Wassermannzeitalter verstehen – warum der Beginn umstritten ist
Das Wassermannzeitalter bezeichnet in astrologischen und esoterischen Vorstellungen eine neue Epoche menschlicher Entwicklung. Mit ihr verbinden sich Hoffnungen auf Erkenntnis, Gemeinschaft und geistige Freiheit. Ein allgemein anerkannter Anfangstermin existiert jedoch nicht. Die langsame Verschiebung der Erdachse ist ein astronomisches Phänomen; die Vorstellung, daraus lasse sich ein bestimmter Verlauf der Menschheitsgeschichte ablesen, ist eine spirituelle Deutung.
Der folgende Beitrag verbindet eine redaktionelle Einordnung mit den zentralen Gedanken des ursprünglichen AMORC-Textes. Seine rosenkreuzerische Perspektive richtet den Blick auf den Tierkreis, Ganymed und das Herz als Sinnbilder innerer Entwicklung. Diese Symbolsprache kann zum Nachdenken anregen. Sie braucht zugleich eine erkennbare Grenze gegenüber historischen Tatsachen und astronomischen Berechnungen.
Wer die Tradition hinter diesem Blick kennenlernen möchte, findet eine Einführung auf unserer Themenseite Rosenkreuzer und AMORC. Hier geht es um eine konkrete Frage: Wie lässt sich die Hoffnung auf ein neues Zeitalter verstehen, ohne ein ungesichertes Datum oder eine mythische Erzählung als Gewissheit auszugeben?
Wann beginnt das Wassermannzeitalter?
Der Beginn hängt vom verwendeten Modell ab. Ein astrologisches Zeitalter lässt sich nicht wie ein Kalenderjahr mit einem einheitlich festgelegten Neujahrstag bestimmen. Zuerst müsste geklärt werden, welche Grenzen für den Wassermann gelten, welcher Bezugspunkt verwendet wird und wie eine astronomische Position mit einer gesellschaftlichen Epoche verbunden werden soll. Unterschiedliche Voraussetzungen führen deshalb zu unterschiedlichen Datierungen.
Der ursprüngliche AMORC-Beitrag ordnete das Wassermannzeitalter den Jahren 2160 bis 4320 zu. Diese Zahlen gehören zu seinem esoterischen Epochenschema. Sie sind kein wissenschaftlich bestätigter Zeitplan. Für Leser ist diese Unterscheidung entscheidend: Eine in sich geordnete Zahlenfolge kann eine Lehre veranschaulichen, ohne den Verlauf künftiger Geschichte zuverlässig vorherzusagen.
Ein solches Schema teilt einen großen Zyklus in zwölf gleich lange Abschnitte. Rechnet man beispielsweise mit rund 25.800 Jahren für die Präzession, ergibt die Teilung durch zwölf ungefähr 2150 Jahre. Die Rechnung erklärt, woher eine Größenordnung von gut zwei Jahrtausenden kommt. Sie liefert für sich genommen weder einen verbindlichen Anfangspunkt noch den Nachweis, dass religiöse oder politische Umbrüche nach diesem Rhythmus eintreten.
Auch die häufig diskutierte Begegnung von Jupiter und Saturn am 21. Dezember 2020 löst diese Frage nicht. Die NASA dokumentiert sie als Große Konjunktion: Beide Planeten erschienen am Himmel besonders nahe beieinander. Eine Planetenkonjunktion und die langsame Bewegung des Frühlingspunktes sind unterschiedliche Vorgänge. Wer 2020 als spirituellen Wendepunkt deutet, trifft damit eine zusätzliche astrologische Interpretation.
Präzession: der astronomische Hintergrund
Die Erdachse behält ihre Richtung im Raum nicht vollkommen bei. Sie verändert sie langsam, ähnlich der Achse eines Kreisels. Für einen vollständigen Umlauf nennt die Europäische Südsternwarte ESO rund 25.800 Jahre. Mit dieser Präzession verschiebt sich auch die Lage des Frühlingspunktes gegenüber dem Sternhintergrund. Darauf beziehen sich viele Vorstellungen astrologischer Weltzeitalter.
