Das Lied der Erde und unsere Lichtsprache

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siri-trost-Erzengel-raphaelDas Lied der Erde und unsere Lichtsprache

Es war vor einigen Tagen, als ich mit Freunden im Sauerland unterwegs war auf einem sonnenbeschienenen Berg. Die Weite der Landschaft öffnete mein seelisches Miterleben der unendlichen Schönheit unserer Erde und ihrer Weisheit in dankbarer Stimmung und Freude. Beim Mittagessen sprach eine Freundin von der Weisheit unserer deutschen Sprache, als wir auf das „Erinnern“ zu sprechen kamen.

Er-Innere Dich! In deinem Inneren liegt die Weisheit der Schöpfung, liegt das Tor zu deinem täglichen Glücklichsein, lebt die Kraft und die Freiheit des Lebens im Urbeginn…

Die Vorsilbe „er“ bringt etwas wieder zum Vorschein, holt etwas wieder hervor ins Licht des Bewusstseins. So erheben uns alle diese Worte in ein lichthaftes Er-kennen: erfühlen, erleben, erahnen, erreichen, erwachen… und erinnern…. Für viele mag es auch „Er“ sein als Kraft der Schöpfung! Er und Sie in einem: die Schöpferkraft, die aus unserem Inneren wirkt und strahlt, jeden Tag.

Ich erinnere eine Sprache des Lichts.

Sie ist die Ursprungssprache, unsere Schöpfersprache. Ursprünglich war sie allen Menschen dieser Erde und allen Völkern der Menschen zu eigen. Aus ihr haben sich im Laufe der Zeit die unterschiedlichen Sprachen erst entwickelt. Eine jede trägt einen ganz bestimmten Schöpfungsaspekt und gründet sich gleichsam in ihm. Alle Sprachen dieser Welt gemeinsam sind die Vielfalt der Schöpfung der Sprachgewalt als Schöpferwerkzeug.

Wir stehen heute an einem entscheidenden Weggabelungspunkt, an dem uns das Angebot von der geistigen Welt gemacht wird, unsere Sprache wieder als Schöpfungswerkzeug zu ergreifen oder weiter in der Verdrehung zu verharren, in der Vernebelung, der Intellektualisierung, und sogar dem Missbrauch von Worten, die dadurch weit entfernt wurden von ihrer ursprünglichen Schöpferkraft des einen ursprünglichen Schöpferwortes.

Wie viele Worte sind in der deutschen Sprache missbraucht worden? Welche ihnen ursprünglich fremden, im Sinne von negativ blockierenden, Inhalte sind in sie gelegt worden, beziehungsweise mit ihnen verknüpft worden?
Wir sind aufgefordert, diese Wirrnisnetze von negativ blockierenden Befremdungen des Ursprungs unserer Worte, unserer Sprache, die Schöpfung nähren und nicht verhindern sollen, wieder zu entwirren und zu klären… Ich bin sicher, jedem Leser werden solche Worte jetzt einfallen, anhand derer einmal diese Entwirrnisarbeit in der eigenen Seele begonnen werden kann.

Diese Arbeit ist eine Befreiungsarbeit.

So kann uns z.B. das Befreien des Wortes „Macht“ von seinem für viele Menschen wahrgenommenen negativen Beigeschmack wieder erleben lassen, dass Macht im ursprünglichen Sinne etwas mit Achtsamkeit zu tun hat, das Richtige im dafür rechten Zeitpunkt umzusetzen. Damit bemächtigen wir uns im positiven Sinne wieder im Kreislauf der Schöpfung als aktiv Wirkende darinnen zu stehen. Den Mächtigen gebührt deshalb Achtung, weil sie selbst jene Achtung vor dem Leben haben, für das sie nur so als Hüter wirken können.

