Bienenwesen und Pflege Mitteilungen aus einem Bienenheilgarten

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Das Bienenwesen und seine Pflege

Mitteilungen aus einem Bienenheilgarten
vom geistigen Urgrund der Biene
Die Praxis einer bienengemäßen Haltung

Ein Schwarmbrausen liegt in der sonnenerfüllten Luft. Ich horche auf. Sofort erfüllt mich höchste Wachheit und bevor mein Körper meinem Geist und meiner Seele folgt in schnellem Lauf, bin ich mit meiner inneren Anwesenheit schon bei meinen Bienenvölkern. Was geschieht dort gerade?

Es ist doch Spätsommer, fast Herbst, also weiß Gott keine Schwarmzeit! Und doch liegt dieses unverkennbare Brausen und Vibrieren in der Luft, das die Seele erfüllt und das eigene Wesen ganz und gar unweigerlich mit Wonne füllt! Es durchsummt den Äther und der Äther durchweht mich mit wohligem Schöpferklang im Urklang des Lebens, mächtig und grenzüberschreitend. Die Schwelle wird Schöpfungsgeschehen.

Während ich in der Nachmittagssonne so schnell ich nur kann den Hang hinauf renne zum Bienenkreis, erinnere ich mich, was ich am Morgen in der Frühe bei meinen Bienen verändert hatte, und was ich ihnen gesagt habe: Ich habe das kleinste aller Völker, ein Jungvolk, das seit einem Tag unter so heftigen Raubzügen der Wespen droht, fast völlig ausgelöscht zu werden, in die Mitte des Bienenkreises gestellt.

Dies geschah in der Dämmerung, noch bevor die ersten Frühbienen im Steilflug den Tag begrüßen würden und noch bevor die ersten Wespen wieder zum gewohnten und mit viel zu wenig Wächterbienen besetzten Flugloch stürmen würden, um weiter Honig und Wachs zu räubern. Die Wespen würden so am gewohnten Ort erst einmal einen leeren Platz vorfinden. Dem kleinen Bienenvölkchen habe ich gesagt, dass die ersten Flugbienen sich neu orientieren sollen, erst einmal kurz umschauen, bevor sie weiter zu den noch geöffneten Nachtkerzenblüten in der Spätdämmerung fliegen, damit sie sich den neuen Standort einprägen. Allen anderen umliegenden im Kreis beheimateten Bienenvölkern habe ich zugerufen, dass sie dieses Volk gemeinsam vor den Angriffen der Wespen schützen sollen, dass sie ihren Schwestern jetzt helfen sollen!

Als ich im Bienenkreis ankam, bot sich mir ein Anblick und ein Erleben ergriff mich, dass ich mein Lebtag im Herzen tragen werde:

Alle Völker waren in einem Schwarmgeschehen, aber nicht das Schwärmen, das ein neues Volk aus dem eigenen gebiert, war hier mit zu erleben, wie es sich im Mai vollzieht, sondern ein kollektives Schutzschwärmen, das ein schwaches Volk rettet und bewahrt!

Aus allen Bienenvölkern waren Abgesandte geschickt worden, die zu einem Schwarm vereint in mächtigem Auf- und Niedersteigen eine Schwarmwolke bildeten. Und wie in einem echten Schwarm, der ein Volk neugebiert, war die Wolke so dicht, dass man kaum hindurchsehen konnte und erfüllt von flitzenden, schnellen Bienchen deren Flugformationen nur scheinbar wild und chaotisch sind: in Zeitlupe erlebt und betrachtet, folgt hier jede Biene ihrer eigenen Choreographie eines mächtigen Schöpfungstanzes. Dies tut sie so vollkommen aus einer göttlichen Weisheit heraus, dass es ein rein verstandesmäßiges menschliches Denken, nicht begreifen kann, wie es sein kann, dass keine an die andere stößt in der Fülle und Dichte, und dass alles so wohl geordnet ist in der Schnelle der Flugbahnen und der Dynamik ihres Miteinanders. Das Miteinander ist der Schlüssel.

Jede einzelne Biene folgt der Gesamtweisheit der Gemeinschaft.

Diesmal war es die Gemeinschaft all meiner Bienenvölker, die ihre Gesandten schickten, um diesen Schutzschwarm zu formieren, der einem Völkerschwärmen in Kraft und Macht nichts nachstand. Er bildete sich nun am Nachmittag in der stehenden Hitze der Sonne, wenn die Angriffe der Wespen am heftigsten werden. Die erste Verwirrung der Wespen am Morgen über den leeren Platz am wohlvertrauten Bienenstand hatte das kleine Bienenvölkchen vor deren Angriffen wohl den Morgen und den Vormittag über geschützt und die Wespen einfach abgelenkt.

