GEISTIGES MANIFEST – Perspektive für die Menschheit

wolken mond

GEISTIGES MANIFEST

Ein Weg zur Entfaltung der göttlich-schöpferischen Lebensenergie und ihres ganzheitlichen Heilungspotenzials in der göttlichen LIEBE – als ein anstehender Evolutionsschritt.
Von Mona Lange und Ramon Pachernegg
Erstveröffentlichung im Januar 2022

VORWORT von Mona Lange

Die Menschheit steuert auf eine Katastrophe unglaublichen Ausmaßes zu. Wir begegnen tiefen Krisen in allen Lebensbereichen – individuell, gesellschaftlich, religiös, klimatisch, global. Daraus resultierend wird ein Großteil der Menschen beherrscht von Gefühlen wie Angst, Entfremdung, Verlorenheit, Leiden, Schmerz, Einsamkeit, Auswegs- und Sinnlosigkeit. Selbst Philosophie, Psychologie, Religion, Politik und Wissenschaft bringen keine wirklichen Perspektiven mehr hervor.

Hier setzt das Geistige Manifest der beiden Autoren Mona Lange und Ramon Pachernegg an. Tief verwurzelt in einem erwachten Bewusstsein hat sich ihnen eine erweiterte Sicht (auf die auch mystische Weisheitstraditionen seit jeher verweisen) auf das menschliche Dasein und das Weltgeschehen offenbart. Diese Perspektive möchte das vorliegende Manifest verdeutlichen, und damit Anlass zur Hoffnung durch ein neues Selbstverständnis der Menschheit geben. Es handelt sich dabei nicht um ein spirituelles oder religiöses Konzept, sondern um unmittelbare Erfahrungsräume, die jedem von uns zugänglich sind.

Um möglichst vielen Menschen eine neue und freudvolle Perspektive auf ihr Leben zu geben, wird das Geistige Manifest von Gesprächen, Veröffentlichungen in Medien und einem Vertiefungsangebot begleitet. Wichtig ist es den Autoren zu betonen, dass es ihnen nicht darum geht sich damit finanziell zu bereichern. Wahre Erfüllung liegt auf einer anderen Ebene.

AUSGANGSLAGE

Das menschliche Sein und Handeln wird vom Grad seiner Bewusstheit bestimmt.

Das Spektrum reicht von vorwiegend triebgesteuerten Ich-fixierten Menschen mit an System- und Gesellschaftsnormen angepassten Existenzen bis hin zu Menschen mit einer bewussten Wahrnehmung von umfassenden, mit dem göttlichen GEIST in subtiler Resonanz stehenden Prozessen. Je mehr wir uns dieser tiefen Wahrheit bewusst werden, umso mehr folgen wir dem natürlichen Lebensstrom der göttlichen LIEBE, ohne ihn begrenzen zu wollen. Auf diese Weise kann sich göttliches Leben und Wirken frei, schöpferisch und in FREUDE entfalten.

LIEBE meint eine überpersönliche LIEBE, die sich auf alle Lebewesen, die gesamte Schöpfung und den Kosmos bezieht und im Herzen des Einzelnen, als fühlende SELBST-Erkenntnis, erfahrbar werden kann. Eine Berührung, die zutiefst verwandelt und Heilung auf allen Ebenen des Seins initiiert.

Die Kategorien in denen wir üblicherweise „Liebe“ denken und fühlen, werden überschritten, weil göttliche LIEBE unbeschreibbar und unbegrenzt ist, und Leben und Sterben im tiefstmöglichen Mitgefühl miteinbezieht.

Der Mensch-Gott Dualismus ist eine Illusion von übernommenen Konditionierungen und er ist in dem Moment aufgehoben, in dem sich der Mensch als Ausdruck des Göttlichen erfährt.

Im Folgenden sind einige Erkenntnisse aufgelistet, die wir uns zu eigen machen, um die Existenz und Schöpfung als solche tiefer zu fühlen und wahrzunehmen und dadurch ein göttliches Mensch-Sein zu ermöglichen. Offenheit und Bereitschaft für persönliche Veränderungsprozesse sind die Voraussetzung um diesen Weg zu gehen:

(1) Das menschliche Individuum, wie alle Schöpfung, ist ein Ausdruck der göttlichen Einheit. Alles was lebendig ist, entspringt der göttlichen Schöpfungsenergie. Alles was sterblich ist, fließt in die göttliche Schöpfungsenergie zurück.

(2) Zeit und Raum sind Erscheinungsformen im Ewigen Raum des Seins.