Der Frühlingspunkt ist ein Bezugspunkt am Himmel: An ihm kreuzt die scheinbare jährliche Sonnenbahn den Himmelsäquator in Richtung Norden. Das Wort beschreibt keinen Ort auf der Erdoberfläche und keinen besonderen Energieausbruch. Eine Verschiebung dieses Punktes lässt sich astronomisch beschreiben. Welche Bedeutung Menschen ihr für Religion, Kultur oder Bewusstsein geben, ist eine weitere Frage.
Außerdem sind Sternzeichen und Sternbilder verschieden. Der astrologische Tierkreis verwendet zwölf Zeichenabschnitte; die tatsächlichen Sternbilder nehmen unterschiedlich große Bereiche des Himmels ein. Die Internationale Astronomische Union erklärt Sternbilder als abgegrenzte Himmelsflächen. Ein Modell mit zwölf gleich großen Teilen lässt sich daher nicht einfach mit diesen Flächen gleichsetzen.
Damit endet die direkte astronomische Erklärung. Aus einer Position am Himmel folgt keine sichere Aussage darüber, ob Menschen friedlicher werden, Macht gerechter verteilen oder ihre inneren Fähigkeiten entwickeln. Für solche Veränderungen braucht es Erfahrungen, Entscheidungen und gesellschaftliche Bedingungen. Die spirituelle Beschäftigung mit dem Wassermann kann diese Fragen öffnen; die Präzession beantwortet sie nicht.
Die AMORC-Perspektive: Zeitenwende als innere Aufgabe
Die folgenden Abschnitte greifen die Symbolik und Gedankenführung des ursprünglichen AMORC-Beitrags auf. Seine Aussagen über geistige Entwicklung werden als rosenkreuzerische Deutung gelesen.
Im Mittelpunkt des Ausgangstextes steht das Empfinden, an einer Schwelle zu leben. Gewohnte Ordnungen werden hinterfragt, während neue Formen des Zusammenlebens noch nicht selbstverständlich sind. Der Text beschreibt diesen Übergang mit dem Bild der Geburtswehen. Das Bild gibt einer Erfahrung Ausdruck, die Menschen in Umbruchzeiten machen können: Das Alte bietet weniger Halt, und das Neue ist noch nicht greifbar.
Die rosenkreuzerische Betrachtung versteht das Wassermannzeitalter dabei als Aufforderung zur geistigen und moralischen Entwicklung. Erkenntnis soll das Leben verändern. Ein Mensch kann viel über Symbole, Traditionen und kosmische Zusammenhänge wissen und dennoch im Alltag unaufmerksam, verletzend oder ungerecht handeln. Erst die Verbindung von Wissen und Haltung gibt dieser Hoffnung eine praktische Richtung.
Der ursprüngliche Beitrag spricht von der Reintegration des Menschen in die kosmische Ordnung. In seiner Symbolsprache meint dies eine Rückverbindung mit einem größeren Zusammenhang. Als spiritueller Gedanke lässt sich darin die Frage erkennen, wie Menschen ihr Leben weniger isoliert betrachten können. Eine Entscheidung betrifft auch andere: die Familie, den Arbeitsalltag, die Nachbarschaft und die Natur. Verbundenheit bekommt dort Bedeutung, wo diese Folgen wahrgenommen werden.
Diese Perspektive berührt das Thema spirituelles Bewusstsein und Verantwortung. Sie macht aus dem Zeitalter keinen bloßen Zukunftstermin. Die Frage nach einer neuen Epoche führt zurück zu einer gegenwärtigen Aufgabe: Wie lässt sich ein erkannter Wert heute leben, obwohl Konflikte und Unsicherheit bestehen bleiben?
