Sternzeichen Fische in der Liebe: Sehnsucht, Treue und seelische Verbindung

sternzeichen fische

Wie liebt das Sternzeichen Fische?

Das Sternzeichen Fische liebt tief, intuitiv und mit einer großen inneren Sehnsucht nach seelischer Verbindung. Für Fische-Menschen ist Liebe selten nur ein Spiel aus Anziehung, Nähe und Alltag. Sie suchen Berührung auf einer feineren Ebene. Sie möchten spüren, dass der andere nicht nur da ist, sondern wirklich mitschwingt. Genau darin liegt ihre besondere Gabe – und zugleich ihre größte Lernaufgabe.

Fische gehören zu den Wasserzeichen und werden in der Astrologie mit Gefühl, Empathie, Intuition, Hingabe und innerer Beweglichkeit verbunden. Wer die Liebe der Fische verstehen möchte, sollte sie daher nicht vorschnell als romantische Schwärmerei abtun. Hinter ihrer Zartheit steht oft ein tiefes Bedürfnis nach Verbundenheit, Vertrauen und Sinn. Eine grundlegende Orientierung zu den Tierkreiszeichen bietet der Beitrag Sternzeichen: Bedeutung, Liebe und Aszendenten.

Fische lieben mit offenem Herzen. Sie nehmen Zwischentöne wahr, spüren Stimmungen, ahnen unausgesprochene Bedürfnisse und schenken oft mehr, als sie selbst zeigen. Doch genau diese Offenheit braucht Bewusstsein. Denn wer so tief fühlt, kann in der Liebe auch leicht die eigenen Grenzen verlieren. Für das Sternzeichen Fische bedeutet Liebe deshalb nicht nur Nähe. Sie ist ein Weg der Selbsterkenntnis.

Die spirituelle Bedeutung der Fische-Liebe

Spirituell betrachtet steht die Fische-Energie für das große Thema Verbundenheit. Fische erinnern daran, dass der Mensch mehr ist als Rolle, Funktion, Leistung oder äußere Biografie. Sie spüren oft, dass Liebe nicht nur zwischen zwei Personen geschieht, sondern aus einer tieferen Quelle kommt. Sie suchen nicht allein Partnerschaft, sondern Seelenberührung.

Das klingt schön, ist aber nicht immer leicht. Denn seelische Verbindung ist etwas anderes als emotionale Abhängigkeit. Fische können sich nach einer Liebe sehnen, die heilt, trägt, versteht und erlöst. Doch kein Partner kann die Aufgabe übernehmen, die eigene innere Heimat vollständig zu ersetzen. Liebe kann begleiten, öffnen und verwandeln. Sie darf aber nicht zum Ersatz für Selbstachtung werden.

Hier liegt die spirituelle Lernaufgabe der Fische: Sie dürfen lernen, Hingabe und Selbsttreue miteinander zu verbinden. Wahre Liebe verlangt nicht, dass man sich selbst aufgibt. Sie lädt dazu ein, sich tiefer zu erkennen – auch dort, wo Sehnsucht, Angst, Idealbilder und alte Verletzungen berührt werden.

Fische-Liebe ist deshalb besonders berührend, wenn sie reif gelebt wird. Dann wird aus Empfindsamkeit nicht Verletzlichkeit ohne Schutz, sondern Mitgefühl. Aus Sehnsucht wird nicht Abhängigkeit, sondern Offenheit. Aus Hingabe wird nicht Selbstverlust, sondern ein bewusstes Ja zur Liebe – mit beiden Füßen auf dem Boden.

Wer das Liebesleben eines Menschen noch genauer verstehen möchte, sollte nicht nur auf das Sonnenzeichen achten. Besonders die Venus im Sternzeichen zeigt, wie jemand Nähe erlebt, Liebe ausdrückt, Sinnlichkeit wahrnimmt und sich emotional verbindet.

Warum Fische nach seelischer Nähe suchen

Sternzeichen Fische

Fische-Menschen erleben Beziehung oft nicht nur rational. Sie fragen nicht nur: Passt dieser Mensch zu meinem Alltag? Sie fragen tiefer: Fühle ich mich verstanden? Kann ich mich zeigen? Darf meine Seele atmen? Gibt es zwischen uns eine stille Verbindung, die nicht ständig erklärt werden muss?

