Oma, Papa, Enkel – so gelingt Familienleben

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Oma, Papa, Enkel – so gelingt Familienleben

Klar habe ich als Oma oder Opa das Recht meine Enkel zu sehen und mitzuerziehen. Wenn ich sehe, wie die Schwiegertochter das macht, muss ich eingreifen!“ Nicht selten bekomme ich das von einer Oma zu hören in meinen Beratungen.

Die Omas sind heute oft selbst ja noch sehr jung,

und meinen die besseren Erzieher für ihre Enkel zu sein.

Und immer wieder bin ich darüber erstaunt. Denn grundsätzlich gibt es doch nichts Sinnvolleres, als wenn wir alle gemeinsam am Wohl unserer Kinder/ Enkel interessiert sind. Das kann aber nur funktionieren, wenn wir gut und achtsam, liebevoll miteinander kommunizieren.

In vielen Familien stellt sich genau diese Kommunikation zwischen Oma, Opa und den Kindern als Herausforderung dar. Da sollte man dann genau hinschauen, sich bemühen und in gegenseitigem Respekt neue Wege suchen.

Wenn die Kommunikation zwischen Eltern und ihren Kindern noch nie offen und ehrlich war, zeigt sich das gnadenlos, wenn die Enkel das Licht der Welt erblicken. Eifersucht, Missgunst und die eigene Wertlosigkeit sowohl von Oma und Opa, aber auch von den Eltern, können durch Konflikte über die Enkel an die Oberfläche kommen.

Omas und Opas sind wichtig für die Enkel.

Denn in ihrer Welt gelten andere Gesetze! Bei der Oma darf man schon mal mehr Süßigkeiten essen; im Übrigen, ohne einen riesen Schaden davonzutragen.

Bei Oma darf man schon mal länger Computerspiele machen, abends aufbleiben oder sich so richtig schmutzig machen. Diese Freiheit ist für die Enkel wichtig zu erleben.

Das macht die Oma zu einem wichtigen emotionalen Stützpunkt und Rückzugsort für schwierige Zeiten im Laufe eines Kinderlebens. Wer erinnert sich nicht gerne an die besonderen Zuwendungen von Oma und Opa.

Die kleinen Extras, die das eigene Leben bereichert haben und ein wenig sonniger erscheinen ließen. Kinder können sehr wohl die unterschiedlichen Umgehens Weisen und Verbote akzeptieren und genießen. Eltern dürfen streng sein und sollten ihre Vorgaben konsequent einhalten. Oma und Opa dürfen Milde walten lassen und ihre Inkonsequenz entspannt die kleine Kinderseele.

Genau das fällt den betroffenen Töchtern oder Schwiegertöchtern schwer.

Sie wollen oft, dass ihre Meinung gilt, ohne Wenn und Aber. Die Oma soll sich den Vorgaben der Eltern beugen. Das zeigt einfach die eigene Unsicherheit in Erziehungsfragen. Ist man von der eigenen Meinung nicht wirklich überzeugt, verteidigt man die noch nicht wirklich gesetzten Grenzen mit Klauen und Zähnen. Dann sind die Freiheiten bei den Großeltern die Abriss Birne, die das labile Erziehungshaus ins Wanken oder gar zum Einsturz bringt.

Macht es jedoch der Oma oder dem Opa Freude, die Enkel mit den bei ihnen geltenden Besonderheiten zu verwöhnen, um sich bei ihnen einzuschmeicheln und die Eltern auf diese Art auszuspielen, kann man dies selbstverständlich als Eltern nicht dulden. Das Verhalten lässt auf Eifersucht und Missgunst schließen, dieses Mal auf Seiten der Großeltern.

Egal wie sich die Konflikte der Generationen äußern,

mit Sicherheit ist zunächst die Beziehung zwischen den Großeltern und den Eltern zu klären. Sonst werden die Enkel zu Bauernopfern, und müssen die nie ausgetragenen Themen der Eltern auf ihrem eigenen kleinen Rücken tragen.

Versuchen sie als Oma sehr behutsam und ohne jede Einmischung mit den Gesetzen im Haushalt ihrer Kinder umzugehen. Respektieren sie ihre Kinder vollkommen! Denn sie müssen sich aus ihrer eigenen Kindheit verabschieden und nun Erziehungswege finden, die eigenen gemachten Erfahrungen jetzt an ihre Kinder, die Enkel, weiterzugeben. Erinnern sie sich als Oma daran, wie schlimm in jungen Jahren die Einmischung der eigenen Eltern für sie war.

Und als junge Eltern, haben sie ein wenig Geduld mit ihren Eltern.

Auch Oma und Opa sein will gelernt sein. Die meisten Omas und Opas meinen es gut und wollen gerne die eigenen in ihrer Erziehung gemachten Fehler wiedergutmachen. Reden sie miteinander, seien sie wohlwollend und offen füreinander. Das sind die wichtigsten Voraussetzungen für ein achtsames Miteinander und für glückliche und entspannte Kinder und Enkel!

30.03.2020
Stefanie Menzel


300-83-NL-Logo-Stefanie-MenzelSeit ihrem Studium der Kunsttherapie ist Stefanie Menzel als Therapeutin, Autorin und Dozentin tätig. Ihre besondere Fähigkeit, menschliche Energiefelder wahrzunehmen, ist dabei ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit.
Aus der intensiven Auseinandersetzung mit Anthroposophie, energetischer Arbeit und Aufstellungen heraus entwickelte sie die Lebensphilosophie der Heilenergetik.
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kontakt@stefaniemenzel.de
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