Mensch Sein und Spiritualität

Anzeichen für ein mediales Talent

Medial-Gesicht-Augen-Wald-Licht-faceMedium? 5 Anzeichen für ein mediales Talent Teil 1

Wenn wir von einer medialen Begabung, Medium oder einem medialen Talent sprechen, ist damit weit mehr gemeint, als nur das simple „Verstorbenenverstehen“. Denn eigentlich meint „mediales Talent“ eine grundsätzlich gute Verbindung zur geistigen Welt, durch die wir durch eine Vielzahl an Möglichkeiten und Hilfsmitteln eine Vielzahl an Informationen erhalten können. Da gehört tatsächlich eine ganze Menge dazu, von Kartenlegen über Hellhörig-, -fühlig-, sichtigkeit hin zur Fähigkeit mit Engeln und/oder Verstorbenen direkt zu sprechen (und vor allem die Antworten zu verstehen) – die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt! Und ehrlich gesagt ist das ganz schön cool Medium zu sein.

Was das Ganze noch besser macht: EIGENTLICH könnte jeder Mensch ein Medium sein und genau diesen Zugang zur geistigen Welt erhalten. Wir alle tragen die notwendigen Fähigkeiten in uns, und da ist es EIGENTLICH vollkommen egal, ob wir daran glauben oder nicht. Weil aber EIGENTLICH eigentlich eine Einschränkung ist, kann es aus irgendeinem Grund irgendwie doch nicht jeder. Offenbar hängt das damit zusammen, auf welchem spirituellen Entwicklungsstand sich die Person befindet, wie oft sie schon inkarniert ist und auch, was sie in diesem Leben lernen soll. Ganz offensichtlich gehört ‚spirituelle Entwicklung‘ nicht bei jedem im gleichen Maße zum Seelenplan – was aber ehrlich gesagt total okay ist. Wir alle sind Individuen, und das macht uns ja doch noch ein bisschen individueller.

Woher wissen ob ich ein Medium bin?

Wie kann man aber herausfinden, ob man jetzt zu den talentierten Menschen gehört, die ihre Fähigkeiten auch tatsächlich ausbauen sollten, oder doch eher zu denen, bei denen es vergebene Liebesmüh wäre? Das ist eigentlich ganz einfach: Ein Großteil der Augenbrauenhochzieher und Naserümpfer, der Skeptiker und Zweifler, die sich massiv und vehement allein schon gegen die Möglichkeit wehren (und zwar oft regelrecht mit Händen und Füßen), dass es all das, was es gibt, wirklich gibt, gehören wohl zu denjenigen, die in der aktuellen Inkarnation eher nicht auf ihr Potenzial zugreifen können werden. Also ich bin mir zum Beispiel ziemlich sicher, dass mein Nochmann – ein Zahlen-Daten-Fakten-Mensch wie er im Buche steht – in diesem Leben so definitiv NIE die Augen aufmachen wird. Also gar nicht. Auf gar keinen Fall.

Und dann gibt es da noch eine zweite Gruppe: Das sind all die spirituell Interessierten, die esoterisch angehauchten, die Geisterjägerfans, die Gruseljunkies, die sich in entsprechenden Foren und Gruppen bewegen, die lesen und recherchieren und sich weiterbilden und meditieren und tief in ihrem Inneren einfach spüren, dass da so viel mehr ist, als sie bis dahin „wissen“. DAS sind die Menschen, bei denen es sich lohnt, ein wenig tiefer zu graben und zu schauen, welcher Art das Potenzial ist – natürlich nur, um dann mit der Zeit auch mehr und mehr zu Lernen, die Begabungen zu nutzen.

Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich mit Kultur und Erziehung zu tun hat (das bedeutet, dass ich an dieser Stelle keine empirischen Daten dazu vorweisen könnte), aber wir Menschen haben gerne Belege für alles Mögliche. Wir wissen gerne ganz genau, ob es wirklich so ist, wie wir vermuten. Wir überprüfen und prüfen dann noch einmal gegen, um wirklich richtig sicher sein zu können. Wir haben einfach verlernt, auf unsere Intuition zu horchen und darauf zu vertrauen, dass das, was wir als Info in uns drin wahrnehmen, auch so ist, wie wir es wahrnehmen.

