Rosenkreuzerische Reflexionen – Christian Bernard

Rosenkreuzer Literatur AMORC

Rosenkreuzerische Reflexionen –
Christian Bernard

Rezension

Christian Bernard, geboren 1951, war 15 Jahre als Großmeister für die französischsprachigen Länder verantwortlich, bevor er vom Obersten Rat zum weltweiten Präsidenten von AMORC berufen wurde.

Seit 1990 hat er dieses Amt inne, wurde seither alle fünf Jahre einstimmig wiedergewählt und zeichnet sich damit verantwortlich für das internationale, weltweite Wirken von AMORC. Christian Bernard lebt seine Überzeugung, dass die Ideale der Rosenkreuzer, eine bemerkenswerte Lebensgrundlage darstellen, einen Weg zu Wissen und Weisheit, der nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

Im Rahmen seines Amtes hat Christian Bernard häufig seine Gedanken und Ideen als Rosenkreuzer geäußert, mündlich oder auch schriftlich. Die in diesem Buch zusammengestellten Reflexionen machen das Gedankengebäude der Rosenkreuzer einem größeren Kreis von Lesern zugänglich, wobei die Begeisterung für die Verwirklichung einer im Dienste der Menschen stehenden Weltanschauung deutlich zu Tage tritt.

Das Buch beginnt mit einem Interview, das dem unbedarften Leser eine Art Einführung in die von AMORC bewahrte universale Tradition der Rosenkreuzer gibt. Wiederum mit einem Interview schließt das Buch mit Informationen über den Traditionellen Martinisten Orden, TMO, der in der Öffentlichkeit bislang kaum bekannt ist. Zwischen diesen beiden Gesprächen entfalten unterschiedlichste Themen wie in einem Kaleidoskop die überlieferte Tradition der Rosenkreuzer, ergänzt durch einige Texte, mit denen die Rosenkreuzer in den letzten Jahren an die Öffentlichkeit getreten sind.

Zweierlei wird dem Leser dadurch verdeutlicht: Die Tradition der Rosenkreuzer steht für einen authentischen spirituellen Weg in der Tradition des Abendlandes, ein Weg nach Innen sozusagen, ein Weg der Selbsterkenntnis, der bis zur Gotteserfahrung führen kann. Dabei wird die Bedeutung des materiellen Aspekts des Lebens keinesfalls geleugnet. Im Gegenteil, dieser äußere Aspekt unseres Lebens ist eine Notwendigkeit und eine Realität, der es sich zu stellen gilt. Und so führt der Weg nach Innen auch stets wieder in unsere äußere Welt der Erscheinungen, um dort, in der Welt der Entwicklung, seinen Ausdruck zu finden.

Sympathisch dabei ist die Bescheidenheit mit der Christian Bernard als Oberster Leiter des AMORC spricht, denn bei den Rosenkreuzern gibt es weder Meister noch Schüler; es gibt nur Männer und Frauen, die dasselbe Ideal teilen und denselben Weg im Zeichen des Rosenkreuzes gehen. So bedeutet nach Christian Bernard Mystiker zu sein auch nicht, vollkommen zu sein, sondern einfach, sich zunächst bewusst zu machen, was man tun muss, um vollkommen zu werden. Dabei genügt es, unter allen Umständen zu sich selbst und zu anderen aufrichtig und ehrlich zu sein. Ein tolles Buch, das jedem Leser hilft, seinen eigenen Weg zu finden.

Rosenkreuzerische ReflexionenRosenkreuzer Literatur AMORC
von Christian Bernard
ISBN 978-3-925972-28-7
220 Seiten ǀ 22,80 Euro
www.amorc-verlag.de

20.11.2016
Bild und Text (c) AMORC
www.amorc-verlag.de

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