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Positive Gedanken stärken

Bibliothek Gedanken BücherPositive Gedanken stärken – Die 10 effektivsten Tricks (Gedankenkraft Teil 4)

Das Leben ist kein Ponyhof…
…aber dein Kopf schon!
Niemand kann sich wirklich aussuchen, was um ihn herum geschieht.
Doch was in dir drin geschieht, das kannst du dir sehr wohl aussuchen.

Deine Gedanken bestimmen deine innere Welt und genau hier kannst du ansetzen:

  • hast du überwiegen negative Gedanken, ist deine innere Welt überwiegend negativ
  • hast du überwiegend positive Gedanken, ist deine innere Welt überwiegend positiv

Ja, so einfach ist das.
Wenn du dich jetzt fragst, wie du negative in positive Gedanken verwandeln kannst, dann bist du hier genau richtig!
Im Folgenden zeige ich dir die zehn effektivsten Tricks, um negative durch positive Gedanken zu ersetzen:

 

Die 10 effektivsten Tricks, um negative Gedanken durch positive zu ersetzen

In Teil 1 bis 3 dieser Reihe haben wir herausgefunden, dass wir unsere Welt und unser Leben alleine durch unsere Gedanken gestalten und dass wir mit ihrer Hilfe unsere Welt wirklich und dauerhaft verändern können.

Für unsere Gedanken haben wir die Metapher von Vögeln herangezogen, um zu veranschaulichen, wie sie sich in unserem Unterbewusstsein einnisten und dort agieren.

In diesem vierten und letzten Teil, kümmern wir uns jetzt noch um ein paar Profi-Kniffe, mit denen wir den ganzen Prozess optimieren und beschleunigen können.

Es sind ein paar schockierend einfach und geniale Tricks dabei, die du unbedingt kennenlernen solltest (Punkt 10 ist die ultimative Geheimwaffe!):

 

1. Gedankenstopp

Der Gedankenstopp ist erst mal nur eine Methode, um negative Gedanken zu unterbrechen. Aber sie ist sehr wirkungsvoll.

Das Rüstzeug, das du dafür brauchst, ist nur deine Bewusstheit bzw. Achtsamkeit aus Schritt 1 der Anleitung zum Loswerden negativer Gedanken. Deshalb ist diese Methode optimal geeignet, um anzufangen und damit auch nach und nach deine Bewusstheit zu steigern.

Wenn du also in deinem Alltag bemerkst, dass gerade wieder Gunter oder irgendein anderer Mecker-Vogel dir das Leben und deine Welt mit seinem Gezwitschere schlecht macht, dann denk dir vor deinem inneren Auge ein großes rotes Stopp-Schild und rufe laut (geistig oder wirklich) „STOPP!“.

Damit erschreckst du deinen Vogel erst mal und er hält kurz inne.

Ja, du hast richtig gelesen. Leider wirkt diese Methode immer nur kurz, denn kurz darauf wird dein innerer Piepmatz wieder loslegen wollen. Deshalb musst du jetzt etwas unternehmen.

Durch den Gedankenstopp bekommst du sozusagen den Fuß in die Tür und hast die Chance, das Zepter zu übernehmen. Das musst du dann natürlich auch tun.

Und was ist jetzt die beste Folgeaktion?

Richtig, lass deinen alternativen Gedanken zu Wort kommen, den du dir in Schritt 3 der Anleitung, um negative Gedanken wirklich loszuwerden, ersonnen hast.

 

2. Nicht unterdrücken

Das klingt wahrscheinlich zunächst einmal sehr paradox.

In Punkt 1 erzähle ich dir noch was von Anhalten und nun sollst du es doch nicht mehr tun?

Nein.

Anhalten und Unterdrücken sind zwei verschiedene Dinge!

Etwas anzuhalten, bedeutet, den Vorgang einfach nur zu unterbrechen.

Etwas zu unterdrücken bedeutet, sich bewusst auf etwas zu fokussieren um es klein zu halten! Und genau das ist das Problem.

Wenn du einen negativen Gedanken zu unterdrücken versuchst, konzentrierst du dich etwa so darauf: „Ich will jetzt nicht an die Arbeit denken“

Das Problem: Dein Unterbewusstsein versteht das kleine Wörtchen „nicht“ nicht. Es arbeitet hauptsächlich in Bildern und wenn du nun nicht an die Arbeit denken willst, entsteht in deinem Kopf ein Bild von der Arbeit. Das Wort „nicht“ fällt einfach unter den Tisch. Für dein Unterbewusstsein klingt dein Satz also so: „Ich will jetzt an die Arbeit denken“

Und dann denkst du an die Arbeit. Das ist natürlich alles andere als gut.

