Riemer, Andrea

andrea-riemer-maerz-2019

Andrea Riemer

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(c) Andrea Riemer

*7.6.1963
Mensch, Frau, Mutter von zwei erwachsenen Söhnen, Buchautorin und Essayistin im Ratgeberbereich, Coach und Führungskräfteberaterin, Sich-selbst-neu-Erfinderin nach 25 Jahren in der Wissenschaftswelt in den Bereichen Sicherheitspolitik, Geopolitik und Strategie mit allem, was an akademischen Geklingel so dazu gehört (2 Doktorate, Habilitation, Professur und Institutsleitung) – eine ihrem HerzensVerstand und WeisheitsWissen bedingungslos Folgende.

Wie kam dieser Turnaround?

Freiwillig, erzwungen … es war eine Mischung aus vielem.
Auch mein bisheriges Leben war keine geradlinige Autobahn. Das Jahr 1997 war markant, als ich nach meiner Scheidung aufgefordert war, mein bisheriges Leben grundlegend zu hinterfragen. Seither begleitet mich Spiritualität in ganz unterschiedlichen Formen (z.B. Astrologie in vielen Spielformen, Systemisches Stellen, Atemtechniken, Yoga, Meditationen usw.).

Die 2000er Jahre waren meine intellektuelle Hoch-Zeit.

Noch ein Doktorat (zu den Wirtschaftswissenschaften, ein weiteres in Militärwissenschaften – als einzige Frau im deutschsprachigen Raum, selbstverständlich die Habilitation (im Bereich Security Theories – wieder als einzige Frau im deutschsprachigen Raum), dann die Professur, herumgereicht werden, reisen, vortragen und Vorlesungen geben. Einige familiäre Krisen durchstehend. Persönlich blieb ich dabei jedoch mehr und mehr auf der Strecke. Was sollte ich mit all diesen Erfolgen, wenn ich selbst als Mensch zu kurz kam? Spiritualität gut und schön. Doch wie sollte ich sie in meinen Alltag integrieren, über Meditation, systemisches Familienstellen hinaus? Ich war in einer großen inneren Spannung, die 2010 so richtig als Sinnkrise herausbrach.

2010 kam die erste richtige Sinnkrise.

Was tun, wenn alles in diesem Bereich erreicht war und ich mich alles andere als wohl fühlte? 2010 war ein Jahr der vielen Fragen ohne Antworten, mit denen ich etwas anfangen konnte und vor allem wollte. Es war auserzählt, der rein akademische Weg … in Österreich, in Wien. Persönlich war ich in einer Sackgasse angekommen. Das war einige Zeit schmerzhaft, weil ich meine akademische Arbeit liebte und als Pionierin sehr erfolgreich war. Doch was zu Ende ist, kann man auch nicht mehr anstückeln. Das durfte ich damals erkennen. Alles erreicht, alles gelernt, alles auserzählt … in dieser so schönen Aufgabe. Und persönlich musste ich zu neuen Ufern aufbrechen. Doch wohin?

2011 erleichterte mir das Leben die Überlegungen, mich zu verändern. Es war eine sehr anstrengende Zeit. Wer gibt denn schon gerne einen rentensicheren Job auf, der noch dazu mit einigem Prestige verbunden war. Doch aus ist aus. Der begonnene spirituelle Weg war für mich unumkehrbar.

Wie kann man sich so derart neu erfinden?

Dieser Frage begegnete ich vor allem im Jahr 2012 immer wieder. Viel Unverständnis kam mir entgegen, da ich eine ‚sichere‘ Stelle als Institutsleiterin in einer prominenten Position beim Militär in Wien mit einem beachtlichen akademischen Record und internationaler Reputation verließ und nach Berlin ging – mit meinem Wissen, meinen Erkenntnissen, kurz vor dem 50. Geburtstag und mit viel Vertrauen im Herzen. Ich wollte es nochmal wissen. Da musste es doch noch etwas geben – in meinem Leben … und es gab noch so vieles.

Der Wechsel 2012 nach Berlin war ein großer Schritt in meinem Leben.

Heute bin ich noch immer erstaunt, mit welchem Gottvertrauen ich den Neuanfang wagte. Es folgte eine „Brückenzeit“. Ein bisschen alt – ein bisschen neu. Ein bisschen noch hin und her. Mal leichter. Mal schwerer. Eine Erkrankung 2014 mit einem lebenswendenden Nahtoderlebnis (2015), das mein immer schon vorhandenes Hellwissen fast brachial zum Vorschein brachte, gab mir dann den finalen Schub in Richtung meines tatsächlichen Auftrages hier in dieser Welt.
Ich erkannte: Das Leben ist immer an und auf meiner Seite. Ich musste es nur erkennen wollen.