Der Tierkreis als Sinnbild menschlicher Entwicklung
Nach der Auffassung der esoterischen Astrologie beinhaltet der Zodiak nicht nur die Menschheitsgeschichte der Vergangenheit und der Zukunft, sondern darüber hinaus den Lebensplan der moralischen Entwicklung der Individuen. Dies ist eine zentrale Aussage des AMORC-Ausgangstextes. Sie beschreibt einen spirituellen Deutungsrahmen, keine nachgewiesene Gesetzmäßigkeit historischen Geschehens.
Beginnend mit dem Tierkreiszeichen der Jungfrau als dem Symbol für Reinheit wird der Kreis eines Tages mit der Waage geschlossen, dem Symbol für errungene Ausgeglichenheit und End-Gericht – richten im Sinne von aufrichten, richtig machen, heil machen. Die ursprüngliche Formulierung arbeitet mit Wortbedeutungen und Bildern. Sie fragt danach, wie aus Unausgeglichenheit ein gerechtes Maß werden könnte.
Der Tierkreis wird so zu einer Art Landkarte innerer Aufgaben. Ein Symbol kann dazu dienen, eine Haltung genauer anzusehen: Wo fehlt Maß? Wo wird Kraft nur als Durchsetzung verstanden? Wo bleibt eine Einsicht ohne Konsequenz? Solche Fragen lassen sich an ein Bild richten, ohne daraus eine überprüfbare Aussage über die Geburt eines Menschen oder die Dauer einer Kultur abzuleiten.
Eine geschichtliche Abfolge von Stier-, Widder- und Fischezeitalter kann innerhalb einer esoterischen Lehre einen Zusammenhang stiften. Sie ersetzt jedoch keine Quellenarbeit. Tierdarstellungen, religiöse Praktiken und Mythen können in verschiedenen Zeiten nebeneinander bestehen. Aus einem gemeinsamen Motiv ergibt sich noch kein Nachweis, dass alle beteiligten Kulturen derselben kosmischen Entwicklungsstufe angehörten.
Auch eine kulturelle Verbindung ist sorgfältig von einer sprachlichen Ableitung zu unterscheiden. Ähnlich klingende Namen oder Wörter können eine symbolische Assoziation anregen. Daraus folgt nicht, dass sie sprachgeschichtlich voneinander abstammen. Die im Ausgangstext verwendeten Verknüpfungen zwischen Ramses und „Ram“, zwischen Atlantis und „Atl“ oder zwischen Ganymed und Agni werden deshalb hier nicht als gesicherte Etymologien weitergeführt.
Wer solche Überlieferungen im größeren Zusammenhang verstehen möchte, kann unsere Einführung zur Geschichte der Esoterik lesen. Sie hilft, einen spirituellen Traditionszusammenhang zu erkennen und zugleich zu unterscheiden, welche Art von Erkenntnis ein Text beansprucht.
Dendera und Atlantis: ein notwendiger Faktencheck
Der ursprüngliche Beitrag brachte den Tierkreis von Dendera mit einem vermuteten Ursprung in Atlantis in Verbindung. Für diese Behauptung liefert das Objekt keinen belastbaren Beleg. Der Louvre datiert den Zodiak von Dendera auf etwa 50 v. Chr. und nennt den Hathor-Tempel in Dendera, Ägypten, als Herkunftsort. Die frühere Darstellung, Ägypten scheide als Quelle aus, wird damit korrigiert.
Der Unterschied ist für die Lektüre größer als eine einzelne Datumsangabe. Ein erhaltenes Relief besitzt einen Fundort, ein Material und eine wissenschaftlich untersuchte Geschichte. Die Vorstellung einer versunkenen Urkultur erfüllt eine andere Funktion: Sie kann innerhalb einer spirituellen Erzählung für verlorenes Wissen oder ursprüngliche Einheit stehen. Beides sollte auch dann unterscheidbar bleiben, wenn das mythische Bild persönlich bedeutsam ist.
