Fuck Fear oder wie mache ich mir die Angst zur Freundin?

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Angst frau pinkFuck Fear oder wie mache ich mir die Angst zur Freundin?

Kennst Du das, dass Dir ausgerechnet in einem wichtigen Augenblick, kurz vor einem entscheidenden Geschäftsmeeting, die Angst überkommt? Über Herzrasen geht es soweit, dass Dir die Spucke wegbleibt, die Stimme wegbricht und Du sogar handlungsunfähig wirst. Hier ist es oft die Angst: „Was denken denn die anderen von mir?

Du hast Angst davor dich zu blamieren und den Schmerz der Ausgrenzung, nicht geliebt zu werden, zu erfahren. An diesem dunklen Ort war ich auch schon oft, auch als Darstellende Künstlerin. Daher ist es wichtig, Dir bewusst zu machen, woher kommt diese Angst. Sie ist ja da und wird in diesem Augenblick gefühlt.

Es ist eine uralte Angst, die wir von unseren Vorfahren übernommen haben.

Bei unseren Vorfahren war es überlebensnotwendig, Teil eines Stammes zu sein. Der Ausschluss aus dem Stamm bedeutete oft den unausweichlichen Tod. Allein konnte man in der Wildnis nicht überleben. Man wurde buchstäblich vom Säbelzahntiger gefressen. Dieses Wissen ist in unserem Reptilienhirn, im Stammhirn, und in unserem limbischen System abgespeichert. Hier findet die Steuerung über unser Unterbewusstsein statt und entstehen unsere Emotionen.

Was tun in so einem Moment?

Die Angst zu unterdrücken und zu negieren ist kontra produktiv. Die Angst zu personalisieren ist da hilfreich. Sie anzusprechen, ihr einen Namen zu geben: „Liebe Angst, ich weiß, dass du da bist. Ich weiß, du willst mich beschützen. Das weiß ich zu schätzen. Sabine, du machst deinen Job gut und ich weiß auch, dass ich da jetzt rausgehe und tue, was ich zu tun habe. Ich halte die geilste Rede meines Lebens.

So ähnlich könnte der innere Monolog aufgebaut sein, um Deiner Stimme und Deine Handlungsfähigkeit wieder zu erlangen. Deine Angst abzulehnen oder zu unterdrücken, bringt dich nicht weiter, weder im Innen noch im Außen. Wertschätzung durch Anerkennung was ist, bringt Dich in die Wandlung und ins Tun. Sei dabei fantasievoll. Es hat mir auch geholfen, meine Angst auszusprechen: “Mir ist gerade übel vor Angst“. Danach ging es und ich konnte befreiter tun was zu tun war.

Gerade jetzt in dieser Zeit geht die Angst um.

Verlust von Einnahmen, vom Arbeitsplatz, vom eigenen Unternehmen und Geschäft ist für manchen zur Realität geworden. Der Verlust unserer Freiheit ist für mache auch unerträglich und existenziell bedrohlich. Die Angst ist unsere tägliche Begleiterin geworden. Wieviel Macht geben wir ihr? Können wir lernen mit ihr konstruktiv umzugehen? Wie kehrt wieder Freude in unser Leben, unabhängig von äußeren Umständen.

Man identifiziert, personalisiert und wandelt die Angst. Tut kleine Dinge im Alltag, die einem bereits in die Freude bringen.

Es darf in Leichtigkeit und in Einfachheit geschehen. Ein erster hilfreicher Schritt in die Selbstermächtigung raus aus der Opferhaltung ist, die Angst zu vertonen und auszuatmen. Es ist herzerfrischend sich selbst zu erlauben laut auszusprechen:

„Fuck you, FEAR! Fuck, fuck, fuck FEAR!“.

Rappe dazu, bringe es bis zur Absurdität. Sodass Du über Dich selbst lachst. Halleluja und gesegnet ist es. Ein erlösender Moment ist für Dich entstanden.

Ein weiterer hilfreicher Schritt ist, Deine Angst über die Atmung zu vertonen. Töne laute Ahs und Uhs beim Ausatmen. Durch den Ton hast Du die Emotion „Angst“ ins außen gebracht. Freies Atmen ist uns von Natur aus gegeben. Bewusst tönend zu atmen, gerade wenn die Angst wieder im Anmarsch ist, hilft ungemein. Nichts ist schlimmer als Angst zu schlucken, zu verinnerlichen, denn dann wird sie zum Monster. Im schlimmsten Fall macht sie krank.

