Spirituelles Gedicht – Das Leid der Menschen ertrage ich nicht

leid-und-freude-der-menschen-fantasySpirituelles Gedicht – Das Leid der Menschen ertrage ich nicht

Mein Motiv für dieses Gedicht:
Das Leid der Menschen ertrage ich nicht.
Folge mir, pack‘ all deine Sachen.
Es wird was geschehen, und zwar das Erwachen.
Manche wollen es lieber nicht hören.
Aber ich bin hier, um die Illusion zu zerstören.
Es ist bequem, mit dem Strom zu schwimmen.
Doch wer Wahrheit sucht, zähle nicht die Stimmen!

All die Zweifel haben keinerlei Sinn.
Nur eins weißt du sicher, und zwar: Ich bin.
Aber hast du den Wunsch, dich selbst zu sehen,
dann solltest du nicht zum Spiegel gehen.
Darin siehst du nur die Form.
Diese Täuschung ist enorm!
Schon Buddha brachte uns bei:
Was wir wirklich sind, ist frei.
Durch Selbsterkenntnis wird die Angst verbannt.
Daher ist der Buddha stets entspannt.
Vor und nach dem Körper bist du das Formlose.
In diesem Zustand brauchst du keine Hose.

Suchst du das Glück in den Formen der Welt,
dann hast du es quasi abbestellt.
Dort kannst du es niemals finden.
Denn jede Form wird schwinden.
Besitz scheint dir Befriedigung zu geben.
Das ist nicht von Dauer, du wirst es erleben.
Folgendes Wissen ist signifikant:
Leid entsteht durch Widerstand.
Auf der Suche danach, was Frieden erzeugt…
Fündig wird, wer sich der Tatsache beugt:
Alle Formen werden vergehen.
Nur das Formlose bleibt bestehen.

Sei stets der unbeteiligte Zeuge.
So erlebst du pure Freude.
Auf der Oberfläche kann sich vieles entfalten.
Aber du bist tiefer und bleibst immer erhalten.
Wenn du glaubst, der Körper zu sein,
und dann brichst du dir plötzlich ein Bein,
dann schlussfolgerst du: Ich bin verletzt!
So wird Wirklichkeit durch Illusion ersetzt.
Während der Körper nur aufschreien kann,
verweilt der Geist und schaut es sich an.
Ob der Körper ist krank oder gesund…
Du bist das Bewusstsein im Hintergrund!
Auch wenn die Materie liegt im Sarg,
der Tod dich nicht zu berühren vermag.

Selbstzweifel plagen dich immerzu.
Aber niemand ist größer als du.
Die Erkenntnis ist eigentlich schlicht:
Einen Größten gibt es nicht.
Im Reich der Form gibt es größer und kleiner.
Aber im Formlosen – da ist nur einer!
Der Verstand ist es, durch den du dich trennst.
Sei einfach still und du erkennst:
Es gibt nur das, keine zwei Dinge.
Aber Gedanken zerschneiden es wie eine Klinge.
Das Glück wird von uns selbst gekillt.
Wir verwechseln uns mit einem Bild.
Dieses Bild musst du verbrennen.
Sonst wirst du dich selbst nie erkennen.
Das wirkt nun sehr charmant…
Du bist klüger als dein Verstand!

Die Schönheit des Seins ist überragend,
und die Sprache des Menschen versagend.
Die Wirklichkeit hat keinen Namen.
Daher möchte ich dich deutlich warnen:
Alle Stempel musst du hinter dir lassen.
Andernfalls wirst du die Schönheit verpassen.
Bitte umgehe diesen Frust…
Denke nicht, sei nur bewusst!
Von Nöten ist das Schweigen.
Nur dann wird sich das Wahre zeigen.
In der Stille spürst du auf jeden Fall:
Eine Präsenz – sie ist überall.
Das ist das Eine, identisch mit dir.
Du findest es auch in jedem Tier.

Du bist umgeben von Liebe,
vergisst sofort all deine Triebe.
Du selbst bist die Liebe, bedingungslos.
Alles, was du brauchst, liegt im eigenen Schoß!
Suchst du das Glück durch die Personen?
Vorsicht, das wird sich nicht lohnen.
So solltest du schnell erwachen:
Niemand kann dich glücklich machen!
Glück gibt es nur im eigenen Wesen.
Erkenne das und du wirst genesen.

Die Unkenntnis verursacht so viel Not.
Verdammt noch mal, es gibt keinen Tod!
Wenn jemand stirbt, sackst du weinend in die Knie.
Doch vergesse nicht: Bewusstsein endet nie!
Wir bemerken nicht, dass wir uns selbst bestrafen.
Die „Toten“ sind wach und die „Lebenden“ schlafen!

Wie erreichst du das Ziel ohne Gefahr?
Indem du erkennst: Ich bin längst da!
Viele suchen das Eine im Dom.
Dabei sind sie selbst es schon!
Wie du bekommst, was du vermisst:
Wisse, dass du ewig bist!

Dies ist das Wunder des Seins:
Alles ist eins!

Spielen offene Fragen jetzt noch eine Rolle?
Dann empfehle ich Bücher von Eckhart Tolle.
Die Grundaussage dieses Gedichts:
Du bist alles und brauchst nichts!
Es funktioniert nur ohne Gedankenflut,
dass du begreifst: Alles ist gut!
Und damit es deine Umgebung erhellt…
Siehe: Du bist das Licht der Welt!

04.10.2018
Simon Bartholomé

Alle Beiträge des Autors auf Spirit Online


Bartholome-SimonSimon Bartholomé,

verspürte schließlich das intensive Bedürfnis, die Tiefe des Lebens zu erforschen und gab sich diesem Impuls vollständig hin – was sich als die beste Entscheidung erwies, die er jemals getroffen habt.
[weiterlesen…]

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*