Diese Sehnsucht nach seelischer Nähe macht Fische zu sehr einfühlsamen Beziehungspartnern. Sie hören zwischen den Worten. Sie erkennen oft früher als andere, wenn etwas nicht stimmt. Sie können trösten, ohne viele Ratschläge zu geben. Sie wissen, wie heilsam ein Blick, eine Berührung oder ein stilles Dasein sein kann.

Gleichzeitig kann genau diese Tiefe Fische verletzbar machen. Wer viel spürt, nimmt auch viel auf. Wer sich stark einfühlt, kann sich in der Stimmung des anderen verlieren. Und wer Liebe idealisiert, übersieht manchmal, dass Nähe allein noch keine gesunde Beziehung macht.

Fische brauchen deshalb Partner, die ihre Empfindsamkeit nicht ausnutzen, sondern achten. Sie brauchen Menschen, die ehrlich kommunizieren, emotionale Reife mitbringen und Nähe nicht mit Kontrolle verwechseln. Eine Beziehung mit Fischen gelingt dort besonders gut, wo Vertrauen, Sanftheit und Klarheit zusammenfinden.

Gerade in der Liebe der Fische zeigt sich, wie wichtig emotionale Resonanz, Mitgefühl und seelische Nähe sind. Doch nicht jede Verbindung wirkt auf dieselbe Weise. Der Beitrag welche Sternzeichen in der Liebe zusammenpassen erklärt, welche astrologischen Kombinationen harmonieren, wo Reibung entsteht und warum manche Unterschiede spirituell wertvoll sein können.

Fische in Beziehungen: Hingabe, Empathie und emotionale Tiefe

In Beziehungen sind Fische oft liebevoll, aufmerksam und loyal. Sie schenken Zuwendung nicht mechanisch, sondern aus einem echten inneren Bedürfnis heraus. Wenn sie lieben, möchten sie, dass es dem anderen gut geht. Sie fühlen mit, denken mit und versuchen häufig, Harmonie herzustellen, bevor Konflikte laut werden.

Diese Fähigkeit kann eine Partnerschaft sehr warm und tragend machen. Fische bringen Weichheit in Beziehungen. Sie erinnern daran, dass Liebe nicht nur aus Planung, Organisation und Funktionieren besteht. Sie schaffen Räume, in denen Gefühl wieder erlaubt ist. Sie haben oft ein natürliches Gespür dafür, wann ein Mensch Zuspruch braucht, wann Rückzug hilfreich ist und wann ein Thema liebevoll angesprochen werden sollte.

Doch Fische sollten darauf achten, sich nicht ausschließlich über ihre Fähigkeit zum Geben zu definieren. Wer immer versteht, immer verzeiht und immer ausgleicht, kann innerlich müde werden. Aus Empathie kann emotionale Überforderung entstehen. Aus Rücksicht kann Selbstverleugnung werden. Aus Harmoniebedürfnis kann Konfliktvermeidung werden.

Eine reife Fische-Beziehung lebt deshalb nicht davon, dass Fische alles fühlen und alles tragen. Sie lebt davon, dass beide Partner Verantwortung übernehmen. Liebe braucht nicht nur Tiefe, sondern auch Gegenseitigkeit.

Treue beim Sternzeichen Fische: Loyalität braucht innere Klarheit

Fische gelten in der Liebe häufig als treu, hingebungsvoll und loyal. Wenn sie sich wirklich verbunden fühlen, halten sie an einer Beziehung oft lange fest. Sie geben Menschen nicht schnell auf. Sie glauben an Entwicklung, an Vergebung und an die Möglichkeit, dass Liebe auch schwierige Phasen überstehen kann.

Diese Treue ist wertvoll. Sie kann aber auch zur Herausforderung werden, wenn Fische zu lange an einer Beziehung festhalten, die ihnen nicht mehr guttut. Manchmal bleiben sie nicht nur aus Liebe, sondern aus Mitleid, Hoffnung oder Angst, den anderen zu verletzen. Dann wird Treue nicht mehr zur Kraft, sondern zur Selbstbindung.

Spirituell betrachtet braucht Treue immer auch Wahrheit. Sie bedeutet nicht, sich selbst zu übergehen. Sie bedeutet auch nicht, jede Grenzüberschreitung zu entschuldigen. Reife Treue fragt: Bin ich aus Liebe hier – oder aus Angst? Bleibe ich, weil diese Beziehung lebendig ist – oder weil ich die Hoffnung nicht loslassen kann?

