Die häufigsten Ursachen für eine Affäre

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affaere kiss markDie häufigsten Ursachen für eine Affäre: aus der Erfahrung und Praxis von Emanuell Charis

Hinter den liebevollsten Partnerschaften stecken oft mehrere kleinere oder auch größere  Lügen. Sehr oft betreffen diese nicht nur ein heimlich gekauftes Kleid oder versteckt gerauchte Zigaretten. Mit einer Lüge möchte man manchmal auch das  Interesse an einem anderen Menschen verstecken, der das Potenzial hat, die Partnerschaft zu gefährden. Dieses zeigt sich vielleicht nur in einem prickelnden Gefühl im Magen, vielleicht aber auch in einem enormen sexuellen Verlangen. Wie man mit einer dritten Person in einer Beziehung umgeht, ist entscheidend, was aus der Beziehung wird.

Welchen Einfallsreichtum der betrügerische Part in einer Beziehung an den Tag legen kann, ist unübertrefflich. Manchen gelingt es über Jahre, eine Parallelbeziehung aufrechtzuerhalten. Aber auch, wie naiv der betrogene Part agiert, lässt nur Kopfschütteln übrig. Der Bekanntenkreis fragt sich, warum die Betroffenen die unzähligen Indizien nicht wahrgenommen haben. „Wie kann man nur so verschlagen sein!“, oder „Wie kann man nur so blind sein!“, lauten dann die klugen Kommentare der Mitwisser.

Wie viele Beziehungen sind von Affären betroffen?

Unzählige Geschichten ranken sich um tatsächliche und vermutete Affären. Der Klassiker Zweithandy mit Wertkarte ist genauso bekannt wie die spontane Geschäftsreise zu Firmenzwecken. Das Wühlen in abgehefteten Rechnungen ist beliebtes Szenario von Cheating-Movies aus Hollywood – genauso wie das Engagieren eines Privatdetektivs.
Auch wenn uns heute mehr Mittel zur Verfügung stehen, zu betrügen und die Betrüger zu entlarven: Affären, Eifersucht, Zweifel, Lügen und Nachspionieren ist Jahrhunderte alt.

Dating-Portale haben Studien zum Thema Affären  und Untreue in Auftrag gegeben. Im klassischen Sinne „untreu“ waren laut diesen etwa 15 % aller Frauen und 20 % aller Männer. Wichtig bei solchen Erhebungen ist zuerst die Definition von Untreue. Handelt es sich dabei um ein einmaliges sexuelles Ereignis oder reicht schon ein Kuss? Reichen vielleicht schon der Gedanke und der Wunsch, fremdzugehen? Wenn man den Begriff so weit fasst, sind 80 % aller Menschen untreu.

Psychologen und Paartherapeuten sprechen heute schon von der „Normalität einer Affäre“. Der Begriff Affäre muss dringend von Verurteilung abgestaubt und mit mehr Empathie und Ursachenforschung betrachtet werden.

Was hat es mit dem alleinigen Anspruch über den Partner auf sich?

Junge Menschen sind zu Beginn ihrer Erfahrungen mit einem Beziehungspartner nicht sehr anspruchsvoll. Über mehrere Jahre experimentieren sie nur, haben One-Night-Stands, wechseln ihre Partner  und haben in beidseitigem Einvernehmen „Casual Sex“. Doch wenn der Wunsch nach einer dauerhaften Beziehung und – damit einhergehend – der Wunsch nach gemeinsamem Nachwuchs stärker wird, wächst der Anspruch auf Exklusivität. Jetzt muss der Partner oder die Partnerin plötzlich viele Rollen erfüllen: bester Freund und beste Freundin, erste Vertrauensperson, Kumpel zum Pferdestehlen, heißer Geliebter oder heiße Geliebte und oft Geschäftspartner oder -Partnerin. Umso traumatischer ist dann jede Form von Untreue.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang das Wissen, dass JEDE echte Untreue von einer Unehrlichkeit ausgeht, die sich schon längere Zeit in der Beziehung festgesetzt hat. Es kann sich hier um eine Lüge sich selbst gegenüber handeln: “In unserer Beziehung passt ja eh alles!”, aber auch um eine direkte Lüge dem Partner gegenüber: “Natürlich bist du immer noch so attraktiv wie früher.”