Am besten geh dafür raus in der Natur, in den Wald. Kannst Du nicht raus, tue es in Deiner Wohnung, im Haus, in der Toilette, im Keller, unabhängig davon, was die anderen im unmittelbaren Umfeld darüber denken, mit geöffnetem Fenster. Atme frische Luft dabei ein. Frische Waldluft ist noch besser, denn sie ist Seelen- und Körpermedizin. Spaziergänge mit oder ohne Maske in der Natur, insbesondere im Wald, sollten Dir zur Gewohnheit werden, mindestens einmal in der Woche, öfter ist immer besser, täglich ist noch besser.

Sollten wir einen beschränkten Ausgangsradius erhalten, da spaziere da, wo und wie es geht, Hauptsache raus. Denn gerade durch Dein Homeoffice, Dein Arbeiten am PC oder Laptop, ist es wichtig für Deinen körperlichen und seelischen Ausgleich zu sorgen. Verlieren Dich nicht zu oft auf Social Media. Geh lieber spazieren.

Im nächsten Schritt geht es darum Deine Angst zu identifizieren und zu würdigen.

Per se ist Angst etwas ganz Natürliches. Sie ist unser Frühwarnsystem. Sie warnt uns davor, dass wenn wir unseren sicheren Ort, die Höhle, unsere Komfortzone, verlassen, gleich vom Säbelzahntiger gefressen werden. In unserer Zeit ist dies nicht mehr der Fall, doch stellvertretend zum Säbelzahntiger gibt es viele Faktoren, die für ihn stehen. Ein Frühwarnsystem zu haben ist gut. Es gibt auch in unserer Zeit Menschen und Situationen von denen Gefahr ausgeht. Dies zu erkennen ist im Business und im Privatleben ausgesprochen hilfreich. Wenn das eigene Frühwarnsystem an geht, darauf solltest Du hören und diesen Muskel, auch 7. Sinn genannt, trainieren.

Gerade jetzt, während des Lockdowns, haben viele Menschen Angst. Nichts ist mehr so, wie es war. Zwei nicht unerhebliche Ängste gehen mit dem Lockdown einher. Es ist zum einen die Angst vorm Tod, wir können am Virus sterben, und zum anderen die Angst, nicht mehr zu wissen, wie wir unsere Einnahmen generieren. Viele Menschen haben ihre Existenzgrundlage bereits verloren, vielen steht es bevor. Das sind bedrohliche Ängste. Flucht, Angriff bis hin zur Lähmung sind die instinktiven Reaktionsmuster auf Angst machende Geschehnisse bei uns Menschen. Corona und die Folgen des Lockdowns haben nun viele Menschen, insbesondere Business People, in die Lähmung gebracht.

Wie kommst Du da wieder in die Selbstermächtigung und Selbstverantwortung?

Eine tiefe Erkenntnis, dass mit Deiner Lähmung, Starre, Depression, niemanden geholfen ist, am allerwenigsten Dir selbst, ist der Weg raus. Wir werden geboren, um zu sterben. Die Frage ist, wie wollen wir die Zeit dazwischen verbringen, Himmel oder Hölle auf Erden? Um Dr. Viktor Emil Frankel, Holocaust Überlebender, Autor und Begründer der Logotherapie zu zitieren: „Wie oft sind es erst die Ruinen, die den Blick freigeben auf den Himmel.

Wenn nichts mehr ist, wie es mal war, dann lohnt es sich, nach dem Trauern, zu erkennen, dass darin, auch der Zauber für etwas Neues liegt, mag es noch so dunkel im Augenblick sein und mag es noch im Dunkeln liegen.

Glücklich Sein ist eine Entscheidung.

Entscheide Dich für Dein Glück.
Wer bin ich? Welchen Sinn hat mein Leben in dieser Zeit? Welche Chance verbirgt sich dahinter? Was tut sich Neues für mich auf? Wie kann ich unabhängig vom Materiellem für mein Wohlsein sorgen und ganz altruistisch, uneigennützig, für das Wohl anderer? Was macht mich glücklich?

