Wie kommen wir gut durch diese Krise?

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Wie kommen wir gut durch diese Krise krise kugelWie kommen wir gut durch diese Krise?

Es gibt viel zu erkennen. Und das ist etwas Gutes. Unser Geist liebt Erkenntnis. Doch längst nicht alle Menschen sind in ihrem Geist zuhause. Wohl die meisten Menschen identifizieren sich unbewusst mit ihrem Ego, mit ihrem Körper und mit ihren Vorstellungen. Dies ist auch gut so – ja sogar hervorragend, denn auf diese Weise können wir vielfältige Erfahrungen machen und Gefühle fühlen. Schwierig/problematisch wird es für uns nur immer dann, wenn uns negative“ Energien über den Weg laufen und wir diese unangenehmen Gefühle dann abweisen und nicht haben/fühlen wollen.

In der aktuellen Krise können wir viel – wirklich sehr viel erkennen und lernen – über uns selbst, über unser eigenes Ego, über die Menschheit und über das kollektive Ego. Das Leben fungiert hierbei wie ein Spiegel: die feinstofflich-formlosen Energien des Seelischen kommen aus ihrem Versteck und treten an die Oberfläche. Dies sind alle diejenigen Energien, die im Kollektiv der Menschheit bzw. bei uns persönlich „vergessen unter dem Teppich lagen“. Sie werden nun sichtbar. Das ist auch schon alles.

All diese Energien waren schon immer da. Sie sind nichts Neues. Sie sind alter, abgestandener, kalter Kaffee – und so schmecken sie auch. Dennoch geht es darum, auch all diese Energien bewusst wahrzunehmen, zu erkennen, anzuerkennen, willkommen zu heißen, zu würdigen, zu bejahen, zu segnen – und zu fühlen.

Das Leben ist ein Spiegel

Alles im Leben ist wie ein Spiegel.
Das Außen spiegelt uns unser Innen.

Warum spielen unsere Kinder so gerne Verstecken? Weil wir selbst so gerne unangenehme Energien verstecken. Und in Therapien oder beim Familienstellen suchen wir sie dann wieder und bemühen uns redlich, sie zu finden. Obgleich wir erwachsen sind, spielen auch wir selbst im Energetischen Verstecken ganz so wie die Kinder. Wir selbst spielen Verstecken mit all unseren Gefühlen. Unser Ego hat alle Gefühle (mit der Kraft seiner Gedanken) versteckt und unser Inneres Kind soll sie nun (mit der Kraft seiner Intuition) suchen.

In dieser Krise sind die aktuellen Lebenssituationen der vielen verschiedenen Menschen total unterschiedlich. Manches ähnelt sich, doch vieles ist sehr individuell, persönlich und trifft nur für einzelne Menschen zu. Und dies kann auch bedeuten, dass bereits für eine Familie die konkrete Lebenssituation für den Vater eine vollkommen andere ist als für die Mutter und für die Kinder im Kindergarten und in der Schule.

Und auch die Krisenbewältigung bzw. „der Weg durch diese Krise“ sowie die mit dem individuellen Weg verbundenen Gefühle sind für jeden Menschen andere. Das Kindergartenkind durchlebt andere Gefühle/Ängste/Unzufriedenheiten/Entbehrungen als das Schulkind und als die Mutter und als der Vater. Und beim Einkaufen entstehen vollkommen andere Situationen als beim Arzt oder in der Autowerkstatt oder bei der Arbeit.

Folglich macht jede Seele vollkommen unterschiedliche, einzigartige Erfahrungen. Ja, unsere Seele nutzt die aktuelle Situation für ihren ganz individuellen Seelenplan – der Plan, welche Gefühle unsere Seele im Irdischen erfahren möchte und in welcher Weise sie sich hierdurch entwickelt.

