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Spiritualität leistet mehr als soziale Kompetenz

spiritualitaet-soziale-kompetenz-adultSpiritualität und Soziale Kompetenz. Die universale Liebe sprechen lassen

Spiritualität können wir verstehen als die Kompetenz unseres Geistes. SPIRIT bedeutet Geist. Geist können wir verstehen als die „Sprache unseres Herzens“, als unsere innere Stimme, als unsere natürliche Intuition. Unser Herz/Herzensfeld ist zugleich die reine, allumfassende, universale, göttliche Liebe. Insofern ist unser Geist „die Sprache der Liebe“ und „SPIRITualität“ ist unsere Art und Weise, wie wir die universale Liebe „sprechen“ lassen.

SPIRIT – Der Geist liebt alles

Da diese allumfassende Liebe stets ALLES im Blick hat, haben wir als geistvolle, spirituelle Menschen ebenfalls „alles im Blick“, wenn wir spirituell sind. Wir sind NICHT (wie das Ego) auf den kurzfristigen, eigenen, persönlichen Vorteil oder Gewinn bedacht (oder fixiert), sondern wir sind selbstlos im Namen und im Sinne der universalen Liebe und gönnen dem anderen (s)einen Vorteil, wenn dies im Sinne des großen Ganzen ist. Dies ist gelebte (Nächsten)Liebe, dem Leben dienend und nachhaltig im Sinne des Lebens, einer gesunden Entwicklung und natürlichen Wachstums.

Soziale Kompetenz

Unter „sozialer Kompetenz“ verstehen wir ein angemessenes Sozialverhalten. Wie wir miteinander umgehen, wie wir zwischenmenschliche Situationen gestalten und sogar wie wir mit Tieren, Pflanzen und der Natur umgehen, spiegelt sich in unserem Sozialverhalten wieder. Und wir nennen dies „soziale Kompetenzen“.

Nun treffen wir hier gleich auf mehrere spannende Fragen:

Muss die Liebe Sozialkompetenz erlernen?
Muss unser Geist (SPIRIT) sich Sozialkompetenz aneignen?
Muss unser Herzensfeld Sozialkompetenz einstudieren?
Muss die Natur Sozialkompetenz trainieren?

WER ist es denn dann, der soziale Kompetenzen erlernen und erwerben muss? Und warum?

Sozialkompetenz und Ego

Mit dem Stichwort „Sozialkompetenz“ landen wir unversehens auf der Ebene und in der Welt unseres Ego. Ein Baby hat noch KEINE Sozialkompetenz erlernt. Es nimmt in keinster Weise Rücksicht auf seine Eltern. Es schreit entsprechend seiner körperlichen und seelischen Bedürfnisse sogar mitten in der Nacht, wenn die anderen eigentlich viel lieber schlafen wollen.

Ist dies egoistisch?

Nein, es ist ganz natürlich. – Zugleich ist es natürlich doch sehr egoistisch, doch da das Baby noch gar kein Ego ausgebildet hat, nehmen wir ihm dieses egoistische, selbstbezogene Verhalten in keinster Weise übel.

Ein Baby und auch ein Kleinkind kümmern sich lautstark und vehement um ihre eigenen körperlichen (und seelischen) Bedürfnisse und sammeln dabei Lernerfahrungen. Zugleich bilden sie genau in dieser Lebensphase ihr Ego aus. Das Ego wächst nach und nach heran und entwickelt sich prächtig. Doch das Ego des Babys ist nichts Eigenes. Es ist wie ein „leerer Eimer“ in den die Energien der Eltern (sowie des Umfelds und der Gesellschaft) hinein gefüllt werden. Es sind vor allem die Lernerfahrungen des Babys und des Kleinkinds, die das Ego prägen, und hier insbesondere WIE die Eltern auf sein ganz natürliches, intuitives, unreflektiertes und unbewusstes Verhalten reagieren. All diese Energien fließen in den „leeren Eimer“ des Kindes und prägen, formen und konditionieren das Ego des neuen Erdenbürgers.

