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„Dr. Dog“ Gesundheitsprofi Hund – Teil 1

Hund-Brille„Dr. Dog“  Gesundheitsprofi Hund – Teil 1

Hundebesitzer leben gesünder. Das sagt man so, aber stimmt das auch und wenn ja, warum ist das so?

Es war einmal

Seit gefühlten Ewigkeiten leben Mensch und Hund nun schon zusammen, laut dem ungekrönten König der bundesdeutschen Hundeversteher Martin Rütter seit 14.000 Jahren. Andere Experten schwören darauf, dass die Domestizierung vom Wolfshund zum Canis lupus familiaris bereits 100.000 Jahre her ist oder gar mehr. Aber auch das kann selbst Methusalem nicht bestätigen. Wir können davon ausgehen, dass das „Mensch-Hund“-Team entstand, als wir uns für den aufrechten Gang auf zwei Füßen entschieden und somit außer Felllänge, Ohrengröße & Co. ein weiteres Unterscheidungsmerkmal von unseren vierbeinigen Freunden erworben haben. 
So oder so, nach dieser langen Zeit des Zusammenseins, da ist es schon verwunderlich, dass wir die Hundesprache bis heute nicht verstehen. Dennoch haben sie uns so viel zu erzählen und trotz dieser scheinbaren Sprachlosigkeit wirken Hunde gleich auf vielerlei Ebenen auf uns Menschen. Damit sind nicht die üblichen Rampenlicht-Hunde-Tätigkeiten gemeint, die jeder kennt, wie in Rettungs- und Polizeieinsätzen beim Auffinden von Beute, Tätern und Vermissten. Nein, unser vierbeiniger Freund kann noch viel mehr.

Wirtschaftsfaktor Hund

Canis lupus familiaris wirkt sehr positiv und vielschichtig auf die Gesundheit der einzelnen Menschen wie auch auf die „Gemeinschaft Mensch“. Die etwa fünf Millionen Hunde, die zur Zeit in Deutschland leben, bewirken immerhin einen jährlichen Umsatz von etwa 5 Milliarden Euro und sichern uns bundesweit 100.000 Arbeitsplätze. Fakt ist außerdem, dass Heimtierbesitzer generell durchschnittlich ca. sieben Prozent weniger Arztbesuche ausmachen. Jene, die ihr Haustier schon länger als fünf Jahre besitzen, vereinbaren sogar 13 Prozent weniger Arzttermine als Patienten ohne Haustier. Bei den Gesundheitsausgaben in Deutschland von mehr als 240 Milliarden Euro im Jahr 2003 zieht dies nach Hochrechnungen eine Ersparnis von 2,1 Milliarden Euro nach sich.

Multitalent Dr. Dog

Der Hund ist nicht nur dank -manchmal Not gedrungener- Gassi-Zeiten des Hundehalters liebster Fitnesstrainer. Nein! Der beste Freund des Menschen ist zusätzlich auch Sozialpädagoge, Psychotherapeut, Seelsorger, Partnerersatz, Flirt-Katalysator, Psychopharmaka-Ersatz, Hausarzt, Onkologe, Neurologe, Nanny und Streetworker, senkt die Kriminalitätsraten, dient Politikern gerne als Wahlhelfer und ist im Nebenjob noch dazu gut für den Staatshaushalt. „Dr. Dog“ ist also ein Universalgenie, das wir hier nun genauer beleuchten wollen. Aber eins nach dem anderen:

Der Hund als Fitnesstrainer –und mehr als das!

Das wundert keinen: Gassigehen schafft auch für Herrchen und Frauchen Bewegung –bei jedem Wetter. Die Folge: Hundehalter sind seltener erkältet, weniger übergewichtig als Nicht-Hundehalter und haben ein stärkeres Immunsystem. Physiologisch wirkt so der Hund auch positiv auf das Herz, den Blutdruck und unser Cholesterin. Selbst Dr. Milena Penkowa, Hundebesitzerin, Neurowissenschaftlerin und Gehirnexpertin aus Kopenhagen ist immer wieder überrascht, dass Hunde wie auch ihr eigener „die Fähigkeit besitzen, Krebserkrankungen zu erschnüffeln, lange bevor diese von unseren modernen Geräten festgestellt werden können“. Dr. Dog hat eben viele Talente und Wirkungsweisen.

