Astrologie und Horoskope mit Eigenverantwortung betrachtet

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Astrologie und Horoskope-mond-womanAstrologie und Horoskope, Mensch und Eigenverantwortung

Astrologie und Horoskope, und die Beschäftigung damit benötigt Eigenverantwortung.Und ist eine Aufforderung des kritischen Verstandes, sich zu entscheiden wie ich als Interessierter mit Astrologie umgehen möchte. Es dürfte nicht überraschen, dass auch hier unser Bewusstsein eine Rolle spielt.

Manfred Aubert, Astrologe, sagt dazu: “Es ist erstaunlich, dass im Informationszeitalter des globalisierten Wissens noch immer so viele Menschen eine völlig falsche Vorstellung von der Astrologie haben. Selbst Esoteriker weisen da häufig beachtliche Wissenslücken auf.

Während die Astrologie und Horoskope gläubigen viel zu viel in die Astrologie hinein interpretieren oder herauslesen wollen, sehen die Skeptiker in ihr nur Selbsttäuschung, Aberglaube oder Betrug. Das ist schade, denn an Astrologie muss man nicht glauben wie an den lieben Gott, die astrologischen Gesetze lassen sich überprüfen. Man muss sich nur selbst damit beschäftigen, die einfachen Grundregeln lassen sich erlernen. In der Praxis wird man dann sehr bald das, was man zuvor fälschlich für Astrologie gehalten hat, von dem, was eine seriöse Astrologie wirklich zu bieten hat, unterscheiden lernen und tief beeindruckt sein von der geheimnisvollen Übereinstimmung, die zwischen dem kosmischen Geschehen und den psychischen Vorgängen erkennbar ist.

Man wird dann zwar feststellen, dass sich aus einem Horoskop weder der Charakter noch die Fähigkeiten eines Menschen mit Sicherheit herauslesen lassen, aber die vorhandenen Keime dafür sind, auch wenn nicht immer alle zu persönlichen Eigenschaften ausreifen, aufgrund bestimmter Konstellationen als „Veranlagungen“ vorgegeben und aus dem Geburtsbild erkennbar!

Auch der Schicksalsverlauf lässt sich aus einem Horoskop nicht so deutlich vorhersehen, wie das manchmal erwartet wird. Aber die Zeitqualitäten bestimmter Lebensperioden, in denen Themenschwerpunkte, wie zum Beispiel Berufs- oder Partnerfragen, oft scheinbar schicksalhaft gelöst werden wollen, sind mit großer Wahrscheinlichkeit prognostizierbar. Auch ob die bestimmten Einsichten und Stimmungslagen, die dann stärker hervortreten und Weichenstellungen oder Entscheidungen anstreben lassen, auf objektiven Urteilen beruhen und das Gewünschte erfolgreich erledigen lassen oder auf voreiligen Emotionen und daher vermutlich zu Misserfolg führen, wird von den vorhersehbaren Konstellationen beeinflusst.

Nur, ob und wie der Betreffende schlussendlich tatsächlich entscheiden und handeln wird, ist damit nicht vorherbestimmt, die Astrologie kennt keinen Schicksalszwang.

Astrologische Analysen und Prognosen werden daher nicht erstellt, um einzutreffen, sondern sie sollen als Information für die Zukunft auf eine Entwicklung hinweisen. Sie werden genau wie Wirtschaftsprognosen erst sinnvoll, wenn dadurch ein Eingreifen und eine positive Veränderung durch bewusste Gestaltung der Zukunft bewirkt werden. Eine astrologische Vorschau ist wie ein Seelenwetterbericht für die zu erwartende innere Befindlichkeit und eine Wanderkarte für den bevorstehenden Abschnitt des Lebensweges, wenn man die voraussichtlichen Gegebenheiten berücksichtigt, kommt man besser voran.

Diese Gedanken stehen nicht ohne Grund auch zu Anfang einer jeden von mir erstellten Astro-Analyse, und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass das gründlich gelesen und verinnerlicht wird. Der Mensch ist der Schöpfer seiner Realität! Das heißt im Klartext: Jeder gute Astrologe (auch Kartenleger usw.) hat nur eine einzige Aufgabe = den zu Beratenden dahin zu führen, die Selbstverantwortung zu erkennen und zu übernehmen. Wer Anderes erwartet, ist auf dem Holzweg.”

Die Ursprünge der westlichen Astrologie liegen in Babylonien, Assyrien und Ägypten. Den ältesten erhaltenen Beleg stellt der altägyptische Naos der Dekaden aus dem vierten Jahrhundert v. Chr. dar. In noch heute angewandten Grundzügen wurden im 2. nachchristlichen Jahrhundert die damaligen Ansichten von Claudius Ptolemäus in seinen Tetrabiblos formuliert. Von der westlichen Astrologie zu unterscheiden sind die chinesische, die indische und die alt-amerikanische Astrologie.