Unsere Prägungen

„Bedienen“ Mama und Papa die Wünsche und Bedürfnisse des Babys sowie des Kleinkindes mit viel Liebe, Hingabe, Freude, Zuwendung, Zärtlichkeit, Fürsorge und stets einem Lächeln auf den Lippen, so spürt das heranreifende Kind, dass seine Bedürfnisse von Herzen willkommen sind. Ja, das Kind spürt, dass es selbst von ganzem Herzen willkommen ist und lieb gehabt wird.

Hingegen wenn das natürliche Schlafbedürfnis der Mutter unerfüllt bleibt, wenn sie auf dem Zahnfleisch zum Kinderbett kriecht, wenn sie beim Stillen nebenbei telefoniert, im Internet surft, chattet, Nachrichten schreibt, die Post liest und ihr Homeoffice abarbeitet, dann spürt das feinfühlige Kind, dass es „nicht so wichtig ist“. Will es sich selbst wichtiger machen als das Handy der Mutter, muss es also lauter und heftiger schreien. Der Teufelskreis beginnt und das Kind entwickelt typisch egoistische Charakterzüge.

Unser Charakter

DIESE Charakterzüge werden dem Kind zugeschrieben, doch sie sind ein Spiegel des Verhaltens der Mutter (oder des Vaters), die sich ihrerseits egoistisch und NICHT selbstlos-liebevoll-fürsorglich gegenüber ihrem Kind verhalten hat. Die Mutter (der Vater) hat die Wünsche und Bedürfnisse ihres eigenen Egos sowie „der Welt“ für wichtiger genommen als die natürlichen Wünsche und Bedürfnisse des Babys. Der Teufelskreis verstärkt sich immer weiter.

Damit auch diese Kinder, die bereits in der Wiege egoistisches Verhalten von den Eltern abgeguckt, übernommen und verinnerlicht haben, später überhaupt gesellschaftsfähig sind und NICHT mit ihren Freunden und Mitschülern so umgehen, wie Mama und Papa mit ihnen umgegangen sind, müssen diese Kinder soziales Verhalten und Sozialkompetenz mühsam theoretisch und praktisch erlernen. Es ist ihnen eben nicht in die Wiege gelegt und zur zweiten Natur geworden, weil auch Mama und Papa schon damals, als sie selbst noch ein Baby/Kleinkind waren, den Egoismus ihrer eigenen Eltern verinnerlicht haben.

Unsere Vorfahren hatten Not. Sie kämpften ums Überleben. Der Körper sollte überleben. Da war ein gesunder Egoismus von Nöten, um das Schlimmste (Krankheit und Tod) abzuwenden. Sozialkompetenz konnte da noch nicht großartig punkten. Das Leben war eher ein „wir (als Familie) gegen die anderen“.

Spiritualität und Sozialkompetenz sind identisch

Im Grunde genommen sind „Spiritualität“ und „soziale Kompetenz“ dasselbe. Spiritualität drückt soziales Verhalten auf der geistigen beziehungsweise auf der Herzebene aus, während „soziale Kompetenz“ sich darum bemüht, auf der Ego-Ebene soziales Verhalten nachhaltig zu installieren. Dies ist jedoch in sich schon paradox und ein Widerspruch, denn WIE bitte schön soll ein Ego soziales Verhalten an den Tag legen, wo es doch EGO ist. Spiritualität und Soziale Kompetenz!

Es ist die Quadratur des Kreises – ein Ding der Unmöglichkeit.
Es geht einfach nicht.
Es KANN nicht funktionieren.

