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Paul Avgerinos: Devotion

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Paul Avgerinos – Devotion

Vermittelt Paul Avgerinos’ letztjähriges Album “Mindfulness” noch tiefste innere Ruhe und Achtsamkeit, so durchquert der Musiker, Komponist und Produzent nun die Bandbreite seines stilistischen Repertoires und setzt auf der gegenüberliegenden Seite mit “Devotion” an. Einem farbenfrohen Feuerwerk aus Dance-Tracks, welches die Frage “Spirituelle Musik und Clubs?” mit einem deutlichen “Ja, klar!” beantwortet.

Ausgehend von der Überlegung, wie man uralte Lehren und heilige Mantras am besten einem neuen, jüngeren Publikum zugänglich machen kann, ist Paul Avgerinos auf die Idee gekommen, diese spirituell zum Teil noch unerfahrene Generation nicht etwa zu sich holen zu wollen, sondern vielmehr die Mantras zu ihnen zu bringen. Und zwar auf eine Weise, welche passt und ihrer überschäumenden Lebenskraft und jugendlichen Energie entspricht: dem Tanz.

Vom Yogastudio auf die Tanzfläche

Für “Devotion” hat der Grammy®-Gewinner mit u.a. Krishna Das, Donna De Lory, Jai Uttal und Wah! eine Reihe namhafter Vertreter aus der Yoga-Musikszene eingeladen, um mit ihnen gemeinsam dieses von kraftvoller spiritueller Energie getragene Album auf die heutigen Dancefloors zu bringen.

Der Multi-Instrumentalist Paul Avgerinos selber singt, spielt die Gitarren, den Bass, die Keyboards und hat sich zudem um die Programmierung der elektronischen Rhythmen, sowie dem Sounddesign gekümmert. Entstanden ist ein Gemeinschaftswerk, welches durch seine Lebenskraft und -freude ansteckt und einen verleitet, alles stehen und liegen zu lassen und auf der Tanzfläche des Lebens seinem Bewegungsdrang freien Lauf zu lassen.

Wer hat behauptet, dass Spiritualität schwer und ernst sein muss? Die Lieder in Devotion erlauben Dir, in freudiger Hingabe durch Dein Leben zu tanzen. Und das ist die Essenz wahrer Spiritualität.”  (Deepak Chopra)

 

Hingabe

Egal, was Du machst: Mach es in Hingabe. So in etwa lautet die Botschaft von “Devotion”. Und die treibenden Tracks dieses Albums befreien. Sie lassen einen jegliches Zögern wie einen zu schwer gewordenen Mantel ablegen, seine ureigene innewohnende Lebensfreude wieder entdecken und sich tanzend auf den Weg der Freude und Liebe begeben.

Bewege Dich, tanze, mache Yoga, trainiere, arbeite und sei fröhlich – alles in
Hingabe” (Paul Avgerinos)

 

Die Götter tanzen auch auf Ibiza

Das Album eröffnet mit “Ganesha”, einem groovigen Track, bei welchem bereits nach den ersten Takten der eigene Körper wie von selbst durch die treibenden Rhythmen und verspielten Choreffekte in sanfte Bewegungen versetzt wird. Sehr schön auch, dass zum Songtitel “Ganesha” (dem Gott der Weisheit, Überbringer des Glücks und Beseitiger aller Hindernisse), das Mantra “Om gam ganapataye namaha” mit einbezogen wurde. Ein Mantra, welches gerne zum Beginn von allen Tätigkeiten, aber auch zum Überwinden von Hindernissen wiederholt wird. Somit ist der Weg zu befreiendem Bewegen und Tanzen von Beginn dieses Albums an geebnet.

Nach dem leuchtenden, ebenfalls in einem Mid-Tempo gehaltenen und vom wohl bekanntesten amerikanischen Kirtan-Sänger Krishna Das besungenen „Hanuman Sharanam“, geht es mit „Lalita“ richtig los: Die Tanzfläche beginnt farbenfroh zu leuchten und die Beats kriechen einem, von der verlockenden Stimme Emma Kiaras belebt, bis in die Zehen. Ganz im House-Stil der „Defected Records“-Ära Ende der 90er gehalten und an Strandparties beim Sonnenuntergang auf Ibiza erinnernd, personifiziert dieser Titel – der gleichnamigen hinduistischen Göttin entsprechend – verspielt, anziehend und elegant die weibliche Energie.

Paul Avgerinos: “Lalita” (aus dem Album “Devotion”)

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Paul Avgerinos zu den Mantras auf „Devotion“

Die Mantras auf Devotion“, so Paul Avgerinos, „sind immens nützlich für unsere Gesundheit, unser Glücksgefühl, sowie unser spirituelles Erwachen. Der Seelenfriede und die Konzentration, die sie herbeiführen, können mit den Früchten aus einer tiefen Meditation verglichen werden. Doch können sie immer und überall praktiziert werden. In Stille oder laut heraus, gesprochen oder gesungen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Mantras zu singen oder zu rezitieren ein wirkungsvollerer Weg zu spirituellem Frieden und Freude sind, als stille Meditation alleine.

Ein Teil des Reichtums dieser alten Sanskrit-Sprache ist die Tatsache, dass es selten genau definierte Übersetzungen für jedes Wort gibt. Die zahlreichen Bedeutungen und Nuancen erlauben eine vielfältigere Erfahrung auf persönlicher Ebene. Zudem ist die Welt rationalen Denkens grundsätzlich begrenzt und unbefriedigend. Mantras hingegen führen uns jenseits dieser Welt des Denkens hin zu unserer wahren Natur glückseliger, purer Bewusstheit: Satchidananda
(Satchidananda – „Die Eigenschaften des Selbst“: „Sat“ = absolutes Sein, „Chit“ = Wissen/Bewusstsein, „Ananda“ = Glückseligkeit [Anm.d.Red.])