Für Fische ist diese Unterscheidung besonders wichtig. Ihre Loyalität wird dann stark, wenn sie nicht aus Selbstaufgabe entsteht, sondern aus bewusster Entscheidung. Treue ist nicht nur ein Versprechen an den anderen. Sie ist auch ein Versprechen, die eigene Seele nicht zu verraten.

Die Schattenseite: Wenn Liebe zur Selbstaufgabe wird

Die größte Herausforderung der Fische in der Liebe ist nicht ihre Empfindsamkeit. Es ist die Gefahr, ihre Empfindsamkeit ohne Schutz zu leben. Fische können sich so sehr in einen Menschen, eine Hoffnung oder ein Ideal hineinfühlen, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse zu spät wahrnehmen.

Dann entstehen typische Muster: Sie entschuldigen Verhalten, das sie eigentlich verletzt. Sie spüren, dass etwas nicht stimmt, reden es sich aber schön. Sie geben immer wieder eine neue Chance, obwohl der innere Körper längst Nein sagt. Oder sie verwechseln Mitleid mit Liebe und fühlen sich verantwortlich für die Heilung des anderen.

Hier braucht es Klarheit. Nicht jede intensive Verbindung ist eine Seelenverbindung. Nicht jede starke Anziehung ist Liebe. Nicht jedes Mitgefühl ist ein Auftrag. Und nicht jede Sehnsucht zeigt den richtigen Weg.

Fische dürfen lernen, ihre Intuition nicht nur auf den anderen zu richten, sondern auch auf sich selbst. Was fühle ich wirklich? Wo werde ich kleiner? Wo verliere ich Kraft? Wo verwechsle ich Hoffnung mit Realität? Diese Fragen sind nicht unromantisch. Sie schützen die Würde der Liebe.

Gesunde Grenzen sind für Fische kein Zeichen von Kälte. Sie sind ein Zeichen von spiritueller Reife. Wer Grenzen setzt, beendet nicht die Liebe. Er macht sie ehrlicher.

Intuition oder Wunschdenken: Was Fische in der Liebe unterscheiden dürfen

Fische besitzen oft eine feine Wahrnehmung. Sie spüren Stimmungen, Atmosphären und emotionale Unterströmungen. Das kann in Beziehungen ein großes Geschenk sein. Doch Intuition braucht Unterscheidung. Denn starke Gefühle können auch aus alten Verletzungen, unerfüllter Sehnsucht oder inneren Projektionen entstehen.

Intuition ist meist still, klar und nicht drängend. Wunschdenken dagegen ist oft aufgeladen. Es will ein bestimmtes Ergebnis. Es sucht Zeichen, die bestätigen, was man hoffen möchte. Gerade Fische sollten deshalb achtsam prüfen, ob sie wirklich den anderen wahrnehmen – oder ob sie ein Bild lieben, das sie selbst in ihn hineingelegt haben.

Das ist kein Vorwurf. Es ist menschlich. In der Liebe begegnen wir nicht nur dem Partner, sondern auch unseren eigenen inneren Bildern: der Sehnsucht nach Geborgenheit, dem Wunsch nach Rettung, der Angst vor Einsamkeit, dem Traum einer bedingungslosen Annahme. Fische spüren diese Ebenen besonders intensiv.

Spirituelle Reife bedeutet hier, Gefühl und Wirklichkeit miteinander ins Gespräch zu bringen. Was sagt mein Herz? Was zeigt das Verhalten des anderen? Gibt es Übereinstimmung zwischen Worten und Taten? Werde ich freier, ruhiger und wahrhaftiger – oder kleiner, abhängiger und unsicherer?

Diese Fragen helfen Fischen, ihre Intuition zu erden. Denn die tiefste innere Stimme führt nicht in Verwirrung, sondern in Klarheit.

Welche Sternzeichen passen zu Fische?

In der klassischen Astrologie harmonieren Fische häufig gut mit Zeichen, die emotionale Tiefe, Verlässlichkeit oder Erdung mitbringen. Besonders Wasserzeichen und Erdzeichen können für Fische wohltuend sein. Dennoch sollte keine Partnerschaft allein nach dem Sonnenzeichen beurteilt werden. Aszendent, Mondzeichen, persönliche Reife, Bindungserfahrungen und gemeinsame Werte spielen eine ebenso wichtige Rolle.