Dass eine Erzählung berührt, macht sie noch nicht zu einem historischen Nachweis. Umgekehrt nimmt eine Korrektur an einem Fundort dem Bild nicht automatisch seine symbolische Kraft. Wer Atlantis als Sinnbild liest, kann sich fragen, was an Wissen, Verantwortung oder menschlichem Maß verloren gehen könnte. Eine solche Frage braucht keinen unbelegten Anspruch, die Herkunft des ägyptischen Tierkreises erklärt zu haben.
Ganymed: der Wasserträger in der rosenkreuzerischen Deutung
Ein zentrales Motiv des AMORC-Textes ist der Jüngling mit dem Gefäß. Ganymed wird in der griechischen Überlieferung von Zeus zum Olymp gebracht und dient dort als Mundschenk. Diesen Kern des Mythos beschreibt auch das Metropolitan Museum anhand antiken Ganymed-Schmucks. Die weitergehende Verbindung mit dem Wassermannzeitalter gehört zur esoterischen Auslegung des Beitrags.
Sein Name verweist auf die griechische Mythologie, doch steckt in der Legende von Ganymed weit mehr als eine einfache Geschichte, mehr als nur ein Geschehen innerhalb der Götterwelt um Zeus als den Herrscher des Olymps. Jeder Mythos verweist auf das Höhere. Diese Aussage aus dem ursprünglichen Text zeigt seine Leserichtung: Der Mythos soll nicht bei der äußeren Handlung stehen bleiben, sondern eine Frage nach geistiger Entwicklung öffnen.
Die rosenkreuzerische Betrachtung deutet den Wasserträger als Bringer von Erkenntnis. Das Gefäß wird zu einem Bild für das, was ein Mensch in sich aufnimmt und weitergibt. Damit rückt nicht allein die Menge des Wissens in den Blick. Entscheidend ist auch, wie dieses Wissen getragen wird: mit Sorgfalt, mit Maß und mit der Bereitschaft, seine Wirkung auf andere Menschen zu prüfen.
Der ursprüngliche AMORC-Beitrag verbindet dieses Motiv mit dem gerechten Maß. Eine neue Epoche soll nach seiner Deutung Ausgeglichenheit und Lebensfreude ermöglichen. Darin liegt eine geistige Hoffnung. Ob sie das Zusammenleben prägt, entscheidet sich allerdings auch daran, wie Menschen mit Macht, Unterschieden und Widerspruch umgehen. Ein Symbol kann eine Haltung ausdrücken; es nimmt niemandem diese Entscheidungen ab.
Der Wasserkrug im Lukas-Evangelium
Der Ausgangstext stellt außerdem eine Verbindung zu einem Wasserträger im Evangelium her. In Lukas 22,10–12 erhalten die Jünger den Hinweis, einem Menschen mit einem Wasserkrug in ein Haus zu folgen, um den Ort für das Passamahl zu finden. Die Stelle benennt weder Ganymed noch ein astrologisches Weltzeitalter.
Wenn der AMORC-Text den Wasserkrugträger mit dem Wassermann verbindet, liest er diese biblische Szene symbolisch weiter. Die Verbindung ist als esoterische Auslegung kenntlich zu machen. Für einen Leser kann das Motiv des Gefäßes dadurch einen neuen Zusammenhang gewinnen. Die historische Aussage der Textstelle und ihre spätere spirituelle Verwendung bleiben dennoch verschiedene Ebenen.
Das Gefäß als Bild des Herzens
Das Gefäß oder die Vase, welche Ganymed in den Händen hält, entspricht in der Symbolik des AMORC-Beitrags dem Herzen. Der Inhalt dieses Gefäßes steht für Erkenntnis und Liebe. Hier liegt ein Gedanke, der den ursprünglichen Text über die Frage nach einem Zeitalter hinaus trägt: Geistige Entwicklung umfasst auch die Art, wie ein Mensch mit seiner Erkenntnis lebt.
