Anhaftung Erklärung

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Anhaftung

Anhaftung ist die verbindende Energie, die uns mit anderen Menschen, Dingen und Situationen verbindet. Sie entsteht durch unsere Erfahrungen, Gedanken und Gefühle und wirkt sich auf allen Ebenen unseres Lebens aus.

Anhaftung kann sowohl positiv als auch negativ sein. Positive Anhaftung hilft uns, uns an unsere Ziele zu binden, unsere Beziehungen zu stärken und uns in schwierigen Zeiten zu motivieren. Negative Anhaftung hingegen kann uns daran hindern, loszulassen, was uns nicht mehr guttut, und kann sogar zu Abhängigkeit führen.

Wir alle haben Anhaftungsenergien, doch wie wir damit umgehen, ist entscheidend. Wenn wir lernen, unsere negativen Anhaftungen zu überwinden und unsere positiven Anhaftungsenergien zu nutzen, können wir ein glücklicheres und erfüllteres Leben führen.

1. Was ist Anhaftung?

Anhaftung ist die energetische Verbindung, die wir zu anderen Menschen, Dingen oder Situationen aufbauen. Dabei kann es sich um positive oder negative Anhaftung handeln. Positive Anhaftung entsteht, wenn wir uns an etwas angenehm erinnern und uns danach sehnen. Wir fühlen uns dann zu dieser Person oder Sache hingezogen und möchten sie in unserem Leben haben.

Negative Anhaftung entsteht, wenn wir uns an unangenehme Erinnerungen oder an schmerzhafte Erlebnisse klammern. Wir versuchen dann, diese Person oder Sache aus unserem Leben zu verbannen und vermeiden jeglichen Kontakt mit ihr.

2. Wie wirkt sich Anhaftung aus?

Anhaftung ist ein Gefühl, das in uns allen existiert. Es ist die Angst, jemanden oder etwas zu verlieren, das uns wichtig ist. Anhaftung kann sich auf Menschen, Dinge, Ideen oder auch auf unser Ego beziehen. Viele von uns leiden unter Anhaftung, ohne es überhaupt zu wissen. Wir klammern uns an unsere Beziehungen, an unseren Besitz, an unsere Ansichten und an unseren Stolz. Wir tun dies, weil wir denken, dass wir dadurch glücklich und zufrieden werden. In Wirklichkeit führt Anhaftung jedoch nur zu Leid und Unglück.

Die Definition von Anhaftung lautet: „ein tiefes Gefühl der Zusammengehörigkeit mit etwas oder jemandem; eine enge Beziehung“. Wenn wir uns jedoch darauf konzentrieren, was wir nicht haben, anstatt auf das, was wir haben, kann es zu negativen Auswirkungen auf unsere Psyche kommen. Diese Art der Anhaftung ist gekennzeichnet durch Gedanken wie „Ich bin unglücklich, weil ich keinen Freund/keine Freundin habe“ oder „Ich bin gestresst, weil ich so viel Arbeit habe“. Wenn wir uns ständig auf das konzentrieren, was wir nicht haben, anstatt auf das, was wir haben, kann es zu negativen Auswirkungen auf unsere Psyche kommen.

3. Welche Auswirkungen hat sie?

Anhaftung hat sowohl positive als auch negative Auswirkungen. Auf der positiven Seite kann Anhaftung helfen, uns an die Menschen und Dinge in unserem Leben zu binden, die uns wichtig sind. Wir fühlen uns geborgen und geliebt, wenn wir anhaften, und dies kann uns Halt geben, wenn andere Aspekte unseres Lebens unbeständig sind. Anhaftung kann uns auch dabei helfen, engere Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen, da wir uns ihnen emotional näher fühlen.

Auf der negativen Seite kann Anhaftung zu Angst und Sorgen führen, insbesondere wenn wir befürchten, dass die Person oder Sache, an die wir uns anhaften, uns verlassen oder genommen wird. Diese Angst kann zu Eifersucht und Besitzdenken führen und unsere Beziehungen belasten. Anhaftung kann auch dazu führen, dass wir uns selbst verlieren und unsere eigenen Bedürfnisse vernachlässigen, weil wir so sehr mit der Person oder Sache verbunden sind.

4. Wie kann man sich befreien?

Anhaftung kann uns das Leben schwer machen. Wir können uns an Menschen, Gewohnheiten, Dingen, Erwartungen, Ideen und sogar an unserer Vergangenheit festhalten. Anhaftung ist ein mächtiges Gefühl, aber es ist auch eine mächtige Illusion. Wenn wir uns von der Anhaftung befreien, erkennen wir, dass nichts im Leben wirklich permanent ist. Nichts bleibt für immer so, wie es gerade ist. Auch wir selbst ändern uns ständig. Die einzige Konstante in unserem Leben ist die Veränderung selbst. Wenn wir uns von der Anhaftung befreien, öffnen wir uns für neue Erfahrungen und Begegnungen und können so unsere tiefsten Wünsche und Träume verwirklichen.
Anhaftung ist ein mächtiges Gefühl, das uns dazu bringen kann, uns an etwas oder jemanden zu klammern, selbst wenn es uns nicht guttut.

Wie können wir uns von der Anhaftung befreien?

Es gibt keinen einfachen Weg, sich von der Anhaftung zu befreien. Aber es ist möglich. Wir müssen lernen, loszulassen. Wir müssen lernen, uns selbst zu lieben und zu akzeptieren. Und wir müssen lernen, anderen Menschen zu vertrauen.

Wenn wir lernen, loszulassen, können wir unsere Anhaftung überwinden. Wenn wir lernen, uns selbst zu lieben und zu akzeptieren, können wir unsere Ängste überwinden. Und wenn wir lernen, anderen Menschen zu vertrauen, können wir unsere Unsicherheit überwinden.

25.02.2022
Heike Schonert
HP für Psychotherapie und Dipl.-Ök.

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Heike SchonertAnhaftung Erklärung  Heike Schonert

Heike Schonert, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Diplom- Ökonom. Als Autorin, Journalistin und Gestalterin dieses Magazins gibt sie ihr ganzes Herz und Wissen in diese Aufgabe.
Der große Erfolg des Magazins ist unermüdlicher Antrieb, dazu beizutragen, dieser Erde und all seinen Lebewesen ein lebens- und liebenswertes Umfeld zu bieten, das der Gemeinschaft und der Verbindung aller Lebewesen dient.

Ihr Motto ist: „Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, uns als Ganzheit begreifen und von dem Wunsch erfüllt sind, uns zu heilen und uns zu Lieben, wie wir sind, werden wir diese Liebe an andere Menschen weiter geben und mit ihr wachsen.“

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