Aus dieser Achtung vor dem Leben gebiert sich jene Lichtsprache,

die uns Menschen gegeben wurde. Sie bemächtigt uns, selbst Hüter dieser Schöpfung zu sein. Sie bringt uns selbst immer wieder an die Quellen des Lebens zurück, aus denen wir uns täglich nähren. Sie entspringt dem Herzen. Von dort aus können wir uns an sie erinnern. Jeder Mensch kann sie wieder sprechen lernen. Wenn ich sie beschreiben darf, um euch ein Gefühl dafür zu geben, wie sie klingt, und wie ihr sie erüben könnt, und ich kann euch versprechen: Es weckt pure Lebenskraft und sprudelnde Freude, dann würde ich es so versuchen:

Geh ins Innere Deines Herzens.

Fühle Dein Herz als einen Kosmos der Liebe und des Lichtes. Tauche so lange und so tief in dieses Gefühl und dieses lebendige Erleben in deinem Herzen ein, bis es überquillt von Licht und Liebe, und dann lasse es fließen in deinen lebendigen Atem. Lasse deinen Atem sich formen durch deine lebendige Seele. Die Weite deiner Seele, ihre unendliche Schönheit daselbst, ihr Strahlen und ihr Leuchten gießen sich in die sich entfaltenden Klänge, die deinem Herzen entspringen und von deinem Atem getragen und geformt werden. Du modellierst die Substanz deiner atmenden Seele! Das ist es!

Und diese Seele ist eins mit der Schöpfung.

Sie ist die Schöpfung. Die sich gebärenden Klänge sind so vielgestalt in ihren Seelenlauten und tragen doch alle dieselbe Färbung: ein Seelenlachen, ein Seelenlächeln. Das drückt sich in dieser Ursprache des Lichtes aus!

Diese Sprache ist ein Lied. Wir dürfen es uns wie einen Sprachgesang verbildlichen. Die ersten Laute unserer Ursprache fanden schwingend in diese Welt, suchend, tastend und doch sicher in der Liebe und dem Licht, getragen von demselben. Jeder, der tief genug in sein Herz lauscht und weit genug zu den Sternen fühlt, der wird sie wiederfinden! Das heißt auch, er oder sie wird seine ganz eigenen Schöpfungslieder wieder erinnern und beginnen zu singen!

Singe dein Lied und du wirst Teil des großen, wundervollen Lieds der Erde.

Ihr Lied ist ein Lied der Gemeinschaft der Herzen. Es gibt Wesen auf dieser Erde, deren Herzen pulsen immer noch im Takt der Sterne, der Sonnen und Monde. Auch unsere menschlichen Herzen tun dies, doch sind sich viele Menschen darüber heute nicht mehr bewusst. Diese Wesen, die ich meine, und die uns helfen können, uns daran zu erinnern, sind die Wale und die Delfine.

Wale und Delfine kommen aus dem gleichen Entwicklungsstrom wie wir Menschen. Wir waren einmal in demselben Sein miteinander vereint als ein Urahnwesen sozusagen, das sich entschieden hat, sich in zwei Ströme zu teilen. So sind der Strom der Menschen und der Strom der Wale und Delfine entstanden. Diejenigen von unseren Vorfahren-Wesen in noch ätherischer Daseinsform, welche sich entschlossen haben, in den Wal- und Delfinstrom zu gehen, haben schon damals ganz bewusst die Entscheidung getroffen, Hüter dieser Erde zu werden. Sie haben einen wesentlichen Teil unserer Urlichtsprache und der Urschöpfungsgesänge bis zum heutigen Tag bewahrt, denn das gehört mit zu ihren Aufgaben.

Die Gesänge der Wale und das Lachen der Delphine halten unsere Erde wortwörtlich zusammen.

Ihre Klänge weben ein Netz der Liebe und des Lichtes. Man hört sie überall, in allen Meeren und allen Himmeln der Erde und des kosmischen Erdenumraums. Sie singen in der Lichtschwingung der Sphärenklänge, der Lichtsprache der Schöpfung. Alle Menschen, welche diese Sprache noch erinnern, sollen ihnen in diesen Tagen beistehen und mächtig mitsingen und dadurch helfen, dass sich immer mehr Menschen an diese ursprüngliche Lichtsprache und unsere Schöpfungsgesänge erinnern, im Sinne des Eingangs beschriebenen „Er-Innerns“, und einstimmen in das Sphärensingen hier auf Erden, auf dass diese Erde den Übergang in ihr Lichtes-Sein behütet und beschützt beschreiten wird und all ihre Wesen, denen sie Heimat gibt, mit ihr. Es ist eine Sprache des Herzens, und es sind Gesänge des Herzens.

