Yoga Hintergrund und Ziel

Mystischer Wasserfall

Yoga Hintergrund und Ziel 14Blumen HSC

Yoga Hintergrund und Ziel – Übungen mit dem Ziel Körper, Geist und Seele in Einklang bringen

Yoga Hintergrund und Ziel beinhalten Übungen zumeist mit einen ganzheitlichen Ansatz. Ziel ist Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Vor allem in den westlichen Ländern wird Yoga häufig in Unterrichtseinheiten vermittelt. Eine solche kombiniert Asanas, Phasen der Tiefenentspannung, Atemübungen sowie Meditationsübungen. Die Ausübung der Asanas soll das Zusammenspiel von Körper, Geist, Seele und Atem verbessern. Angestrebt wird eine verbesserte Vitalität und gleichzeitig eine Haltung der inneren Gelassenheit.

Asanas – Atem – Meditation

Yoga wird in der Öffentlichkeit in erster Linie mit Bewegung in Verbindung gebracht, dann vielleicht noch mit Atemübungen und Meditation. Wenn man sich die Verbreitung von Yoga anschaut, sind es die körperlichen Übungen (Asanas), die hauptsächlich durchgeführt werden und die für den Boom gesorgt haben. Die Asanapraxis in ihrer heutigen Form ist aber noch gar nicht alt, etliche Asanas wurden erst in den letzten 100 Jahren entwickelt. Gelegentlich wird die Yogapraxis zu stark auf die Asanapraxis reduziert und die anderen wichtigen Bestandteile werden nicht gesehen. Bei der Asanapraxis soll es auch immer um die Atemarbeit und die Ausrichtung der Aufmerksamkeit gehen.

Daneben hat Yoga noch andere wesentliche Bestandteile. Neben der Asanapraxis sind die Atempraxis (Pranayama) und die Meditation zu nennen. In den Yoga-Sutren des Patanjali, einer weit akzeptierten Grundlegung der Yogapraxis, ist der achtgliedrige Yogapfad dargelegt. Hier spielen auch Prozesse der Bewusstwerdung und der Selbsterkenntnis eine wichtige Rolle. Das Prinzip des Selbststudiums (sadhyaya) ist sehr wesentlich, weil es der Fähigkeit des Yoga zu heilen zugrunde liegt

In der ursprünglichen Yogalehre ist Yoga ein Weg der Selbstvervollkommnung, zu dem unter anderem gehört, die Begierden zu zügeln und Methoden der Reinigung auszuüben. Der spirituelle Hintergrund des Yoga differiert bei verschiedenen Schulen erheblich, er entspringt verschiedenen Wurzeln im asiatischen Raum, und die Lehrmeinungen waren einer geschichtlichen Entwicklung unterworfen. Daher gibt es sehr unterschiedliche Sichtweisen über den Sinn von Yoga und unterschiedliche Herangehensweisen.

Nach einer traditionellen Auffassung, die vorwissenschaftliche und spirituelle Elemente vereinigt, soll Yoga durch die Kombination von Körperhaltungen, Bewegungsabläufen, inneren Konzentrationspunkten, Atemführung sowie dem Gebrauch von Mantras (Meditationsworten oder Klangsilben) und Mudras (Körperhaltungen in Verbindung mit Bandhas oder Handgesten/„Fingeryoga“) die Lebensenergie (Kundalini) stimulieren, so dass sie beginnt, durch die Sushumna innerhalb der feinstofflichen Wirbelsäule zu den Chakren (Energiezentren) aufzusteigen.

21. Februar 2013

Uwe Taschow