Diese Unehrlichkeit kann den Sex betreffen, den ein Partner nicht mehr erfüllend findet. Sie kann Gespräche betreffen, in denen man mit dem Partner nicht (mehr) über die eigenen Wünsche, Bedürfnisse oder Gefühle sprechen kann. Sie kann den Intellekt betreffen: Manchmal verfügen Beziehungspartner nicht über dieselben kognitiven Fähigkeiten.

Beide Partner kommunizieren zu wenig miteinander. In Gesprächen werden nur mehr Alltäglichkeiten angesprochen, Probleme bleiben außen vor – erst recht solche, die die eigene Beziehung betreffen. Weder wagt es einer über die gähnende Langeweile in der Beziehung zu sprechen, die Außenstehende sofort bemerken, noch spricht man seine unerfüllten Wünsche aus. Sehr schwierig für die meisten Paare ist das Ansprechen von Zweifeln: Zweifel über einen selbst oder den anderen, Zweifel über die Qualität der gemeinsamen Beziehung und Zweifel über eine gemeinsame Zukunft. Laut Studien wünschen sich mehr als die Hälfte aller Paare ein anderes Beziehungsleben als das, welches sie führen.

Wen wundert es da noch, dass der eine oder andere aus der Beziehung ausbricht, nachdem er oder sie sich monate- und jahrelang verleugnet, reduziert und verbogen hat.

Welche Ursachen sind nun die häufigsten für den Beginn einer Affäre?

Interessanterweise zieht nur ein Achtel der tatsächlich Betroffenen überhaupt erst in Betracht, dass sie betrogen werden. Das zeigt, dass vier von fünf Betroffenen keine Ahnung von ihrer Situation haben.
Im Gegensatz dazu leiden viele unter einer Eifersucht, die gänzlich unbegründet ist und die ihre Beziehung vergiftet. Umso wichtiger ist es, die eigene Beziehung auf mögliche Ursachen für einen Seitensprung zu analysieren. Emanuell Charis verrät hier die häufigsten Gründe für eine Affäre, die er in seiner beruflichen Praxis und langjähriger Erfahrung feststellen konnte.  

1. Probleme mit NÄHE: Zu viel und zu wenig davon ist Gift für eine Beziehung.

Wer eine Beziehung eingeht, stillt damit sein Bedürfnis nach Nähe. Wäre dem nicht so, würden wir lieber allein durchs Leben gehen und nur für unsere sexuellen Bedürfnisse einen Partner suchen. Doch ist es wichtig, das richtige Maß an Nähe zu finden. Es heißt: Männer suchen Nähe durch Sex, Frauen benötigen Nähe für Sex. Es mag ein Stereotyp sein, doch zeigt die Erfahrung: Männer finden wahre emotionale Nähe, wenn sie mit anderen Menschen sexuelle Erfahrungen teilen können.

Frauen brauchen erst emotionale Nähe, um für sexuelle Erfahrungen bereit zu sein. Doch unabhängig von dieser unterschiedlichen Definition von Nähe, ist eines gewiss: Fehlt die Nähe (sexuell oder emotional) in einer Beziehung, wird diese instabil. In diesem Fall steigt die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Partner – meist derjenige, der das höhere Bedürfnis nach Nähe hat – diese an einer anderen Stelle sucht. Im Umkehrschluss bedeutet das auch: Ist eine gewisse Distanz zwischen den Beziehungspartnern entstanden, gibt es ein Vakuum, das gefüllt werden will. Oft kommt dann eine dritte Person ins Spiel, deren Aufgabe es ist, zu kompensieren. 

