Lichtkörpersymptome, Wirkung auf Geist und Körper

Lichtkörpersymptome feinstofflicher Mensch

Lichtkörpersymptome, wenn Bewusstsein sich verändert und der Körper mitzieht

In den letzten Jahren berichten immer mehr Menschen von Symptomen, die sich nicht eindeutig medizinisch erklären lassen. Plötzlich auftretende Erschöpfung, Druckgefühle im Kopf, emotionale Turbulenzen oder ein Gefühl von „nicht mehr in der alten Realität zu sein“. Oft bleiben schulmedizinische Untersuchungen ergebnislos – doch für viele ist klar: Da passiert etwas.

In spirituellen Kontexten wird dabei oft vom sogenannten Lichtkörperprozess gesprochen – einem tiefgreifenden Wandlungsprozess auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebene. Für Außenstehende klingt das häufig abstrakt oder esoterisch. Aber ein genauerer Blick zeigt: Dahinter steckt ein systematischer Zusammenhang zwischen Bewusstsein, biologischen Reaktionen und dem Wandel, den viele als spirituelles Erwachen bezeichnen.

Was bedeuten Lichtkörpersymptome?

Der Begriff Lichtkörper beschreibt ein feinstoffliches Energiesystem, das laut spirituellen Lehren über den physischen Körper hinausgeht. Im Zentrum steht die Annahme: Bewusstsein ist nicht auf das Gehirn beschränkt, sondern ein Feld, das den Körper durchdringt und umgibt.

Wenn sich dieses Bewusstseinsfeld verändert – zum Beispiel durch intensive innere Prozesse, Meditation, Krisen oder bestimmte Lebensphasen –, dann passt sich auch der Körper an. Diese Anpassung kann sich als körperliche oder psychische Irritation zeigen: die sogenannten Lichtkörpersymptome.

Sie sind keine Krankheit im klassischen Sinn, sondern ein Anpassungsphänomen an eine höhere innere Ordnung. Der Mensch ist – so die Sichtweise vieler Bewusstseinsforscher – kein starres System, sondern ein dynamischer Organismus, der auf Informationen, Energie und Schwingung reagiert.

Typische Symptome und wie sie sich äußern

Die Symptome können individuell sehr unterschiedlich sein, aber es gibt wiederkehrende Muster:

  • Plötzliche Erschöpfung, obwohl keine physische Ursache erkennbar ist
  • Kopfdruck oder Schwindel, besonders im Stirn- oder Scheitelbereich
  • Veränderungen im Schlafverhalten, einschließlich sehr lebhafter Träume
  • Ohrgeräusche oder hohe Töne im Kopf, oft wellenartig auftretend
  • Verändertes Zeitempfinden – Minuten können sich wie Stunden anfühlen oder umgekehrt
  • Emotionale Schwankungen, z. B. plötzliche Traurigkeit oder Euphorie ohne äußeren Anlass
  • Rückzugstendenzen, begleitet von einem Bedürfnis nach Stille oder Alleinsein
  • Körperliche Symptome ohne klinischen Befund – etwa Herzrasen, Muskelzucken, Verdauungsstörungen

Viele Menschen erleben diese Symptome phasenweise, oft begleitet von dem Gefühl, dass etwas im Inneren „umstrukturiert“ wird. Medizinisch bleibt der Befund häufig unauffällig – was einerseits beruhigend, andererseits frustrierend sein kann.

Der Zusammenhang mit Bewusstsein und Frequenz

Lichtkörpersymptome feinstofflicher Mensch
KI unterstützt generiert

Der zentrale Gedanke hinter Lichtkörpersymptomen ist, dass Bewusstsein nicht statisch ist. Es entwickelt sich weiter – individuell und kollektiv. Dieser Prozess ist nicht nur psychisch spürbar, sondern wirkt sich auf den gesamten Organismus aus.

Spiritualität spricht dabei oft von Frequenzen oder Schwingungen. Gemeint ist damit keine messbare elektrische Spannung, sondern eine subtile, energetische Qualität, die mit Emotionen, Gedankenmustern und Lebenshaltung korrespondiert.