Angst prägt diese Krise

Die „Hauptstimmung“ in unserer Gesellschaft ist derzeit weltweit geprägt von Angst. Letztendlich ist dies die Angst vor dem Tod. Diese Angst ist sehr eng verbunden mit enorm großen Schuldgefühlen sowie mit einem schlechten Gewissen, wenn wir uns „falsch“ verhalten.

Doch längst nicht alle Menschen haben sich von dieser Angst anstecken lassen. Es gibt auch viele Leute, die sehen zwar die Krise und die Panik, doch sie finden für sich einen individuellen, befriedigenden – ja sogar freudvollen und lebenslustigen Weg, mit der aktuellen Situation umzugehen.

Frei nach dem Motto „Not macht erfinderisch“ entdecken sie für sich ganz persönlich neue Möglichkeiten, neue Nischen und neue Arten der kreativen Selbstverwirklichung (z.B. schöne Bilder malen oder die Natur entdecken).

Wollen wir für uns selbst eine zufriedenstellende Lösung finden, so müssen wir vor allem eines tun: wir müssen unterschieden zwischen dem Außen und unserem Innen. Wir sind aufgefordert zu differenzieren zwischen „dem da draußen“ und „was uns selbst betrifft“. Denn längst nicht alles, was in dieser Welt geschieht, hat auch wirklich Auswirkungen „auf unser kleines Leben“.

Da draußen in der Welt“ können wir sehr schön beobachten, wie es um das kollektive Ego der Menschheit bestellt ist. Wir sitzen als Zuschauer/Beobachter/Geist im Theater auf dem Zuschauerrang und gucken uns das Schauspiel auf der Bühne des Lebens (belustigt) an.

Es ist unsere eigene, persönliche Entscheidung, ob wir uns mit diesem kollektiven Ego identifizieren wollen. Wir können und dürfen uns auch von ihm distanzieren.

Unsere Identifikation lässt uns leiden

Wenn wir uns mit dem kollektiven Ego – also mit dem Schicksal all der Menschen da draußen – (unbewusst) identifizieren, so leiden wir mit. Wir fühlen empathisch den Schmerz der anderen und wir leiden unter diesen Schmerzen. Dies ist die Ebene vom Ego: Wir als Ego schauen zu dem Leid der anderen Egos und leiden mit ihnen mit. Wir spüren Mitleid.

Und da wir selbst unbewusstes Ego sind, meinen wir, wir müssten uns das Leid der anderen zu eigen machen und möglicherweise sogar stellvertretend für sie handeln. Wir fühlen eine stellvertretende Betroffenheit in uns, die wir kaum aushalten können. Wir wollen unbedingt etwas machen und meinen, ins Tun, ins Planen, ins „etwas Regeln“ kommen zu müssen.

Unsere stellvertretende Betroffenheit hat ihren Ursprung in uns selbst. Wir könnten uns selbst im Schicksal des anderen erkennen. Doch wir erkennen unser eigenes Schicksal eben nicht, sondern sehen nur den anderen in seinem Schmerz und in seinem Leid.

Wir haben noch ein paar unbezahlte Gefühls-Rechnungen offen

Das Schicksal des anderen triggert uns, macht uns betroffen und macht uns fix und fertig, weil wir unsere eigenen Themen unbewusst im anderen erkennen. Das kollektive Ego bzw. „die anderen Menschen“ zeigen uns auf, welche Punkte/Themen/Schattenaspekte wir selbst in uns selbst noch nicht abschließend bearbeitet haben. Wir haben da noch ein paar unbezahlte Rechnungen offen liegen.

Wir haben da noch ein paar Energien/Gefühle (aus unserer Kindheit bzw. aus diesem oder aus früheren Leben) nicht gefühlt. Wir drücken uns um das Fühlen dieser Gefühle herum. Wir selbst legen ein Vermeidungsverhalten an den Tag. Und wir haben Angst (und wissen innerlich mit Bestimmtheit), dass unsere Gefühle letztendlich doch am längeren Hebel sitzen und wir sie eines Tages fühlen müssen. Wir werden da nicht drum herum kommen.