Dr. Dog -1000 Gründe für einen „Danke-Knochen“

Wer hätte es gedacht? Hunde sind gut fürs Herz, das Immunsystem, das Körpergewicht und wirken sogar anti-allergisch! Gilt der Hund doch hierzulande als top Allergie-Verursacher!?
So belegt eine Langzeitstudie aus Detroit, dass insbesondere Jungs nur halb so oft eine Tierallergie bekommen, wenn sie als Kind in einem Haushalt mit Hunden gelebt haben.
Außer auf Blutdruck, Cholesterinspiegel, Herz und Kreislauf wirken sich die Vierbeiner auch noch positiv auf unsere Stresssymptome aus. Das führt sogar so weit, dass sie insbesondere bei Herzpatienten die medizinische Rehabilitation beschleunigen.
Aber es kommt noch besser: Dr. James A. Serpell, Leiter des „Center of Interaction of Animals and Society hat in kontrollierten Langzeitstudien neue Hundebesitzer beobachtet und deren Gesundheitszustand vor und nach der Anschaffung des Hundes verglichen, mit dem Ergebnis: Schon nach einem Monat reduzierten die Hunde bei den frischgebackenen Hundehaltern Erkältungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Husten, Schlafstörungen, Schwindel, Heuschnupfen, Gliederschmerzen, Verstopfung und etliche andere gesundheitliche Probleme. Ferner zeigte sich, dass weniger Krankheitstage anfielen, seltener Ärzte aufgesucht wurden und sich Lebenszufriedenheit und Widerstandsfähigkeit der neuen Herrchen und Frauchen merklich verbesserte. Serpell wies auch nach, dass einsame Menschen eine 50 Prozent erhöhte Sterblichkeit haben als nicht einsame Menschen. Und damit nicht genug: Hunde werden mehr und mehr in Kliniken als Besuchshunde eingesetzt. So zum Beispiel in der Kinderchirurgie, weil nachgewiesen werden konnte, dass durch den Hundebesuch nach der OP bei den Kindern sowohl ihre emotionale Belastung als auch ihre physischen Schmerzen nachlassen. Wow. Der positive Beitrag, den ein Hund für den Menschen leistet, ist also kaum in Worte zu fassen oder mit Gold aufzuwiegen. Wenn Sie bereits Hundebesitzer sind, dann denken Sie bei Gelegenheit mal an einen extra Danke-Knochen.

Hund-Lippenstift-loveEin Kuss für Canis lupus therapeuticus

Dass Hunde als Therapiehunde eingesetzt werden ist nicht neu, sorgt aber immer wieder für erstaunliche Genesungserfolge. Als medizinische Helfer und Alarmsignal sind sie oft tagtäglicher Lebensretter von Patienten mit Herz-, Hirn-, Diabetis-, und oder Epilepsie-Problemen. Es ist aber auch besonders in Großstädten markant, welche soziale Funktion Hunde sozusagen im Nebenjob übernehmen müssen, um der jeweiligen Vereinsamung entgegenzuwirken. Tierärzte bundesweit können davon ein Lied singen. Sie erfahren in vielen Praxen neuerdings oft rund um die Uhr, wie stark wir Menschen, insbesondere in den Metropolen wie München und Berlin mit besonders vielen Alleinstehenden jeden Alters, an unsere Vierbeiner gebunden sind. Hunde sind dabei nicht selten Partner- und Kindersatz zugleich und sind die beste Medizin gegen schlechte Laune und depressive Gefühle. So wird dem Nährboden für zahlreiche Krankheiten aus dem Bereich der Psychiatrie von vornherein der Nährboden genommen. Oft sind Hunde für ihre vereinsamten Halter der einzige Anker zur Außenwelt und werden so zu ihrem Retter vor suizidalen Gedanken. Fakt ist: Hunde wirken sich positiv auf Depressionen und Stresssymptome aus; aber damit nicht genug: Serotonin und Dopamin können betroffene Patienten nahezu absetzen. Wie kommt das?