„Ein Heer kann seines Führers, aber niemand seiner Gedanken beraubt werden.“
(Konfuzius)

Ein weiterer Faktor, der die ganze Sache sogar noch verschärft, ist die Kontrollfunktion unseres Unterbewusstseins.

Falls es dir nämlich doch gelingt, deinem Unterbewusstsein den Befehl „Denke nicht an die Arbeit“ zu vermitteln, will es diesen Befehl auch um alles in der Welt ausführen. Es ist nämlich im Prinzip ein wirklich sehr zuverlässiger Gefährte. Leider gereicht uns das in dieser Situation aber nicht zum Vorteil, denn es ist so eifrig, dass es regelmäßig überprüfen will, ob wir auch wirklich nicht an die Arbeit denken.

Just in dem Moment, wo es das kontrolliert und merkt, dass wir wirklich nicht an die Arbeit gedacht haben, will es uns das zurückmelden und sagt uns „Gut, du hast gerade nicht an die Arbeit gedacht“. Und was passiert dann?

Genau. Wir denken wieder an die Arbeit… ein Teufelskreis.

 

3. Konfrontieren

Wäre ja gelacht, wenn sich aus dem soeben gesagten nicht auch ein positiver Effekt ableiten ließe.

Die paradoxe Wirkung des Unterdrückens funktioniert nämlich auch genau umgekehrt!

Konfrontiere dich ganz bewusst mit deinem negativen Gedanken.

Versuche dich nur auf diesen einen Gedanken zu konzentrieren. Fokussiere ihn ganz und gar. Lass dich durch nichts und niemanden ablenken. Tauche in ihn ein und bleibe darin. Es darf nichts zwischen dich und diesen Gedanken kommen!

Du wirst feststellen, dass es dir nicht gelingt.

Ganz automatisch wirst du dich immer wieder durch andere Dinge ablenken lassen und deinen Gedanken verlieren.So kannst du deine negativen Gedanken schwächen und loswerden.

Probier es aus!

 

4. Gedanken aufschreiben

Ähnlich wie die Konfrontation, wirkt auch das Aufschreiben deiner negativen Gedanken.

Du machst sie dir dadurch richtig bewusst und was erst einmal vom Bewusstsein kritisch beäugt wird, wird früher oder später verschwinden.

Außerdem werden dir deine Gedanken, ihre Muster und Zusammenhänge viel klarer.

Das Aufschreiben musst du aber nicht nur auf die negativen Gedanken beschränken. Im Gegenteil, das wäre sogar fatal, da du dir damit ja nur das Schlechte bewusst machen würdest und das nicht gerade zu deinem Glück beitragen würde.

Es wirkt auch bei positiven Gedanken beziehungsweise deinen Alternativen für die negativen Gedanken.

Durch das Aufschreiben festigst du sie und kannst ihre positive Wirkung verinnerlichen. Du machst sie dir genauso wie oben die schlechten Gedanken bewusst. Das führt dazu, dass du viel öfter auch im Alltag darauf aufmerksam wirst.

Mir ergeht es oft so, wenn ich einen Artikel geschrieben habe. Beispielsweise achte ich seit dem Artikel „Genieße das leben – Wie es dir jederzeit und überall gelingt“ viel mehr darauf, mein Leben trotz aller Widrigkeiten jederzeit zu genießen. Einfach nur, weil ich mich einmal ganz bewusst damit auseinandergesetzt habe.

 

5. Vorbilder finden

Eine eingefahrene Meinung nur durch Fakten ändern zu wollen, das ist, als wollte jemand mit einer Seifenkiste zum Mond fliegen. Die Vorstellung ist schön, aber es klappt einfach nicht.

Paradebeispiel dafür ist der deutsche Durchschnittsraucher, der bestimmt schon mehr als nur einmal über den Fakt gestolpert ist, dass Rauchen tödlich sein kann. Sei es im TV, auf seiner eigenen Zigarettenpackung oder durch direkte Hinweise seiner Freunde und Familie.

Seine Meinung, dass es für ihn schon nicht so schlimm sei und dass die vermeintlichen Vorteile dennoch die Nachteile überwiegen, hat er dennoch nicht abgelegt.

Fakten bringen gar nichts.

Wir Menschen – und das wird dich vielleicht überraschen – entscheiden fast ausschließlich auf Grund von Emotionen, fast nie auf Grund von Fakten. Jetzt weißt du auch, warum Werbung, die Gefühle anspricht, so gut funktioniert. EDEKA hat das in der Weihnachtszeit anschaulich demonstriert.

