Bedingungsloses Vertrauen beendet Ausbeutung

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Ausbeutung-Guete-Verbundenheit-innerer-Frieden-Gemeinsamkeit-handsBedingungsloses Vertrauen beendet Ausbeutung

Zu fast allen Zeiten gab es Menschen, die andere Menschen ausgebeutet haben. Sie gingen dabei grausam, erbarmungslos, niederträchtig und gewissenlos vor. Meist holten sich die Ausbeuter ihre Absolution bei der Kirche oder begründeten ihr Gebaren mit dem Recht durch Standesdünkel, d.h. dem Hochmut eines Standes gegenüber dem anderen, den er als niedriger, unwerter erachtete.

Sie erhoben sich selbstverständlich über vermeintlich unwertes Leben,

minderwertige Rassen, rechtlose Menschen wie Frauen, Kinder, Knechte und Dienstmägde, Sklaven oder Andersgläubige.

Rassismus gehörte quasi zum guten Ton und rechtfertigte, erforderte geradezu Ausbeutung und kompromisslose Grausamkeit. Man könne nichts dafür, es sei nun mal so: Herrenmenschen und Untermenschen.

Heute sind die Eliten und das Kapital die Herrenrasse.

Hinter ihren Fonds, Beteiligungen, Netzwerken und Verbindungen, Councils, Stiftungen und Round Tables und globalen Verflechtungen bleiben sie heute eher diffus im Hintergrund. Der Ausbeuter ist unsichtbar, beutet mit größerem Abstand aus, aber es hat sich im Grunde nichts geändert.

Und gleichzeitig gab es zu allen Zeiten immer auch anständige Menschen, die ein offenes Herz hatten und in jedem Lebewesen sich selbst erkannten, die erkannten, dass wir alle miteinander verbunden sind, verantwortlich sind und dass unsere Taten unser Karma beeinflussen und nichts ohne Folgen bleibt. Wer andere ausbeutet, lebt im Glauben, dass wir getrennt sind, hat ein verschlossenes Herz und handelt aus Angst und Misstrauen.

Die heimtückische Art der Ausbeutung unserer Zeit versteckt sich hinter

religiösen Diktaturen oder einer neoliberalen repräsentativen Scheindemokratie, die über Parlamente, Organisationen, Kommissionen, Vereinigungen für Frieden, Abrüstung, Handel, Gesundheit, Ernährung, Energie und das Geldsystem mit der Weltbank und dem internationalen Währungsfonds den Anschein erweckt, für eine bessere Welt zu kämpfen.

Das Problem dabei sind nicht die äußeren Strukturen an sich, sondern die Besetzung der Positionen innerhalb der Organisationen. Noch sitzen da die Vertreter des Kapitals direkt oder sie werden von den Lobbyisten des Kapitals und der Geheimdienste gesteuert.

Allein das Pentagon beschäftigt für derartige Zwecke inzwischen ca. 27.000 PR-Leute. Im Bundestag gehen mehr Lobbyisten als Abgeordnete ein und aus und im Finanzministerium sitzen Vertreter der Banken und schreiben ihre eigenen Gesetze.

Das wahre Problem sind nicht die Organisationen und Strukturen,

sondern die Gesinnung und innere Haltung ihrer Vertreter. Statt zu kooperieren, führen die Nationen in all diesen internationalen Gremien Handelskriege, Kriege um Ressourcen und Pipelines und reiben sich in geostrategischen Auseinandersetzungen auf.

Dabei kümmern sich Tausende von Beamten z.B. in Brüssel um Dinge, die sehr viel besser lokal behandelt werden könnten und es entstehen Reibungsverluste durch fehlgeleitete Subventionen, Überproduktion, unsinnige Richtlinien und Vorschriften, Korruption und Erpressung.

Jeder weiß um den Irrsinn.

Wenn aufgewachte Menschen die Führung übernehmen, dann wird all das zurückgebaut werden, was lediglich sich selbst verwaltet. Die bisher damit Beschäftigten bekommen eine Grundversorgung und die Chance, etwas Sinnvolles mit ihrem Leben anzufangen.

Solange die Leitideen internationaler Vereinigungen wie der OSZE, der Weltbank, des IWF, der Nato oder der UN Makulatur bleiben und größtenteils der Durchsetzung der strategischen Ziele des Großkapitals dienen, solange Freihandelsverträge vorwiegend der Bereicherung internationaler Konzerne Vorschub leisten und die Menschen lediglich als Produktionsfaktor gesehen und nicht
beteiligt werden am Erfolg ihrer Arbeit, wird sich die Lage weiter zuspitzen.

Diese Welt der Niedertracht und der abgrundtiefen Gier nach Macht,

Einfluss und Geltung bedarf zur eigenen Erhaltung der Aufrechterhaltung des Selbstbetrugs durch das Ego. Dieser vom Ego gesteuerte Selbstbetrug ermächtigt, gerade auch in den sogenannten entwickelten Gesellschaften, deren gebildetere Schichten, die Geschicke vor Ort im Sinne der geheimen Eliten nachhaltig zu lenken. Dabei befindet man sich gefühlt auf der Seite der Guten bzw. im Recht und im Dienste der Weltverbesserer.