Das biochemische Geheimnis

Biophile, die Liebe des Menschen zum Lebendigen, ist noch dazu die Basis dafür, dass Hunde bei Menschen so beliebt sind und Hunde auf Menschen so positiv wirken können. Einen Hund zu streicheln befriedigt dieses Elementarbedürfnis, ist nicht nur schön, es tut uns mindestens so gut wie ihm und es entspannt. Auf amerikanischen Flughäfen trifft man derweil immer öfter ehrenamtliche Hunde-Streichel-Einheiten an mit einem Umhang, der die Aufschrift trägt „Pet me“ (streichle mich). Das Programm dahinter nennt sich PUP (Pets Unstressing Passangers). Allein in Los Angeles sind an die 30 Hunde für Passagiere mit Flugangst im Einsatz, die die Vierbeiner streicheln können, bis es ihnen wieder besser geht. Das biochemische Geheimnis dahinter: Im Zusammensein mit einem Hund wird nachweislich das Stresshormon Cortisol effektiv verringert und die Hormone Oxytocin und Serotonin werden vermehrt ausgeschüttet. Letzteres wird zu Recht auch Glückshormon genannt. Bei zahlreichen psychischen Erkrankungen ist gerade dieser Serotoninhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten und der Patient bekommt entsprechende Psychopharmaka verschrieben. Der Hund ersetzt also die Medikamente und im Idealfall sogar den Besuch beim Psychotherapeuten.

Der Hund als Psychotherapeut
–ein praktisches Beispiel

So geschehen zum Beispiel bei der Buchautorin Tanja Buburas. Mit 30 Jahren begannen plötzlich ihre Panikattacken, Leitsymptome der Agoraphobie, im Volksmund Platzangst. „Agoraphobie ist mehrschichtig“, so Tanja Buburas. „Es ist die Angst, außerhalb meiner vier Wände in Situationen von buchstäblicher Ausweglosigkeit zu kommen. Ich will und muss dann sofort und unbedingt raus aus der Enge, der Menschenmenge oder schnell weg von einem großen, weiten Platz“. Von einem Tag auf den anderen konnte Tanja damals ihre Wohnung nicht mehr verlassen, ohne Panikattacken samt akuter Atemnot, Schweißausbrüchen, Zittern, Herzrasen und eben Angst, Angst, Angst zu bekommen. Angst auch davor, eben diese so quälende, lästige Angst überhaupt bekommen zu können. „Angst vor der Angst“ ist für Psychiater und Psychotherapeuten daher nicht ohne Grund ein feststehender Begriff. An ihren 50 Stunden-Job als Marketing-Managerin war damit nicht mehr zu denken. Nach einer siebenjährigen Odyssee von Arzt zu Arzt und Therapeut zu Therapeut hatte Tanjas Leben im Schneckenhaus endlich ein Ende, weil sie die tiergestützte Therapie entdeckte. Mit Trainerin Stephanie und Therapiehund Wunjo lernte sie wieder ihren eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und sich dem Leben und ihren Ängsten zu stellen. „Die Tiertherapie hat mich in die Realität und damit Normalität zurückgeholt“, so Tanja. „Ich musste zudem lernen, an meiner Körperhaltung und Stimme zu arbeiten, um Wunjo führen zu können“. Und Tanja lernte dies, weil Wunjo das auf seine Art von ihr einforderte. „Und wenn mich mal wieder die Unsicherheit drohte zu übermannen, half es mir schon, ihn zu berühren“. Heute ist Tanja wieder gesund. Nahezu angstfrei kann sie jetzt wieder einem Beruf nachgehen und hat einen eigenen Hund, das kleine Temperamentswunder Gonzo.  
„Ich habe durch ihn viele Menschen, auch meine Nachbarschaft endlich kennengelernt. Und daraus sind auch Freundschaften entstanden“. Das Bedürfnis „unsichtbar“ zu sein ist bei Tanja verschwunden. Dafür ist ihre Freude am Kontakt zurückgekehrt. Aber wie kommt das? „Gonzo will ganz einfach alle Menschen und Hunde in seinem neuen Revier kennenlernen. Und er sieht es überhaupt nicht ein, dass er sich verstecken sollte. Schüchternheit kennt er gar nicht. Gonzo hat mich auf diese Weise repariert und schenkt mir täglich immer wieder aufs Neue ganz viel Lebensqualität“, sagt Tanja freudestrahlend über ihren putzigen Lebens-Lehrer. Gonzo, das kleine lustige Fellmonster sorgt also für Tanjas so wichtige therapeutische Nachsorge und führt die Arbeit von Therapiehund Wunjo heute nahtlos weiter. Wir finden, Canis lupus therapeuticus Gonzo hat sich einen Kuss oder besser wohl ein Extra-Leckerchen verdient. Apropos Küssen: Glaubt man einer erst vor wenigen Monaten durchgeführten Befragung, küssen fast 90 Prozent der deutschen Hundehalter, insbesondere die Hundehalterinnen, ihren Hund, fünfzig Prozent der deutschen Hundebesitzer küssen ihren haarigen Freund täglich und an die 70 Prozent gestatten es ihm, ihr Gesicht zu lecken. Guten Appetit. Wer aber besser küsst, ob Frauchen oder Herrchen, dies ist bislang noch unerforscht.