Wenn ein Mensch beginnt, anders zu denken, zu fühlen oder sich aus alten emotionalen Mustern zu lösen, verändert sich auch seine energetische Signatur. Der Körper – besonders das Nervensystem – muss diese Umstellung verarbeiten. Lichtkörpersymptome sind somit Ausdruck eines inneren Reorganisationsprozesses.

Spirituelles Erwachen: Ein psychodynamischer Wandel

Für viele beginnt dieser Prozess nicht freiwillig, sondern durch eine Krise. Ein Schicksalsschlag, das Ende einer Beziehung, eine Krankheit oder einfach das Gefühl: So wie bisher geht es nicht weiter.

Was folgt, ist oft ein intensiver innerer Umbruch. Die bisherigen Erklärungsmodelle des Lebens greifen nicht mehr. Neue Fragen tauchen auf:

  • Was ist der Sinn meines Lebens?
  • Bin ich mehr als mein Körper und meine Gedanken?
  • Was ist Wahrheit, jenseits von kulturellen und gesellschaftlichen Prägungen?

Diese Fragen sind typisch für das, was viele als spirituelles Erwachen bezeichnen. Es ist kein plötzlicher Erleuchtungsmoment, sondern eher ein Prozess – oft über Jahre hinweg –, in dem sich Identität, Wahrnehmung und Selbstverständnis grundlegend wandeln.

Der „Aufstieg“ in die fünfte Dimension – Ein Bewusstseinsmodell

Ein vielzitierter Begriff in diesem Kontext ist die fünfte Dimension oder kurz 5D. Das klingt zunächst nach Science-Fiction, ist aber als Metapher für einen Bewusstseinszustand zu verstehen.

  • 3D (dritte Dimension) steht für ein duales, materiell orientiertes Denken – geprägt von Trennung, Bewertung, Kontrolle und linearer Zeit.
  • 5D beschreibt ein erweitertes Bewusstsein, in dem Zusammenhänge intuitiv erfasst werden. Polaritäten (z. B. Gut und Böse) werden nicht mehr als Gegensätze, sondern als Teile eines größeren Ganzen erkannt.

Der „Aufstieg“ in die 5D ist also kein physischer Ortswechsel, sondern ein innerer Shift: Weg von Kampf und Mangel hin zu innerer Klarheit, Präsenz, Verbundenheit und Selbstverantwortung. Menschen berichten dabei von einer neuen inneren Stabilität – trotz äußerer Unsicherheit.

Warum der Körper nicht sofort mitzieht

Die biologische Grundlage unseres Körpers hat sich über Jahrtausende unter bestimmten Bedingungen entwickelt. Wenn sich nun das Bewusstsein sprunghaft verändert, braucht das körperliche System Zeit, um sich anzupassen.

Besonders betroffen sind:

  • Das Nervensystem, das Informationen verarbeiten und neue Reize integrieren muss
  • Das Hormonsystem, das auf emotionale Veränderungen reagiert
  • Das Immunsystem, das feinstoffliche Belastungen (z. B. durch emotionale Traumata) mitreguliert

Lichtkörpersymptome entstehen also nicht, weil „etwas falsch läuft“, sondern weil der Körper nach neuen Gleichgewichten sucht. Ähnlich wie bei einem Wachstumsschub: Es ruckelt, bevor es sich stabilisiert.

Was hilft im Umgang mit Lichtkörpersymptomen?

Es gibt keine Standardlösung, weil jeder Mensch einzigartig reagiert. Aber es gibt bewährte Ansätze, die den Prozess erleichtern:

  1. Selbstbeobachtung statt Panik
    Symptome dokumentieren, Zusammenhänge erkennen. Wann tritt was auf? Gibt es emotionale Auslöser?

  2. Reduktion von Reizüberflutung
    Digitale Pausen, weniger Multitasking, mehr Naturkontakt. Das Nervensystem braucht Ruhe.

  3. Achtsame Ernährung und Bewegung
    Nicht dogmatisch, aber bewusst: Was nährt mich wirklich? Was belastet?

  4. Energiearbeit oder Körpertherapie
    Methoden wie Reiki, Cranio-Sacral-Therapie oder Atemarbeit können helfen, Spannungen zu lösen.

