Riemer, Andrea

Andrea Riemer

andrea-riemer-2020*7.6.1963
Mensch, Frau, Mutter von zwei erwachsenen Söhnen, Autorin im Ratgeberbereich, PodCasterin, Kolumnistin, Schriftstellerin, Sich-selbst-neu-Erfinderin nach 25 Jahren in der Wissenschaftswelt in den Bereichen Sicherheitspolitik, Geopolitik und Strategie mit allem, was an akademischen Geklingel so dazu gehört (2 Doktorate, Habilitation, Professur und Institutsleitung) – eine ihrem HerzensVerstand und WeisheitsWissen bedingungslos Folgende.

Wie kam dieser Turnaround?

Diese Frage wurde mir in den vergangenen bald 10 Jahren immer wieder gestellt. Meine Antwort: Freiwillig, erzwungen … es war eine Mischung aus vielem.
Auch mein bisheriges Leben war keine geradlinige Autobahn. Das Jahr 1997 war markant, als ich nach meiner Scheidung aufgefordert war, mein bisheriges Leben grundlegend zu hinterfragen. Seither begleitet mich Spiritualität in ganz unterschiedlichen Formen (z.B. Astrologie in vielen Spielformen, Systemisches Stellen, Atemtechniken, Yoga, Meditationen, Quantenwissenschaften, Neurowissenschaften usw.) und wurde zu einem untrennbaren Bestandteil meines Lebensalltags, ohne dass Routine daraus entstand. Vielmehr erobern wir einander täglich aufs Neue. Meine grundlegende Offenheit für Neues und meine Neugierde, sich mit etwas zu fassen, das nicht unbedingt auf der Hauptstraße meines Seins liegt, helfen mir dabei sehr.

Die 2000er Jahre waren meine intellektuelle Hoch-Zeit.

Viele Jahre war ich vornehmlich intellektuell und im Akademischen präsent, wobei eine Prise an Spiritualität hatte ich so lange ich denke kann. Doch Wissen mir anzueignen und zu vermitteln, das war jahrelange meine Profession. Fragen stellen halte ich seit 30 Jahren als deutlich wichtiger als Antworten schnell zu geben. Mit trieben immer die Fragen an auf meinem Weg. Und den ging ich mit ziemlichem Tempo. Noch ein Doktorat (zu den Wirtschaftswissenschaften, ein weiteres in Militärwissenschaften – als einzige Frau im deutschsprachigen Raum, selbstverständlich die Habilitation (im Bereich Security Theories – wieder als einzige Frau im deutschsprachigen Raum), dann die Professur, herumgereicht werden, reisen, vortragen und Vorlesungen geben. Das scheinbar miteinander Unverbindbare doch in neuer Weise miteinander zu verbinden, über klassische Fachgrenzen hinaussteigen, weil die Fragen wichtiger waren (und heute auch noch sind) als vorgefertigte Antworten, die in ein praktisches Schächtelchen passten – das war mein Credo. Und – es brachte mir auch viele Schwierigkeiten und Ausgrenzungen. Teil der klassischen Academic Community war ich nie, weil ich mich nie einordnen und etikettieren lassen wollte. Das ist auch heute noch so. Dieser Weg ist nicht unbedingt der einfache Weg, doch es ist mein Weg.
Dieser Weg war auch von einigen familiären Krisen geprägt. Persönlich blieb ich dabei jedoch mehr und mehr auf der Strecke, weil mein Tempo unglaublich hoch war. So tauchte mehr und mehr die Frage auf: Was sollte ich mit all diesen Erfolgen, wenn ich selbst als Mensch zu kurz kam? Spiritualität gut und schön. Doch wie sollte ich sie in meinen Alltag integrieren, über Meditation, systemisches Familienstellen hinaus? Ich war in einer großen inneren Spannung, die 2010 so richtig als Sinnkrise herausbrach.

2010 kam die erste richtige Sinnkrise.