So… was kann einem Menschen Emotionen vermitteln? Richtig, ein anderer Mensch. Und darum geht es in diesem Punkt:

„Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.“
(Lucius Annaeus Seneca)

Suche dir Menschen, die das denken, was du denken willst und so leben, wie du leben willst und lass dir durch sie Emotionen vermitteln.

Es kann schon ausreichen, einfach nur zu sehen, wie gut es jemandem geht, der es geschafft hat, mit dem Rauchen aufzuhören. Und schon bist du angesteckt.

Es funktioniert umso besser, je näher und öfter du im Kontakt zu dieser Person stehst. Nicht umsonst heißt es in einem bekannten deutschen Sprichwort: „Zeige mir deine Freunde und ich sage dir, wer du bist.“

Negativbeispiele sind übrigens keine gute Idee. Wenn du dir einen todkranken Raucher anschaust, schockiert das zwar kurz, geht im Alltag aber schnell wieder vergessen. Deshalb sind auch diese heiß diskutierten Abschreckbilder auf Zigarettenschachteln nicht wirklich nützlich.

Etwas anderes ist es natürlich, wenn zum Beispiel ein Familienmitglied auf Grund seines Zigarettenkonsums schwer leidet und du das täglich mitbekommst. Das wirkt sehr emotional. Aber bitte nötige jetzt niemanden in deiner Familie dazu, Kettenraucher zu werden.

Such dir lieber positive Beispiele.

 

6. Sich (ständig) erinnern

Wir Menschen glauben eher etwas, das wir ständig hören und sehen, unabhängig davon, ob es wahr ist oder nicht.

Glaubst du nicht?

Du hörst es ja auch zum ersten Mal 😉

Nein, Spaß bei Seite. Hier kommt der Beweis: Flugangst!

Pro eine Milliarde Reisekilometer haben sich nach den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes innerhalb von vier Jahren bei Flugreisen etwa 0,3 Menschen verletzt.

Klar, das sind 0,3 zu viel, aber im Vergleich zu Autofahrern ist das nichts! Unter ihnen sind nämlich auf der selben zurückgelegten Wegstrecke 276 Menschen gestorben.

Und trotzdem ist es für viele Berufspendler nicht vorstellbar, sich in ein Flugzeug zu setzen (auch hier sehen wir wieder, wie wirksam Fakten tatsächlich sind… aber warum sag ich das? Ist doch auch nur ein Fakt….).

Woran liegt das?

Es liegt daran, dass Flugzeugabstürze von vielen Menschen für viel wahrscheinlicher gehalten werden, als sie tatsächlich sind.

Flugzeugunglücke werden Wochen und Monate lang in den Medien breitgetreten. Man kann kaum ein Programm einschalten, ohne einen Bericht oder einen Newsticker darüber zu sehen. Katastrophen verkaufen sich eben zu gut und sorgen für Einschaltquoten. Und so kommt es, dass sich die Gefahr von Flugzeugabstürzen und Atomkraftwerksunglücken mittlerweile so in unser Gehirn gebrannt hat, dass selbst Kettenraucher mehr Angst davor haben, als vor ihrem fast (tod-)sicheren vorzeitigen Ableben.

Was heißt das jetzt für dich und deine Gedanken?

Wenn du deine Gedanken ändern willst, dann rufe dir das ständig ins Gedächtnis.

Führe dir am besten täglich vor Augen, was du vor hast. Klebe dir Notizen an den Kleiderschrank und an die Wand gegenüber der Toilette oder nimm den Gedanken auf und lass dich jeden Morgen davon wecken. ganz egal wie, Hauptsache du konfrontierst dich jeden Tag damit.

Wenn du dir jeden Tag bewusst machst, dass beispielsweise auch ein monotoner Job Spaß machen kann, wenn man ihn nur richtig angeht, wird dir dieser Gedanke mit der Zeit in Fleisch und Blut übergehen.

„Das Glück ist schon da. Es ist in uns. Wir haben es nur vergessen und müssen uns lediglich wieder daran erinnern.“
(Sokrates)

 

Junge Frau in Freude7. Das Gute sehen

Wenn du einen Gedanken ändern willst, ist es besser, dir die positiven Auswirkungen vorzustellen, die das Ändern des Gedanken haben wird.

Logisch, oder?

Warum sage ich das dann?

Weil wir meistens genau das Gegenteil davon tun!

Wir wollen mit dem Rauchen aufhören, weil es gesundheitsschädlich ist. Merkst du was?