Aber spätestens jetzt müssten die Wespen den neuen Standort entdeckt haben. Was taten also meine Bienenvölker, die ich ja selbst dazu aufgerufen hatte mit all meinem Herzen noch in der Dämmerung sehr früh am Morgen, dieses kleine Völkchen zu schützen?

Zu tiefst gerührt und voll der Dankbarkeit trat ich direkt vor dieses wilde Auf und Nieder um den Bienenkasten in der Mitte des Bienenkreises.

Ich sah die Wespen in der Umgebung und wie keine einzige diese Wächterwolke durchkreuzen konnte, wie sie alle im Flug drum herum innehielten und andere Wege suchten. Ich sah weiterhin, wie ein reges Ein und Aus am Flugloch des kleinen Bienenvölkchens herrschte. Ich war so ergriffen von diesem Geschehen, von diesem mächtigen, wundervollen Schwarmbrausen, dass ich gar nicht anders konnte, als mich mitten hinein zu stellen. Ganz dicht am Kasten ließ ich mich nieder und da wurde ein Lied geboren. Ich begann zu singen und sang die ganze Zeit bis zum Abend mit dem Brausen und Summen der Bienen. Ich sang für meine Bienen, mit ihnen und dank ihnen und ich war so unsagbar glücklich. Es fehlen die Menschenworte, dieses Urglück auszudrücken.

Doch will ich es versuchen: Wir sind eine Gemeinschaft!

Wer sind Wir? Das sind Menschenwesen mit all ihren begleitenden Brüdern und Schwestern feinstofflicher Daseinsform: Elementarwesen, Engelwesen, Hüterwesen…. Und die Bienenwesen tragen und nähren einen sehr bewussten Anteil an all diesen Daseinsformen, sind daselbst Brückenwesen zwischen all diesen Reichen und deren Wesen. Sie weben von Herz zu Herz, von Menschenherz zum Bienenherz, zum Ätherherz einer Sylphe, einer Fee oder einer Ätherbiene…

Ja, es gibt nicht nur die für uns sichtbaren Bienen in einem irdischen Körper. Diese, unsere Bienen in „Tierform“, sind jene großartigen Wesen, welche im Laufe der Evolution immer dichter und kleiner geworden sind aus ihrer einstigen Daseinsform sich ins Irdische konzentrierend: aus der Ätherbienendaseinsform in ihre heutige physisch verkörperte Daseinsform einer uns wohlbekannten Biene.

Ätherbienen sind reine Lichtwesen und die Vorfahren unserer heutigen Bienen.

Sie haben eine Feen ähnliche Erscheinung und sind voll der Sonne und Wonne. Sie sind vergleichbar groß dem Menschen als reine Wesen der Lüfte und des Lichtes. Es sind Sonnenwesen und auf vielen Sonnen zu Hause. Sie sind von der göttlichen Schöpfergemeinschaft in Urzeiten auf die Erde gesandt worden, um hier eine Atmosphäre zu weben, in welcher das Menschen-Seelen-Geistwesen eine Voraussetzung findet, seine irdische Inkarnationsfolge anzutreten.

Die Bienen waren also vor dem Menschen hier auf dieser Erde als Ätherbienen, – sie begleiten den Menschen und waren ihm bisher treu zur Seite. Sie sind auch bereit, mit ihm zu gehen, so sehr lieben sie ihn! Des Menschen Leben hängt vollkommen von der liebevollen Gemeinschaft mit den Bienen und mit allen anderen geistigen Wesen der Liebe und des Lichtes ab. Wir können ihnen im Grunde unseres Herzens nur danken. Und nur, was aus dem Herzen kommt, erreicht sie und erhält unsere Herzensgemeinschaft, die allein zukunftsragend ist! Aus meinem Herzen kann ich mit den Bienen auch in ihrer heutigen Form eins zu eins sprechen, und sie werden es verstehen! Sie finden ihre eigenen Antworten, die wiederum nur mein Herz versteht!

Ich möchte alle Menschen, die dies lesen aufrufen, in ihr Herz zu gehen und dort den Ort zu begründen,

in den hinein diese wundervollen Geschöpfe, die wir Bienen nennen, sprechen können, in den hinein unsere Schutzengel sprechen und unsere Verwandten und Freunde aus den Elementaren Reichen!

