Nahtoderfahrung – Einmal Himmel und zurück

einmal Himmel und zurück

Nahtoderfahrung einmal Himmel und zurueckNahtoderfahrung – Mary C. Neal ~ Einmal Himmel und zurück

Der wahre Bericht einer Ärztin über ihren Tod, den Himmel, die Engel und das Leben, das folgte

Rezension von Heike Schonert / Uwe Taschow

Die Autorin schildert autobiografisch wesentliche Teile ihres bewegten Lebens, zu denen auch eine Todeserfahrung gehört, die ihr weiteres Leben einschneidend verändert hat.

Ertrunken und schwer verwundet ins Leben zurück gekehrt, nimmt sie die Leser mit auf ihre persönliche Reise und bietet immer Raststätten an, die der Leser persönlich nutzen kann, um diese wahre Geschichte für sich selbst zu verarbeiten.

Authentisch, mit Worten jenseits der Pathetik oder Übertreibung, frei von jedwedem wissenschaftlichen Anspruch hält sie die Leser in ihrer Geschichte gefesselt, die auf den ersten Blick wie ein Märchen erscheinen mag und deren Tiefgang jeder Leser in sich selbst spüren sollte.

Während des Lesens auftauchende Fragen –warum sie das Buch z.B. erst so viele Jahre nach dieser Nahtoderfahrung

geschrieben hat – finden in einem Anhang ihre Beantwortung.

Auch dies halte ich für sehr gelungen.

Wer seinen eigenen persönlichen Dornenbusch sucht, wird diesem sicher mit der Herzenslektüre dieses Buches näher kommen.

Wer längere Passagen und Darstellungen über ihre Nahtoderlebnisse erhofft, läuft Gefahr, enttäuscht zu werden. Hier leitet der Titel ein wenig in die Irre.

Persönlich zutiefst berührt haben mich die wundersamen und so liebevollen Ereignisse der Natur, die ich hier den potentiellen Lesern vorenthalten möchte. Es ist wie es ist. Das Thema ist hoch aktuell und beschäftigt viele Menschen. Gerade in schwierigen Zeiten macht dieses Buch Mut.

“Außerkörperliche Erfahrung, Tunnel–Erlebnis, der Aufenthalt in paradiesischen Regionen, Begegnungen mit Verstorbenen, Begegnungen mit einem Licht, der Lebensrückblick, die Vorbereitung der Rückkehr”. Nahtoderfahrungen kann vieles bedeuten! Vielleicht ist es so, dass man kein konkretes Wissen darüber hat, was nach dem Tod kommen kann. Man könne jedoch Ahnungen erlangen, was auf einen warten könnte.

Für mich fand dieses Buch seinen (vorläufigen) Abschluss in einem persönlichen Ereignis, das an ein Wunder der Natur grenzte.
(M)ein Dornenbusch?

Heike Schonert

Uwe Taschow

29. April 2014