Wie du deine Spiritualität selbstbewusst im Alltag zeigst

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Spiritualität hat den Ruf als “esoterische Spinnerei” verloren.
Meditation, Achtsamkeit und Yoga sind in aller Munde.
Dennoch trauen sich die wenigsten, ihr wahres spirituelles Denken und Fühlen vollständig zu zeigen. Wie du Spiritualität selbstbewusst im Alltag zeigst ist eine Frage deines Selbst-Bewusstseins!

Besonders im beruflichen Bereich zählen nach wie vor knallharte Fakten und “arbeiten bis zum Umfallen” mehr als Gelassenheit, Sinnhaftigkeit und Intuition.
Wie kann es uns gelingen, selbstbewusst zu unserer Spiritualität zu stehen, ohne schief angekuckt oder belächelt zu werden?
Dazu möchte ich dir in diesem Artikel ein paar Tipps geben…

Warum du Angst hast, deine Spiritualität zu zeigen

Bevor du deine Spiritualität mutig nach außen tragen kannst, musst du sie zunächst für dich selbst voll und ganz annehmen.

Schuld an unseren Hemmungen sind nämlich nicht die anderen. Schuld ist unsere eigene Unsicherheit. Unsere Angst, kritisiert, ausgelacht oder für verrückt erklärt zu werden.

Sobald wir darüber nachdenken, unser inneres Denken und Fühlen offen zu zeigen, entstehen in unserem Kopf negative Erwartungen:

  • Wir sehen und hören den Chef, der uns mitten in der Meditation fragt, ob wir gerade nichts zu tun hätten.
  • Wir hören die Kollegen hinter unserem Rücken tuscheln, weil wir in der Mittagspause von unserem Chakren-Workshop erzählt haben.
  • Wir stellen uns vor, für unsere Anmerkung “der neue Auftrag fühlt sich energetisch absolut nicht richtig an” im nächsten Meeting von allen ausgelacht zu werden.

Ähnliche Beispiele finden sich natürlich auch im privaten Bereich…

Diese Gedanken in unserem Kopf haben Macht.

Sie haben die Macht, uns Angst zu machen. Sie verunsichern uns.
Wagen wir es dann trotzdem, unsere Spiritualität zu zeigen, tun wir das ängstlich und in Erwartung negativer Reaktionen.
Anstatt selbstbewusst unseren spirituellen Weg zu gehen, gehen wir ihn zögernd und voller Zweifel. Das spüren die anderen.
Sie spüren ganz genau, dass wir anscheinend selbst nicht überzeugt sind von dem, was wir da sagen und tun.
Und dann wird vermutlich genau das passieren, was wir befürchtet haben: wir werden kritisiert, ausgelacht oder für verrückt erklärt.

Deine erste Aufgabe lautet also, positive Gedanken in deinem Kopf zu erzeugen. Du musst die Ängste und Zweifel beseitigen, die in DIR entstehen.
Sieh es als einen Test – einen Test dafür, wie überzeugt du selbst von deiner Spiritualität bist.
Glaubst du daran, dass der spirituelle Weg der Richtige ist?
Hast du bereits positive Erfahrungen damit gemacht? Ja?

Wunderbar.
Dann helfe ich dir jetzt, diese Überzeugung Schritt für Schritt mutig nach außen zu tragen.

Die folgenden Tipps kannst du sofort im Alltag umsetzen. Geh aber auch hier mit der nötigen Gelassenheit ran, hör immer auf dein Gefühl und mach es ganz in deinem Tempo – so, wie du dich dabei wohl fühlst…

Spiritualität im Alltag leben: 6 Tipps für dein “Coming Out”

TIPP 1: Akzeptiere die Anderen

Das ist das Wichtigste überhaupt:
Wenn du selbst akzeptiert und respektiert werden möchtest, solltest du es mit anderen genauso tun. Auch wenn sie anders denken als du. Auch wenn sie sich in deinen Augen “falsch” verhalten. Sie tun das nicht, um dich zu ärgern, sondern weil es ihr Wunsch und ihre Entscheidung ist. Weil sie sich entweder damit wohlfühlen oder derzeit noch nicht anders können…

Sehr viele Menschen um uns herum sind vom spirituellen Weg noch weit entfernt. Das ist weder richtig noch falsch – es ist einfach nur eine andere Stufe der Entwicklung. Wenn du das verstehst und akzeptierst, wirst du sofort eine völlig neue Gelassenheit spüren. Und das Beste daran ist: Wenn die anderen fühlen, dass du sie so annehmen kannst, wie sie sind, werden sie auch DICH viel leichter akzeptieren.