(3) Trennung ist eine Illusion des Verstandes und einer begrenzten Wahrnehmung. Sie kann uns als „Werkzeug“ dienen, nicht jedoch als letztgültige Wahrheit.

(4) Es gibt höhere geistige Bewusstseinsfelder, mit denen wir in Resonanz stehen und nach denen wir uns ausrichten wollen. Auf der göttlichen Ebene erleben wir reines Einheitsbewusstsein – Alles ist Eins, mit dem Schöpfungspotenzial der LIEBE.

(5) Die Grade der Bewusstheit differenzieren je nach individueller Ausprägung, Lebensform und -umständen. So ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten zur Entfaltung der göttlichen Lebensenergie. Dem wollen wir in Mitgefühl, mit Verständnis und Nachsicht begegnen.

(6) Jede unserer Handlungen hat eine Auswirkung auf allen Bewusstseinsebenen und entspringt einer tiefsten göttlichen Ursache, der LIEBE. Die Polarität von Gut und Böse existiert dort nicht.

(7) Durch das tiefe Erkennen der göttlichen Schöpfungsquelle, erkennen wir die wahren bzw. fehlgeleiteten Motive unserer Handlungen. Dadurch sind wir in der Lage angemessen und in Harmonie mit der göttlichen Einheit zu handeln.

(8) Der geistig-göttliche Weg erfordert eine Befreiung von Konditionierungen, Glaubensmustern und individuellen bzw. kollektiven Traumata als gemeinsame Anstrengung aller Menschen. Als Ergebnis wird sich ein Miteinander in LIEBE und Freiheit zeigen.

(9) Bewusstes Handeln in Harmonie mit dem göttlichen LIEBES- und Lebensstrom setzt wahre SELBST-Erkenntnis voraus und entspringt keiner Glaubenslehre oder gedanklichen Konzepten.

(10) Der Mensch ist nicht die Krönung der Schöpfung. Er ist das Wesen mit der größtmöglichen Chance zum Erkennen der göttlichen SELBST-Manifestation.

(11) Wer Menschen erzieht oder ausbildet um sie anzupassen oder für eine politische oder wirtschaftliche Ideologie missbraucht, behindert den wissenden und erkennenden GEIST in uns und erschafft manipulierbare Individuen, die ungewollt gegen die göttliche Schöpfungsdynamik (Evolution) handeln.

(12) Geld ist ein Mittel zum Zweck und keine Rechtfertigung um Lebendiges zu zerstören. Der Zweck heiligt die Mittel nicht.

(13) Heilung ist immer ganzheitlich zu sehen, unter Einbezug des GEISTES. Leben ist von seinem göttlichen Wesen her heil, heilig, liebend und freudig.

(14) Die digitale Welt dient der Erweiterung und nicht dem Ersatz der natürlichen Welt.

(15) Eine wissenschaftlich-materialistische Weltsicht ohne Einbezug des GEISTES kann die Wirklichkeit nicht abbilden.

(16) Jede Lösung, die wir anstreben um unsere Existenz zu erhellen und die Menschheit zu “retten” ist fehlgeleitet und zum Scheitern verurteilt, wenn sie nicht auf unser tiefstes, göttliches SELBST ausgerichtet ist und hieraus erfolgt.

(17) In der tiefsten Erkenntnis, dass alle Schöpfung eine Erscheinung im GEIST und von göttlicher LIEBE durchdrungen ist, wird sich ein neues göttliches Mensch-Sein im Leben und Handeln offenbaren.

NACHKLANG von Ramon Pachernegg

(im Kontext zunehmender transhumanistischer Bestrebungen, im Sinne einer Verschmelzung von Mensch und Technologie)

Wir müssen den Traum der Evolution davor bewahren zu einem Alptraum zu werden.
Dafür brauchen wir keine neuen Regeln, Gebote, Gesetze oder Vorschriften, sondern einzig und allein die Wieder-Erinnerung und Wiederanbindung an unser göttliches Ur-Selbst, an das eine Urwesen, das die Quelle aller Schöpfung ist, an Gott.

Im Gegenzug findet aktuell eine geistige Entfremdung statt, die ihren Höhepunkt in der hochangepriesenen Bewegung des Transhumanisums findet. Diese fatale Tendenz sollte uns in Bezug auf die Spiritualität des Mensch-Seins, mehr als zu denken geben.