Der wahrhaft persönliche Auftrag

Anfänglich schien er mir zu groß, mein Auftrag, der sich in einer Rückführung und systemischen Aufstellung ganz klar zeigte. Doch nach einigem Zögern fand ich, dass es sich lohnt, sich dem Auftrag hinzugeben. Schließlich fiel alles wie von selbst in eine Linie. Fast wie von Zauberhand. Ein bisschen testete ich noch und probierte unterschiedliche Formate. Doch letztlich war klar – die Verbindung meines breiten wissenschaftlich-gesellschaftspolitischen Wissens mit meiner jahrelangen Beschäftigung mit Themen quer durch die spirituelle Welt bildet heute meinen wahrhaften Auftrag. Spirituelles und Intellektuelles spielerisch miteinander zu verbinden und Menschen diese Erkenntnisse verständlich zugänglich zu machen, ist mein persönlicher Auftrag. Das tue ich mittlerweile in Form von Büchern, Essays, PodCasts und in persönlichen Einzelcoachings und in Beratungsgesprächen mit Führungskräften.

Die Themen dieses persönlichen Auftrages haben mich auch gefunden:

  • UMBRUCHSZEITEN und ZYKLEN ALS ORIENTIERUNG: Wie kann man mit dieser ver-rückten Zeit als Mensch und als Führungskraft umgehen? Wie lassen sich die großen gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen vor einem strategischen und spirituellen Hintergrund erklären und auch konkret nutzen?
  • FREQUENCING, oder MANIFESTATION IN DER NEUEN ZEIT:  Wie erkennt und erreicht man heute seine Ziele – als Mensch, im Job, darüber hinaus – und wie erreicht man sie erfolgreich? Wo helfen uns dabei aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und wie setzt man diese konkret im Alltag um?
  • WEIBLICHKEIT IST NICHT GLEICH FRAUSEIN: Welche Rolle spielt die neu entdeckte Weiblichkeit in unserer Gesellschaft und wie kann man sie auch im Alltag leben? Wo sind dabei grundlegende Haltungsänderungen erforderlich? Wie kommt man in den inneren Ausgleich von männlich und weiblich? Wie lebt man diesen Ausgleich konkret?
  • BEZIEHUNGEN DER NEUEN ZEIT: Eine geglückte Partnerschaft ist kein Mythos, gewusst wie?  Gibt es Hinweise für die Basis einer geglückten Beziehung? Welche Rolle spielt die radikale Selbstannahme dabei? Wie kommt man in den vielzitierten Selbstwert? Was hat Eigenliebe mit Beziehungen zu tun? Was haben Lebensprinzipien mit geglückten Beziehungen zu tun? Wie kommen wir aus der Idealisierungsnummer und dem Rosarotblick heraus? Wie zeigt sich das alles im Job? Wie wird man zum Teamspieler? Warum sind Einzelgänger per se nicht schlecht?

Die große Bühne verstehen helfen

Als jemand, der sich seit 1989 intensiv mit den Geschehnissen auf der großen Weltbühne auseinandersetzt, darüber schreibt und vorträgt, habe ich von Beginn einen Zugang gefunden, der auf den ersten Blick ungewöhnlich anmuten mag. Ich war in diesen mehr als 30 Jahren eine Verfechterin von gelebter Interdisziplinarität. Schubladendenken war nie meine Sache. Damit habe ich mir akademisch wenige Freunde gemacht, denn ich war eben nicht in eine bestimmte Schublade zuordenbar. Doch ich ging unbeirrbar meinen Weg. Für mich war und ist immer noch die Frage, die Menschen bewegt, entscheidend. Theorien sind für mich Erklärungshilfen und nicht Mittel zum Selbstzweck. Akademisches bleibt also nicht im Wolkenkuckucksheim, sondern muss Menschen dienen. Daher schreibe ich auch regelmäßig Essays zu den sogenannten großen Themen. Für mich ist die Verknüpfung von Wissenschaft und Spiritualität das Natürlichste. Auf dem Boden der Fakten zu bleiben ist die eine Seite. Die Hintergründe auszuleuchten und Thesen aufzustellen, die auf den ersten Blick ungewöhnlich sein mögen – das ist für mich das wahre Wesen von gelebter Wissenschaft. Wie sonst können Neuerungen entstehen? … Dafür lebe ich. Dafür brenne ich – auch nach 30 Jahren Wissenschaft. Gerade deshalb.

Weiblichkeit und Frausein

Sie mögen nun denken – na klar, als Frau forciert sie dieses Thema. Wie auch anders. Ich sehe meinen Zugang zum Frausein und zur Weiblichkeit differenziert. Weibliche Elemente hat jeder Mensch in sich. Das geht gar nicht anders. Frausein ist dabei eine völlig andere Geschichte. In meinen Essays, meinen Einzelcoachings und vor allem in der Führungskräfteberatung erlebe ich immer wieder Überraschungen, vor allem welch unbekanntes Land dieser Bereich für viele ist. Der spirituelle Weg ist der weibliche Weg. Die alte Leistungsgesellschaft, die stark männlich dominiert war, ist ein Auslaufmodell. Wir sind aufgefordert, den Ausgleich aus Männlich und Weiblich herbeizuführen. Das lebe ich. Das vermittle ich.

