Das Neueste Würde leben

Den neuen Geist der Würde und des Respektes leben

gesicht-mann-bart-sw-beardWürde.

Auf ein Wort!
Warum brichst du so leicht dein Wort?
Du sagst weil alle es tun, es ist nichts dabei.
Niemand achtet mehr darauf, ob ein Wort gehalten wird.
In Zeiten in denen niemand sein Wort brach,
fiel es so viel schwerer,
ein Wort zu brechen.
Ein Wort hatte Gewicht,
und wenn man es dir schenkte,
so wusstest du um seinen Wert.
Nun, schau dir ihre Welt an.
Sie vertrauen sich gegenseitig nicht.
Berauben sich ihrer Werte und beweinen den Niedergang ihrer Kulturen. Dunkelheit ist in ihren Herzen.
Sie wissen nicht um die Macht der Worte.
Sie wissen nicht, dass das Universum durch ein Wort entstand.
Sie wissen nicht wie Dunkelheit entsteht.
Sie wissen nichts von alledem.
Fülle deine Worte wieder mit Sinn.
Gib ihnen Kraft, stärke sie mit Glauben und Zuversicht.
Dort wo dir Leere begegnet, fülle sie.
Dort wo dir Argwohn begegnet, schenke Glauben.
Dort wo dir Dunkelheit begegnet, sei ein Licht.

In Täbriz im Iran gibt es seit  Jahrhunderten einen legendären Basar. Wenn man ihn betritt bemerkt man schnell, dass er regelrecht in Abteilungen aufgeteilt ist, und so ist es nicht ungewöhnlich, in einer Halle z.b bis zu 8 Samowar Händler nebeneinander stehend anzutreffen. In der heutigen Zeit fast nicht vorstellbar. Fragt man nach wie das gut gehen kann, bekommt ein die Erklärung, dass es zum einen an der Ehre der Gilden liegt und zum anderen gibt es ein uraltes Gesetz das besagt, dass man niemals den Kunden eines anderen Händlers abwerben dürfe. Solch würdevolles Verhalten war im Orient nicht ungewöhnlich und auch bei uns war es im Mittelalter in den Ritterorden anzutreffen. Dieser Spirit ging uns verloren. Durch das Entstehen von Großstätten und dem damit verbunden Zerfall der Großfamilien, scheint eine Art von Isolation der Herzen mit einhergegangen zu sein. Durch den Verbund einer Familie, lernten die Seelen Zusammenhalt, waren wir es gewöhnt einander zu sehen, aufeinander zu achten, zu teilen und entsprechend zu helfen. In den Großstätten, kämpft jeder für sich. Jeder ist bestrebt sein Leben zu leben und zuzusehen, dass er klar kommt. Erschwerend kommt hinzu, dass wir mit einer Verrohung der Sitten zu kämpfen haben. Durch entsprechende Literatur oder durch eine bestimmte Art des Filmemachens, wurde der Akt der Gewalt, zu einer Art Kunst erhöht, die sicherlich überdenkenswert ist.

Junge Menschen verrohen zusehends und werden entsprechend von falschen Leitbildern verblendet. Solange sich Menschen immer mehr gegenseitig anfeinden, lebt es sich an der Spitze wohl relativ ungestört. Hin und wieder schleicht sich der Gedanke ein, es gäbe wohl doch auf irgendeine Art einen Kampf von Gut und Böse. Jedoch sehe ich auch, dass die Talsohle schon durchschritten ist. Die Menschheit erwacht soeben aus einem jahrhundertealten Dornröschenschlaf. Die Sehnsucht nach wirklichen Idealen, echten Werten, mehr Menschlichkeit und Mitgefühl auch für unsere Freunde und Lehrer die Tiere oder unsere Umwelt, erwacht gerade in der Herzen vieler Seelen. Das lässt sich nicht mehr aufhalten. Wenn es vor Jahren noch fast verpönt war Vegetarier zu sein, das Wort vegan kannte man im Mainstream noch gar nicht (sogar meine Rechtschreibprüfung möchte Vegas schreiben). So ist es doch heute schon fast selbstverständlich, sich bewusst zu ernähren, auf Fleisch weitgehend zu verzichten oder eben tatsächlich vegetarisch oder sogar vegan zu leben.

All das lässt mich hoffen, dass wir zu einer Gesellschaft zurückkehren, die würdevoller lebt, die den Schwachen hilft, die alle Tiere liebt und die die Umwelt respektiert. Unsere Gesellschaft steht an einem Scheidepunkt und es ist wichtig, dass jeder Einzelne von uns diese Wandlung im Innern vollzieht, ohne darauf zu achten, ob es sein Nächster auch tut.

Sei ein Vorbild. Lebe diesen neuen Geist.
Sei respektvoll. Sei würdevoll.

Der Schüler fragte den Meister, wie erschaffe ich mehr Geld in meinem Leben? Der Meister lächelte und sagte, suche einen der noch ärmer ist als du, und schenke ihm, was du besitzt. Das macht dich zu einem reichen Mann. Der Schüler war bestürzt, wie soll ich denn alles was ich besitze verschenken, dann bin ich ja völlig arm. Der Meister lachte: Ja, das stimmt, das bist du, aber nur wenn du keinen Glauben hast. So lange du so denkst, mein Lieber, so lange sagst du dem Schöpfer des Universums, ich glaube nicht an dich. Ich kann dir nicht vertrauen. Der jedoch, der vertraut, der erschafft eine neue Welt. So entsteht Fülle. Der Reiche jedoch, der vielleicht sogar mehr gibt also du, es aber als Gnade und als Zeichen seiner unermesslichen Güte ansieht, ist arm, denn er versteht nicht die Gesetze des Universums. Es geht nicht darum wie viel du gibst, es geht darum was du dabei fühlst. Fühle Freude und du wirst Freude erhalten, gib mit Liebe und dir wird Liebe gegeben. Handle würdevoll und die Würde wird wieder einziehen in deinem Herzen, in deinem Haus, in dieser Welt.

08.01.2018
Ralph Valenteano

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