Extra hierfür wurde das Buch „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“ geschrieben. Die „Neue Ordnung“ ist die Ordnung unseres Herzens, die Ordnung der universalen, göttlichen Liebe (jenseits aller Ego-Ordnungen, Ego-Gedanken und Ego-Vorstellungen). Mit dem Bild der Transformationsfabrik können wir sehr leicht all unsere Gefühle – auch die negativen, unangenehmen – bei uns/in uns willkommen heißen und durch uns durchlassen.

Durch den Schmerz gehen

Auch ohne das Buch extra kaufen zu müssen können wir uns auch einfach so jetzt und hier vorstellen, wie wir selbst, unser Körper, unser inneres Schloss ist. Und vor der Schlosstür lungern lauter Gefühle herum (wie z.B. Angst, Unsicherheit, Zweifel, Schuldgefühle, schlechtes Gewissen, Ärger, Hadern, Gewalt, Frustration, Wut, Trauer, Enttäuschung). Und solange diese Gefühle vor unserer Schlosstür ihr Lager aufgeschlagen haben und den Eingang versperren, kann die reine, himmlische Liebe unmöglich zu uns vordringen.

Wir müssen also zunächst erst einmal all die negativen, schmerzhaften, unangenehmen Gefühle zu uns herein lassen und bereitwillig fühlen, bevor wir danach dann die schönen, angenehmen, positiven Gefühle (wie Freude, Liebe, Zuversicht, Vertrauen, Herrlichkeit, Lust, Frieden, Harmonie, Lichtsein) bei uns begrüßen können/dürfen.

Das „durch den Schmerz gehen“ ist letztendlich eine Sache der Übung und im Grunde genommen ganz einfach. Hierzu beamen wir uns am besten aus unserem Ego hoch in den Geist, dann schweben wir schon mal etwas über den Dingen und nehmen alles nicht mehr so furchtbar persönlich. Solange wir uns mit unserem Ego identifizieren, identifizieren wir uns auch mit den Schmerzen. Wir fühlen/spüren unsere Schmerzen körperlich. Wenn wir uns in unseren Geist hochbeamen (einfach innerlich nach oben in den Himmel ins Licht schauen und erkennen: „Ich bin Geist“), dann stehen/schweben wir etwas über den Dingen und nehmen alles nicht mehr ganz so persönlich, nicht mehr ganz so wichtig, nicht mehr so tierisch ernst. Wir fühlen/spüren unsere Schmerzen dann auf der seelischen Ebene.

Dieser seelische Schmerz mag für einige Menschen beinahe noch schmerzhafter sein als der körperliche Schmerz, doch der Trick ist: Wenn wir in uns die Kraft und die Stärke aktivieren, mit der wir seelische Schmerzen (leicht) ertragen und aushalten können, dann braucht sich dieser Schmerz nicht mehr körperlich zu manifestieren. Unser Körper bleibt gesund.

Alle Krankheitssymptome sind Ausdrucksformen/Folgen von unserem „Nein“ gegenüber bestimmten seelischen Schmerzen. Wir hadern. Wir lehnen etwas ab. Wir sagen zwar innerlich „Nein“, doch wir trauen uns nicht im Außen (in der Welt) tatsächlich „Nein“ zu sagen. Und dann haben wir ein Problem.

Das Seelische geht dem Körperlichen immer voraus.
Das Innen geht dem Außen immer voraus.