Fische und Krebs: emotionale Geborgenheit

Krebs und Fische können ein sehr feinfühliges Paar bilden. Beide Zeichen verstehen emotionale Zwischentöne und suchen Geborgenheit. Der Krebs schenkt Schutz, Nähe und familiäre Wärme. Fische bringen Mitgefühl, Fantasie und seelische Tiefe ein. Diese Verbindung kann sehr nährend sein, wenn beide lernen, Gefühle nicht nur zu spüren, sondern auch klar auszusprechen.

Fische und Skorpion: Tiefe und Transformation

Skorpion und Fische begegnen sich oft auf einer intensiven Ebene. Beide Zeichen kennen die Tiefe des Wasserelements. Der Skorpion bringt Leidenschaft, Wandlungskraft und emotionale Konzentration mit. Fische bringen Hingabe, Vertrauen und spirituelle Offenheit. Diese Verbindung kann stark transformierend sein – aber sie braucht Ehrlichkeit. Wo Machtspiele, Eifersucht oder unausgesprochene Ängste entstehen, wird die Beziehung schnell schwer.

Fische und Stier: Halt für die empfindsame Seele

Der Stier kann Fischen etwas schenken, das sie besonders brauchen: Ruhe, Beständigkeit und körperliche Verankerung. Während Fische in inneren Welten, Bildern und Gefühlen leben, bringt der Stier sie zurück in den Alltag, in Genuss, Natur und Verlässlichkeit. Diese Verbindung kann sehr heilsam sein, wenn der Stier die Tiefe der Fische achtet und Fische die praktische Treue des Stiers nicht als fehlende Romantik missverstehen.

Fische und Steinbock: Struktur und Vertrauen

Steinbock und Fische wirken auf den ersten Blick unterschiedlich. Der Steinbock ist nüchterner, strukturierter und oft stärker auf Verantwortung ausgerichtet. Fische sind weicher, intuitiver und träumerischer. Gerade daraus kann eine gute Ergänzung entstehen. Steinbock gibt Halt, Fische öffnen das Herz. Wichtig ist, dass Steinbock nicht zu hart wird und Fische nicht zu ausweichend bleiben.

Fische und Jungfrau: Spiegel zwischen Gefühl und Ordnung

Jungfrau und Fische stehen sich im Tierkreis gegenüber. Das kann herausfordernd, aber auch sehr entwicklungsfördernd sein. Die Jungfrau bringt Klarheit, Analyse und praktische Fürsorge. Fische bringen Vertrauen, Hingabe und spirituelle Weite. Wenn beide einander nicht verändern wollen, können sie viel voneinander lernen: Fische lernen Ordnung, Jungfrau lernt Loslassen.

Fische-Frau, Fische-Mann und die moderne Sicht auf Liebe

Viele Menschen suchen nach der Fische-Frau oder dem Fische-Mann in der Liebe. Solche Begriffe können hilfreich sein, wenn sie Orientierung geben. Sie werden aber problematisch, wenn sie Menschen auf starre Rollen reduzieren. Spirituell verstandene Astrologie sollte nicht einengen, sondern Bewusstsein fördern.

Eine Fische-Frau wird häufig als besonders romantisch, intuitiv und hingebungsvoll beschrieben. Doch auch sie braucht nicht nur Schutz, sondern Selbstbestimmung. Ihre Liebe ist nicht schwach, nur weil sie weich ist. Ihre Sensibilität ist keine Einladung, sie zu übergehen.

Ein Fische-Mann wird oft als empfindsam, kreativ und schwer greifbar erlebt. Doch auch er darf lernen, Gefühle nicht nur zu spüren, sondern verantwortlich auszudrücken. Rückzug, Schweigen oder Ausweichen sind keine Tiefe. Tiefe entsteht dort, wo ein Mensch bereit ist, sich ehrlich zu zeigen.

Ob Frau, Mann oder jenseits klassischer Rollenbilder: Die Fische-Energie in der Liebe fragt immer nach dem Gleichen. Wie kann ich offen bleiben, ohne mich zu verlieren? Wie kann ich lieben, ohne mich selbst aufzugeben? Wie kann ich Nähe zulassen, ohne meine innere Wahrheit zu verraten?

Was Fische in der Liebe lernen dürfen

Fische dürfen lernen, dass Liebe nicht nur aus Gefühl besteht. Liebe braucht auch Klarheit, Sprache, Entscheidung und Grenzen. Das mindert ihre Tiefe nicht. Es macht sie tragfähig.