Das menschliche Herz ist ein Kosmos der Liebe und ein Kosmos des Lichtes.

Es schwingt selbst in Resonanz mit all den Sprachgesängen der Hüter dieser Erde. Diese Hüter sind seit Urzeiten die Wale und die Delphine. Dies sind auch die Menschen, die sich ihres Ursprungs aus fernen Sternensystemen bewusst sind und genau deshalb jetzt hier auf die Erde gebracht wurden, um durch ihr Hier-Sein die Wale und die Delphine als Mensch zu begrüßen, zu achten und zu stärken und sie als Brüder und Schwestern zu rufen.

Diese Erdenhüter sind auch die Bienen, die alle Zeiten vereinen und mit ihrem Pulsen und Tönen den Schöpfungsklang für den Menschen formen. Sie sind die Baumeister der Elemente und Überwinder der Dualität. Sie weben die Farben der Schöpfung in ihr Lied für die Erde. Sie lassen in ihrem Tönen und brausen Licht und kosmisches Feuer zu Form und Erdensubstanz werden. Sie sind die Boten des Erzengels Michael, der nun die Brücken spannt und Wege ebnet für die kosmischen Erdenmenschen. Das heißt, er ebnet uns die Wege in neue Heimaten im Kosmos.

Kosmische Erdenmenschen sind Menschen vollen Bewusstseins ihrer zwölf Sinne,

ihrer zwölf Sternentore und Quellgründe, die sie/wir „Chakren“ nennen, ihrer zwölf Dimensionen des Seins, ihrer zwölf DNA –Stränge im Tanz des Sechststerns der Biene, so wie diese ursprünglich rein ätherisch für uns Menschen angelegt waren. Dass diese zwölf im Ursprung veranlagten DNA-Stränge letztendlich nur zwei in einem Doppelstrang tanzenden bis ins physische Dasein ausgebildet haben, hat mit einer bewussten Beeinflussung und Blockade des menschlichen Entwicklungsweges im ausgehenden atlantischen Zeitalters zu tun. Von diesem starken Eingriff in das menschliche Sein und seine Entfaltung erleben wir gerade in unserem allgegenwärtigen Zeitgeschehen ein direkt damit verbundenes Echo.

Dieses Echo vermag einige Seelen aufzurütteln und in die Er-Innerung ihres kosmischen Seins zu führen.

Es ist ein Trost und kann uns zur Gewissheit werden, dass diese Schattenkräfte, welche diese Unterbrechung, diese Verlangsamungen und Blockaden auf unserem menschlichen Entwicklungsweg hier auf Erden verursacht haben, von Natur aus nicht in unsere Erdenentwicklung gehören. Sie werden weichen müssen dem Licht und der Liebe, die dem Kosmos des menschlichen Herzens entspringen. Sie wErden weichen müssen in die Schattendaseinsregionen des Universums soweit sie sich nicht berühren und verwandeln lassen von eben dieser Liebe und dem Licht, was hier auf der Erde lebt, und das durch die Herzen der Menschen und ihre Gesänge jeden Tag erneuert wird.

Es ist eben jenes milde Licht der Erde, das ein Licht der Gnade,

der Vergebung und der Zartheit für das Leben ist, von dem auch ihr Lied singt durch all ihre beseelten Wesen, was eben jene Schattenwesen aus uns fernen Regionen des Universums hat auf uns aufmerksam werden lassen. Es hat sie angezogen im Trachten, sich davon zu nähren. Doch hat uns Christus gelehrt wie eben dieses Licht und diese Liebe alles und jeden verwandeln können, was und wer sich davon wahrhaft berühren lässt.