Ja genau: Negativer Gedanke. Und zwar doppelt!

  1. Nicht mehr Rauchen
  2. gesundheitsschädlich

Und wir tun von Natur aus sehr gerne das Gegenteil von negativ formulierten Äußerungen. Das weißt du sicher noch aus deiner Kindheit: „Spiel nicht mit dem Messer!“, „Tu das nicht!“, „Nicht auf den Baum klettern!“

„Die Welt ändert sich nicht dadurch, dass man Negatives anprangert, sondern Positives tut!“
(Roman Lasota)

Dein Unterbewusstsein denkt sich bei solchen Ansagen nämlich, dass ihm die alt bekannte Meinung „Rauchen ist schon nicht so schädlich“ besser gefällt und lässt sich keinen Millimeter davon abbringen.

Stell dir dazu einfach vor, dein Unterbewusstsein sei eine Katze und hat einen fetten schmackhaften (Gedanken-)Vogel gefangen. Jetzt wirfst du ihm einen dürren und abgemagerten Spatz als Köder hin (deine negative Formulierung). Würdest du tauschen?

Ok, also wie lösen wir das Dilemma? Ganz einfach, indem wir ihm einen noch besseren Happen hinwerfen, als den, den es bereits hat.

Nimm also all deine Kreativität zusammen und formuliere deinen neuen Gedanken so attraktiv wie es nur geht!

Zum Beispiel: „Rauchfrei sein! Endlich gesund leben, besser riechen und auch noch viel mehr Geld haben!“

Übrigens kannst du diesen Effekt auch in umgekehrter Weise für dich nutzen: Denkst du beispielsweise oft „Rauchen ist für mich ein Genuss“ (positiv), kannst du das negativ formulieren, um es deinem Unterbewusstsein madig zu machen. Zum Beispiel denkst du dann „Rauchen ist für mich keine Qual“.

Erinnerst du dich daran, was unser Gehirn mit Wörtern wie „nicht“ und „kein“ macht? Richtig, es ignoriert sie! So simpel und doch so effektiv.

 

junge Leute am Strand8. Lob und Anerkennung

Wenn du einen neuen Vogel erfolgreich in deinem Nest etabliert hast, dann lobe ihn!

Jedes Mal, wenn du registrierst, dass er sich zu Wort gemeldet hat und all die anderen Miesepeter übertönt hat, dass belohne ihn dafür mit Anerkennung.

Anerkennung und Aufmerksamkeit sind das Futter für unsere Gedankenvögel.

Was du fütterst, das wächst.

„Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.“
(Sigmund Freud)

 

9. Schauspielerei

Jetzt kommt ein genialer Trick:

Tu nur so, als ob!

„Und das soll funktionieren?“

Ja, und wie! Ich hätte es auch nicht für möglich gehalten, als ich davon erfahren habe, aber es stimmt tatsächlich.

Forscher haben herausgefunden, dass Menschen ihre eigene Meinung um 180 Grad ändern können, wenn sie nur so tun, als seien sie anderer Meinung.

Sagen wir zum Beispiel, du denkst in Wirklichkeit, dass dein Essverhalten ganz ok ist, womit du erfolgreich den Fakt ignorierst, dass du 250 Kilo wiegst.

Wenn du nun einer Gruppe von Menschen in einem Vortrag die Vorzüge von gesunder Ernährung schildern würdest (nicht stumpf abgelesen, wie früher in der Schule, sondern in Form einer schauspielerischen Glanzleistung), dann werden sich deine Gedanken in diese Richtung ändern.

Diesen Trick nutzen richtige Schauspieler auch, um zum Beispiel eine emotionale Spirale zu erzeugen. Sie spielen etwas trauriges und werden dadurch wirklich traurig, wodurch sie noch trauriger spielen können, und so weiter.

Die Ursache dieses Phänomens ist, dass unser Gehirn harmoniesüchtig ist. Es versucht unser Denken mit unserem Handeln in Einklang zu bringen. Deshalb bleibt ihm am Ende nur die Möglichkeit, das Denken anzupassen, wenn es feststellt, dass wir bereits etwas sagen oder tun, das nicht mit unserem Denken übereinstimmt.

Wichtig für diesen Effekt ist nur, dass du wirklich damit versuchst, dich selbst zu überzeugen.

„Überzeugen muss man sich selbst. – Überredet wird man von anderen.“
(Friedrich Witte)

Du kannst es alleine zu Hause vor dem Spiegel tun, oder in Gesellschaft. Je mehr Leute du überzeugen kannst, desto besser überzeugst du auch dich selbst.