Eine wichtige Lernaufgabe besteht darin, nicht jede Spannung sofort als Gefahr zu empfinden. Konflikte müssen nicht das Ende von Liebe bedeuten. Manchmal sind sie der Anfang ehrlicherer Nähe. Fische vermeiden Konflikte oft, weil sie Harmonie schützen möchten. Doch unausgesprochene Wahrheit verschwindet nicht. Sie wirkt im Hintergrund weiter.

Ebenso wichtig ist die Unterscheidung zwischen Mitgefühl und Verantwortung. Fische können für andere da sein. Sie können lieben, begleiten und stärken. Aber sie müssen nicht retten. Wer retten will, übernimmt oft eine Rolle, die auf Dauer beide schwächt: den einen, der sich aufopfert, und den anderen, der nicht in die eigene Verantwortung wächst.

Fische dürfen auch lernen, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. Was brauche ich? Was tut mir gut? Welche Form von Nähe ist nährend? Wo brauche ich Zeit für mich? Diese Fragen sind nicht egoistisch. Sie sind Teil einer erwachsenen Liebe.

Die reife Fische-Liebe sagt nicht: Ich gebe alles, damit du bleibst. Sie sagt: Ich liebe tief – und ich bleibe mir dabei treu.

Spirituelle Praxis für Fische in Beziehungen

Für Fische kann es hilfreich sein, regelmäßig innere Klarheit zu suchen. Nicht, um Gefühle zu kontrollieren, sondern um sie zu ordnen. Gerade empfindsame Menschen brauchen Zeiten, in denen sie wieder spüren, was wirklich zu ihnen gehört.

Eine einfache Übung kann darin bestehen, nach einem intensiven Gespräch oder einem emotionalen Moment kurz innezuhalten und drei Fragen zu stellen:

  • Was fühle ich gerade wirklich?
  • Gehört dieses Gefühl zu mir, zum anderen oder zu unserer gemeinsamen Dynamik?
  • Welche liebevolle Grenze würde mir jetzt guttun?

Diese Fragen helfen, aus Verschmelzung wieder in Bewusstheit zu kommen. Sie machen die Liebe nicht kleiner, sondern klarer.

Auch Schreiben kann Fischen guttun. Ein Beziehungstagebuch muss nicht lang sein. Es reicht, regelmäßig festzuhalten: Wann fühle ich mich genährt? Wann verliere ich Kraft? Was wünsche ich mir, spreche es aber nicht aus? Wo idealisiere ich den anderen? Wo spüre ich echte Verbundenheit?

Fische brauchen keine härtere Liebe. Sie brauchen eine bewusstere Liebe. Eine Liebe, in der Mitgefühl und Selbstachtung nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Liebe als spiritueller Spiegel

Für das Sternzeichen Fische ist Liebe oft ein Spiegel der Seele. In Beziehungen begegnen sie nicht nur dem anderen Menschen, sondern auch ihren eigenen tiefsten Hoffnungen. Sie begegnen dem Wunsch, bedingungslos angenommen zu werden. Dem Schmerz, nicht gesehen worden zu sein. Der Sehnsucht nach Einheit. Der Angst, verlassen zu werden. Und manchmal auch der Versuchung, sich in einer schönen Vorstellung zu verlieren.

Genau deshalb kann Liebe für Fische so verwandelnd sein. Sie zeigt, wo das Herz offen ist. Sie zeigt aber auch, wo es noch Schutz, Heilung und Klarheit braucht. Wer diese Zeichen nicht als Schicksal, sondern als Einladung versteht, kann durch Beziehungen wachsen.

Eine spirituelle Beziehung ist nicht frei von Schwierigkeiten. Sie ist nicht immer harmonisch, nicht immer leicht und nicht immer märchenhaft. Spirituell wird eine Beziehung dort, wo zwei Menschen bereit sind, bewusster zu werden. Wo sie Verantwortung übernehmen. Wo sie einander nicht besitzen wollen. Wo Liebe nicht zur Flucht aus sich selbst wird, sondern zur Rückkehr zur eigenen Wahrheit.

In diesem Sinn ist die Fische-Liebe ein großes Geschenk. Sie erinnert daran, dass der Mensch ohne Verbindung innerlich verarmt. Aber sie erinnert ebenso daran, dass echte Verbindung nur dort entsteht, wo zwei Menschen nicht ineinander verschwinden, sondern einander in Freiheit begegnen.

