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Das Göttliche in sich selbst entdecken

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Das Leben hier auf der Erde ist eine Reise. Die Reise Nachhause. Die Reise zur Quelle von allem was ist. Auf diesem Weg begegnen wir vielen Abenteuern. Die sind – wie es so ist in der Dualität – gepflastert mit guten und schlechten Erfahrungen, deren Bewertung und die damit verbundenen Prägungen, die unser Leben markieren. Wir nennen es auch Realität. Doch eigentlich ist alles ein großes Spiel. Das Spiel der irdischen Erfahrungen.

Letztlich lassen wir alles los und machen uns auf den Weg nachhause,

der wahrscheinlich noch viele andere Abenteuer mit sich bringt. Vielleicht drücken wir uns ganz anders aus, in einem anderen Kleid, das nicht unbedingt irdisch aussieht, wie wir es kennen. Wir, das ist eigentlich das Höhere Selbst, unser Göttlicher Funke, das, was wir wirklich sind, und das, was uns hier herunterschickt für Erderfahrungen.

Wenn wir unseren Blick ein bisschen zurücknehmen, das heißt, unser Leben von oben anschauen, müssen wir vielleicht sogar lachen, weil wir erkennen, wie sehr wir uns in diesem irdischen Spiel verheddert und verfangen haben. Wir nehmen die Rolle dieses Spiels, wie ein guter Schauspieler es tut, sehr ernst. Wir glauben daran, der oder die zu sein. Entsprechend versenken wir uns in unser Leben mit all seinen Geschehnissen, den lieblichen, den netten und den schwierigen.

Wir glauben daran, wir denken, es ist die Wahrheit.

Doch in Wahrheit hatten wir wohl – wenn wir an Wiedergeburt glauben – viele solcher Leben. Immer wieder schlüpfen wir in einen Körper, um uns hier, in der tiefen Materie erfahren zu können. Und – wir gingen nach den ersten Kinderjahren ins Vergessen. Babys und kleine Kinder nehmen die geistige Welt noch wahr.

Wir alle hatten sicherlich einen „Freund Harvey“, wie es in dem bekannten Film dargestellt ist. Doch dann beginnt irgendwann der so genannte Ernst des Lebens. Unsere Eltern und andere Begleiter führen uns ein in das Leben. Wir übernehmen ihre Muster, ihre Lebensideen, ob gut oder schlecht, wir denken, es ist die Wahrheit.

Doch nun, auf dem Weg unseres Erwachens,

stellen wir viele dieser erlernten Muster und die Prägungen der Erfahrungen unser Eltern und Lehrer infrage. Wir entdecken andere Möglichkeiten, unsere Realität zu formen. Und, wenn wir meditieren oder tief in uns versunken sind – oft ist dies in der Natur oder auch bei alltäglichen Dingen, die man fast schon automatisch tut – entdecken wir, da ist noch etwas in uns, das uns lenkt.

Das uns führt, beeinflusst, uns manchmal wie mit einem Flügelschlag berührt und uns ein wohliges und getragenes Gefühl, die allumfassende Liebe vermittelt. Es ist unser Göttlicher Funke, unser Höheres Selbst, das seinen Platz im Heiligen Höheren Herzen hat. Dieses wahre Sein ist immer da. In der Zeit des großen Wandels, indem wir uns befinden, möchte diese Göttliche Instanz uns bewusst an die Hand nehmen und uns helfen, die irdischen Klippen leichter zu nehmen oder sie zu umschiffen.

Früher brauchte man lange, vielleicht geschah dies auch an Kraftplätzen, um in diesen Kontakt zu unserem Inneren Führer zu kommen. Heute gelingt es mit der reinen Absicht: Ich habe die reine Absicht, mit meinem Höheren Selbst, meinem Göttlichen Funken in Kontakt zu treten, um das Leben bewusster und freier zu leben.

Das ist natürlich ein Weg wie eine Reise.

Wir lassen dabei viele alte Muster und Prägungen unseres Lebens los, ob es die eigenen Erfahrungen sind oder die unserer Eltern und Führer, die uns prägten. Diesen Weg zu beschreiten ist der Weg in die Freiheit. Heraus aus alten eingetretenen Pfaden, hin zu einem göttlich geführten Weg, der uns manchmal sogar vorkommt, als würden wir auf Händen getragen.

