ist die Energie von Schuld sehr hilfreich.
Weil: Wir gehen den Weg, auf dem wir der Schuld niemals begegnen.

Wir wählen den Weg der Freiheit.
Wir gehen den Weg der Selbstbestimmtheit,
Wir entscheiden uns immer neu für unsere innere Wahrheit.
Wir sind unserer Selbstliebe treu.

Auf diese Weise weist uns die Energie von Schuld direkt den Weg hin zu unserer Selbstliebe. Wir können immer nur eines zur Zeit fühlen: entweder Schuldgefühle oder unsere Selbstliebe.

. . .

Wenn wir empathisch sind

Hierbei hat die Schöpfung nun noch ein kleines Hindernis eingebaut, über das wir leicht stolpern können. Es ist unsere Empathie.

Wir können Schuldgefühle beispielsweise gegenüber uns selbst oder auch gegenüber einem anderen Menschen fühlen. Fühlen wir Schuldgefühle gegenüber uns selbst, so fühlen wir Schuldgefühle gegenüber den in uns verankerten, verinnerlichten, konditionierten Vorstellungen und Erwartungen. Dies sind genau genommen Fremdenergien in uns, die wir als Kind von unseren Eltern sowie von der Gesellschaft unbewusst aufgenommen haben. Es sind nicht wir selbst (es sind nicht unsere ureigenen Energien), sondern unser konditioniertes Ego definiert sich über diese Fremdenergien. Bei Schuldgefühlen uns selbst gegenüber haben wir also Schuldgefühle gegenüber unserem konditionierten Ego – das wir nicht sind, denn wir sind ja Geist.

Haben wir Schuldgefühle gegenüber anderen Menschen, so sind diese Schuldgefühle entstanden, weil wir in einem energetischen Austausch mit dem anderen, mit unserem Gegenüber, stehen. Wir denken an den anderen und wir nehmen die Energien des anderen empathisch und feinfühlig in uns auf. Wir nehmen also empathisch wahr, wie der andere sich fühlt, wenn wir ihm/ihr zum Beispiel eine Absage erteilen und „Nein“ sagen.

Wer genau ist enttäuscht? Das Ego des anderen ist enttäuscht. Das Ego des anderen hatte eine Vorstellung und nun enttäuschen wir diese Vorstellung. Wir enttäuschen also die Vorstellungen und Erwartungen des konditionierten Ego des anderen.

Wenn wir nun in Bezug auf den anderen Schuldgefühle in uns fühlen, dann sind diese Schuldgefühle ein Ausdruck dafür, dass der andere seinerseits häufig die Wünsche und Bedürfnisse seines Inneren Kindes vernachlässigt und all zu oft auf die Vorstellungen und Erwartungen seines konditionierten Ego hört. Die Schuldgefühle, die wir spüren sind die Schuldgefühle des anderen sich selbst gegenüber. Es sind nicht unsere Gefühle, sondern wir fühlen, wie sich der andere seelisch mit sich selbst fühlt in Bezug auf sein inneres Kind. Wir können dies also erkennen und die Schuldgefühle bei dem anderen belassen. Es sind nicht unsere Schuldgefühle, sondern es sind die Energien des anderen. Wir spüren sie lediglich empathisch und stellvertretend.

Schuldgefühle sind Ego-Fremdenergien

Es gibt also überhaupt keinen Grund, auf „unsere“ Schuldgefühle zu hören, weil: wir haben keine! Schuldgefühle sind niemals unsere eigenen! Schuldgefühle orientieren sich stets an den Vorstellungen und Erwartungen eines konditionierten Ego. Schuldgefühle beziehen sich stets und immer auf Fremdenergien, die wir nicht sind!

Das Leben ist viel schöner, leichter und freudvoller, wenn wir es unserem Herzen und unserem Inneren Kind recht machen. Und da alle Herzensfelder und alle Inneren Kinder in der Energie der universalen Liebe schwingen, machen wir es dem Herzensfeld des anderen genau dann recht, wenn wir es unserem eigenen Herzensfeld recht machen. Und wir machen es dem Inneren Kind des anderen genau dann recht, wenn wir es unserem eigenen Inneren Kind recht machen. (Nur die Egos drehen durch und gehen auf die Palme, wenn wir es ihnen nicht recht machen, doch das fördert den Aufwachprozess der Egos uns ist unterm Strich etwas Gutes.)

Schuld gegenüber einem Ego können wir also transformieren und auflösen in eine neue Haltung, dass wir stets darauf achten, es unserem Inneren Kind, unserem Herzensfeld, unserer Selbstliebe und unserer inneren Wahrheit recht zu machen. Wir tun gut daran, die Schwere der Schuld außerhalb unseres Systems im Außen, im Hintergrund und bei den Egos, die da Lust zu haben, zu belassen. Und wir selbst können uns an Leichtigkeit, Freude, Heiterkeit, Wohlsein, Gesundheit, Freiheit und Liebe erfreuen.

