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Chakras aktivieren: 7 Übungen, um Dein Sakralchakra zu aktivieren

sakral-chakra-aktivieren-yogaChakratraining 2 – 7 Übungen, um Dein Sakralchakra zu aktivieren

Herzlich willkommen zu Teil zwei Deines persönlichen Chakratrainings!
Du hast in der letzten Woche Dein Wurzelchakra trainiert. Ich bin mir sicher, dass Du bereits einige Veränderungen an Dir wahrnimmst. Welche das sind, ist ganz individuell.
Für mich persönlich war das Training des Wurzelchakra der schwierigste und schmerzhafteste Teil des Trainings. Ich musste mich dabei tiefen Ängsten stellen und durfte auf diese Weise lernen, endlich Frieden mit meinem Körper zu schließen und diesen sogar gut zu behandeln.
Im Lauf des Chakratrainings wirst auch Du merken, dass einige Chakras Dir leichter von der Hand gehen als andere. Das hängt davon ab, welche bei Dir bereits stark sind und welche noch nicht.

Du bist nun bereit, Dein zweites Chakra zu trainieren, das Sakralchakra

Dieses liegt hinter dem Nabel. Es steht für Gefühle, Schönheit, Attraktivität, Weiblichkeit und Kreativität. Wenn das Sakralchakra stark ist, können wir unsere eigenen Gefühle akzeptieren. Wir können uns selbst lieben und stehen dazu, was wir fühlen oder wollen.

Unsere Selbstakzeptanz erstreckt sich auch auf Themen, die uns vielleicht peinlich sind: Fehler, die wir in der Vergangenheit gemacht haben, eigene Schwächen oder sexuelle Gedanken. Wir dürfen uns selbst so annehmen und lieben, wie wir sind – mit all unseren Gefühlen. Das heißt nicht, dass wir uns nicht ändern dürften, wenn wir beispielsweise noch zu oft Schokolade essen. Aber wir fühlen uns nicht mehr aufgrund von Scham oder Selbsthass zu einer Veränderung gezwungen, sondern besitzen die Freiheit, uns für oder gegen eine Veränderung eigener Gewohnheiten zu entscheiden.

Wenn Dein Sakralchakra aktiv ist, wirst Du nicht nur Dich selbst wohlwollender betrachten, sondern auch immer mehr Schönheit in Deinem Umfeld entdecken. Du wirst an anderen Menschen eher das Schöne wahrnehmen und erkennen, dass jeder Mensch etwas Schönes an sich hat. Gleichzeitig wird immer, wenn Du irgendetwas Schönes wahrnimmst – seien es Menschen oder eine duftende Blumenwiese – automatisch Dein zweites Chakra gestärkt.

Ich präsentiere Dir gleich wieder einige Übungen, die Du zur Stärkung des Sakralchakra nutzen kannst

Wie beim ersten Chakra gilt auf hier: Suche Dir diejenigen Übungen aus, die Dir stimmig erscheinen und wiederhole sie möglichst häufig in der vor Dir liegenden Woche. Du musst nicht alle Übungen machen. Das wäre zu anstrengend und zeitaufwendig. Das andere Extrem sollte hingegen auch vermieden werden: Allein vom Lesen dieses Artikels wirst Du höchstwahrscheinlich keinen Effekt auf Dein Sakralchakra spüren. Ein bisschen Üben muss schon sein.

Sakralchakra aktivieren – Übung 1

Dein Sakralchakra liebt Wasser. Sinnbildlich und auch ganz real besteht eine Wechselwirkung zwischen diesem Energiezentrum und allem Fließendem in Deinem Leben. Aus biologischer Sicht müssen Blut und Lymphe durch den Körper fließen. Dafür benötigst Du Wasser. Daher ist es notwendig, genügend zu trinken, am besten Mineralwasser, Tees oder frisch gepresste, ungesüßte Säfte. Auf diese Weise förderst Du Deine körperliche Gesundheit. Zugleich wird durch das Wasser auch die Seele gestärkt. Deine Emotionen kommen in Fluss. Altes kann abfließen, sodass Platz für Neues in Deinem Innenleben entsteht.

Die Berührung von Wasser, Schwimmen im Meer oder einem See und der Aufenthalt am Meer aktivieren Dein Sakralchakra ebenfalls. Wenn Du gern spazieren gehst, empfehle ich, in die Nähe eines natürlichen Gewässers zu gehen. Falls Du Lust auf Sport hast, magst Du vielleicht einmal Wassertreten, Aquajogging oder etwas Derartiges ausprobieren. Du kannst Dir auch eine ganz eigene Wassersportart ausdenken oder einfach nur herumplantschen.
Bilder von Wasser haben ebenso eine aktivierende Wirkung auf Dein zweites Chakra. Du kannst selbst eines malen oder ein Foto von einem Wasserfall oder Ozean an Deine Wand hängen, um Dein Chakra bei jedem Vorbeigehen unbewusst zu stärken.