Dennoch gehen wir unseren irdischen Weg, mit Computerarbeit und Wäsche waschen. Nur eben anders, geführt und sich öffnend für Lösungen der irdischen Sorgen. Wir haben sozusagen für alle Hürden des Alltags durch unsere Intuition, unsere innere Stimme, möglicherweise auch durch telepathischen Kontakt eine Lösung. Und es ist eine Win-Win-Situation, die für alle Beteiligten annehmbar ist.

Unsere Persönlichkeit, unser Ego würde da eher für uns das Beste herausholen wollen.

Weil sie/es noch sehr mit den eigenen Pfründen beschäftigt ist und aus der Vergangenheit und alten Erlebnissen agiert.
Wenn wir beispielsweise, um das Wirken des Höheren Selbstes zu verstehen, im Auto unterwegs sind und von rechts jemand aus einer Strasse geschossen kommt, ist es das Höhere Selbst, was uns initiiert, auf die Bremse zu treten.
Das Ego würde erst agieren, wenn’s schon passiert ist….

Wie treten wir in Kontakt mit unserer inneren geistigen Führung?

Durch Meditationen, innere Reisen, Visualisierungen und telepathischen Kontakt. Eine einfache Art, sich des Höheren Selbstes bewusst zu werden, geschieht, indem wir – das gelingt, wo immer wir uns auch befinden, selbst in der U-Bahn – die Augen schließen und eine Hand auf unser Herz legen.

Es „funktioniert“ auch mit offenen Augen. Wir alle wissen, dass wir heilende Hände haben, aus unserer Handmitte fließt Göttliche Energie, dort ist eines unserer Hauptchakren. Wir geben uns damit also selbst Energie und bemerken bald mit der Hand auf dem Herzen, dass die eigene Präsenz, die Energie sich verändert. Einige Menschen empfinden Kribbeln in den Händen oder Füssen, Pochen auf dem Kopf.

Manche sprechen von Hitze- oder Kälteschüben oder erklären, der Körper weite sich, man fühle sich wie das berühmte Michelin-Männchen. Wir kommen zudem in die Stille. Die Gedanken können sich zurückziehen – dann sind wir im Feld der Göttlichen Präsenz.

In dieser Situation – es ist nicht einfach in Worten zu beschreiben

– sind wir verbunden mit dem Göttlichen und unserem Höheren Selbst. Hier können wir auftanken, Trauer Loslassen, Ärger abgeben und vieles mehr. Diese Verbindung lässt sich natürlich ausweiten bis zur telepathischen Kommunikation.

Wenn wir also jemanden in der U-Bahn, dem Bus oder auf dem Parkplatz sehen mit einer Hand auf dem Herzen und einem Strahlen oder Schmunzeln im Gesicht, ist er mit dem Höheren Selbst in Verbindung. Es ist die Hingabe an uns selbst, an das, was wir wirklich sind.

Das Ziel ist, mit diesem wahren Sein hier über die Erde zu wandeln, um unter anderem ein bisschen mehr Frieden zu verbreiten. Ich bin sicher, Frieden auf der Welt entsteht nicht da, wo die Machtvollen stehen, sondern beginnt bei jedem einzelnen von uns. So verändern wir das morphogenetische Feld, von dem sich alle nähren. Frieden ist nicht, was andere einleiten, wir selbst sind es, jeder einzelne von uns, der die Welt mit seinem wahren Sein und dessen Wirken verändert. Beginnend bei uns selbst, ausweitend auf das Göttliche Netz, das uns alle verbindet. Wir sind die, auf die wir gewartet haben, wie so oft gesagt wird.

14.11.2019
Herzlichst
Barbara Bessen 
info@barbara-bessen.com
www.barbara-bessen.com

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Spirituelle Reise mit Barbara Bessen nach Ägypten

vom 16. November bis 01. Dezember 2019

„Auf den Spuren der alten Atlanter wandeln, neun Tage auf einem Schiff den Nil erspüren und besondere spirituelle Erlebnisse genießen“
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