2. Eifersucht und der Wunsch nach Kontrolle

Es scheint auf den ersten Blick, dass Eifersucht ein Zeichen von übergroßer Liebe ist. Doch dem ist nicht so. Hinter einer übersteigerten Eifersucht steckt bekanntlich ein geringes Selbstwertgefühl. Quälende Gedanken machen sich irgendwann Luft: „Mein Partner ist so wunderbar, ich bin es gar nicht wert, mit ihm oder ihr zusammen zu sein – bald wird er oder sie jemand besseres finden.“

Früher oder später werden diese Gedanken zur eigenen Realität und sie beginnen, den – nicht immer, aber oft zu Unrecht beschuldigten – Partner zu terrorisieren. Auch wenn das genaue Gegenteil damit erreicht werden soll, nämlich den Partner noch enger an sich zu binden, passiert das, was man am meisten fürchtet. Der Partner flüchtet aus der ständigen Kontrolle und dem paranoiden Verhalten des anderen. Übersteigerte Eifersucht kann eine Liebe töten.

3. Suche nach Exklusivität außerhalb der Beziehung

Eine gesunde Paarbeziehung ist – mit Ausnahme der Eltern-Kind-Beziehung – die engste Beziehung, die wir mit einem anderen Menschen erleben können. Viele Faktoren sprechen für ihre Exklusivität:

  • Sexualität findet nur mit diesem Partner statt.
  • Die größte psychische und spirituelle Nähe erleben wir nur mit diesem Menschen.
  • Probleme, die die Beziehung betreffen, werden zuerst mit diesem Menschen besprochen, bevor man sich anderswo Rat und Hilfe holt.
  • Wünsche, die die Beziehung betreffen, werden diesem Menschen gegenüber als erstes geäußert.

Wenn sich nun Zeichen mehren, dass diese Exklusivität nicht mehr gegeben ist, wird es nicht lange dauern, bis eine Affäre entsteht. Spürt man keine Lust mehr, Probleme oder Wünsche mit dem Partner zu besprechen, der ja am meisten betroffen ist, bedeutet dies einen Verlust von Nähe und Vertrauen. In diesem für die Beziehung gefährlichen Vakuum hat dann eine dritte Person die Chance, in die Beziehung einzubrechen.

Oft handelt es sich dabei um Arbeitskollegen und -kolleginnen, da mit diesen – durch die viele gemeinsam verbrachte Zeit – ein hohes Maß an Vertrauen und Nähe entstehen kann. Werden dann mit dieser dritten Person Beziehungsprobleme oder bisher vom Partner oder der Partnerin unerfüllte Wünsche besprochen, ist die Partnerschaft in höchster Gefahr.

4. Der Reiz des Verbotenen oder Ablenkung vom Alltag

Der Stellenwert einer lebenslangen Beziehung hat sich stark verändert. Ein Zusammenbleiben um jeden Preis – nur weil man sich irgendwann ein Versprechen gegeben hat – hat nicht mehr oberste Priorität für ein gelungenes Leben. Wichtiger, als sich in eine Beziehung zu fügen und das Leben so zu akzeptieren, wie es ist, sind heute Faktoren wie: sich selbst verwirklichen, Ideen ausprobieren, langgehegte Träume umsetzen, das Leben bis an seine Grenzen auskosten, weiterkommen.

Der Mensch leistet sich eher den Luxus eines gesunden Egoismus – die Partnerschaft muss nicht mehr um jeden Preis funktionieren. Mit dieser Einstellung kann es schnell passieren, dass man sich in eine kurze, heftige Affäre stürzt, die einem zeigt, dass man „immer noch am Leben“ ist. Langeweile in einer Beziehung ist somit eine sehr häufige Ursache für den Beginn einer Affäre.

