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Tarot Karten – Der Hierophant 

tarot-hierophantBedeutung und Arbeiten mit den Tarotkarten – Der Hierophant 

Mit dieser Tarot Karte – Der Hierophant – kommen wir in den Bereich des eher Spirituellen. Banzhafs Stichworte sind: Unterweisung; göttliche Liebe, seelische Reinheit; umfassende Zuständigkeit für Himmel, Erde, Unterwelt, Körper, Seele, Geist; wer das Eigentliche finden will, muss seine Augen ebenso auf das Offenkundige richten wie auf das Verborgene; die Mitte zwischen Schwarz und Weiß; Petrus- und Papstsymbol; Zahl des Menschen, der Quintessenz und des in der Schöpfung verborgenen Sinns.

Als allgemeine Deutung steht bei ihm: „Hierophant“ nannte man den Hohen Priester der antiken Mysterien. Diese Karte steht für Sinnsuche und -findung und kann damit oftmals auf eine Erfahrung hinweisen, die für uns „sinnvoll“ ist. Darüber hinaus symbolisiert sie Aufrichtigkeit und eine hohe ethische Gesinnung. Sie hat oft etwas Glückverheißendes, weil sie für Wege steht, die sich als erfreulich erweisen, weil wir sie voller Gewissheit, Zuversicht und Vertrauen gehen.

Ich finde, Hajo Banzhaf hat das großartig formuliert. Mit seinen Aussagen kann wirklich jeder, der sich mit den Tarotkarten beschäftigen will, etwas anfangen. So hat es ja auch bei mir begonnen. Inzwischen meine ich jedoch auch, dass die menschliche Entwicklung, dass der Weg dieses „Erkenne Dich selbst!“ noch etwas tiefer gehen kann.

Im eher mystischen Bereich steht der Hierophant für die Verbindung zwischen den Bereichen des bewussten Wahrnehmens und des Inneren Hörens. Durch meine jahrzehntelange Arbeit mit Menschen als Psycho- und HypnoCoach weiß ich aus Erfahrung, dass das ein Prozess ist, der sehr bewusst und bedacht angegangen werden sollte.

Es ist unmöglich, den Entwicklungsprozess abkürzen zu wollen.

Meistens hinkt die Sensibilisierung dem bewussten Denken hinterher. Wir werden nicht durch die Entscheidung, den spirituellen Weg zu gehen, automatisch zum Erleuchteten. So sollte vor jeder beratenden Funktion der Prozess der Selbsterkenntnis stehen. Es gibt schon zu viele Berater, die sich allein auf das mit dem Verstand gelernte und begriffene verlassen.

Immer dann, wenn wir zusätzlich die Intuition zu Worte kommen lassen, wird es rund, denn sie wird niemals etwas fordern, was mir selbst oder anderen Menschen zum Schaden ist. Sie befiehlt nicht, schmeichelt nicht, stärkt niemals die Überheblichkeit. Die Intuition ist verbunden mit der Unendlichkeit, der Schöpferischen Energie, die wir als Gott bezeichnen (können).

In dieser Position wird sie uns in Verbindung mit unserem Bewusstsein den Weg führen, den die Geistige Welt für uns für richtig hält. Das ist für jeden ein ganz individueller Weg, und es gibt – so meine ich – keine allgemeingültige Regel für das Gehen dieses Weges. Außer vielleicht das, was schon die alten Griechen wussten: „Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt!“

Und wir wissen alle: Es kann schweißtreibend sein, mit dem Kopf etwas zu wollen und gleichzeitig von innen heraus eine leise Stimme zu vernehmen, die mahnend versucht, uns zum Prüfen des gefassten Entschlusses zu bringen.

16.09.2018
Manfred Aubert


Tarotskop Manfred Aubert

Manfred Aubert
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