TIPP 2: Mission Impossible – Hör auf zu missionieren

Hör bitte auf, andere Menschen “missionieren” zu wollen. Ich weiß, dass man gerade am Anfang so begeistert von den wundervollen spirituellen Erkenntnissen und Möglichkeiten ist, dass man das mit der ganzen Welt teilen möchte.
Aber egal wie gut du es meinst – du tust dir und anderen damit keinen Gefallen.

Sobald du anfängst, andere von deiner Meinung überzeugen zu wollen, tun sie das Gleiche. Und genauso wie du, glauben sie, dass IHRE Meinung die Richtige ist. Am Ende habt ihr beide jede Menge Energie investiert und absolut NICHTS bewirkt…

Die viel bessere und entspanntere Variante ist es, anderen deinen neuen Weg einfach vorzuleben.
Halte keine Vorträge über deine Spiritualität – leb sie einfach.
Sei authentisch, sei du selbst, aber präsentiere das nicht wie auf einer Showbühne. Lass die anderen in Ruhe ihren eigenen Weg gehen, solange sie nicht von sich aus auf dich zukommen.

Und das werden sie tun! Sie werden dich beobachten… Zunächst misstrauisch, aber auch neugierig. Und je mehr sich dein spiritueller Weg als vorteilhaft für dich erweist, umso eher werden auch andere bereit sein, dir zu folgen.

TIPP 3: Selbstliebe – du bist perfekt

Ich sagte es bereits – solange du nicht hundertprozentig zu dir selbst stehst, wirst du dein Inneres auch niemals selbstbewusst im Außen zeigen können. Dich selbst vollständig zu lieben und anzunehmen ist genauso wichtig wie die Liebe und Akzeptanz deiner Mitmenschen.

Wenn du voller Selbstzweifel bist und dich und dein Tun ständig in Frage stellst, werden das auch andere tun. Die Menschen um dich herum sind ein Spiegel deiner eigenen Gedanken und Gefühle. Solange du dich selbst nicht als vollkommene, liebenswerte und strahlende Persönlichkeit siehst, kannst du auch nicht nach außen strahlen.

Versteh mich bitte nicht falsch – es geht nicht darum, perfekt sein zu müssen. Ganz im Gegenteil. Lerne, dein komplettes Ich mit allen “Fehlern” und “Schwächen” als VOLLKOMMEN anzunehmen. Perfekt ist letztendlich niemand, denn es gibt keinen Maßstab für “perfekt”. Auf dem Weg zu mehr Spiritualität merkst du, dass du dich ständig weiter entwickelst… Du ahnst, dass du niemals fertig sein wirst, sondern dass es immer neue Wunder, neue Erfahrungen, neue Bewusstseins-Ebenen zu entdecken gibt.

Du wirst daher niemals perfekter sein, als du es jetzt gerade bist.

TIPP 4: Durchbrich die Negative-Gedanken-Schleife

Sobald du dich selbst in deiner Einzigartigkeit und die anderen in ihrer Andersartigkeit erkannt und angenommen hast, kannst du den Kreislauf der negativen Gedanken durchbrechen. Wie du Spiritualität selbstbewusst im Alltag zeigst!

Wie ich anfangs bereits erwähnte: Deine Gedanken haben eine unglaubliche Macht. Sie beeinflussen deine Gefühle, dein Verhalten, deine Entscheidungen und damit letztendlich die von dir erlebte Wirklichkeit.

Erwartest du Kritik, Ablehnung oder Unverständnis, wirst du genau das bekommen. Erwartest du hingegen freundliches Interesse und Akzeptanz, wirst du das auch erleben – weil du dich dann selbst völlig anders verhältst!

Dazu ein kleines Beispiel:

Du möchtest gern in deinem Büro zwischendurch mal 10 Minuten meditieren. Du hast jedoch Angst, dass dein Chef das für kompletten Blödsinn und Zeitverschwendung hält. Aus diesem Grund traust du dich auch nicht, mit ihm darüber zu sprechen. Lieber wartest du eine Gelegenheit ab, in der du dich unbeobachtet glaubst, verdrückst dich in irgendeine Ecke und hoffst, dass dich während deiner Meditation niemand “erwischt”.