Die Transformationsfabrik

Es lohnt sich also, alle Gefühle (und insbesondere die negativen) in unserem inneren Schloss auf der seelischen/geistigen Ebene freundlich zu begrüßen: „Hallo, herzlich willkommen. Schön, dass Ihr da seid! Kommt rein. Setzt Euch in meinem Kronsaal an meine lange, reich gedeckte Tafel. Lasst es Euch gut gehen mit Essen und Trinken und Tanzen und Lachen fideralalala. Und dann, wenn Ihr meint, dass Eure Zeit gekommen ist, dann geht ihr vollkommen eigenständig in Eurem Rhythmus weiter durch die Goldene Tür zu den Bussen zur Transformationsfabrik. Und Ihr steigt in den Bus ein, fahrt zur Transformationsfabrik, steigt dort wieder aus, zeigt beim Pförtner Euren Ausweis vor (wer/welches Gefühl ihr seid) und geht dann in eine der Umkleidekabinen. Dort zieht Ihr Eure Verkleidung, Euer Rollenkostüm aus. Und dann springt Ihr in den Swimmingpool der Transformationsfabrik und wascht Euch wieder rein, sodass Ihr wieder die reine Liebe seid, aus der Ihr einst entstanden seid. Und oben aus den Schornsteinen der Transformationsfabrik erstrahlt ein leuchtender, farbenprächtiger Regenbogen, der die erfolgreiche Transformation anzeigt.“ (kostenloses Video hierzu auf Youtube unter https://youtu.be/pReLHTlRgmM)

Mit diesem Bild können wir uns das Gefühle-Fühlen leichter vorstellen und auch blöde Gefühle erlauben. Wir brauchen sie nicht so persönlich zu nehmen, sondern wir (als Geist, Beobachter, Observer) beobachten sie einfach und erlauben ihre Existenz sowie auch ihre Transformation. Unser „Ja“ zur Existenz sowie zum Fühlen und Durchlassen der Energien/Gefühle ist wie bei einer Quantenheilung unsere „persönliche Magie“ für unsere eigene Transformation.

Stellvertretende Betroffenheit auflösen

Wenn wir in uns stellvertretende Betroffenheit mit einem anderen Menschen fühlen (wenn wir ins Außen schauen), dann triggert uns das, was wir dort sehen, weil wir selbst ganz genau so mit uns selbst umgehen. So wie wir im Außen erkennen/mit ansehen müssen, wie die einen Menschen mit den anderen Menschen umgehen, so gehen wir selbst in uns selbst mit uns selbst um. Wir als Ego/Verstand gehen so restriktiv mit unserem Inneren Kind (Herz, Fühlen, Selbstliebe) um.

Wir sind Kopf. Wir sind Verstand. Wir sind Ego. Und als Kopf/Verstand/Ego verbieten wir uns in uns selbst die lebendige, freie Selbstentfaltung unseres Inneren Kindes. Mit unseren Gedanken und Vorstellungen verbieten – ja töten wir, sperren wir ein, schicken wir in Quarantäne – die Kreativität, die Fantasie, die Lebendigkeit und die Lebenslust/Lebensfreude unseres Inneren Kindes, unseres Herzens, unserer Emotionalität. Wir denken anstatt zu fühlen.

Die meisten Menschen fühlen Gefühle aufgrund ihrer Gedanken und Vorstellungen. Dies ist kognitiv induziertes Fühlen. Dies ist Fühlen auf der Ego-Ebene. Es ist fern ab – es ist wirklich weit, weit weg – vom Herz-Fühlen. Herzfühlen ist gedankenleeres Fühlen ohne Vorstellungen. Unser Fühlen mit dem Herzensfeld ist das Fühlen im Jetzt.

Die Gefühle, die wir aufgrund der Gedanken unseres Ego/unseres Versandes fühlen, sind künstliche, unwirkliche Ego-Gefühle in der Dimension der Zeit. Wir haben Angst vor der Zukunft. Oder wir sind wütend/frustriert/verärgert über die Vergangenheit.

Das Jetzt ist jetzt.

Das Jetzt ist Jetzt

Ich sitze hier.
Ich lese diese Worte.
Ich atme.
Ich achte auf meinen Herzschlag und fühle/spüre ihn.
Ich fühle in meine Füße.
Ich spüre in meine Beine.
Ich spüre mein Becken, meinen Rücken, meine Schultern.
Ich spüre meine Arme, meine Hände.
Ich spüre meinen Hals.
Ich spüre mein Gesicht mit Mund, Nase, Ohren, Stirn und Haaren.

