Mensch-Sein

Ändere nicht dein Denken – ändere dein Fühlen

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Ändere nicht dein Denken – ändere dein Fühlen

Ändere nicht dein Denken – ändere dein Fühlen ist der Gedankenflut gewidmet, die unser Leben ständig überschwemmt.
Menschen verlernen zunehmend das Nützliche vom überflüssigen zu trennen.
Wir „glauben“ effizient zu denken, weil es ein Gefühl der Ohnmacht betäubt. Und doch haben wir uns ausgeliefert, täuschen uns selbst. Als Folge setzen wir uns selbst unter Druck, leiden Stress und verlassen den Pfad des friedvollen Miteinanders.

Mit Ändere nicht dein Denken – ändere dein Fühlen schreibt Therapeutin, Autorin und Dozentin Steffanie Menzel:

„Gedankentanken, Neues Denken, Umdenken, Andersdenken, denken, denken, denken!
Liebe Leute, wenn wir auch noch so bemüht sind, anders oder neu denken zu wollen, versuchen wir vergeblich ein längst gestorbenes Pferd mühsam wiederzubeleben! 

Wir erschaffen mit der Kraft unserer Gedanken in jedem Augenblick unsere Realität neu.

Wir erleben, worauf wir unsere Gedanken ausgerichtet haben.
Aber die Ursache für jeden Gedanken sind Gefühle und Emotionen. Stell Dir vor, wie Du die Welt als Kind kennengelernt hast. Du warst ursprünglich eine kleine Welt voller Gefühle.

Du hast als Baby nicht als erstes gedacht: „Das ist meine Mutter. Wenn ich sie anlächle wird sie mich mögen. Dann tue ich das jetzt mal!“ Nein, Du hast Dich wohlgefühlt, gelacht, und die Welt hat zu Dir zurückgelacht. Erst im Laufe Deiner kindlichen Entwicklung kamen irgendwann Deine Gedanken ins Spiel; zunächst einfach und mit steigendem Alter sehr komplex.

Jedoch die Ursache für jeden unserer Gedanken war einmal ein Gefühl. So haben wir auch unsere Mutter-Sprache erlernt, deren Gedanken und Worte getragen werden und aufbauen auf eine Welt voller Gefühle!
Nicht das Wort „Negerkuss“ ist verächtlich, sondern das Gefühl dahinter, und das ändern wir auf keinen Fall, indem wir das Wort aus dem Sprachgebrauch verdammen! 

In unserer schnellen, hochkomplizierten und gedankenorientierten Welt lassen wir dies unbeachtet. Wir kennen unsere Gefühle nicht, denken, aber fühlen nicht, ignorieren sie und unterschätzen ihre Wirksamkeit. Aber sie sind da; hinter jedem Gedanken, den wir denken und jedem Wort, das wir sprechen, gibt es ein Gefühl!

Ursprünglich sind Emotionen und Gefühle wichtige Wegweiser für unser Leben, aber wir versuchen sie wegzudrücken und aus dem alltäglichen Leben zu verbannen. Wir nehmen Medikamente oder Schmerzmittel, wir betäuben uns, kiffen oder trinken Alkohol, wir werden zum Workaholic, zum Kontrollfreak oder putzsüchtig, nur um nicht fühlen zu müssen! 

Hier haben wir die Rechnung jedoch ohne den Wirt gemacht, wie man so schön sagt. Gefühle lassen sich zwar beiseite stellen und eine Zeitlang kompensieren oder sogar unterdrücken, aber irgendwann, meistens wenn wir nicht damit rechnen und es überhaupt nicht in unseren straff getakteten Alltag passt, machen sie sich bemerkbar!

Im persönlichen Bereich immer als Probleme in der Familie, mit den Kindern, mit dem Geld, dem Haus, der Erbschaft, dem Partner oder irgendeinem anderen schmerzlich und unangenehm auffallenden Thema, und oft als Krankheitssymptom. 
Auch im komplexen Zusammenleben in Gesellschaft und Politik sind wir Meister der Verdrängung!

Statt die Gefühle als Orientierung zu nutzen, deckeln wir sie durch Gesetze und Einschränkungen. Dann drängen die Gefühle und Emotionen an die Oberfläche, als Aggression, Hass, Kampf, Krieg, Kriminalität, Lüge, Wut, Gewalt und für alle sichtbar als Strassenstaus, Baustellen und unermessliche Umweltverschmutzung!

Es geht also nicht darum unser Denken zu ändern. 

Vielmehr wäre es sinnvoll einen emotionalen Wandel zu erreichen.

Wir könnten uns um unsere Gefühle und Emotionen bemühen, die aus unergründlichen Tiefen der Seele unsere Welt so sein lässt, wie wir sie gerade erleben! Die Gedanken sind für uns die Handlanger, die ausführenden Organe sozusagen!
Wir sollten lieber mit unseren Gefühlen Freundschaft schließen, ihnen Platz und Bedeutung im Leben zugestehen, uns nach ihnen ausrichten und nicht zuletzt, sie, und damit uns, lieben! 

Jemand, der sich selbst kennt, achtet und liebt, kann niemals einem anderen Menschen schaden!
Nicht in Gedanken, Worten und Taten!

Aus einem solchen Wandel der Emotionen wird ein Wandel der Gedanken wachsen! Und daraus werden wir eine liebevolle und achtsame neue Realität erschaffen.

Falls Dir noch nicht ganz klar ist, wie das zu schaffen ist, habe ich hier ein paar gefühlvolle Angebote für Dich, die Ansätze für Deinen ganz persönlichen Wandel sein können. Worauf wartest Du?“

13.09.2018
Steffanie Menzel


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300-83-NL-Logo-Stefanie-MenzelSeit ihrem Studium der Kunsttherapie ist Stefanie Menzel als Therapeutin, Autorin und Dozentin tätig. Ihre besondere Fähigkeit, menschliche Energiefelder wahrzunehmen, ist dabei ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit.
Aus der intensiven Auseinandersetzung mit Anthroposophie, energetischer Arbeit und Aufstellungen heraus entwickelte sie die Lebensphilosophie der Heilenergetik.
Mehr zur Autorin erfahren
kontakt@stefanie-menzel.com
www.stefanie-menzel.com

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Zusammenfassung
Ändere nicht dein Denken – ändere dein Fühlen
Titel
Ändere nicht dein Denken – ändere dein Fühlen
Beschreibung
Ändere nicht dein Denken – ändere dein Fühlen ist der Gedankenflut  gewidmet die unser Leben ständig überschwemmt. „Gedankentanken, Neues Denken, Umdenken, Andersdenken, denken, denken, denken! Liebe Leute, wenn wir auch noch so bemüht sind, anders oder neu denken zu wollen, versuchen wir vergeblich ein längst gestorbenes Pferd mühsam wiederzubeleben! 
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2 Kommentar(e)

  • danke für den Artikel, ja, das ist auch meine Erfahrung: durch Denken allein, durch Nachdenken, ist es in der Regel schwer oder kaum möglich, schwierige Situationen echt zu verändern. Da funken uns dann unsere (unbewussten) Gefühle dazwischen.

    In unserer Gesellschaft, zB in Familien und Schulen, ist viel zu wenige bekannt, wird viel zu selten vermittelt, dass es darum geht „mit unseren Gefühlen Freundschaft (zu) schließen, ihnen Platz und Bedeutung im Leben zugestehen, uns nach ihnen ausrichten und nicht zuletzt, sie, und damit uns, lieben!“

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