Dieser raffinierte Selbstbetrug kann, wie gesagt, nur über ein Ego aufrechterhalten werden, das den Verstand befriedigt und dafür sorgt, dass die Herzen verschlossen bleiben und gleichzeitig Ängste und Misstrauen auf der Basis von Mangel, Knappheit und Konkurrenz geschürt werden.

MEIN WEG IM ZEICHEN DER AUSBEUTUNG

Ich ziehe jederzeit den inneren Reichtum dem äußeren Reichtum vor, so wie ich die Armut dem Herzverrat vorziehe; auch wenn das Umfeld dies nicht immer verstehen kann, nachdem wir es doch anders gelernt haben.

In der Schule und von den Eltern, von den Priestern und Politikern hat man doch unentwegt versucht, uns einzubläuen, dass man sich anpassen muss, seine Pflicht zu tun hat. Wenn alle „Ja“ sagen, dann geht das „Nein“-Sagen nicht ohne Vertrauen. Die junge 17-jährige spirituelle Bloggerin Christina von Dreien sagte den in seiner Tiefe ebenso wahren wie weisen Satz:

„WIR SIND NICHT AUF DIE WELT GEKOMMEN, UM UNS ANZUPASSEN.“

Unbewusstheit ist die Betäubung der Angepassten und Pflichtbewusstsein kennzeichnet oft die Verantwortungslosigkeit der Erfüllungsgehilfen.
Der pflichtbewusste unbewusste Bürger wirft dem bewussten Quertreiber gerne Faulheit, Nutzlosigkeit oder Verschwörung vor, weil er nicht aushalten kann, was seine eigene Unterwerfung entlarvt. Das mag ungewohnt klingen für einige Ohren, aber es lohnt sich, darüber nachzufühlen, wohlgemerkt mit dem Herzen.

Die Prüfungen und Lektionen, mit denen wir in dieser Zeit konfrontiert werden, verdichten sich.

Die Schlagzahl wird erhöht, die Reibung des Außen mit dem Innen verstärkt sich, wobei eine zunehmende Anzahl derer, die ihr Herz verschlossen halten und die höheren Schwingungen der machtvoll raumgreifenden Liebesenergie nicht aushalten können, sich verabschieden, aus dem Leben scheiden. Die Liebe drängt nach vorne.

Wir müssen lediglich in dieser Energie stehen bleiben, vertrauen, die Herzen öffnen, bejahend annehmen und eben nicht proaktiv vorauseilend kontrollierend in hektischen Aktionismus verfallen. Die das tun, werden scheitern, werden vergehen und es wird sich fügen, was die Energie der Zeit halten kann, was in der Liebe ist, im Vertrauen in das Leben. Dieser Prozess wird noch weitere Opfer fordern, denn die Hartherzigen kämpfen verzweifelt ums Überleben.

Ich kann die Wahrheit darin körperlich spüren, wenn ich es zulasse.

Und ich weiß, dass ich geprüft werde und weiter geprüft werden werde, aber der Atem wird ruhiger und tiefer wie das Vertrauen darin, der sein zu dürfen, der ich wirklich bin.

Um auf das Thema der Ausbeutung zurückzukommen: Es gibt viele Ebenen, auf denen Ausbeutung geschieht: Die ganz private Ausbeutung meiner eigenen Person, in der Familie, in der Ursprungsfamilie, in der Erziehung, Schule, Ausbildung, im Beruf, in der Gesellschaft, dem gesellschaftlichen Leben, auf nationaler, internationaler Ebene, in den Entwicklungsländern und weltweit.

Wir werden materiell, emotional, religiös und sexuell ausgebeutet. Wir erleben die Ausbeutung von Kindern, Minderheiten, Behinderten, Kranken, Alten, Kapital- und Besitzlosen. Wir erleben die Ausbeutung der Natur, der Wälder, der Böden, der Tiere, des Meeres. Nichts wird ausgelassen. Doch jede Form der Ausbeutung beginnt bei mir selbst, immer!

Was bedeutet Ausbeutung?

Ausbeutung kann nur dann geschehen, wenn eine Beziehung zu sich selbst oder unter verschiedenen Menschen oder Menschengruppen durch Unfreiheit und Unterdrückung gekennzeichnet ist. Ausbeutung gegenüber der Natur und anderen Lebewesen setzt Respektlosigkeit
und Ignoranz voraus.

In jedem Fall ist Ausbeutung ein Akt der Unbewusstheit darüber, dass alles miteinander verbunden ist.

Wenn ich mir selbst misstraue, beginne ich damit, mich zu verurteilen, mir selbst nicht zu genügen, so dass ich gezwungen bin, Anteile von mir zu unterdrücken: Ich darf keine Schwäche zeigen, nicht hemmungslos lieben, aus Angst vor Verletzung.
D.h. ich fange in dem Moment an, mich selbst auszubeuten, indem ich mir unentwegt einrede, mehr machen, kämpfen zu müssen, funktionieren, mich anpassen, etwas leisten zu müssen.