Ich lenke meine Aufmerksamkeit zu meinem Wurzel-Chakra.
Ich lenke meine Aufmerksamkeit zu meinem Nabel-Chakra.
Ich lenke meine Aufmerksamkeit zu meinem Solarplexus-Chakra.
Ich lenke meine Aufmerksamkeit zu meinem Herz-Chakra.
Ich lenke meine Aufmerksamkeit zu meinem Hals-Chakra.
Ich lenke meine Aufmerksamkeit zu meinem Drittes-Auge-Chakra.
Ich lenke meine Aufmerksamkeit zu meinem Kronen-Chakra.

Ich stelle mir vor, wie das Licht des Himmels von oben durch mein Kronen-Chakra in mich einströmt, in alle meine Chakren hinein fließt, mich ganz ausfüllt und unten aus meinen Füßen wieder austritt und mich kraftvoll und stark mit Mutter Erde verwurzelt.

Und ich fühle und spüre gleichzeitig mein Angebundensein an den Himmel ebenso wie mein Verwurzeltsein auf der Erde.

Und ich atme diesen Frieden und diese Freude jetzt ganz bewusst tief in mich ein. Und innerlich sage ich „Ja“ hierzu. Ich freue mich und fühle mich erfüllt von Liebe und reich gesegnet. Danke.

Diese Gefühle im Jetzt dieser Kurzmeditation sind Gefühle des Herzens.

Alle anderen Gefühle sind Fiktion, Illusion und künstliche Emotionalwelten auf der Ebene unseres Ego, dessen Existenz geprägt ist von Mangel, Angst und Schmerz.

Die meisten Gefühle sind ein künstliches Produkt unserer Gedanken

Blicken wir nach draußen in die Welt, so sind wir meistens Ego. Wir gleichen das, was wir sehen, mit unseren erlernten Werten und Vorstellungen ab und fühlen die mit diesem kognitiven Prozess zusammenhängenden Gefühle. Dies ist „verstandesmäßiges Fühlen“. Und dieses „denkende Fühlen“ geschieht stets auf der Ebene von Zeit (Vergangenheit und Zukunft).

Wir können nun die Welt da draußen einfach mal so lassen, wie sie ist und uns auf uns selbst besinnen. Wir können uns auf das jetzige Jetzt besinnen.

Auf das Jetzt besinnen

Ich atme.
Ich sitze hier.
Ich lese.
Mein Herz schlägt.
Ich habe es warm und trocken.
Mir geht es jetzt in diesem Moment gut.

Ich atme.
Danke.

Danke, dass ich atme und lebe.
Danke, dass mein Herz schlägt.
Danke, dass ich lesen kann.
Danke, dass ich satt und zufrieden bin.

Danke, dass ich den Luxus genießen darf, jetzt hier ganz in Ruhe diese Zeilen zu lesen.

Danke, dass ich jetzt hier sicher bin.
Danke, dass in diesem Moment hier bei mir Frieden ist.
Danke, dass ich gut versorgt bin.
Danke, dass ich danken kann.

Mir geht es jetzt in diesem Moment hier gut.
Danke dafür.

Dies ist mein Jetzt.
Dies ist meine persönliche Realität jetzt hier.

Und ganz gleich was da draußen in der Welt für ein Wahnsinn tobt, in diesem Moment jetzt hier erkenne ich mich als Ruhe, als Stille, als Frieden, als Freude, als Dankbarkeit, als Licht und als Liebe.

Ich bin schon im Frieden – jetzt hier.
Ich bin schon im Licht – jetzt hier.
Ich bin schon in meiner Selbstliebe – jetzt hier.
Ich bin schon in der Freude – jetzt hier.

Es gibt jetzt in diesem Moment gar nichts zu tun.
Dieser Moment jetzt ist gut.