Beachte aber: Wenn du gezwungen wirst, dir und anderen etwas vorzugaukeln, hat das nicht die selbe Wirkung. Dann entsteht kein innerer Konflikt, da dein Gehirn sich damit beruhigt, dass du in fremdem Namen handelst. Das selbe gilt für das Schauspielern gegen eine Belohnung. Dein Gehirn rechtfertigt den Konflikt mit der Aussicht auf Belohnung.

 

10. Meditation

Meditation ist das ultimative Allheilmittel, wenn es um deine Persönliche Entwicklung geht.

Sie bringt so viele Vorteile mit sich, dass es einfach den Artikel sprengen würde, sie hier aufzuzählen. Der wichtigste in unserem Zusammenhang, ist aber die Steigerung der Achtsamkeit:

In der Anleitung zum Ersetzen von negativen Gedanken durch positive steht die Bewusstheit bzw. Achtsamkeit an erster Stelle. Nicht ohne Grund. Sie ist das aller wichtigste und effektivste Mittel, das es im Kampf gegen schlechte Gedanken und Gewohnheiten gibt.

Wir brauchen sie im Prinzip ständig, wenn wir mit unseren eigenen Gedanken arbeiten wollen. Unsere Gedanken sind tückisch und wollen uns ständig wieder ins Gedankenkarussell hineinziehen. Durch Achtsamkeit erlangen wir die Fähigkeit, wie die Eltern eines Kindes, das Karussell von außen zu beobachten und teilweise sogar zu stoppen (siehe Punkt 1).

Auch für die Umsetzung der anderen hier aufgeführten Tricks und Methoden ist deine Achtsamkeit der Dreh- und Angelpunkt.

Du brauchst sie zum Beispiel, um

  • dir über deine negativen Gedanken bewusst zu werden und dann bewusst neue entstehen zu lassen
  • deine Muster zu erkennen und sie zu durchbrechen
  • dir dein Vorhaben immer wieder in Erinnerung zu rufen
  • einen positiven Gedanken zu bemerken und dich dafür zu loben

Wenn ich dir also nur eine einzige Sache aus dieser Liste ans Herz legen könnte, dann wäre es die Meditation!

Durch Meditation lernst du dich ganz bewusst mit dir selbst und deinen Gedanken auseinanderzusetzen.

Beim Meditieren trainierst du das zum Beispiel, indem du ganz bewusst versuchst, auf deinen Atem zu achten. Während dessen kommen – wie im normalen Alltag auch – immer wieder irgendwelche Gedankenvögel angeflogen und wollen dir etwas zwitschern. Dein Ziel ist es, sie wahrzunehmen und dann wieder davon fliegen zu lassen. Lass sie einfach ihren Gesang trällern und weiterfliegen.

„Gedanken sind wie Vögel des Geistes; einige kommen, andere gehen. Einige setzen sich am Wasser zum Trinken nieder. Hüte dich vor denen, die verweilen.“
(Natalie Wright)

Was du so in der Meditation trainierst, kannst du dann natürlich auch im Alltag nutzen.

Du kannst:

  1. Gedanken bewusst wahrnehmen, wenn sie kommen
  2. Gedanken, die dich stören anerkennen und ziehen lassen
  3. Gedanken, die du haben willst fokussieren und sie festhalten
  4. … und vieles mehr

Wenn du das Meditieren lernen oder mehr darüber erfahren möchtest, dann habe ich hier eine ausführliche Anleitung zum Verstehen und Erlernen der Meditation für dich zusammengestellt.

 

Fazit

„Selbst deine Mutter, dein Vater oder sonstige Verwandte können dir nicht soviel Gutes geben wie du dir selbst, wenn du deine Gedanken in Ordnung hältst.“
(Dhammapada)

Deine Gedanken formen deine Welt.

Du kannst deine Gedanken formen. Die effektivsten Methoden und Tricks dazu habe ich dir gerade gezeigt:

  1. Gedankenstopp
  2. Nicht unterdrücken
  3. Konfrontieren
  4. Gedanken aufschreiben
  5. Vorbilder finden
  6. Sich (ständig) erinnern
  7. Das Gute sehen
  8. Lob und Anerkennung
  9. Schauspielerei
  10. Meditation

Meditation ist dabei das Allzweckwerkzeug, weil sie die generelle Bewusstheit steigert, die für alle Maßnahmen die Grundlage bildet. Mehr über Meditation erfährst du in meinem Leitfaden.

Viel Erfolg!
Norman Brenner

 

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