Astrologie und Weltanschauung

Die Annahme, dass die astronomische Momentaufnahme aus geozentrischer Perspektive von Konstellationen zum Geburtszeitpunkt, die in einem Horoskop dargestellt werden, allgemeine und spezifische Aussagen sowohl über die seelisch-geistige Eigenart eines Individuums als auch über dessen Schicksal ermöglichen, beeinflusste von der Antike bis zum heutigen Tag die Weltanschauung der Astrologie. Astrologen meinen, mit Deutungsregeln Ereignisse und Lebensvorgänge sinngebend untersuchen zu können. Also was von Geburt an bestimmt sein soll, oder was man gestalten oder wie man sein Schicksal verändern oder ihm gar entrinnen könne.

Je nach kulturellem Hintergrund haben sich viele astrologische Sichtweisen mit religiösen und philosophischen Vorstellungen vermischt. Eine einheitliche Weltanschauung konnte sich im Laufe der letzten 2000 Jahren deshalb nicht etablieren. Der Bogen spannt sich z. B. zwischen zwei Standpunkten, die dem kausalen oder finalem Gedanken folgen. Der kausale Standpunkt wird u. a. von Claudius Ptolemäus vertreten. Danach haben die Sterne keine Gewalt über die Menschen, sondern sind bei aller Unzulänglichkeit ihrer Erforschung Hinweise auf Gottes Vorsehung und von Gott gesetzte Warnungszeichen, die zur Vorsicht, zu Buße und Gebet aufrufen. Gott kann dann jederzeit die Kausalität durchbrechen. Sinngemäß formulierte ebenso Thomas von Aquin, „Der Weise beherrscht das Gestirn.“

Auch die an der Psychologie orientierte heutige Astrologie steht der prognostischen Astrologie skeptisch bis ablehnend gegenüber und legt besonderen Wert auf die „Willensfreiheit“ und die „Entwicklungsmöglichkeit“ des Menschen, während das Individuum teildeterministisch an seine astrologisch deutbaren Veranlagungen, Begabungen und Schwächen gebunden sei. Die meisten Vertreter dieser Richtung beziehen sich auf die Tiefenpsychologie nach Carl Gustav Jung, bei dem das Synchronizitätsprinzip eine bedeutende Rolle einnimmt. Danach fallen Ereignisse um ein Individuum symbolisch zufällig so zusammen, dass sie scheinbar eine sinnvolle Aussage ergeben.

Der finale Standpunkt geht von Bestimmung und Schicksal aus. Das Leben eines jeden Menschen strebe einem bestimmten Ziel zu, entsprechend der anlagebedingten Persönlichkeitsentwicklung. Darunter wird verstanden, dass das menschliche Leben von Anfang an einen Plan enthalte, der sich durch das Wachstum verwirklicht und Verantwortung für das eigene Tun einbezieht. Der Lebensplan sei vergleichbar einem Bauplan eines Hauses, der durch das Bauen, also durch Tätigkeit und Einsatz von Mitteln Wirklichkeit wird. Dieses Erklärungsmodell ähnelt den Ideen der Genetik. Während diese sich auf die Erbfaktoren der Vorfahren bezieht, bezieht sich die finalistische Astrologie auf astronomische Faktoren, die im Horoskop eine Darstellung erhalten.

„Astronomie und Astrologie waren im Altertum aufs Engste miteinander verknüpft. Eine Unterscheidung der zwei Fachgebiete kannte man damals noch nicht. Die Astronomie besorgte die rechnerischen Unterlagen und die Astrologie die Sinndeutung des rhythmischen Geschehens am Himmel. Die beiden gekoppelten Wissensgebiete waren der Priesterkaste vorbehalten.“ Die Unterscheidung zwischen Astrologie und Astronomie hat sich durch die Etablierung der letzteren als (Natur-)Wissenschaft entwickelt.

Ursprünglich herrschte die Vorstellung, die Gestirne repräsentierten göttliche Herrschergestalten, die in ihrer Ausdeutung als „Staatsastrologie“ das Schicksal der Sterne mit dem Gemeinwesen verknüpften; erstmals in den altägyptischen Tagewählkalendern belegt, später auch in den babylonischen Omenkalendern. Erst in der Mitte des 1. Jahrtausends v. Chr. gewann der Glaube Gestalt, das Schicksal des Einzelnen sei mit Hilfe des Horoskops ablesbar. Dies ging mit der Mantik und der allgemeinen Individualisierung im hellenistischen Bereich einher.

Im gleichem Maße wie das Christentum sich in Europa ausbreitete und den Polytheismus der Antike zurückdrängte, verwaisten die astrologischen Lehren in der christlichen Hemisphäre. Erst während der Renaissance (14.-17. Jahrhundert) erlebte die Astrologie eine Wiedergeburt und wurde bis in das 17. Jahrhundert hinein als Wissenschaft verstanden. Während des Zeitalters der Aufklärung änderte sich dies jedoch und die Astrologie wurde zunehmend als irrationaler und veralteter Aberglaube angesehen. Neue Popularität erlangte sie im ausgehenden 19. Jahrhundert unter englischen Theosophen durch Alan Leo. In Deutschland fand eine vergleichbare Entwicklung ab den 1910er Jahren statt.

Spirit Online

12. Februar 2013

 

 

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