Menschen, die sich sozial verhalten, agieren in diesen Momenten eben NICHT aus ihrem Ego heraus, sondern aus ihrem SPIRIT, aus ihrem Geist, aus ihrem Herzensfeld, aus den Impulsen der universalen Liebe heraus. Ein Training zum Erwerb sozialer Kompetenzen können wir in diesem Zusammenhang verstehen als den Versuch, weniger aus dem Überlebensmuster des Ego heraus zu handeln, sondern lieber vermehrt aus dem Herzensfeld heraus zu leben. Doch wer KEINEN Zugang zu seinem Herzensfeld hat, für den bleibt Sozialkompetenz ein theoretisches Konzept, ein weltfremder Ansatz. Unser Ego ist nun mal NICHT sozial, sondern egoistisch.

Hierfür läuft eigentlich ziemlich viel recht gut in dieser Welt. Es könnte deutlich schlimmer sein.

Neue Impulse erlauben

Statt soziale Kompetenzen mühsam zu lernen, sich anzutrainieren oder einzustudieren wäre es viel hilfreicher, SPIRITUALITÄT in den Schulen dieser Welt ganz selbstverständlich als neues Unterrichtsfach zu installieren. Immer mehr Schulen, Grundschule und auch Kindergärten probieren dies bereits aus mit vielversprechenden und sehr ermutigenden Ergebnissen. Auf Youtube gibt es beispielsweise einen Beitrag der Grundschule Solingen, die Achtsamkeitsübungen, Meditationen, Entspannungsphasen und Techniken zum Gegenwärtigsein in den Schulunterricht mit einfließen lassen. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und auch von ärztlicher Seite unterstützt. Die Erfolge sind großartig und sehr ermutigend.

Spiritualität macht Schule

Spiritualität als Unterrichtsfach in allen allgemeinbildenden Schulen würde SPIRITUALITÄT als Normalität in den Mittelpunkt der Gesellschaft rücken und unsere Kinder gleich von Anfang an mit neuen, zeitgemäßeren Normalitäten und neuen Selbstverständlichkeiten vertraut machen. Spiritualität sollte unser Konkurrenzdenken komplett ablösen – oder anders herum ausgedrückt: unser Konkurrenzdenken sowie das Verhaftetsein an Erfolgen und Gewinnen sollte sich in Spiritualität transformieren – gesamtgesellschaftlich in Schule Familie, Partnerschaft/Beziehung, Freizeit, Wirtschaft und Politik. Dann bräuchten wir automatisch keine Kurse mehr zur Sozialkompetenz-Förderung, sondern würden unser eigenes Körperempfinden sowie unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse auf geistiger Ebene völlig neu wahrnehmen, verstehen, artikulieren und zum Ausdruck bringen können.

Mögliche Benachteiligungen, die Kinder im Zuge ihrer Erziehung/Fürsorge erfahren haben (was ja ganz normal ist in einer heterogenen Gesellschaft), würden nicht weiter stigmatisiert werden und bräuchten keine Sonderlösungen in Form von sozialen Trainingskursen, sondern würden einen ganz natürlichen Ausgleich in Kindergarten, Grundschule und weiterführender Schule finden durch „allgemeine Befähigungen zu spirituellem Leben und Sein“. Wir würden am Ego vorbei das Ego entlasten, das aus seiner natürlichen Struktur her NICHT sozial sein KANN. NICHT unser Ego müsste soziales Verhalten und soziale Kompetenzen erlernen, sondern unser Geist, unser ICH auf Herzensfeldebene, dürften endlich SOZIAL SEIN (wie sie es von Natur aus sowieso schon SIND).

Chakrenkunde, Achtsamkeitsübungen, die Unterscheidung zwischen Bewusstsein und Gewahrsein, Ego und Herzensfeld, Themen wie Schatten und Licht, Energiearbeit, Hochsensibilität, übersinnliche Phänomene, Gefühle fühlen und nach innen lauschen würden die „neuen Kinder“ ganz selbstverständlich „mit in die Wiege gelegt bekommen“. Ein gutes Konzept, das nicht spirituell klingen muss und dennoch unseren SPIRIT in den Fokus rückt.