Was tun, wenn alles im Akademischen erreicht war und ich mich alles andere als wohl dabei fühlte? Das mag paradox klingen, denn genau das, was ich anstrebte, brachte mir nicht die innere Zufriedenheit als Mensch.
2010 war ein Jahr der vielen Fragen ohne Antworten, mit denen ich etwas anfangen konnte und vor allem wollte. Es war auserzählt, der rein akademische Weg … in Österreich, in Wien. Persönlich war ich in einer Sackgasse angekommen. Das war einige Zeit schmerzhaft, weil ich meine akademische Arbeit liebte und als Pionierin sehr erfolgreich war – vor allem weil ich nirgends dazugehörte, meine Meinung kundtun konnte und mich nach keiner intellektuellen und politischen Decke strecken musste.

Doch was zu Ende ist, kann man auch nicht mehr anstückeln. Das durfte ich damals erkennen, so weh es mir tat. Alles erreicht, alles gelernt, alles auserzählt … in dieser so schönen Aufgabe. Und persönlich musste ich zu neuen Ufern aufbrechen. Doch wohin?

2011 erleichterte mir das Leben die Überlegungen, mich zu verändern. Es war eine sehr anstrengende Zeit. Im Job lief nichts wie geplant. Es gab laufendes Störfeuer und keine Perspektiven. Doch meine Frage lautete noch immer: Wer gibt denn schon gerne einen rentensicheren Job auf, der noch dazu mit einigem Prestige verbunden war? Die Erkenntnis, dass ich alles Erreichbare erreicht hatte, war eigenartig und bitter zugleich, denn ich sah keine klare Perspektive, wie es mit mir weitergehen konnte. Doch aus ist aus. Der begonnene spirituelle Weg war für mich unumkehrbar. Er hatte sich zu meinem intellektuellen Weg hinzugefügt – und beiden passten richtig gut zusammen. Was konnte ich daraus machen …

Wie kann man sich so derart neu erfinden?

Dieser Frage begegnete ich vor allem im Jahr 2012 immer wieder. Viel Unverständnis kam mir entgegen, da ich eine ‚sichere‘ Stelle als Institutsleiterin in einer prominenten Position beim Militär in Wien mit einem beachtlichen akademischen Record und internationaler Reputation verließ und nach Berlin ging – mit meinem Wissen, meinen Erkenntnissen, kurz vor dem 50. Geburtstag und mit viel Vertrauen im Herzen. Ich wollte es nochmal wissen. Da musste es doch noch etwas geben – in meinem Leben … und es gab noch so vieles.

Der Wechsel 2012 nach Berlin war ein großer Schritt in meinem Leben.

Heute bin ich noch immer erstaunt, mit welchem Gottvertrauen ich den Neuanfang wagte. Es folgte eine „Brückenzeit“. Ein bisschen alt – ein bisschen neu. Ein bisschen noch hin und her. Mal leichter. Mal schwerer. Eine Erkrankung 2014 mit einem lebenswendenden Nahtoderlebnis (2015), das mein immer schon vorhandenes Hellwissen fast brachial zum Vorschein brachte, gab mir dann den finalen Schub in Richtung meines tatsächlichen Auftrages hier in dieser Welt.
Ich erkannte: Das Leben ist immer an und auf meiner Seite. Ich musste es nur erkennen wollen.

Der wahrhaft persönliche Auftrag

Anfänglich schien er mir zu groß, mein Auftrag, der sich in einer Rückführung und systemischen Aufstellung ganz klar zeigte. Doch nach einigem Zögern fand ich, dass es sich lohnt, sich dem Auftrag hinzugeben: Schreiben in seiner vielfältigen Form. Das sollte es sein. Das klingt wenig spektakulär, doch im persönlichen Erleben war es durchaus spektakulär. Schließlich fiel alles wie von selbst in eine Linie. Fast wie von Zauberhand. Ein bisschen testete ich noch und probierte unterschiedliche Formate. Doch letztlich war klar – die Verbindung meines breiten wissenschaftlich-gesellschaftspolitischen Wissens mit meiner jahrelangen Beschäftigung mit Themen quer durch die spirituelle Welt bildet heute meinen wahrhaften Auftrag. Spirituelles und Intellektuelles spielerisch miteinander zu verbinden und Menschen diese Erkenntnisse verständlich zugänglich zu machen und konstruktiv umsetzbar zu vermitteln, ist mein persönlicher Auftrag.
Das tue ich mittlerweile in Form von Büchern, Essays, PodCasts, Kolumnen, in schriftstellerischen Arbeiten wie Textprogrammen und in geschriebenen Persönlichkeitsprofilen, die heute meine Coachings und Beratungen abgelöst haben, die ich mehr als 20 Jahre auch in unterschiedlichen Formen gab. Heute gilt für mich: Was schreibt, das bleibt. Das hat sich als treffend und hilfreich herausgestellt.