. . .

Das Außen ist das Außen und wir sind Licht und Liebe

Immer, wenn wir nach außen schauen, tanken wir uns unbewusst mit den Energien des Außen auf – und damit natürlich auch mit der Energie von Schuld und Angst und Schwere und Problemen. Es ist also ein hohes Maß an Achtsamkeit und Innenbewusstsein erforderlich, um ganz bei sich zu sein und zu bleiben, wenn wir als Herzensfeld-Menschen in einer Ego-Gesellschaft leben. Dieses „den Fokus auf der eigenen Herzensfeld-Selbstliebe halten“ kann für uns ein neuer Sport, eine neue Lust, eine neue Freizeitbeschäftigung sein.

Unser Himmel ist in uns.
Unser Licht ist in uns.
Unser Geist sind wir in uns.
Unsere Selbstliebe sind wir in uns.
Freude sind wir in uns.
Frieden sind wir in uns.
Freiheit sind wir in uns.

Indem wir zu uns nach innen schauen, sind wir bereits wieder in dem Paradies, von dem wir träumen und in dem wir im Mutterleib und als Neugeborenes einst lebten – doch jetzt tauchen wir in dieses Paradies mit Bewusstheit ein, denn wir können außerhalb von uns in unserem Gewahrsein die Schattenenergien/Fremdenergien erkennen und wahrnehmen, ohne uns mit ihnen zu identifizieren. Auf diese Weise wird unser Paradies für uns zu einer bewussten Erfahrung – auch wenn die Welt um uns herum unterzugehen scheint.

Es ist faszinierend, die gleichzeitige Existenz dieser Parallelwelten, dieser unterschiedlichen Daseins-Welten, so leibhaftig und lebendig mit anzuschauen und dadurch zu erfahren, zu fühlen und wahrzunehmen. Unser Leben ist reich und erfüllt auf einer energetischen Ebene.

Schuld existiert – doch nur auf der Ebene des Ego.
Und wir sind Geist und damit Freude.

Schlechtes Gewissen gibt es – doch nur in der Welt des Ego.
Und wir sind Geist und damit Frieden.

Und natürlich gibt es Schuld und schlechtes Gewissen eigentlich nicht wirklich, doch in der Welt der Egos gibt es diese Gefühle/Energien eben doch und sie erscheinen sehr real.

Schuld in Bezug auf Geld können wir nun neu bewerten.
Schulden machen könnten wir einmal überdenken.
Ein schlechtes Gewissen können wir bewusster wahrnehmen und uns stets bewusst neu entscheiden.

Schuld und schlechtes Gewissen können wir als Wegweiser und Ratgeber sinnvoll nutzen.

Die Schuldgefühle der anderen können wir getrost bei den anderen belassen, denn alle Schuldgefühle sind Ego-Fremdenergien – und wir in unserem Sein sind Geist, wir sind Liebe.

Wir können selbst aufrichtig und treu verbunden unserem eigenen Herzensfeld gegenüber leben und bewusst handeln/agieren.

Reagieren ist Ego/Verstand/Denken.
Agieren ist Geist/Herz/Liebe/Intuition.

Schuld und ein schlechtes Gewissen schwingen energetisch schwer.

Und wir können uns jetzt bewusst für ein Leben erfüllt mit Leichtigkeit und Freude entscheiden.

„Ich entscheide mich jetzt für ein Leben in Leichtigkeit und Freude.“

Und ich atme ein.
Und ich atme aus.
Und ich lächle innerlich.
Und ich sage: „Ja, Leichtigkeit und Freude wählen fühlt sich gut an.“

Danke.

31.03.2021
In Liebe Dein/Euer
Björn Geitmann
www.datgeitman.de/lichtschule

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Bjoern-GeitmannBjörn Geitmann:

„Das Leben ist leicht“ ist seine klare Haltung  –  und er lebt dies in verblüffend authentischer und mitreißender Art und Weise.
Der Name „Eine Neue Ordnung“ ist dabei Programm … – und so ist dieser Titel mehr als nur ein Motto, es ist die gelebte Lebensphilosophie von Björn Geitmann, einem spirituellen Lehrer unserer Zeit, der die Welt im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf zu stellen verspricht. Auf dem Weg über die Brücke ins Licht dreht sich das Leben um 180 Grad. Nach „der alten Ordnung“ war unser bisheriges Leben vor allem durch unsere Identifikation mit unserem Ego, mit unserem Körper sowie mit dem, was wir „unser Leben“ nennen,  bestimmt.
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Spiritualität, Eine Neue Ordnung, Empathie & Kommunikation, Erwachen Selbstliebe Herzensfeld Übungen


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„Eine Neue Ordnung  –  Praxishandbücher zum spirituellen Erwachen“
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