Sozialkompetenz schafft Frieden

Auf diese Weise könnte und dürfte sich unsere natürliche, gesunde Sozialkompetenz neu und frei entfalten. Wir würden das Leben völlig neu begreifen und erfahren und entwickelten uns in einem friedvollen, sozialen Miteinander, das man mit Recht FRIEDEN nennen könnte …

24.07.2019
Björn Geitmann

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2 Kommentar(e)

  • Alles, was sie da beschreiben, finde ich auch im christlichen Glauben wieder. Wo liegt also der Unterschied ? Gott hat die Menschen wegen ihres Egoismus aus dem Paradies vertrieben. Und wer wirklich frei ist von Egoismus, der werfe den ersten Stein.

    • Es gibt keine Unterschiede. Es geht immer und überall im Leben um das Gleiche. Und dieses „Gleiche“ tritt in unendlich vielen verschiedenen Facetten auf und man kann es aus unendlichen vielen Blickwinkeln betrachten. Jede Lehre, jeder Glaube, jede Ansicht, jede Weltanschauung – alle menschlichen Gedanken und Betrachtungen blicken stets auf das Gleiche und erklären das Gleiche mit immer wieder anderen Worten. Es gibt keinen wirklichen Unterschied und daher ist auch alles gleichzeitig wahr.

      Alles, was ist, ist Energie. Mann kann diese allumfassende Energie auch Liebe oder Gott nennen. Diese allumfassende, universale Lebensenergie erfährt sich selbst, indem sie Form angenommen hat. Feinstoffliche Energie hat sich feststofflich manifestiert. Und durch den Menschen erlangt diese Energie nun bewusst Bewusstsein. Der christliche Glaube erfasst, all dies, was ist, aus seiner Sicht. Andere Glaubensrichtungen erfassen das, was ist, aus anderen Blickwinkeln. Alles ist gleichzeitig falsch und richtig, denn Worte und Betrachtungen können niemals die Gesamtheit des Seins abbilden oder beschreiben.

      Wir alle kennen die Geschichte, dass Gott die Menschen wegen ihres Egoismus aus dem Paradies vertrieben habe. Viele Menschen teilen diese Sichtweise – andere Menschen nicht. Doch es ist nicht „Gott in Person“, der die Menschen aus dem Paradies vertrieben hat, sondern es ist der ganz normale Lauf des Lebens. Genauer nachzulesen ist diese „andere“ Auffassung in dem Buch „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“, in dem die „Neue Ordnung unseres Herzensfeldes“ beschrieben wird.

      Es ist unsere ganz natürlich Entwicklung. Jedes Baby lebt im Mutterleib noch im „Paradies“. Das Baby braucht sich um nichts selbst zu kümmern, sondern alles fließt ihm ganz von alleine zu. Dies ist paradiesisch aus der subjektiven Sicht des Babys. Je älter das Kind wird, desto weiter bildet sich sein Ego aus. Und je stärker das Ego an Konturen gewinnt, desto mehr wird sich das kleine Kind seiner selbst bewusst. Mit diesem Selbstbewusstsein wird es sich dann auch all der weniger paradiesichen Zustände im Leben bewusst.

      Es ist dort „kein Jemand“, der uns aus dem Paradies rausschmeißt, sondern es ist der natürlich Prozess unseres menschlichen Lebens. Bei den Tieren und Pflanzen verhält es sich anders. Sie erlangen kein Selbstbewusstsein und sie bilden kein Ego aus, sodass sie das Paradies niemals verlassen, sondern Zeit ihres Lebens im Paradies verbleiben.

      Ego und Selbstbewusstsein hängen eng zusammen. Wer frei ist von Egoismus – wer also kein Ego hat – KANN KEINEN Stein werfen, denn er könnte nicht selbstbestimmt oder willentlich handeln. Ohne Ego könnten wir nur rein Instinkt gesteuert agieren (und Steine werfen gehört hier NICHT dazu).