Mittlerweile sind mir unzählige medial begabte Menschen begegnet, und tatsächlich bin ich erst dadurch dazu gekommen, das zu tun, was ich heute tue. Das hat den Vorteil, dass sich bei allen, die ich kenne, ein paar grundlegende Gemeinsamkeiten herauskristallisiert haben, durch die wir fünf ziemlich konkrete Anzeichen benennen können, die auf eine mediale Begabung hinweisen.

1. Medium –  Seit du klein bist passieren um dich herum gruselige Dinge

Das ist eigentlich auch schon der offensichtlichste Hinweis. Damit wird dir dein mediales Talent regelrecht vor Augen geführt und ins Ohr gebrüllt – das Problem ist nur, dass du mit Sicherheit „gelernt“ hast, dass das alles Einbildung ist, weil es sowas nicht gibt und du ja einfach nur viel zu viel Phantasie hast. Ich sag dir mal was: All das Gruselzeugs war echt! Das Klopfen, die Schatten, die Berührungen, die Bewegungen, das Flüstern, das Gefühl, deine Katze macht es sich bei dir im Bett bequem, dabei war sie nicht mal im Zimmer, die Gegenstände, die umfallen, die Kältequellen, die unerklärlichen Gerüche, das Gefühl, beobachtet zu werden…ich könnte diese Liste wahrscheinlich noch einige Seiten lang fortsetzen. Das kannst du im Geiste gern tun, denn ich denke, dir ist klar geworden, worauf ich hinaus will. Und vielleicht hast du dich ja auch jetzt schon an Einiges erinnert? Jetzt weißt du auch, warum dir das passiert ist. Du bist besonders. Du hast dieses Potenzial in dir, und vor allem hast du die Möglichkeit, den Zugriff darauf zu erlernen.

Die Seelen, die durch all diese gruseligen Aktionen versuchen, deine Aufmerksamkeit zu erregen, spüren deine Gabe. Deshalb sind sie da. Sie wollen Kontakt zu dir aufnehmen und sich dir mitteilen. Dass du vielleicht noch gar nicht so weit bist, um sie verstehen zu können, spielt dabei keine Rolle. Sie fühlen sich von dir angezogen („wir“ ziehen die Seelen nämlich an wie das Licht die Motten) und wollen ihr Zeugs loswerden. Körperlose Seelen sind da irgendwie ein bisschen wie kleine Kinder: Empathie für die Bedürfnisse anderer scheint ein Fremdwort zu sein. Hauptsache, die eigenen Bedürfnisse werden befriedigt. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie oft ich zu den unpassendsten Momenten kontaktiert werde. In der Vorlesung zum Beispiel. Und da wäre es vermutlich sinnvoller, dem Dozenten aufmerksam zu lauschen. Oder nachts, wenn ich gern einschlafen möchte. Immer und überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit nehmen die Seelen zu uns Kontakt auf, sogar, wenn wir grad auf dem Klo sitzen. Weil es ihnen nämlich total wurscht ist, ob wir grad beschäftigt sind. Ich sag ja: Wirklich ein bisschen wie kleine Kinder.

Ein Glück müssen wir aber – anders als häufig bei unseren Kindern – eben nicht allzeit bereit sein, um den Verstorbenen zu lauschen und Hilfestellung anzubieten. Das klingt jetzt vielleicht herzlos, aber wir haben ein Recht auf ein Privatleben und wir dürfen dann auch auf später verweisen. Wenn es wichtig ist, dann kommen sie wieder. Das kannst du übrigens auch jetzt schon tun: Wenn du das nächste Mal spürst, dass da jemand versucht, zu dir Kontakt aufzunehmen, du aber noch nicht recht weißt, was du damit anfangen sollst, kannst du genau das sagen. Sag ihm oder ihr, dass du noch nicht so weit bist und dass dir das vielleicht gerade zu gruselig ist. Sie haben dann dafür Verständnis und ziehen sich zurück.