 

Hymne an die Liebe

„Only love is our guiding light, only love can heal and unite
only love shines so bright, only love can end this night“

(„Nur die Liebe ist unser leitendes Licht, nur die Liebe kann heilen und vereinen
Nur die Liebe scheint so hell, nur die Liebe kann diese Nacht beenden“)
aus „Only Love“, Paul Avgerinos – Devotion

Only Love“, der einzige englischsprachige Titel des Albums, ist eine regelrechte Hymne an die Liebe. Spätestens bei diesem Song hat es niemand in der Spirit-Online Musikredaktion mehr auf dem Sitzplatz ausgehalten: Stampfende Beats und treibende Tabla-Rhythmen machen aus diesem Titel einen Garant für Glückseligkeit auf jedem Dancefloor. Einmal angehört und man hat einen sehr beharrlichen Ohrwurm als ständigen Begleiter für den Rest des Tages.

Krishna progressiv

So hat man Mantras und spirituelle NewAge Musik mit ziemlicher Sicherheit noch nie gehört: Ein progressiver Beat, gefilterte Sounds und ein treibender Electro-Bass feiern das „Hare Krishna“ Mantra in reinster Clubatmosphäre, während „Jaya Ram“ seinerseits mit Breakbeats, Jai Uttals wegweisender Stimme und einem strahlenden Chor mit purer Lebensfreude richtiggehend ansteckt.

Verführerisch lockt Emma Kiaras Stimme in „Shanti Mantra“ über deepe Rhythmen und einer tranceartigen Basslinie durch sphärische Klänge, von welchen man sich bedingungslos treiben lassen kann. Der Refrain von „Om Namah Shivaya“ wiederum, ist so eingängig, dass man ihn auf Anhieb mitsingen kann und den Fluss der Freude und Kraft dieses transformierenden Mantras durch den ganzen Körper spürt.

Das Album schliesst ab mit “Jai Jaa Ma” einem schönen Popsong im Mid-Tempo. Im Duett preisen Paul Avgerinos und Donna De Lory darin im Lobgesang den Sieg der göttlichen Mutter, der höchsten Form der Lebensenergie. Und kaum ist die letzte Note dieses Titels verklungen, ist man versucht, das ganze Album nochmal von Beginn an abzuspielen. Dermassen belebend, befreiend und abwechslungsreich sind seine 10 Titel.

Fröhlich

Die Verspieltheit und Originalität, mit welcher die Mantras auf Paul Avgerinos’ neuem Album interpretiert werden, erstaunt und begeistert. Sie werden nicht „einfach so“ gesungen, sondern es wird mit ihnen gesungen. Sie werden aus ihrem Rezitations-Rahmen genommen und erhalten eine ganz neue eigenständige und interagierende Dynamik. Ihre Bedeutung bleibt derweil bestehen und ihre Wirkung offenbart sich unverändert.

“Devotion” macht fröhlich, befreit und lässt einen beschwingt und hingebungsvoll den gegenwärtigen Moment geniessen. Ohne Frage sind alle Titel dieses Albums wie gemacht für aktive Yogapraxis, Bewegung, Tanz und andere körperbewusste Aktivitäten, während man vollkommen in höherer Schwingung verweilt.

Clubtauglich

„Devotion“ ist alles andere, als was man von einem spirituellen NewAge-Album erwartet. Schon bedingt durch die Tatsache, dass Paul Avgerinos eher für seine meditative, entspannende und kontemplative Musik bekannt ist. Und genau das macht den Reiz von „Devotion“ aus: Bekanntes loslassen, Neues entdecken und sich tanzend auf diesen berauschenden Weg begeben.

Man mag sich – zumindest bisher – unter Mantragesang durchaus etwas anderes vorgestellt haben. Doch „Devotion“ ist genau diese erfrischende, moderne und mitreissende Art, Mantras musikalisch auch einem neuen, vielleicht auch jungen und noch unerfahrenen Publikum näher zu bringen. So gesehen, ist Paul Avgerinos‘ Überlegung aufgegangen: Spirituelle NewAge Musik kann entspannend, nährend, beruhigend, befreiend und vieles mehr sein. Spätestens seit „Devotion“ nun auch clubtauglich.

Erscheinungsdatum: 16. August 2019

Erhältlich als: CD, Download und Stream / 52:08 Min.

Genre: Dance, NewAge, Spirituell

Geeignet für:

Meditation: 
Entspannung: 
Hintergrundmusik:ying-yang
Bewegung und Tanz:ying-yangying-yangying-yangying-yangying-yang
Bewusstes Anhören:ying-yangying-yangying-yangying-yangying-yang

Diese Einschätzung stellt keine qualitative Bewertung dar. Erläuterungen zu den Einschätzungen finden Sie unter Musik – Die Stimme der Seele

Hörbeispiele:


(Durck klicken auf das “x” oben links, kann von der Anzeige wieder auf den Player gewechselt werden)

“Devotion” ist unter anderem erhältlich bei:
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Weitere Albumvorstellungen zu Paul Avgerinos:

paul-avgerinos-mindfulness

Albumvorstellung:
Mindfulness

 

 

 

 

 

 

 

 

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30.09.2019
Dany Nussbaumer
Alle Beiträge des Autors auf Spirit Online

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