Ich lese.
Ich atme.
Mein Herz schlägt.
Mir geht es hier jetzt gut.

Konzentriere ich mich auf mein Jetzt hier, so geht es mir gut.

Schweife ich mit meiner Aufmerksamkeit ab in die Welt, so geht es mir sofort so, wie es der Welt da draußen geht.

Die Aufmerksamkeit/den Fokus bewusst lenken

Mir geht es hier jetzt gut. Und sobald ich mit meinem Fokus/mit meiner Aufmerksamkeit von meinem persönlichen Jetzt abschweife hin zu anderen Menschen, so nehme ich sofort die Energien und Gefühle der Menschen auf, an die ich denke. Und ich fühle deren Energien, deren Gefühle, deren Leid und deren Schmerz empathisch in mir. Und dies fühlt sich so echt und so wahr und so wirklich an, dass ich glaube, es seien meine eigenen Schmerzen.

Doch ich sitze hier.
Mir geht es gut.
Ich atme.

Ich bin, wenn ich an mich selbst denke, vollkommen im Frieden mit mir selbst.

Und mir wird plötzlich bewusst, welchen gewaltigen Einfluss mein „den Fokus halten“ beziehungsweise „meine Aufmerksamkeit lenken“ auf mein Leben, auf meine Lebenszufriedenheit und auf mein Wohlbefinden haben. Ich fühle mich immer so, wie die Menschen (oder auch die Tiere, die Pflanzen und die Natur) sich fühlen, an die ich gerade denke.

Dies ist das Mysterium und das Geheimnis unserer Empathie.
Wir fühlen immer das, wohin wir gerade denken.

Wohin Du denkst, Energie Du lenkst.

Wir fühlen immer diejenigen Energien, wo wir mit unserer Aufmerksamkeit sind. Und nur wenn wir an uns selbst denken, können wir fühlen, wie wir uns selbst gerade fühlen.

Und sogar hierbei gibt es noch den Unterschied, dass wir zu unserem Ego hindenken können. Dann fühlen wir, wie es unserem Ego mit seinen Werten, Vorstellungen und Erwartungen geht.

Und wir können unsere Aufmerksamkeit zu unserem Inneren Kind in unser Herzensfeld hin lenken, und dann fühlen/spüren wir wie es uns selbst in unserer Selbstliebe geht.

Nur hier in diesem „Raum der Liebe“ (in unserem Herzensfeld, in dem Zuhause unseres Inneren Kindes), können wir unsere wahre Herzensfeld-Selbstliebe fühlen.

Es gibt zwei Sorten von Selbstliebe

Denn es gibt zwei Sorten von Selbstliebe. Es gibt die „falsche Selbstliebe“ auch auf der Ego-Ebene. Wenn unser Ego sich selbst liebt, dann liebt es all seine tollen Taten sowie die Verwirklichung all seiner Vorstellungen und Erwartungen. Dies hat aber nichts mit Herzensfeld-Selbstliebe zu tun. Ego-Selbstliebe kann leicht ein bisschen egoistisch, überheblich und eingebildet rüberkommen.

Fassen wir alles noch einmal zusammen: Diese Krise ist für uns eine riesige Lernchance, uns bewusst vom Außen abzuwenden und uns unserem Innen zuzuwenden. Im Außen werden wir weiterhin den typischen Ego-Gefühlen von Angst, Gefahr, Unsicherheit, Zweifel, Mangel und Opfer begegnen. Sich mit ihnen unbewusst zu identifizieren ist abgestandener, kalter Kaffee. Das Haltbarkeitsdatum dieses veralteten Musters ist längst abgelaufen.

Wesentlich klüger ist es, parallel zur Wahrnehmung des Außen stets auch das eigenen Innen und das Jetzt bewusst wahrzunehmen. „Ich atme“, ist der leichteste, schnellste und kürzeste Weg nach innen in den Frieden, in die Freude, in die Selbstliebe und ins Jetzt.