Fazit: Fische lieben tief – aber reife Liebe braucht Grenzen

Das Sternzeichen Fische bringt eine besondere Qualität in die Liebe: Empfindsamkeit, Mitgefühl, Intuition und die Sehnsucht nach seelischer Nähe. Fische lieben nicht oberflächlich. Sie möchten verstehen, fühlen, begleiten und verbunden sein.

Doch ihre größte Gabe ist zugleich ihre wichtigste Aufgabe. Fische dürfen lernen, dass Hingabe nicht Selbstaufgabe bedeutet. Dass Intuition Unterscheidung braucht. Dass Treue nicht heißen muss, sich selbst zu verlieren. Und dass Liebe nicht dadurch tiefer wird, dass man die eigenen Grenzen überschreitet.

Wenn Fische ihre Empfindsamkeit mit innerer Klarheit verbinden, entsteht eine Liebe, die nicht nur romantisch ist, sondern heilsam. Dann wird Beziehung zu einem Raum, in dem Seele, Herz und Bewusstsein wachsen können.

Vielleicht ist genau das die schönste Botschaft der Fische: Liebe ist nicht nur ein Gefühl. Sie ist ein Weg. Und dieser Weg führt nicht weg von uns selbst, sondern tiefer zu dem, was in uns wahr, lebendig und verbunden ist.

Quellen und weiterführende Hinweise

FAQ zum Sternzeichen Fische in der Liebe

Wie liebt das Sternzeichen Fische?

Fische lieben gefühlvoll, intuitiv und mit großer Sehnsucht nach seelischer Verbindung. Sie suchen nicht nur Nähe, sondern echtes Verstandenwerden. Ihre Liebe ist oft tief, empathisch und hingebungsvoll.

Sind Fische treu in Beziehungen?

Fische können sehr treu und loyal sein, wenn sie sich emotional sicher und seelisch verbunden fühlen. Ihre Treue sollte jedoch nicht mit Selbstaufgabe verwechselt werden. Reife Treue braucht auch Klarheit und Selbstachtung.

Welche Sternzeichen passen besonders gut zu Fische?

Häufig harmonieren Fische gut mit Krebs, Skorpion, Stier, Steinbock und Jungfrau. Wasserzeichen schenken emotionale Tiefe, Erdzeichen geben Halt und Stabilität. Entscheidend ist jedoch nicht nur das Sonnenzeichen, sondern die gesamte Persönlichkeit.

Was brauchen Fische in einer Beziehung?

Fische brauchen Vertrauen, emotionale Ehrlichkeit, Sanftheit und einen Partner, der ihre Empfindsamkeit achtet. Zugleich brauchen sie Raum, um ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und gesunde Grenzen zu setzen.

Was ist die größte Herausforderung der Fische in der Liebe?

Die größte Herausforderung besteht darin, sich in der Liebe nicht selbst zu verlieren. Fische neigen dazu, viel zu geben, zu idealisieren oder aus Mitgefühl zu lange festzuhalten. Ihre Lernaufgabe ist, Hingabe mit Selbsttreue zu verbinden.

Was bedeutet Fische-Liebe spirituell?

Spirituell betrachtet steht Fische-Liebe für die Sehnsucht nach Verbundenheit, Mitgefühl und seelischer Berührung. Sie zeigt, wie Liebe zur Selbsterkenntnis werden kann – wenn Intuition, Hingabe und gesunde Grenzen zusammenfinden.

Artikel aktualisiert

08.06.2026
Heike Schonert
HP für Psychotherapie und Dipl.-Ök.

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Über die AutorinPortrait Heike Schonert

 

Heike Schonert, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Diplom- Ökonom. Als Autorin, Journalistin und Gestalterin dieses Magazins gibt sie ihr ganzes Herz und Wissen in diese Aufgabe.
Der große Erfolg des Magazins ist unermüdlicher Antrieb, dazu beizutragen, dieser Erde und all seinen Lebewesen ein lebens- und liebenswertes Umfeld zu bieten, das der Gemeinschaft und der Verbindung aller Lebewesen dient.

Ihr Motto ist: „Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, uns als Ganzheit begreifen und von dem Wunsch erfüllt sind, uns zu heilen und uns zu lieben, wie wir sind, werden wir diese Liebe an andere Menschen weiter geben und mit ihr wachsen.“

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