Die Themen dieses persönlichen Auftrages haben mich auch gefunden:

  • UMBRUCHSZEITEN und ZYKLEN ALS ORIENTIERUNG: Als jemand, der sich seit 1989 intensiv mit den Geschehnissen auf der großen Weltbühne auseinandersetzt, darüber schreibt und vorträgt, habe ich von Beginn einen Zugang gefunden, der auf den ersten Blick ungewöhnlich anmuten mag. Ich war in diesen mehr als 30 Jahren eine Verfechterin von gelebter Interdisziplinarität. Schubladendenken war nie meine Sache. Damit habe ich mir akademisch wenige Freunde gemacht, denn ich war eben nicht in eine bestimmte Schublade zuordenbar. Doch ich ging unbeirrbar meinen Weg. Für mich war und ist immer noch die Frage, die Menschen bewegt, entscheidend. Theorien sind für mich Erklärungshilfen und nicht Mittel zum Selbstzweck. Akademisches bleibt also nicht im Wolkenkuckucksheim, sondern muss Menschen dienen. Daher schreibe ich auch regelmäßig Essays zu den sogenannten großen Themen. Für mich ist die Verknüpfung von Wissenschaft und Spiritualität das Natürlichste. Auf dem Boden der Fakten zu bleiben ist die eine Seite. Die Hintergründe auszuleuchten und Thesen aufzustellen, die auf den ersten Blick ungewöhnlich sein mögen – das ist für mich das wahre Wesen von gelebter Wissenschaft. Wie sonst können Neuerungen entstehen? … Dafür lebe ich. Dafür brenne ich – auch nach 30 Jahren Wissenschaft. Gerade deshalb. Zyklen durchdringen das menschliche Sein, ob man sich dessen bewusst ist oder auch nicht. Sie sind immer vorhanden. Daher ist die Auseinandersetzung mit Zyklen essentiell, wenn man die großen und die kleinen Vorgänge, auf der Weltbühne und auf der eigenen Lebensbühne erfassen und mitgestalten will, wesentlich. Wie kann man mit dieser ver-rückten Zeit umgehen? Wie lassen sich die großen gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen vor einem strategischen und spirituellen Hintergrund erklären und auch konkret nutzen? Wie helfen Zyklen dabei, die Hintergründe und Zusammenhänge zu erkennen und persönlich zu nutzen? Wie lassen sich daraus Potenziale und mögliche Wege ableiten? …
  • VOM ALTEN INS NEUE …. GLAUBENSSÄTZE ERKENNEN UND FREQUENCING, oder MANIFESTATION IN DER NEUEN ZEIT NUTZEN: Manifestieren tun wir alle … doch kommt das, was wir wollen, auch zu uns? Das ist wohl eine der Schlüsselfragen. Mit ihrer Beantwortung beschäftige ich mich seit einigen Jahren – wissenschaftlich, spirituell. Dass wir heute ‚anders‘ manifestieren als noch für einigen Jahren, ist vielen bereits aufgefallen. Sie wissen jedoch noch viel zu wenig über die Zusammenhänge und Hintergründe von Energiearbeit Bescheid. Vor allem fehlt es an konkreten Methoden, wie man das auch im Lebensalltag machen kann. Ziele sind zu schwammig, zu wenig konkret – oder sie sind viel zu eng gefasst. Die richtige Dosierung ist eines von mehreren Geheimnissen, die gar keine Geheimnisse sind. Vielmehr geht es um ein Zusammenspiel von einem selbst mit dem, was man als das Feld bezeichnet. Das ist Energiearbeit vom Feinsten. Sie ist das Natürlichste, das man sein kann. Gewusst wie … dazu sind einige Fragen und ihre Beantwortung erforderlich. Wie erkennt und erreicht man heute seine Ziele – als Mensch, im Job, darüber hinaus – und wie erreicht man sie erfolgreich? Wo helfen uns dabei aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und wie setzt man diese konkret im Alltag um? Mit welchen Glaubenssätzen, Mustern und Programmierungen blockiert man sich am Weg zum Ziel? Wie erkennt man diese Glaubenssätze, Muster und Programmierungen? Was sind ihre Hintergründe? Wie kann man sie verändern? Warum manifestiert man heute anders als noch vor 5, 10, oder 15 Jahren? Was heißt es, die eigene Realität zu gestalten? Wie kann man mit Energien und Frequenzen arbeiten? Wie sieht das Zusammenspiel zwischen der aktiven und der passiven Seite aus? Warum müssen Absicht, Bild, Gefühl und das Einklinken in Energiefelder kohärent sein? Wie erschafft man Kohärenz zwischen Verstand und Gefühl? … diese und mehr Fragen sind Teil eines neuen Transition Management, der Gestaltung eines Übergangs. So werden Ziele klar, deutlich und vor allem auch erreichbar – im Großen wie im Kleinen.