So unterdrücke ich meine freie Entfaltung und respektiere mich nicht als den, der ich bin,

werde also abhängig von der Aufmerksamkeit und Wertschätzung durch andere, weil da eine Instanz sich breit macht – mein Ego – das mein Selbst unterdrückt. Diese Form der Unterdrückung führt zwangsläufig in die Verurteilung anderer und birgt die Gefahr, andere respektlos zu behandeln bzw. ebenfalls zu unterdrücken, solange ich meine eigenen Themen nicht kläre und mir die dahinterliegenden Mechanismen bewusst mache, mir auf die Schliche komme, was dem Prozess des Aufwachens entspricht.

Wenn ich meine Themen kläre und es mir gelingt, meine unterdrückten Anteile wieder einzusammeln, hole ich mir meine Selbstachtung, den Selbst-Respekt zurück, und auch die Selbstliebe. Dadurch ermögliche ich mir, im selben Maße die Mitmenschen und Mitgeschöpfe zu respektieren. Eine Haltung der Unterdrückung und Ausbeutung ist gar nicht mehr möglich.

Vertrauen in das Leben und dass alles so, wie es ist, angenommen werden muss,

weil ein Nein zu dem, was schon ist, keinen Sinn macht. Vertrauen, dass ich so, wie ich bin, richtig bin, ist die Basis dafür, Unterdrückung – und damit Ausbeutung – zu beenden.

Dieses Vertrauen wächst mit dem Bewusstsein und hilft mir, meinen Weg – auch gegen Widerstände im Außen – weiterzugehen.

Und das Leben gibt mir immer wieder Zeichen, auch wenn scheinbar nichts so richtig zusammenläuft. Wenn ich beginne zu hadern und trotzdem der Stimme des Herzens im Vertrauen weiter folge, erfahre ich, dass für mich gesorgt ist, indem sich eine Tür öffnet.

Manchmal ist es nur ein Spalt und manchmal öffnet sie sich weiter, dann gehe ich hindurch.

Natürlich geht es darum, zu erkennen, was gegen die Liebe ist, es zu benennen und sich neu zu entscheiden, aber dabei sein Urteil bewusst zu treffen, d.h. seinen Anteil am eigenen Urteil zu erkennen.

Der aufgewachte Mensch, der beginnt, diese Mechanismen zu durchschauen, gerät in ein Spannungsfeld zwischen der Welt des Selbstbetrugs durch das Ego, der gemachten Wahrheiten und der Welt der tieferen Wahrheit des Herzens, der Wahrhaftigkeit und des tiefen Vertrauens in die höchste Weisheit der allumfassenden Liebe.

Er muss fortan auch mit dem Spannungsfeld einer ernüchternden gesellschaftlichen Realität und der Utopie einer möglichen Welt ohne Ausbeutung klarkommen.
Er muss sich im Zweifelsfall beschimpfen lassen von den durch die Gesellschaft ermächtigten Würdenträgern, mit Ausgrenzung und Diffamierung rechnen und dabei im Vertrauen bleiben.

Das ist anspruchsvoll und bedarf einer inneren Kraft, die nur durch Achtsamkeit und Kontemplation, Bewusstheit und Selbstliebe zu halten möglich ist.

Von nun an existieren zwei Parallelwelten:

Die Utopie und die zurzeit noch manifestierte Realität. Der Übergang zwischen beiden wird fließend sein, wenn immer mehr Menschen aufwachen. Es wird sein wie die Ruhe nach einem Sturm über dem Meer.

Alles wird noch da sein und doch wird alles anders sein, von einem anderen Geist. Es gilt, in diesem Sturm stehen zu bleiben, ihn anzunehmen, nicht dagegen zu kämpfen, nicht mit Gewalt, sondern seine Kraft einzufangen und zu transformieren in etwas Größeres.

10.12.2019
Lothar Obrecht
https://www.lob-lotharobrecht-coaching.de/


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von Lothar Obrecht
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und ebnet den Weg in ein solidarisches Gemeinwesen

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Über den Autor Lothar ObrechtFoto-Lothar-Obrecht

  • Heilpraktiker (Psychotherapie)
  • Transformationstherapie n. R. Betz®
  • Transformations- Coach für die Wirtschaft n. R. Betz ®
  • geprüfter ganzheitlicher Vitalstoffberater
  • Dipl.- Ing. (FH)
  • Betriebswirt BTE
  • Autor

geb.: Lörrach, Baden Württemberg
wohnhaft in Bochum, Nordrhein-Westfalen
verheiratet, 1 Tochter
Nach vielen Jahren internationaler Tätigkeit in der Wirtschaft als Berater und Coach arbeitet der studierte Dipl.-Ing. (FH) und Betriebswirt heute als Heilpraktiker (Psychotherapie) in Bochum. Es sind die großen Lebensfragen, die ihn bewegen: Wie funktionieren wir? Wie gehen wir um mit den Ereignissen, die die Welt bewegen und die Gesellschaft vor eine Zerreißprobe stellen, und wie gelingt es uns dabei, unsere Identität und die Freude am Leben zu bewahren?
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