Unsere Gabe/Fähigkeit der Empathie ist gleichzeitig Fluch und Segen. Auf der unbewussten Ego-Ebene ist es wie ein Fluch. Wir fühlen und leiden unter den Gefühlen/Energien der anderen. Hier tun wir gut daran, mit dem Bild der Transformationsfabrik alle Energien/Gefühle/Situationen, die uns triggern, bewusst willkommen zu heißen und durch uns hindurch fließen zu lassen. Dies gelingt uns leichter, wenn wir Geist sind. Einfach innerlich hoch in den Himmel ins Licht schauen und dabei einmal bewusst ein und ausatmen.

Unsere Gabe der Empathie

Unsere Empathie ist ein Segen, wenn wir bewusster Geist sind und uns voll Mitgefühl und in liebevoller, bewusster Anteilnahme mit unseren Mitmenschen verbunden fühlen.

Mitleid = Ego = unter den Schmerzen der anderen leiden.
Mitgefühl = Geist/Herz = Verbundenheit in Liebe und Freude.

Wenn wir schauen, was uns die anderen Menschen und das kollektive Ego spiegeln, so können wir hierin erkennen, wie wir selbst mit unserem Inneren Kind umgehen. Alles, was uns triggert, ist bei uns selbst noch eine offene Rechnung (eine unbearbeitete Akte auf unserem inneren Schreibtisch). Es sind Gefühle, die noch angenommen und gefühlt werden wollen. Das Bild der Transformationsfabrik kann hier ganz hilfreich sein.

Die Gefühle/Energien auf der seelischen Ebene zu fühlen/spüren genügt. Dies ist sogar schlauer/klüger, denn was wir nicht freiwillig seelisch fühlen, wird sich über kurz oder lang auf der körperlichen Ebene als Krankheitssymptome niederschlagen.

Wir kommen gut durch diese Krise, wenn wir erkennen, dass die Krise nur auf der Ego-Ebene besteht in der Dimension der Zeit und auf der Ebene unseres Verstandes/unserer Gedanken. Angst ist Ego. Angst basiert auf Gedanken und Vorstellungen. Angst existiert einzig und allein in der Zeit (wir haben Angst vor etwas).

Das Jetzt hier bei uns zuhause ist so, wie das Jetzt jetzt ist. Dies ist unsere ganz persönliche Realität und hier in unserer eigenen Welt können und dürfen wir auch dann Frieden und Freude fühlen, wenn um uns herum die Welt schier unterzugehen scheint.

Wir können uns energetisch einen Raum für unser Glück erschaffen

Wer Lust hat, kann mit der Kraft seines Geistes in seinen Seelenbilderwelten um sein Haus/um seine Wohnung herum eine schützende „Energieblase der Liebe“ erschaffen. Dies ist dann wie eine wohltuende Oase der Liebe.

Hierzu gibt es eine schöne Geschichte: Es war mal ein Mann, der lebte friedlich in seinem Holzhaus im Wald. Er war von Liebe beseelt und sehr spirituell. In einem heißen, trockenen Sommer geschah es, dass das Unterholz am Randes des Waldes an einer Stelle Feuer fing. Das Feuer breitete sich aus. Es wütete und wuchs zu einem großen Waldbrand. Die Feuerwehren leisteten ganze Arbeit, doch es schien unmöglich zu sein, den Flammen Einhalt zu gebieten.

Als das Feuer nach drei Tagen große Flächen dem Erdboden gleich gemacht und nur noch verbrannte Erde hinterlassen hatte, mutete es wie ein Wunder an, dass das Holzhaus und der Garten des weisen Mannes verschont geblieben waren. Die Fressgier des Feuers hatte „die kleine Welt des Mannes“ vollkommen unberührt gelassen. Niemand konnte sich dieses Phänomen erklären. Nur der weise Mann in seinem Haus schmunzelte. Er war ganz im Frieden in seiner heilen Welt.