Wenn Ganymed den Inhalt seines himmlischen Gefäßes über die Welt ergießt, dann bedeutet dies in dieser Deutung, dass das Wissen um esoterische Erkenntnisse unter den Menschen größere Verbreitung erfahren wird. Der Text verbindet mit dem Ausgießen eine Hoffnung auf Hilfe, Orientierung und verlorenes Licht. Diese Hoffnung bleibt eine Glaubens- und Symbolaussage; sie ist keine garantierte Entwicklung aller Menschen.
Das Herzbild fragt nach einer Qualität des Erkennens. Wird Wissen zum Besitz, mit dem andere klein gehalten werden? Oder hilft es, eine Erfahrung verständlich zu machen und einem Menschen mit Achtung zu begegnen? Beide Möglichkeiten können in derselben Gemeinschaft vorkommen. Eine Lehre wird dadurch nicht wertvoll, dass ihre Anhänger sich für besonders weit entwickelt halten. Ihre Wirkung zeigt sich im konkreten Umgang miteinander.
Die ursprüngliche Schlussbewegung des AMORC-Beitrags führt auf den Weg der Erkenntnis und der Liebe. Dieser Zusammenhang verdient es, erhalten zu bleiben. Er lässt sich auch lesen, ohne jedes historische Detail des früheren Epochenschemas zu übernehmen. Zur weiteren Beschäftigung mit Überlieferung und Verantwortung passt unser Beitrag über heiliges Wissen als Schatz der Menschheit.
Mit der Hoffnung auf Wandel verantwortlich umgehen
Redaktionelle Vertiefung: Ein Bild von einer neuen Zeit kann Mut geben, solange es die Wahrnehmung der Gegenwart nicht verdrängt. Wer eine Konfliktsituation erlebt, braucht Aufmerksamkeit für die beteiligten Menschen. Die Behauptung, ein kosmischer Übergang werde alles lösen, kann diese Aufmerksamkeit schwächen. Hoffnung trägt weiter, wenn sie eine konkrete Handlung ermöglicht.
Ein Beispiel ist ein Gespräch, in dem zwei Menschen sehr unterschiedliche Auffassungen vertreten. Die Bezeichnung des anderen als „noch nicht erwacht“ beendet häufig gerade das Verstehen, das ein neues Bewusstsein verspricht. Eine verantwortliche Haltung lässt Raum für Widerspruch. Sie hört zu, benennt ihre eigenen Gründe und gesteht zu, dass auch die persönliche spirituelle Deutung überprüft und hinterfragt werden darf.
Dasselbe gilt für Zukunftsversprechen. Wird mit einem Datum Sicherheit verkauft, lohnt es sich, die Voraussetzungen anzusehen: Welche Beobachtung trägt die Aussage? Welche Teile sind Interpretation? Was würde die Behauptung widerlegen? Solche Fragen müssen eine spirituelle Suche nicht zerstören. Sie schützen die Freiheit, einer Vorstellung bewusst zuzustimmen, anstatt sich von einer vermeintlichen Gewissheit abhängig zu machen.
Für die eigene Praxis kann das Bild des Wasserträgers eine schlichte Frage eröffnen: Was gebe ich heute weiter? Vielleicht ist es eine hilfreiche Information, eine geduldig getroffene Entscheidung oder die Bereitschaft, einen Irrtum zu korrigieren. Ebenso lässt sich bemerken, wo ungeprüfte Gerüchte, Angst oder Überheblichkeit weitergegeben werden. Das Gefäßbild gewinnt hier einen Bezug zum Alltag.
Eine kurze Phase der Achtsamkeit kann dafür einen Rahmen schaffen. Vor einem schwierigen Gespräch lässt sich innehalten und prüfen, welche Absicht die eigenen Worte tragen. Nach dem Gespräch kann die Frage folgen, ob Zuhören tatsächlich möglich war. Daraus entsteht keine kosmisch vorgeschriebene Entwicklung. Es entsteht eine überschaubare Gelegenheit, Wissen, Mitgefühl und Verantwortung miteinander zu verbinden.