      Ego und Egoismus sind essenziell notwendige und wichtige Aspekte unseres menschlichen Lebens. Nur indem wir uns als ein Ich bzw. mit einem Selbst wahrnehmen, können wir „unsere Gefühle“ fühlen. Und Gefühle bewusst fühlen können ist das, was uns Menschen unterscheidet von den Tieren und Pflanzen. Tiere und Pflanzen wissen nicht, dass es sie gibt und dass sie gerade dieses oder jenes Gefühl fühlen.

      Meine Worte beschreiben also nichts Neues, sondern kleiden das Alte in ein neues Kostüm. Es ist schlicht und einfach meine ganz individuelle Art und Weise, wie ich als ein Aspekt des Lebens dieses Leben verstehe, sehe und erkenne. Natürlich versteht, sieht und erkennt jeder Mensch dieses gleiche Leben anderes,. Dies muss so sein, denn jeder Mensch ist ja ein anderer Aspekt und schaut von woanders auf das gleiche Leben. So bleibt das Objekt das Gleiche, doch die Sichtweise verändert sich.

      Es ist wie bei dem Beispiel mit dem Elefanten …

      Stellen wir uns nur einmal vor, wie sechs Menschen mit verbundenen Augen um einen Elefant herum stehen. Der eine fasst den Rüssel des Elefanten an, der andere die Stoßzähne, der dritte die Ohren, der vierte die Haut am Bauch, der fünfte die dicken Stampferfüße und der sechste den Schwanz. Jeder der sechs soll sagen, was er wahrnimmt. Dabei ist für jeden der sechs SEINE Wahrnehmung die einzig wahre Wahrheit.

      Wenn der Übungsleiter dann sagt: „Das, was Du da wahrnimmst/fühlst, DAS IST ein Elefant“, dann wird jeder der sechs Mitspieler SEINE Wahrheit als die einzig wahre und richtige Wahrheit bezüglich Elefanten abspeichern, weil er selbst nichts anderes, sondern NUR DIES wahrnimmt.

      Und hierbei ist es ohne Bedeutung, ob jemand „normal“ oder „spirituell“ ist. Unsere Wahrnehmung ist das, was wir JETZT wahrnehmen.

      Der weise Mann

      Während die sechs Mitspieler mit verbundenen Augen mit ihren Händen den Elefanten getastet und wahrgenommen und ihre Wahrheit kundgetan haben, sitzt nun (bisher etwas unbeteiligt) noch eine siebte Person mit dabei. Dieser siebte Mensch berührt den Elefanten gar nicht. Er hat keinerlei Wahrnehmung von irgendetwas und dieser Siebte ist sogar blind. Seine Hände liegen in seinem Schoß. Er meditiert und er lauscht aufmerksam den Worten der „Truth-Teller“ – der Wahrheitserzähler, der Menschen, die ihre persönlichen Wahrheiten über den Elefanten kund tun.

      Dieser siebte Mensch lauscht der Beschreibung und der Wahrheit des Rüssels. Er lauscht der Beschreibung und der Wahrheit der Stoßzähle, der Ohren, der Haut am Bauch, der dicken Stampferbeine sowie des Schwanzes. Dieser siebte Mensch lässt ALLE Wahrheiten gelten – obgleich sie sich so sehr unterschiedlich und sogar gegensätzlich und paradox anhören. Der Siebte erlaubt alle Worte und Beschreibungen.

      Und vor seinem inneren Auge formt sich ein Bild, das sich aus all den Einzelbeschreibungen, aus den Einzelwahrheiten, zusammensetzt. Wie einzelne Puzzleteile fügen sich die Teile und Stücke zueinander und werden/bilden ein großes Ganzes.

      Der einzige, der die wirkliche, wahre Wahrheit erkannt hat, ist der Blinde. Er ist ein weiser Mann beziehungsweise eine weise Frau. Seine/ihre Weisheit beruht darauf, ALLES zu erlauben. Auch sich scheinbar widersprechende Aussagen und Angaben lässt er/sie als gültig und wahr stehen. Es gilt NICHT „entweder … oder …“, sondern „sowohl als auch…“

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