15.11.2017
Jasmin Volck
www.mediumwerden.blog

Freu dich auf Teil 2 mit weiteren eindeutigen Hinweisen

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2 Kommentar(e)

  • Ich bin mir „sicher, dass es mit Kultur und Erziehung zu tun“ hat, dass so wenige Menschen (obwohl es auch nach meiner Wahrnehmung immer mehr werden) ihrer intuitiven Wahrnehmung trauen bzw. folgen. Ich persönlich sehe meine Aufgabe darin, jedem Menschen (der dafür offen ist) den Zugang zu Intuition zu zeigen. Wobei Medialität für mich nur eine von vielen verschiedenen Ausprägungen intuitivem Wahrnehmens ist. Oft und bei vielen Menschen ist es weniger „spektakulär“. Das Problem ist (wie im Artikel gut dargelegt), dass wir in unserer Gesellschaft stark konditioniert werden, nur unserem logischem Denken und unseren physischen Sinnen zu folgen. In dem Moment, wo sich aber jemand der Tatsache öffnet, dass es jenseits von Logik auch intuitives Wissen und jenseits von dem, was wir begreifen können (herrje, wie wenig ist das im Grunde) noch so unendlich viel anderes besteht… in dem Moment, wo jemand äußere Aktivität einmal ruhen lässt und in Stille nach innen lauscht, in dem Moment kann viel geschehen. Ich denke, jeder kann hellsehen, hellfühlen, hellhören oder hell-irgendetwas (erlernen). Das ist wie mit dem Singen zum Beispiel: ja, nicht jeder hat die Begabung zur Opernsängerin, aber singen lernen (auch so, dass es schön klingt), das kann wirklich (fast) jeder. Und ähnlich ist es mit der intuitiven Wahrnehmung. Ich bin schon gespannt auf Teil 2.

    • Kira, ich bin da ganz bei dir! Es werden wirklich immer mehr Menschen, die ihre Augen bzw. ihren Verstand für die „echte“ Realität öffnen – das erlebe ich tagtäglich in meiner Arbeit. Und ehrlich gesagt bin ich ja so überhaupt dazu gekommen, das zu behaupten: Mir begegnen fast ausschließlich Menschen, die von ihren übersinnlichen Gaben wissen oder es zumindest erahnen. Natürlich auch, weil wir uns gegenseitig anziehen! Und so hab ich dann eben auch angefangen, mein Wissen um den Zugang zur Spiritconnection und den Supernatural Lifestyle weiterzugeben.

      Was „wir“ – und das schließt dich ein, meine Liebe – jetzt noch brauchen, ist eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl. Und ein Bewusstsein dafür, dass wir uns nicht bloßstellen oder „outen“ (sofern man dieses Wort negativ konnotiert), wenn wir uns zu unseren Fähigkeiten bekennen. Vielmehr können wir uns eigentlich aufrecht und voller Stolz hinstellen und sagen: Ja ich spreche mit Toten/lege Karten/arbeite mit Engeln/nutze die universelle Energie – und was sind deine Superkräfte?

      Ich freue mich schon auf das, was kommt, weil ich mir sicher bin, dass sich mit der Zeit mehr und mehr Gleichgesinnte finden und wir uns dann nicht mehr in Foren „verstecken“ müssen, weil man uns „im echten Leben“ nur auslacht. Man wird anfangen, uns ernst zu nehmen. Man wird aufhören, die Nasen über uns zu rümpfen.
      Das ist eines der Ziele, die ich verfolge. Und wir sind auf dem besten Weg dorthin.

      Ich bin ganz gespannt, was du zu Teil 2 sagst – bis dahin: Mach dir ne schöne Zeit.

      Jasmin

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