Jeder von uns kann in seiner eigenen Welt seinen eigenen Frieden genießen.

Wenn wir von „Paralleluniversen“ sprechen, so sind hiermit nicht ferne Sternengalaxien oder zeitgleich existierende Parallelwelten gemeint, sondern jeder Mensch macht mit dem, was hier und jetzt in dieser Welt passiert, seine ganz eigenen Erfahrungen. Es gibt derzeit rund 8 Milliarden Paralleluniversen. Jede Seele lebt in ihrer eigenen Welt, in ihrem eigenen Kosmos, in ihrer eigenen energetischen Galaxie, in ihrer eigenen Erlebnis- und Gefühlswelt.

Mit unserer Aufmerksamkeit/mit unserem Fokus, lenken wir uns durch diese vielen parallel und gleichzeitig existierenden Universen/Wirklichkeiten hindurch. Entscheidend für unsere innere, emotionale/gefühlsmäßige Realität ist, mit welcher Wirklichkeit/Wahrnehmung wir uns identifizieren.

Gewahrsein und Bewusstsein

In unserem Gewahrsein existiert alles gleichzeitig außerhalb von uns.
Das, wo wir mit unserem Bewusstsein sind, das sind wir.

Wir werden stets zu dem, was wir mit unserem Bewusstsein im Vordergrund wahrnehmen.

Die Unterscheidung zwischen Gewahrsein (Hintergrund) und Bewusstsein (Vordergrund) kann also nochmal ein ergänzender hilfreicher Trick sein, manches weniger persönlich zu nehmen.

Am besten ist es, wir haben unser Inneres Kind mit seinen Wünschen und Bedürfnissen der Liebe stets in unserem Bewusstsein. Dann sind wir eins mit unserem Inneren Kind. Dann sind wir unsere Selbstliebe.

Und alles andere – alle Menschen und Dinge und Ereignisse dieser Welt – erlauben wir in unserem Gewahrsein, ohne jede Identifikation, einfach als Zeuge, Beobachter, Betrachter, Zuschauer.

Haben wir unsere Aufmerksamkeit, unseren Fokus, unser Bewusstsein bewusst auf unserem Inneren Kind ruhen, so kann um uns herum schier die Welt untergehen und wir fühlen uns dennoch von uns selbst in Liebe getragen – voll Vertrauen und Zuversicht, dass das Leben und der Himmel es gut mit uns meinen.

Und ich atme einmal bewusst ein … und aus.
Und ich fühle/spüre meinen Herzschlag.
Und ich lausche hin zu meinem Inneren Kind und sage: „Hallo!“

Danke.

07.03.2021
In Liebe Dein/Euer
Björn Geitmann
www.datgeitman.de/lichtschule

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Bjoern-GeitmannBjörn Geitmann:

„Das Leben ist leicht“ ist seine klare Haltung  –  und er lebt dies in verblüffend authentischer und mitreißender Art und Weise.
Der Name „Eine Neue Ordnung“ ist dabei Programm … – und so ist dieser Titel mehr als nur ein Motto, es ist die gelebte Lebensphilosophie von Björn Geitmann, einem spirituellen Lehrer unserer Zeit, der die Welt im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf zu stellen verspricht. Auf dem Weg über die Brücke ins Licht dreht sich das Leben um 180 Grad. Nach „der alten Ordnung“ war unser bisheriges Leben vor allem durch unsere Identifikation mit unserem Ego, mit unserem Körper sowie mit dem, was wir „unser Leben“ nennen,  bestimmt.
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Spiritualität, Eine Neue Ordnung, Empathie & Kommunikation, Erwachen Selbstliebe Herzensfeld Übungen


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„Eine Neue Ordnung  –  Praxishandbücher zum spirituellen Erwachen“
und „Faszination menschliche Kommunikation  –  Liebe Dich selbst, sonst liebt Dich keiner …!
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