Manifestieren tun wir alle … doch kommt das, was wir wollen, auch zu uns?

Das ist wohl eine der Schlüsselfragen. Mit ihrer Beantwortung beschäftige ich mich seit einigen Jahren – wissenschaftlich, spirituell. Und – ich wurde fündig, probiere selbst immer wieder Neues aus, denn gerade die Wissenschaft, wie z.B. die Neurowissenschaften und die Epigenetik bieten uns unglaublich tolle Erkenntnisse, die man anwenden kann. Sie zeigen uns u.a. auf, wie wir uralte Glaubenssätze und Muster erkennen und zu unseren Gunsten wandeln können. Sie helfen uns das Zusammenspiel aus Verstand und Gefühl zu verstehen und spielerisch handzuhaben. Und vieles mehr. Meine laufenden Erkenntnisse und Erfahrungen dazu fließen sowohl in Einzelcoachings zur Persönlichkeitsentwicklung als auch in die Führungskräfteberatung ein. Sie sollen das aktuellste Wissen verständlich zur Hand haben. Das ist mir ein großes Anliegen.

Beziehungen der Neuen Zeit

Wer will sie nicht, die glücklichen Beziehungen? Klar – der Mensch ist ein Beziehungswesen. Viel hat sich in den letzten Jahren dazu gewandelt. Wir haben viel Neues erkennen können. Doch mit der Umsetzung dauert es noch. Die Seele ist ein weites Land, meinte Arthur Schnitzler. Ich meine dass Beziehungen ein noch weiteres Land sind. In meinen Essays, meinen Einzelcoachings und in der Führungskräfteberatung gebe ich meine Erkenntnisse dazu weiter. Selbstannahme und einen gesunden Selbstwert vermittle ich Ihnen dabei. Probieren Sie aus, sich selbst, die vorhandenen Erkenntnisse – und sehen Sie, was sich nach einiger Zeit in Ihrem Leben zu Ihren Gunsten verändert.

Präsent SEIN – achtsam und bewusst das Leben gestalten – Achtsamkeit begleitet mich seit ich meditiere.

Vertrauen, eine umfassende Wahrnehmung des Menschen mit seinen Anliegen, Mitgefühl, Klarheit, Humor und Ernsthaftigkeit –  und Wahrhaftigkeit in der Empfehlung. Das ist mein Fundament – gemeinsam mit einer breiten persönlichen Erfahrung und viel Fachwissen. Bewusstsein hat meine Aufmerksamkeit vor allem seit 2012. Mit meinen Essays und Coachings dazu biete ich Anregungen für den Lebensalltag. Mittlerweile bin ich mit großer Freude im Ratgeberbereich präsent – als Autorin und als Beraterin.

Die Wahrhaftigkeit ist dabei mein größtes Kapital

Es ist dieses Pionierinsein, das Vorangehen, das forschend-neugierige Erkunden von bislang wenig bis Unbekanntem, das mich dabei antreibt.

Es ist die Möglichkeit, scheinbar Unverbindbares dann doch natürlich und harmonisch miteinander zu verbinden und Menschen damit Orientierung anzubieten … in diesen ver-rückten Zeiten.

Wahrhaftigkeit im Sinne einer Klarheit und Ehrlichkeit sind mir dabei lebensleitend. Das mag auf den ersten Blick nicht immer ganz angenehm sein, doch ich nehme mich selbst regelmäßig in die innere Pflicht. Mittlerweile halte ich diesen Zugang zum Leben für höchst lohnenswert.

In all meinen Arbeiten steht der Mensch im Zentrum.

Ich gebe gelebtes Leben mit all meinen Erkenntnissen verantwortungsvoll weiter. Dabei traue ich dem Menschen immer etwas zu. Dann folgen Erkenntnisse, Wissen, Übungen etc. Damit erreiche den Mensch dort, wo Veränderung wahrhaftig stattfindet: im HerzensVerstand – mit WeisheitsWissen.

Ich freue mich auf DICH – Bleib mir gewogen.
Herzlich,
Andrea Riemer
Weitere Informationen finden sich unter www.andrea-riemer.de

Hilfreiche Links zu den Arbeiten und Angeboten von Andrea Riemer

Webseite: www.andrea-riemer.de
Einzelcoachings und Führungskräfteberatung unter office@andrea-riemer.de für den ersten Kontakt.

COVER Einssein gelebt-Andrea RiemerAlle Informationen zum aktuellen Buch
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Die Essays finden Sie unter https://spirit-online.de/praesent-sein-frau-sein-selbst-sein-sicher-sein-mit-andrea-riemer

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Wir schätzen Sie und freuen uns, wenn Sie auch uns schätzen …

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