Das transhumanistische Ego, das sich getrennt von der göttlichen Schöpferquelle fühlt und seine Existenz auf dieser Trennung aufbaut, leidet unter solch entsetzlicher Angst, dass es alles in Bewegung setzen und vor nichts zurückschrecken wird, um diese Angst in Schach zu halten und unter Kontrolle zu bringen. Sein scheinbar einziger Ausweg ist die Totalkontrolle und die Totalunterwerfung des Menschen gegenüber seinen All-Angst-Projektionen. Das Ego im Endstadium hat nur noch den menschlichen Körper als einzigen göttlichen Ausdruck. Da es darum nicht weiß, hält es diesen Körper für Gott. Deswegen muss dieser Körper in die Ewigkeit verwandelt werden. Aber ohne bewusste Anbindung an Gott, an unser göttliches Wesen, gibt es keine Einheit. Es gibt nur Getrenntheit, die Isoliertheit und Vergänglichkeit des Einzelwesens. Deswegen werden die Bestrebungen des Egos niemals dem Allgemeinwohl dienen können, sie dienen nur dem Ego-Eigennutz und maximal dem Nutzen bestimmter Interessensgemeinschaften oder von Gleichgesinnten, die in derselben Angst leben.

Die Unsterblichkeitsfantasien des transhumanistischen Egos, die es in All-Macht und All-Kontrolle versucht zu kompensieren, werden also nur für einige Wenige einen scheinbaren Nutzen bringen. Für diesen Nutzen wird das Ego bereit, sein alle anderen Geschöpfe bis hin zur Schöpfung gänzlich zu versklaven. Wenn das geschieht, wird seine Trennung so groß, dann ist so wenig Gott, dem Bewusstsein und Gewahrsein noch zugänglich, dass die Welt des Geistes, zu einer Welt der Enge und Starre der Materie geworden ist. Zu einer Welt, die nicht mehr vom göttlichen Geist durchdrungen ist, sondern vom Geist der Technik, der Mechanik, der Maschinen und künstlichen Intelligenz. Nur damit kann sich das Ego unsterblich machen. Dabei wird unsere mitgegebene Unsterblichkeit, jene des Geistes, auf die von Buddha bis Jesus, von
Sri Aurobindo bis Ramana Maharshi und Ken Wilber die MysterikerInnen aller Zeiten schon immer verweisen – vollkommen vergessen.

Das Ego hat demnach nichts auf das es bauen könnte, auf das es vertrauen könnte, außer die Angst vor der eigenen Endlichkeit. Nichts anderes treibt es voran, immer weiter voran in die reine Identifikation mit dem Stofflichen, mit dem Körperlichen, mit dem Materiellen. Eine Materie die dann tot und geistlos ist, aber künstlich am Leben gehalten wird. Wenn es aus diesem Alptraum einen Ausweg gibt, dann sind es der Weg nach innen und die „innere Umkehr“. Denn nur in dieser Innenschau können wir unser wahres Sein wiederentdecken. Es ist die Rückbesinnung auf die unsterbliche Natur der göttlichen Spiritualität, die dem Leben seinen unendlich schönen Atem schenkt.

20.02.2022
©Mona Lange und Ramon Pachernegg, 

Autorennachweis:
Mona Lange ist spirituelle Begleiterin und Mentorin.
Ramon Pachernegg ist Gründer von WEGE ZUM SELBST, spiritueller Coach, Seminarleiter und Heilströmer.
Bildnachweis: pixabay.com
wegezumselbst.at

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GEISTIGES MANIFEST Ramon Pachernegg

Ramon Pachernegg 

(geb. 1978) Ramon ist Heilströmer, spiritueller Coach und leitet Retreats wegezumselbst.at im Bereich Bewusstseins-entwicklung. Mit seinem Hintergrund als professioneller Filmemacher (u.a. UNENDLICH JETZT und WAKING UP GROWING UP) verleiht er spirituellen Themen neben ihrer Tiefgründigkeit vor allem eine Leichtigkeit und Zugänglichkeit im individuellen Erleben.
Ramon versteht es, komplexe Inhalte auf ihre Essenz zu bringen und persönliche Transformation, durch eine klare und liebevolle Ausrichtung auf das „Göttliche“ zu fördern.

Auf wegezumselbst.at finden sich spirituelle Erfahrungsräume in Form von Einzelcoachings, Kleingruppenbegleitung im Jahreszyklus, Retreats und persönlichen Einzelsitzungen mit Heilströmen.

Ramon ist Vater einer Tochter und lebt in der Südsteiermark (Ö). Heilströmen Einzelanwendungen können u.a. im TamanGa (Lebensgarten von Rüdiger Dahlke) gebucht werden.
Mehr Infos und Videos: wegezumselbst.at

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Spirituelle Erfahrungsräume für erwachende
und erwachte Menschen.
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