Tanzen, Singen (gerne laut beim Duschen), Lachen, Kreatives händisch tun, Spaziergänge in der Natur, auch in der Stadt, um den Block herum, gute Beziehungen pflegen trotz Corona, Video-Calls, gesundes Essen, mit den Kindern herumalbern, sich selbst nicht zu ernst nehmen, unbedingt auch anderen helfen … Sind alles Handlungen, die Dich aus der Angststarre herausbringen und in Dein Glücklichsein.

Auch die Grundhaltung, Vertrauen in die Schöpfung zu haben, dass alles einen Sinn hat, eine große Lektion in sich birgt, auch das eigene Leiden, bringt Dich ebenfalls aus der Angst heraus. Wir sind in aller erster Linie spirituelle Wesen, die hier auf Erden inkarniert sind, um menschliche Erfahrungen zu machen, daraus zu lernen und zum Wohle aller Wesen zu handeln.

Den Blickwinkel zu wechseln, zu erkennen, dass diese Zeit des Lockdowns eine besonders lehrreiche Zeit ist, was für ein Geschenk kann das für Dich sein. Erkenne, dass es Deine Wahl war, in dieser Zeit hier zu leben, um Mutter Erde und der Menschenfamilie zu helfen, auch als Business People. Wenn Du an diesem Punkt kommst, kehrt Deine Selbstermächtigung zurück. Entdecke wieder für Dich, Deinen Dialog mit der Schöpfung, indem DuFragen stellst:

„Was für einen Sinn macht das? Was soll ich tun? Was sind meine nächsten Schritte?“

Die nichtalltägliche Welt schickt Bilder, Träume, Zeichen in die alltägliche Welt. Deine „Intuition“ weiß auf einmal, blitzartig, was zu tun ist. Spaziergänge in der Natur sind dafür gut geeignet. Dabei kriegen wir oft „Eingaben“. Finde einen Ort für Dich in der Natur als Deinen eigenen Kraftort. Wenn Du dort in die Stille gehst, kannst Du Botschaften empfangen. Deinen eigenen Kraftort kannst Du auch in deinen Garten errichten, sogar auf deinen Balkon. Wenn Du keinen Ort in der Natur findest, dann kannst Du das bei Dir zuhause und auch in Deiner Firma in Form von einem Altar errichten.

In Asien ist das Gang und Gäbe, bei uns ist das verloren gegangen. Richte Dir einen Altar ein, um einzukehren, um im Dialog zu sein mit der Schöpfung, auch um zu Danken, damit der gute Geist kommt. Das solltest Du sowieso tun. Du kannst Deinen eigenen Altar so einrichten, wie es Dir beliebt. Kleine Opfergaben, z.B. Kekse, Obst, Blumen, Wodka, Engelsbilder, Postkarten mit ermunternden Slogans, etc. um Mutter Erde, der Schöpfung, den Ahnen, den geistigen Helfern, den Geistern der Elemente, zu danken, lass Dir das zur Gewohnheit werden. Dankbarkeit für alles und Demut sind auch Dein Wege raus aus der Angst.

Zu geben, statt immer nur zu nehmen, insbesondere im Bezug auf Mutter Erde, wurde mir in der Mongolei vermittelt. Nichts wird dort der Natur entnommen, ohne ein Opfer dafür zurückzugeben. Jede Familie hat einen Altar. So wird auch Dein Zuhause zu einem heiligen Ort. Und das ist gut so!

Als spirituelle Businesscoachin und mongolische Schamanin bin ich in Verbindung mit der geistigen Welt. Daher bin ich im unerschütterlichen Vertrauen, dass alles einen Sinn hat, auch das Leiden! Anders als gut, kann es nicht kommen. Das hat mich meine Lebenserfahrungen und mein Sein als Schamanin gelehrt. Wenn ich in Momenten nicht weiterweiß, dann gebe ich es an das Universum und an meine geistigen Helfer ab mit folgendem Spruch: “Ich habe keine Ahnung wie und wo, ich übergebe Problem X an euch. Ich bitte euch um die schnellstmögliche und bestmögliche Lösung in Leichtigkeit. Auch bitte ich um ein klares Zeichen, ich bedanke mich zutiefst und ich akzeptiere.“ Dann folgt von mir eine kleine Opfergabe.