Diese Qualität des Berührens liegt in einer Seelenbegabung. Wer die Gabe einer Seele erhalten hat und diese als sein eigenes inneres Leuchten erfühlt und erlebt, der wird sich eben von dieser Liebe und diesem Licht berühren lassen können, die so innig zur Erde und zum Menschsein gehören wie ihr Atmen und Erkennen,. Seelenlose Wesen fühlen sich von Seelen erfüllten Wesen angezogen und können sogar rein durch ihr Mangelerleben eine Vorahnung und damit eine Begünstigung bewirken, sich Seelenhaftes zu erarbeiten. Sie haften sich oft den Seelen von Menschen an, ohne dass diese es merken. Dies ist gewissermaßen eine Zeitkrankheit. Nur durch das klare und erweiterte Bewusstsein des Menschen mit seinen wachen Sinnen, kann dieser Zustand bemerkt und behoben werden.

Menschen, die Anhaftungen von Schattenwesen bemerken, können diese durch die Kraft ihres klaren Bewusstseins, ihres leuchtenden Ichs und ihrer strahlenden Seelenkraft wieder lösen und vor allem, wenn sie Christus um seine Hilfe hierbei bitten, ihn rufen und sich in seinen Strom stellen.

So lasst uns mit der Urschöpferkraft singen,

der allmächtigen, mit dem Schöpfergeist, dem allmächtigen, mit der Schöpfergemeinschaft und im Gesang des eigenen Herzens unser eigenes Lied der Erde finden.

Eine Vorübung und Einstimmung kann es sein, das Mantra des Erzengels Raphael zu sprechen in seinem grünen Strahl der Herzensverbundenheit und anschließend in ein freies und Laute erschaffendes Tönen zu gehen: Deshalb schenke ich euch dieses hier zum Abschluss des heutigen Beitrags aus meiner Arbeit. Gerne dürft ihr es euch handschriftlich abschreiben und damit auswendig lernen, um dann bald ins freie Singen der Worte und Zeilen zu kommen. Ich bitte euch dies zu achten und dieses Mantra hier nicht einfach mit dem Handy zu fotografieren. Danke und viel Freude im Singen eures ganz eigenen Lieds der Erde…

Das „Mantra“ des Erzengels Raphael

– von ihm daselbst mitgeteilt für uns Menschen –

Ich lächle das Leben
und singe mein Lied
ich öffne die Arme
und danke

Neubeginn in jedem Augenblick
Urvertrauen und Liebe
Liebe, die fließt und verwandelt
heilt und schützt
Liebe des Urbeginns
kräftig und stark

Ich in mir
in Stille
voll
des Lächelns
tauche ein in diese Liebe
ich danke
von Herzen

siri-trost-Erzengel-raphael
© Ines Siri Trost – Erzengel Raphael 

06.10.2021
Ines Siri Trost
© Ines Siri Trost für Bilder und Text. Die Rechte der Übersetzung bleiben bei der Urheberin
www.baldar-siria-verlag.de
www.atelier-2.net

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Ines Siri Trostsiri-trost-Oktober-Biene

Autorin, Malerei, Arbeit mit den Engeln und Elementarwesen, Aufträge und Ausstellungen im In- und Ausland seit 1991, Künstlerin und Kunstpädagogin
Mein künstlerisches Schaffen war immer schon der Bereich in meinem Leben gewesen, in dem ich bewusst eine Kommunikation zur geistigen Welt leben und schulen konnte.
Meine Tätigkeit als Autorin wuchs dann auf einmal sehr schnell seit dem Jahr 2016 mit der Veröffentlichung meines ersten Buches: „Die Blumen der Engel, – Botschaften des Herzens in Bild und Wort“. In diesem Titel findet sich der Grundklang meiner heutigen Arbeit wieder: das Zusammenwirken von Bild und Wort!
Die Texte, die ich schreiben darf, fließen ebenso aus einem Offenbarungsstrom wie die Bilder, welche ich male. Beide führen dann in weitere Ausführungen und Weiterentwicklungen durch meine Arbeit in Bild und Wort gemeinsam.
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