Präsent SEIN – achtsam und bewusst das Leben gestalten – Achtsamkeit begleitet mich seit ich meditiere.

Vertrauen, eine umfassende Wahrnehmung des Menschen mit seinen Anliegen, Mitgefühl, Klarheit, Humor und Ernsthaftigkeit – und Wahrhaftigkeit in der Empfehlung. Das ist mein Fundament – gemeinsam mit einer breiten persönlichen Erfahrung und viel Fachwissen. Bewusstsein hat meine Aufmerksamkeit vor allem seit 2012. Mit meinen Essays, Büchern, PodCasts und Kolumnen biete ich Anregungen für den Lebensalltag. Mittlerweile bin ich mit großer Freude im Ratgeberbereich präsent – als Autorin, PodCasterin und Kolumnistin – und als Schreiberin von Persönlichkeitsprofilen.

Die Wahrhaftigkeit ist dabei mein größtes Kapital

Es ist dieses Pionierinsein, das Vorangehen, das forschend-neugierige Erkunden von bislang wenig bis Unbekanntem, das mich dabei antreibt.
Es ist die Möglichkeit, scheinbar Unverbindbares dann doch natürlich und harmonisch miteinander zu verbinden und Menschen damit Orientierung anzubieten … in diesen ver-rückten Zeiten.

Wahrhaftigkeit im Sinne einer Klarheit und Ehrlichkeit sind mir dabei lebensleitend. Das mag auf den ersten Blick nicht immer ganz angenehm sein, doch ich nehme mich selbst regelmäßig in die innere Pflicht. Mittlerweile halte ich diesen Zugang zum Leben für höchst lohnenswert.

In all meinen Arbeiten steht der Mensch im Zentrum.

Ich gebe gelebtes Leben mit all meinen Erkenntnissen verantwortungsvoll weiter. Dabei traue ich dem Menschen immer etwas zu. Dann folgen Erkenntnisse, Wissen, Übungen etc. Damit erreiche den Mensch dort, wo Veränderung wahrhaftig stattfindet: im HerzensVerstand – mit WeisheitsWissen.
Ich freue mich auf DICH – Bleib mir gewogen.
Herzlich,
Andrea Riemer
Weitere Informationen finden sich unter www.andrea-riemer.de

Hilfreiche Links zu den Arbeiten und Angeboten von Andrea Riemer

andrea-riemer-cover-resetWebseite: www.andrea-riemer.de
Geschriebene Persönlichkeitsprofile unter office@andrea-riemer.de für den ersten Kontakt und als erster Einblick: Geschriebene Persönlichkeitsprofile

Alle Informationen zum aktuellen Buch, zu Glaubenssätzen, Mustern, Prägungen und wie man in der neuen Zeit Ziele erfolgreich umsetzt … lernen von einer, die weiß, wie es geht (inkl. Leseprobe!):
Reset. Neuanfang mit leichtem Gepäck

Die Essays finden Sie unter https://spirit-online.de/praesent-sein-frau-sein-selbst-sein-sicher-sein-mit-andrea-riemer

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