MENSCH SEIN IN WÜRDE!

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Sonne-baum-licht-spiegelung-sunMENSCH SEIN IN WÜRDE!

Würde. Jeder Mensch hat sie. Sie wirkt wie ein energetischer Schutzmantel für unsere Seele. Würde gibt Halt im Leben und ist sehr wichtig für unser Überleben als Mensch. Ohne sie wäre unser Leben nicht denkbar. In unserer intellektuell betonten Kultur ist die Bedeutung der Würde ins Hintertreffen geraten. Wenn man selbst für das Thema Würde sensibel wird, eröffnen sich neue Wahrnehmungsebenen und man spürt, dass die Würde es wert ist geachtet und gepflegt zu werden; nicht nur die Würde anderer Menschen und allen Lebens, sondern vor allem die eigene Würde.

Das Wort „Würde“ ist sprachgeschichtlich verwandt mit dem Wort „Wert“.

Die Würde gehört zur Grundausstattung des Menschen und jeden Wesens, der gesamten Schöpfung. Die Würde ist ein tiefes, intensives Gefühl. Eine Herzenssache sozusagen. Sie ist kein intellektuelles und auch kein materielles Konstrukt. Deshalb ist sie oft für uns Menschen so schwierig sie zu begreifen. Denn Würde ist etwas, das jeder nur in sich selbst spüren kann, oder eben nicht! Wären wir rein materielle Wesen ohne geistige oder seelische Anteile, hätten wir vermutlich keine Würde. Vielleicht ist die Würde der entscheidende Unterschied zwischen Menschen und Robotern?

Das Wahrnehmen der Würde, die sich unter Anderem ausdrückt als Achtung vor dem Leben, beginnt bei der eigenen Person: Sage ich ‚Ja‘ zu mir selbst, nehme mich selbst bedingungslos an und liebe mich so, wie ich bin? Mit allen meinen guten und schlechten Seiten, die alle ein Ausdruck meiner Persönlichkeit sind? Fühle ich einen tiefen, inneren Frieden? Oder bin ich ‚un-zufrieden‘? Befinde mich im ständigen Kampf mit mir selbst, hadere mit mir, verurteile mich und setze mich unter Druck? Dann gehe ich würdelos und unachtsam mit mir selbst um.

Dann fällt es mir folglich schwer, mit anderen Menschen achtsam und würdevoll umzugehen. Denn was ich mir selbst nicht zugestehe, entdecke ich in meinem Gegenüber als Fehler, für den ich ihn verurteile. Der ständige Kampf in meiner inneren Welt findet immer einen Ausdruck in der äußeren Welt: „Wer immerzu das Gefühl hat kämpfen zu müssen ist blockiert und kann keine positive Veränderung bewirken. Denn durch Kampf entsteht Druck und Druck erzeugt immer Gegendruck. So kommt es zu Verletzungen, Gewalt und Krieg. Und Kriege, gleich welche Themen die Ursache sind, sind würdelos, denn sie missachten das Leben und das Recht ein jeden Menschen einfach sein zu dürfen. Kriege zerstören die Menschen, die Umwelt, die Tiere und die Würde.

Auch der Alltag mit unseren Kindern ist oft bereits von Kampf geprägt.

Erziehung bedeutet: ungeachtet der Bedürfnisse des Kindes, Anpassung bis zur Selbstverleugnung! Wir wollen die Kinder so zurechtbiegen, wie es uns passt und in unserer Familie Tradition ist. Erziehung ist immer die Weitergabe der eigenen Beschränkungen! Natürlich wollen wir Alles besser machen als die Generationen vor uns, vergessen aber leider, dass wir die Altlasten energetisch ungefiltert weitergeben, da unser Unterbewusstsein wirkt und miterzieht. Zur Not verabreicht man den unangepassten Kindern Medikamente, damit sie kein unerwünschtes Verhalten an den Tag legen. Ohne zu erkennen oder zu respektieren, dass Kinder eigenständige Wesen sind, die ihren Weg suchen und Erfahrungen machen möchten, nehmen wir ihnen auf diese Weise ihre Würde. Grundsätzlich ist das Fehlen der Würde in allen Lebensbereichen zu beobachten und der einzige Ausweg ist, mit sich selbst einen neuen, nachhaltig achtsamen und würdevollen Umgang zu finden. Sich der Existenz der Würde bewusst zu werden, sich Gedanken über den Sinn des Lebens zu machen und den eigenen Sinn zu finden.

Wer sein Leben in Würde führen möchte und eine würdevolle Umgebung schaffen will, kann nur bei sich selbst beginnen.

Man kann liebevoll mit sich selbst umgehen, seinen Körper schätzen und achten, seine Signale wahrnehmen und danach handeln. Man kann sensibel werden, gegen die oft würdelosen eigenen Handlungen.
Schafft du es, das eigene Bewusstsein zu schärfen, kämst du niemals auf die Idee die Grenzen und die Würde eines anderen Menschen zu verletzen. So wie man sich selbst liebt und achtet, wird man immer auch seinem Gegenüber respektvoll begegnen. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, ist hier ein bekannter und in seiner Wichtigkeit unterschätzter Satz. Andere Menschen sein lassen, jeden achten, wie er ist und ihm seinen Raum geben, so wie auch du selbst geachtet werden willst, ist ein Ziel.

AKTUELL

Unsere aktuelle Realität strotz vor Würdelosigkeit, vor Fakenachrichten, vor Missachtung, vor Missbrauch und Zerstörung und wir alle sind in unseren eigenen Empfindungen in Bezug auf das eigene Leben anscheinend total abgestumpft. Wir erleben Übergriffe tagtäglich auf allen Ebenen und in allen Lebensbereichen und hoffen, dass wir selbst „wissen was stimmt“ und verschont bleiben, aber dabei fehlen die eigenen Maßstäbe zur Orientierung.

Ich denke jeder von uns sollte aktiv werden, nicht kämpfen, sondern bewusst sein, wie sehr wir uns ständig selbst verletzen. Denn wir Menschen sind soziale Wesen. Wir erleben eine äußere Welt als unseren inneren Spiegel, und können im Außen sehen, wie unsere eigene Würde und der gesunde Menschenverstand im Inneren verloren gehen.

 

01.10.2020
Herzlichst
Stefanie Menzel
die Instanz für spirituelle Persönlichkeitsentwicklung in Deutschland
www.stefaniemenzel.de

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Stefanie Menzel

Stefanie Menzel ist die Instanz für spirituelle Persönlichkeitsentwicklung in Deutschland
Als Ergebnis ihrer therapeutischen Ausbildung und langjährigen Berufserfahrung begründete sie die Heilenergetik, die Leichter-Leben-Methode, ein Emotions- und Bewusstseinstraining.
Stefanie Menzels Klarheit und ihr herzlicher Pragmatismus schaffen eine Brücke zwischen Wissenschaft, Alltag und Spiritualität.
Frei sein, leichter leben.

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