Hund-WindhundDer Hund als Projektor und Sozialpädagoge

Warum fühlen wir uns besser mit Hund als ohne? Ganz einfach. Der Hund ist eine konstant positive Projektionsfläche. Ihm ist alles unterstellbar. Wer kennt die Äußerungen nicht wie: „Kira versteht mich. Jacky weiß, wie ich mich fühle, er ist ja so klug und schlau….“?! Das färbt auch immer ein wenig auf die Begleitperson ab: Wer so einen Einstein Gassi führt, muss auch clever sein. Vielleicht nicht zuletzt deshalb ist für 35 Prozent aller Hundehalter der Hund die wichtigste Bezugsperson (Hoff/Klein 2007). Das liegt an unserer demografischen Entwicklung, dem Zuwachs an älteren sowie an alleinlebenden Mitmenschen und Singles, die einen Partnerersatz benötigen. Die Entwicklung „Pro“ Hund verläuft aber auch ebenso unabhängig vom Familienstand.
Man kann nicht nur alles in seinen gelegentlich bellenden Vierbeiner hineininterpretieren, ein weiterer Vorteil ist auch, dass die Fellnase seinem Halter nicht widerspricht. Er sagt nie „spinnst Du denn?“. Hunde sind da sehr loyal, cool, tolerant und anpassungsfähig.

Nicht zuletzt wegen dem zu 70 Prozent gleichen genetischen Code und der langen gemeinsamen Entwicklung von Mensch und Hund haben die Vierbeiner gelernt, Ihre Menschen zu verstehen. Sie verstehen unsere Bewegungen, unsere Mimik, unsere Gesten und wissen, sich klipp und klar verständlich zu machen: ein Schwanzwedeln, ein Handlecken, ein Jaulen oder ein Bellen sagt mehr, direkter und klarer als tausend Worte, was der Hund für ein Anliegen hat oder seinem Menschen vermitteln will.

Was hat der Hund mit Cinderella zu tun?

In der Mensch-Hund-Forschung nennt man es den Cinderella-Effekt: Hunde haben keine Vorurteile. Sie interessieren sich in der Regel sehr für den Menschen und man könnte sagen, ihnen ist es „wurscht“ ob der Zweibeiner groß, klein, dick, dünn, reich, arm, schön, hässlich, erfolgreich oder nicht ist. Wir müssen uns unseren positiven Status beim Hund nicht durch ein Haus, ein Auto, ein Schwimmbad oder eine moderne Frisur erarbeiten. Die Schwanzwedler lieben ihre Halter ohne Wenn und Aber. Wir sind für Bello immer Cinderella, nie Aschenputtel, einfach märchenhaft. Der Hund nimmt seinen Menschen und auch einen Fremden einfach so wie er ist.