  5. Gespräche mit Gleichgesinnten
    Der Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen, wirkt stabilisierend – besonders wenn das Umfeld (noch) nicht versteht, was geschieht.

  6. Keine Flucht in Erklärungen
    Es ist hilfreich, offen zu bleiben – spirituell, aber auch wissenschaftlich. Das bedeutet: nicht alles glauben, aber auch nicht alles ablehnen.

Fazit: Eine tiefgreifende Anpassung an eine neue innere Ordnung

Lichtkörpersymptome sind Ausdruck eines Übergangs. Sie zeigen, dass Körper und Geist auf Veränderungen reagieren, die über das Sichtbare hinausgehen. Für Menschen mitten im Erwachensprozess sind sie oft verwirrend – gleichzeitig aber auch ein Zeichen, dass sich etwas wirklich verändert.

Der Schlüssel liegt im Verständnis: Wer erkennt, dass diese Symptome Teil einer größeren Entwicklung sind, kann bewusster damit umgehen. Statt sich zu pathologisieren oder zu dramatisieren, geht es darum, achtsam durch diesen Prozess zu navigieren – Schritt für Schritt, in Verbindung mit dem eigenen Körper und einer neuen inneren Klarheit.

Ob man diesen Wandel spirituell, energetisch oder einfach menschlich nennt, spielt keine Rolle. Entscheidend ist: Es gibt Wege, diese Übergangszeit zu gestalten – informiert, stabil und mit offenem Herzen.

18.09.2024
Heike Schonert

HP für Psychotherapie und Dipl.-Ök.

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Heike SchonertPerlen Zauber Heike Schonert

Heike Schonert, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Diplom- Ökonom. Als Autorin, Journalistin und Gestalterin dieses Magazins gibt sie ihr ganzes Herz und Wissen in diese Aufgabe.
Der große Erfolg des Magazins ist unermüdlicher Antrieb, dazu beizutragen, dieser Erde und all seinen Lebewesen ein lebens- und liebenswertes Umfeld zu bieten, das der Gemeinschaft und der Verbindung aller Lebewesen dient.

Ihr Motto ist: „Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, uns als Ganzheit begreifen und von dem Wunsch erfüllt sind, uns zu heilen und uns zu lieben, wie wir sind, werden wir diese Liebe an andere Menschen weiter geben und mit ihr wachsen.“

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7 Kommentare

    • Ich kann und darf hier keine medizinischen Empfehlungen abgeben. Daher am besten einen Facharzt aufsuchen, wenn nicht bereits geschehen.
      Energetisch sind es die unterschiedlichen Frequenzen, die Sie wahrnehmen. Das ist unangenehm doch man gewöhnt sich mit der Zeit daran – wenn es keinen medizinisch relevanten Grund gibt.

  1. “Der Corpus-Callosum, der „Verbindungsbalken“ zwischen den beiden Gehirnhälften, wird wieder durchlässiger und fungiert als Brücke zwischen den beiden Hälften. Dadurch entsteht eine andere Denkausrichtung, die aus dem sowohl-als-auch mehr und mehr aussteigt und ins sowohl-als-auch einsteigt. Zudem ändert sich auch die Art des Denkens, da der Verbindungsbalken wie eine Art Autobahn arbeitet und eine viel raschere Verarbeitung von Information ermöglicht. Mehr und mehr lösen sich die Polaritäten auf und gehen in einen Einheit über.” Sollte es im zweiten Satz “…, die aus dem entweder-oder mehr und mehr aussteigt und ins sowohl-als-auch einsteigt” heißen?

  2. Liebe Andrea, herzlichen Dank für den Beitrag zum Aufstieg. Ich habe als Beraterin einer Kundin gesagt, sie müsste mit einer Leere rechnen, damit die Lehre kommen kann. Jetzt hab ich kapiers, was gemeint war, köstlich. Kleiner Tip: wir verlassen das ENTWEDER ODER und gehen ins SOWOHL ALS AUCH.. Tolle, ausführliche Beschreibung, bin 100%ig bei dir, geb ich weiter!!!!
    Liebe Grüsse Conny

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