Unter Garantie passiert aber genau DAS. Dein Chef kommt unerwartet aus seinem Meeting oder betritt deinen Rückzugsraum, in den er sonst nie einen Fuß setzt… Dir schießt vor lauter schlechtem Gewissen das Blut in den Kopf und du stammelst irgendeine Entschuldigung. Dein Chef denkt, dass du dich heimlich vor der Arbeit drücken wolltest und reagiert genau so, wie du es befürchtet hattest.

Du fühlst dich bestätigt – und der Kreislauf aus Ängsten und Selbstzweifeln beginnt von vorn…

Nun änder einfach mal deine inneren Bilder. Stell dir vor, wie du deinem Chef von den Vorteilen der Meditation erzählst und ihm erklärst, warum du gerne während der Arbeit zwischendurch meditieren möchtest. Lass deinen Chef in Gedanken freundlich und zustimmend antworten. Aufgeladen mit diesen positiven Vorstellungen setzt du dann deinen Plan in die Tat um.

Ich verspreche dir – selbst wenn dein Chef misstrauisch sein sollte, wird er sich auf deinen Vorschlag einlassen.
Schließlich hast du ihm die Vorzüge selbstbewusst und überzeugend dargelegt.

Diese Methode der positiven geistigen Visualisierung kannst du auf jede beliebige Lebenssituation übertragen.
Mach Schluss mit negativen Gedanken!

TIPP 5: In kleinen Schritten zum Erfolg

Deine Spiritualität in die Welt zu tragen erfordert Selbstbewusstsein.
Die Grundlage dazu ist ohnehin Teil deiner spirituellen Entwicklung: Dir “deiner Selbst bewusst” zu werden. Dieses Selbst-bewusst-sein dann jedoch auch im Außen zu zeigen, gelingt nicht automatisch. Aber du kannst es üben!

Wie bei jeder Übung, benötigt man Geduld und viele kleine Schritte. Wenn du zu viel auf einmal erreichen willst, geht das oftmals schief. Dadurch wirst du demotiviert und traust dich vielleicht nicht mehr weiterzumachen. Kleine Schritte hingegen kosten dich weniger Überwindung bei der Umsetzung. Gelingen sie nicht, hast du nicht sonderlich viel riskiert. Wenn sie gelingen, gewinnst du an Sicherheit und traust dir Stück für Stück immer mehr zu.

Deshalb überlege dir am besten sofort, welchen Aspekt deiner Spiritualität du ab sofort stärker zeigen möchtest. Stell dir dazu vor, wie dein Leben wäre, wenn du den von dir gewünschten Endzustand erreicht hast… Davon ausgehend unterteilst du das Endziel dann in möglichst viele kleine Schritte. Sie sollten klein genug sein, dass du keine Angst vor der Umsetzung hast, aber auch nicht so winzig, dass du damit überhaupt keine Veränderung spürst:

Dreimal täglich am Schreibtisch tief durchzuatmen, wird in deinem Leben nicht viel verändern – eine dreiminütige Achtsamkeitsübung schon eher…

Wenn du lernen willst, offener über deine Spiritualität zu sprechen, probiere es zunächst mit vertrauten Menschen aus. Dadurch sammelst du Erfolgserlebnisse und traust dich nach und nach auch in anderen Gesprächen, zu deinen Gedanken und Ansichten zu stehen.

Als kleine “Nebenwirkung” stärkst du mit diesen Übungen auch generell dein Selbstbewusstsein und veränderst dein Leben auf sehr positive Weise. Wie du Spiritualität selbstbewusst im Alltag zeigst – Frage dich selbst wofür du stehst.

Zusammenfassung
Mit viel Liebe, Verständnis und positiven Gedanken ist es ganz leicht, selbstbewusst deinen spirituellen Weg zu gehen.
Du wirst viele neue wundervolle Erfahrungen sammeln und persönlich dabei wachsen.

Und wer weiß – inspiriert durch dein Vorbild zeigen in deinem Umfeld vielleicht bald Menschen ihre spirituelle Seite, von denen du es bisher nie gedacht hättest! Also: Wie du Spiritualität selbstbewusst im Alltag zeigst!

07.08.2018
Moritz Bauer
Selbstbewusstsein Stärken – Mach das Beste aus deinem Leben:
http://www.selbstbewusstsein-staerken.net

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