Wer gezielt die Beziehung zwischen persönlichem Erwachen und einer erhofften neuen Epoche betrachten möchte, findet eine ergänzende Perspektive im Beitrag Geistiges Erwachen und Wassermannzeitalter. Der hier überarbeitete AMORC-Beitrag konzentriert sich auf die Datumsfrage, die Grenzen des Epochenschemas und die Symbolik des Wasserträgers.
Die Frage nach dem Beginn darf deshalb offenbleiben, während die Frage nach dem eigenen Handeln konkret wird. Wer Erkenntnis und Liebe zusammenbringen möchte, kann damit im heutigen Leben beginnen: eine Quelle sorgfältig lesen, einem anderen Menschen seine Würde lassen und eine hilfreiche Einsicht in eine verlässliche Handlung übersetzen.
Redaktionelle Einordnung und Faktenprüfung ergänzt am 06.10.2026. www.amorc.de www.amorc-verlag.de www.facebook.com/AMORC.de Alle Beiträge von AMORC auf Spirit Online

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Die in diesem Artikel enthaltene innere Symbolik ist schlüssig und gut nachvollziehbar dargestellt. Kompatibilitäts Probleme ergeben sich allerdings zwischen dem gregorianischen Kalender in Beziehung zur vedischen und der Maya Zeitrechnung. Nach dem Maya Kalender war die Zeitenwende am 21.12.2012 um 11:11 AM. Die ägyptischen Pyramiden sind auf das Sternbild Orion ausgerichtet wohingegen die Maya ihren zeitlichen Bezugspunkt im galaktischen Zentrum hat. Über die Geschwindigkeit der Eigenbewegung des Sonnensystems gibt es derzeit unterschiedliche wissenschaftliche Aussagen welche wir auf die Waage legen dürfen in der Hoffnung das richtige Herzens Vasen Gefäß zu erkennen.
die gleichnishafte Sprache ist aus der Jetzt Zeit bereits der Neubeginn und erfüllt den Wassermannzeitgeist der durch den Polsprung 1994 geschah und durch keine andere Zeitrechnung noch veranschaulicht werden wird.
Der Mensch erwacht aus der Traumwelt des Fischezeitalters und ist mit der Geistnatur in die Erkenntnis allbewegter Zusammenhänge gegangen und sieht und hört die geistige Welt über dem angeschlossenen Neuzeitkopf schwingen, ohne alte überlieferte Gedanken aus Konstrukt und Meinung darüber zu schieben, welche Spaltwege erzeugen und Kampf und Elend bringen.
Meisterworte der erwachten Geistnatur aus dem gelebten Beispiel der Wassermannzeit
Das Wassermannzeitalter heisst ja eigentlich Wasserkrugzeitalter und begann am 23.6.2017. Dies steht im Zusammenhang mit der ISAIS Offenbarung und der Ilu Lehre. Es geht um das Licht und die Energie welche man nicht mit dem Auge sehen kann. Manche bezeichnen Sie auch als die schwarze Sonne. Dieses Licht und der Beginn des Wasserkrugzeitalters verbunden mit der extrem hohen Schwingung wird den Wandel bringen. Das klärenden Wasser wird das jetzige verlogene System und Illusionstheater hinweg spühlen. Allerdings beschränkt sich der Beginn des Wandels nur auf Deutschland. Warum ist ja wohl jedem klar. Einfach mal die ISAIS Offenbarung lesen. Die Offenbarung erfüllt sich gerade, niemand wird etwas dagegen tun können. Übrigens ab November 2017 hat uns der Ilu Strahl 100 % erreicht, die Massen werden erwachen, die Veränderung und die Befreiung Deutschlands ist nicht mehr aufzuhalten, durch nichts und niemand.