Fellnase, 12 Points
Die Hitparade der Hunde-Effekte

Der Forschungskreis „Mensch-Tier Psychologie“ der Universität Bonn hat mir dankenswerter Weise zahlreiche ihrer Studien zur Verfügung gestellt. Befragt nach der Hitparade der Top-Effekte, die Hunde bei uns Menschen bewirken, resümiert Frau Dr. Silke Wechsung, Mitglied dieses Forschungskreises und selber Hunde Expertin: „Weniger Stress, mehr Selbstbewusstsein, Verbesserung der Grundstimmung, Erhöhung der Lebenszufriedenheit, besonders in emotional belastenden Lebenssituationen, bei Kindern, Älteren, Hilfsbedürftigen und Kranken. Das haben wir unseren Vierbeinern zu verdanken. Aber das gilt nicht nur bei Stress und nicht nur mit dem eigenen Hund – vorausgesetzt die positive Grundhaltung zum Hund stimmt“. Das gilt natürlich bei Berufstätigen und ihren Familien ebenso wie bei Arbeitslosen. Hunde sorgen für die „Strukturierung des Alltags, sind gut für die Stimmung und geben dem Arbeitssuchenden eine Aufgabe, was wiederum einem weiteren sozialen Abstieg wie Drogenkonsum entgegenwirkt und tatsächlich hilft, schneller wieder vermittelt zu werden“, so Wechsung. Sie lenken uns auch ab von uns und der ständigen Nabelschau auf unsere eigenen Problemen. Denn wer einen Hund sein Eigen nennt, muss ihn auch füttern, sein Fell pflegen, sich um seine Gesundheit kümmern und auch für seine Ausgeglichenheit sowie seine hunde-sozialen Kontakte sorgen.

Ist der Hund der bessere Mensch?

Die Frage drängt sich auf: Ist der Hund mit all seinen positiven Eigenschaften der bessere Mensch? „Nein! Ganz und gar nicht!“, so Dr. Wechsung, „wir sollten nicht zu viel in den Hund hineininterpretieren. Das ist überhaupt die Gefahr, unsere Fellnasen zu sehr zu vermenschlichen. Oft wird der Hund nicht mehr als Hund gesehen und nicht mehr artgerecht gehalten“. Dabei kommt es nicht selten zu sehr eigenartigen Auswüchsen wie Designer-Hundebetten für über tausend Euro, Hundegeburtstagsmützen, Pralinen, Parfüm, Deo, Schmuck, Socken, Höschen, Sonnenbrillen, Haarspangen, Schals, Bademäntel, T-Shirts, Tops, Sweater, Spitzenkleider, Hundeyoga und sogar Hundehochzeitsmode sowie unglaublich, aber wahr: Nagellack und Dessous exklusiv für Hunde.
Dr. Dog wird dazu nicht befragt. Wenn doch, so würde er ganz sicher lieber auf einer Wiese toben, Löcher buddeln oder sich in einer Pfütze suhlen als perfekt eingekleidet mit lackierten Krallen frisch geföhnt und einparfümiert mit Hunde-Cologne Yoga machen zu müssen. „Das ist ebenso wenig artgerecht wie eine Kettenhundhaltung, aber weit schwerer auszumachen, zu maßregeln oder zu kontrollieren“, so die Hundeexpertin Dr. Wechsung. „Im Grunde aber sind dies Fälle für den Tierschutz. Denn wir haben die Pflicht als Mensch den Hund mit seinen artspezifischen Bedürfnissen zu sehen“.

Der Hund als Kommunikations-Katalysator  -oder „Flirtfaktor Hund“

Hunde beschleunigen und verbessern die Kontaktaufnahme innerhalb der Spezies Mensch –und zwar nicht nur beim Gassigehen; Kontakte sind gut für das Selbstbewusstsein und den seelischen Gesamtzustand. Einzig strittig ist, ob Hundehalter zwei oder drei mal besser in Kontakt mit vorerst völlig unbekannten Menschen kommen im Vergleich zu Nicht-Hundemenschen. Nicht selten entstehen so auch Freundschaften oder Bindungen fürs Leben. Was kann es Schöneres geben?

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Norbert Stolze© by Norbert Stolze, Leib & Seele Coach, Heilpraktiker für Psychotherapie & M.A. Pädagogik, Englisch, Deutsch, Psychotherapie, Hypnosetherapie, Reiki- und Chakratherapie I PR & Fachartikel mit und für Leib & Seele I Mitglied im Verband Unabhängiger Heilpraktiker  I http://zwangsstoerungen.jimdo.com/
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(c) Norbert Stolze

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