Das Universum ist voller Liebe für die Menschenfamilie, auch für Dich.

Du darfst Dich wieder auf Empfangen einstellen. Die Zeichen und Geschenke, die ich empfangen habe, waren oft jenseits meiner Vorstellungskraft und haben mich um Quantensprünge vorangebracht. Daher kann ich Dir das von ganzem Herzen empfehlen.

In Krisenzeiten ist es besonders wichtig, die Verbindung mit dem All- Geist, Gott, Schöpfung, welchen Namen wir auch immer diesem Wunder geben, wieder zu entdecken und aufzunehmen. Wir sind nur so gut im Business und im Leben, wie wir uns in unserem Inneren aufgestellt haben. Das geht nur über die Spiritualität. In Verbindung zu sein mit unserer Spiritualität, unserem höchsten Seelen Sein, bedeutet wichtige Botschaften zu empfangen, sich wieder zu besinnen und zu erinnern, wer wir wirklich sind und wieso wir hier sind.

Es bedeutet auch, den Auftrag endlich anzunehmen und auszuüben zum Wohle aller Wesen. Auch wenn das impliziert seine derzeitige Existenz zu verlieren. Durch die eigene geistige Führung kann das Gelingen. Selbst errichtete Hürden, die durch die Angst oft unüberwindbar scheinen, können wir dann niederreißen und spirituelles Wissen im Alltag praktizieren. Als Unternehmerin hat es mich dazu gebracht mein Business Online ortsunabhängig auszubauen und das Know- How auch anderen vielbegabten und übersinnlichen Unternehmerinnen zu vermitteln.

Für mich war es, Best Choice ever.

Zu guter Letzt heißt es dann auch für Dich mutig zu sein und es zu tun trotz der Angst. Noch besser ist es, es gerade zu tun wegen der Angst: „Folge der Angst und tue Dinge, die dich ängstigen.“ Schreibe in Form einer Liste auf, wovor Du alles Angst hast. Dadurch relativierst Du Deine Ängste. Du hast sie wieder veräußert. Darüber zu sprechen ist ein weiterer Schritt und ins Handeln zu kommen ist der erlösende Schritt. Oft haben wir es uns in unserer Komfortzone viel zu bequem eingerichtet und unserer Angst erlaubt uns auch da zu halten.

Unsere Bequemlichkeit hat uns davon abgehalten unsere Träume zu leben, Abenteurer zu sein. Auf was willst Du denn noch warten? Träume und Abenteuer zu leben, wie segensreich ist das, wenn man es tatsächlich getan hat. Das weißt Du selbst am Besten. Trainiere Deinen Mut Muskel. Das kannst Du lernen, zuerst mit kleinen Schritten. Dann kannst Du Dir größere Ziele vornehmen. Hinterher bist Du über Dich hinausgewachsen jenseits Deiner Vorstellungskraft. Beim Rückblick war Deine Angst dann doch nicht so groß, wie Du sie Dir zuerst vorgestellt hast. Wachstum und Veränderung kommen in Begleitung mit der Angst. Das rechte Maß Deiner eigenen Beziehung zur Angst zu finden, das ist die Aufgabe:

„Fuck Fear & embrace Fear!“

Es gelingt gut, wenn Du in Verbindung zur eigenen höheren Führung, zur geistigen Welt und zur eigenen Schöpferkraft bist. Himmel oder Hölle auf Erden? Was ist da alles möglich? Du kannst es alles haben und auch jederzeit ändern. Oft hilft auch ein Coaching oder Mentoring. Wenn Du gar nicht weiter weißt, dann hole Dir professionelle Hilfe und suche Dir ein Vorbild, jemanden, die/der schon da ist, wo Du noch hin willst.

Mit den unterschiedlichsten Beiträgen zur Wilden Weiblichkeit und zum Business freue ich mich Dich zu inspirieren, Dich anzuleiten und in Dein Tun zu bringen. Alles darf in Leichtigkeit geschehen. Bleibe gesund, glücklich, geduldig und wohlge- Mut.

19.1.2021
Herzliebste Grüße
Deine Dir verbundene Mia Kaspari – Wolfsfrau Steppenmut- Wild Woman Rising – Successful Magic Business
https://goldseele.coach

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