Von diesen, unseren Begleitern handelt dieses Buch, wie uns Elementarwesen und Hüterwesen in der Bienenpflege begleiten und anleiten können, wie wir von ihnen lernen dürfen und eine konkrete Zusammenarbeit begründen. Es erzählt viele Geschichten mit den Bienen, gibt ihre Mitteilungen an den Menschen weiter und die sich daraus innerhalb meiner imkerlichen Praxis entwickelten Mittel für die Pflege und Behandlung der Bienen.

Es gibt ebenso Einblicke in geisteswissenschaftliche Ereignisse und Geschehnisse,

deren Auswirkungen wir hier in unserer Menschen Entwicklung erleben und mitten darinnen stehen, wie konkrete Anweisungen zur Herstellung und Anwendung einer alternativen Bienenpflege. Es ist also ein Buch gleichermaßen für Bienenfreunde wie Bienenpfleger, also Menschen, die über die Bienen einen Einblick in ihre eigene Entwicklungsgeschichte als ein geistiges Wesen erhalten möchten wie auch tatenkräftige Imker, die bereit sind, neue Wege zu gehen.

Als die Abenddämmerung das Schwarmgeschehen um das kleine Völkchen herum auflöste, erhob ich mich endlich wieder und stellte den Kasten an seinen ursprünglichen Platz im Bienenkreis. Seltsam. Er war schwerer geworden. Sind da einige Bienen aus den anderen Völkern miteingezogen, um dem Volk Verstärkung zu geben? Haben sie vielleicht etwas von ihrem eigenen Honig dazu gebracht, um die Verluste der Vorräte wieder aufzufüllen?

Es geschehen so viele Wunder zwischen Himmel und Erde.

Wenn wir überhaupt eine Chance haben wollen, diese mitzuerleben und in unser Leben zu lassen, sollten wir aufhören, die Erde und uns rein verstandesmäßig intellektuell begreifen zu wollen und anstatt dessen beginnen, unser Herz zu öffnen, und wenn es geöffnet ist, im Vertrauen zu halten, denn geöffnete Herzen sind geschützt. Sie sind geschützt durch die Liebe und die Freude, die in sie einziehen und sie immer im lebendigen Strömen halten.


Details zum BuchCover-siri-trost-Bienenwesen

Das Bienenwesen und seine Pflege
Mitteilungen aus einem Bienenheilgarten – vom geistigen Urgrund der Biene
Die Praxis einer bienengemäßen Haltung
von Ines Siri Trost

Herausgeber: Baldar-Siria Verlag; 1. Edition (15. Dezember 2019)
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe: 380 Seiten
ISBN-10: 3948531005
ISBN-13: 978-3948531003
Preis: 36,00€
bestellen bei: >>>www.mellifera.de – Vereinigung für wesensgemäße Bienenpflege<<<

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Dieses Buch ist begleitend entstanden zu einem vierjährigen Forschungsprojekt in der alternativen Bienenpflege, das unterstützt wurde vom Förderkreis Bildung und Begegnung aus Velbert, von der Stiftung Freie Gemeinschaftsbank Basel, dem Förderprogramm Vital NRW des Landes Nordrhein Westphalens sowie einigen privaten Förderern.


20.02.2021
Ines Siri Trost

Alle Beiträge der Autorin auf Spirit Online


Ines Siri Trost Pestwurz Portrait Siri Trost

Autorin, Malerei, Arbeit mit den Engeln und Elementarwesen, Aufträge und Ausstellungen im In- und Ausland seit 1991, Künstlerin und Kunstpädagogin
Mein künstlerisches Schaffen war immer schon der Bereich in meinem Leben gewesen, in dem ich bewusst eine Kommunikation zur geistigen Welt leben und schulen konnte.
Meine Tätigkeit als Autorin wuchs dann auf einmal sehr schnell seit dem Jahr 2016 mit der Veröffentlichung meines ersten Buches: „Die Blumen der Engel, – Botschaften des Herzens in Bild und Wort“. In diesem Titel findet sich der Grundklang meiner heutigen Arbeit wieder: das Zusammenwirken von Bild und Wort!
Die Texte, die ich schreiben darf, fließen ebenso aus einem Offenbarungsstrom wie die Bilder, welche ich male. Beide führen dann in weitere Ausführungen und Weiterentwicklungen durch meine Arbeit in Bild und Wort gemeinsam.
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