Anfangs ist alles frisch und aufregend, die sexuelle Spannung und das Verlangen nach der neuen Person ist groß, das Blut pulsiert in den Adern und der Körper vibriert: Man fühlt sich wieder lebendig und erinnert sich an frühere Zeiten, in denen man attraktiv und begehrt war. Nach einer gewissen Zeit merkt man im Normalfall, dass diese Ablenkung vom Alltag ihr Ablaufdatum hat und keine große Rolle mehr spielt.

Für viele Menschen ist der Kick einer Affäre eine kurzzeitige Befreiung vom langweiligen Alltag. Der Reiz liegt nicht in der Affäre selbst, sondern in ihrem Tabu. Das Bewusstsein, etwas Verbotenes zu tun, wird – wie bei einem Kind – umso interessanter, je braver und angepasster man sonst im Leben agiert.

Natürlich ist das schlechte Gewissen gegenüber den Partnern da, doch wird der Kick bald zur Sucht und ist stärker als Gewissensbisse: Das produzierte Adrenalin steigert das Gefühl von Lebendigkeit und Agilität. Wer eine heiße Affäre beendet, fühlt sich manchmal wie tot.

Was lernen wir aus Affären, wenn diese dann wirklich passiert sind?

Der Großteil der Menschen, die im abendländischen, christlich-romantischen Kulturkreis sozialisiert sind, sehen in einer Liebesaffäre den Anfang vom Ende. Sie bedeutet angeblich, dass der geliebte Partner oder die Partnerin sich einem selbst gegenüber skrupellos und charakterlos verhält. Er oder sie haben die gemeinsame Liebe verraten und das Vertrauen missbraucht. Sie haben alles, was man sich aufgebaut hat, zunichtegemacht. Die Beziehung wird nach der Affäre nie wieder heilen können.

Diese Denkmuster sind richtig und falsch zugleich. Die Beziehung wird nie wieder dieselbe sein. Doch zeigen unzählige Beispiele, dass sie sogar BESSER, OFFENER und EHRLICHER werden kann. Affären bergen viel positive Kraft, wenn beide Partner es schaffen, durch einen schmerzhaften Abgrund zu gehen und diese Krise zu meistern.

Die Partner können sich sowohl einzeln als auch gemeinsam völlig neu entdecken und entwickeln. Das, was in der Beziehung nicht stimmte, kann eliminiert oder wenigstens abgeschwächt werden.

Eine Affäre sollte somit niemals als das endgültige Aus gewertet werden, wenn beide Beteiligten ihre Partnerschaft aus vollem Herzen weiterführen möchten. Auch wenn das Selbstvertrauen und das Vertrauen in den anderen einen ordentlichen Knacks erhalten haben, kann dieser Knackpunkt zu einem neuen, besseren Leben zu zweit führen.

23.01.2022
Emanuell Charis
einer der bedeutendsten international bekanntesten Hellseher
https://www.emanuellcharis.de

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Kurze Vita von
Hellseher Emanuell Charis

Gedankenkontrolle Emanuell Charis
© Emanuell Charis

Einmal in die Zukunft blicken – Nur wenige sind aufgrund angeborener Fähigkeiten wirklich in der Lage, in die Zukunft zu blicken und andere Personen daran teilhaben zu lassen. Emanuell Charis ist einer der bedeutendsten international bekanntesten Hellseher, und sein Blick in die Zukunft begeistert Menschen und Medien immer wieder.

Die Vielzahl der Menschen, die ihm vertrauen, ebenso die Vielzahl der Medienberichte, TV- und Radio-Shows sind der Beweis seiner erfolgreichen Karriere. Auch wenn man als Hellseher geboren wird, so wird der Titel nur von anderen verliehen. Die Menschen wählen ihren eigenen Helden. Emanuell Charis war nie ein selbst ernannter Hellseher, Menschen aus der ganzen Welt haben ihn ins herzen geschlossen wenn es sich um seriöse Voraussagen handelt.
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