Genau da deutete der in die Sklaverei verkaufte Bruder Hebräer, Josef, den “Traum” des Pharao oder entschlüsselte die Inschrift einer Pyramide. Die 12 Ähren sind die 12 Stämme mit ihren Hochkulturen.
Auf die Gedanken dieses Artikels gestützt: https://www.hpz.com/wassermann-zeitalter-steven-forrest.html
Für meine Aussagen habe ich keine wissenschaftlichen Beweise, jedoch eher eine Theorie. Um die W-Qualitäten voll ausspielen zu können, müssen ja erst die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen worden sein. Ein W-Mensch, der den W-Geist in die Welt bringen will, macht in einer Zeit, in der es kein Internet, keine richtige Mobilität, keine Schnelligkeit und keine Gleichgesinnten gibt, wenig Sinn. So ein Zeitalter mit seinen Vertretern kann ja erst eintreten wenn die passenden Grundlagen geschaffen worden sind. In mehreren weiteren Artikeln zu diesem Thema wurde ja der erste Strahl des neuen Zeitalters erwähnt. Für mich ist dies die Französische Revolution. Der erste Strahl, wie gesagt.
Anfang des letzten Jahrhunderts tauchten dann schon keine reinen immateriellen Ideen mehr auf, sondern konkrete Objekte, die die Menschen global nachhaltig veränderten. Und schließlich erreichten wir Ende des letzten Jahrhunderts mit dem beliebten Beispiel des Internets die nächste Stufe der Kommunikation. Allerdings noch etwas planlos. Auf dieser wahnsinnig ausgebauten Grundlage können die W-Qualitäten endlich voll ausgelebt werden. Siehe Internet, siehe Jugend, siehe Arbeitsbewegung, siehe Globalisierung, etc. Siehe die Menschen die bereits aktiv diese Veränderungen gestalten.
Entgegen aller Zahlen die man sieht, und die Forrest in seinem Beitrag erläutert, vermute ich einen fließenden Übergang von einem ins nächste Zeitalter. Aber diese Information ist ja nicht neu. Die F-Qualitäten werden dadurch nicht verschwinden, denn ohne sie könnten die darauf folgenden nicht richtig zur Geltung kommen. Außerdem sollten die F-Qualitäten nicht so negativ betrachtet werden. Keiner hat gesagt dass wir es nicht geschafft hätten, die F-Qualitäten ordentlich zu transformieren und zu nutzen. Es geht ja nur um mögliche Risiken, die auftreten könnten. Um die angeblich schwierigen W-Qualitäten in den Griff zu bekommen gibt es inzwischen genug Menschengruppen, die genau daran arbeiten. Leider fließt ein Großteil ihrer Arbeit noch dahin, andere Leute, die mit diesen Veränderungen nicht umzugehen wissen, aufzuklären.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass sich die Astrologie im neuen Zeitalter transformiert und sich mehr auf die nachweisbaren Strömungen in der Welt fokussiert statt auf vergangene Prophezeiungen. Schließlich sind diese sehr mystisch angehaucht und haben mit den W-Qualitäten nicht viel gemein. Auch denke ich dass die Spiritualität etwas rationaler und logischer betrachtet werden kann,
Momentan ist der Zeitpunkt da an dem wir aktiv am Aufbau des zukünftigen W-Zeitalters beteiligt sein können. Damit die 100%igen W-Menschen sich der Errungenschaften ohne Verzögerung bedienen können. Wie schon in einigen Artikeln beschrieben, blüht ein Zeitalter ja auf und senkt sich irgendwann langsam wieder zum Ende. An dieser Stelle kann man sich ja selbst fragen ob man am aktiven Aufbau beteiligt sein und die Zukunft ein Stück mit gestalten möchte, oder lieber passiv die Früchte davon ernten, irgendwann in der Zukunft? Wie wir in der Geschichte gesehen haben gehen keine jemals ausgearbeiteten Qualitäten wirklich verloren, deswegen sehe ich diese “Aufbauzeit” als Chance an an der Zukunft mitzuarbeiten.