Sakralchakra aktivieren – Übung 2

Um im Leben glücklich und erfolgreich zu sein, ist ein ungehinderter Fluss des Lebens und der Energien notwendig. Am besten gelingt dies, wenn wir uns an nichts und niemanden klammern und notwendige Veränderungen geschehen lassen, anstatt uns verbissen dagegen zu wehren. Damit meine ich nicht, dass Du immer locker sein und niemals für etwas kämpfen sollst. Vor einer wichtigen Prüfung kann es zum Beispiel wichtig sein, sich noch einmal hinzusetzen und hochkonzentriert zu lernen. In so einem Fall kann es Sinn machen, ausnahmsweise die Spannung und die Kopfschmerzen zu ignorieren und weiterzulernen. Aber es kommt auf die Situation an.

Im Idealfall würdest Du Dir für das Lernen so viele Monate Zeit einplanen, dass Du auch Platz für Balance und Ruhe in Deinen Terminkalender eintragen kannst und nicht unter solch einen hohen Druck kommst. In der Prüfung selbst oder bei einem wichtigen Verkaufsgespräch oder einer anderen wichtigen Situation kann innere Anspannung oder ein krampfhaftes Wollen sich negativ auf den Erfolg auswirken. Manchmal kann es nötig sein, innerlich eine Haltung von „Alles loslassen, alles akzeptieren“ einzunehmen, bevor wir in eine wichtige Situation gehen oder etwas versuchen.

Wir haben natürlich Hoffnungen und Wünsche, doch Klammern oder das Pochen auf eine absolute Gewissheit werden uns nicht nützlich sein. Jedes Mal, wenn Du bewusst die Einstellung „Alles loslassen, alles akzeptieren“ wählst, stärkst Du Dein Sakralchakra. Du signalisierst damit, dass Du darauf vertraust, dass der Fluss des Lebens immer im Einklang mit Deinem göttlichen Plan, Deiner Seelenaufgabe steht und zu Deinem Besten ist. So entsteht Raum für ein tiefes inneres Vertrauen, das sich von äußeren Unsicherheiten nicht mehr erschüttern lässt.

Sakralchakra aktivieren – Übung 3

Wenn Dein Sakralchakra aktiv ist, hast Du Zugang zu Deiner grenzenlosen Kreativität und den geistigen Schätzen, die in Dir schlummern. Umgekehrt kannst Du durch kreatives Schaffen Dein Sakralchakra stärken. Malst Du gerne? Häkelst Du? Hast Du Lust, ein Buch zu schreiben oder Musik zu komponieren? Möchtest Du als Seminarleiterin innovative Unterrichtsideen entwerfen und umsetzen?

All das und noch so viel mehr kannst Du tun. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Wenn es irgendetwas Kreatives gibt, das Du gern tun willst, wird Dein zweites Chakra es Dir danken. Im Übrigen kannst Du, wenn Du Dich zu Engeln hingezogen fühlst, diese um Unterstützung Deines kreativen Schaffens bitten. Wenn sie ihre heilsame Energie in Deine Werke fließen lassen, wirst Du es spüren. So erschaffst Du wundervolle Kunst, die nicht nur auf Dich, sondern auch auf andere Menschen heilsam wirkt und Geborgenheit schenkt.

Sakralchakra aktivieren – Übung 4

Als Nächstes möchte ich Dir, wie Du vermutlich schon erwartet hast, wieder eine Meditation ans Herz legen. Ob Du die Meditation mit oder ohne Hintergrundmusik machen möchtest, ist wie immer Dir überlassen. Als Ort eignet sich ein Platz, an dem Du Wärme und Geborgenheit spürst. Stelle Dir eine Vase mit klarem Wasser daneben oder begib Dich in die Nähe eines Gewässers.

Sollte das zu aufwendig sein, kannst Du Dir einfach vorstellen, Du wärst in der Nähe eines wunderschönen Gewässers Deiner Wahl. Lege während der Meditation Deine Hände auf den Bauch. Wenn Du hellfühlend bist, spürst Du dabei, wie die heilsame Energie Deiner Handflächen auf Dein Sakralchakra wirkt. So kannst Du nun eine Weile in Stille sitzen. Wenn Du einen entspannten meditativen Zustand erreicht hast, kannst Du in Gedanken oder auch laut die Engel bitten, Dir Geborgenheit und eine Balance Deiner Emotionen zu schenken. Falls Du nichts mit Engeln am Hut haben möchtest, bitte einfach Gott, die höchste Quelle oder die Liebe um dieses Geschenk.

Sakralchakra aktivieren – Übung 5

Wenn Du Dich dazu bereit fühlst, kannst Du, während Du noch im meditativen Zustand bist, einzelne Emotionen, die Du noch hast, anschauen. Dies ist schwierig und kann unter Umständen sehr schmerzhaft sein, doch es ist ein heilsamer Prozess, der Dein zweites Chakra zu reinigen und zu stärken vermag. Diese Variante kannst Du zusätzlich zur Meditation machen.

Ich mache es beispielsweise so:

Wenn ich im entspannten Zustand angekommen bin, hole ich aus den Tiefen meines Unterbewusstseins eine Emotion, die mir vielleicht noch wehtut, hervor. Meine größte Angst ist beispielsweise die Angst vor Ablehnung. Aus dem angenehmen, liebevollen Zustand, in dem ich mich beim Meditieren befinde, betrachte und spüre ich die Emotion. Ich versuche jedoch nicht, sie gewaltsam aus meiner Seele zu verdrängen oder gar zu bekämpfen. Das würde nicht funktionieren.

Stattdessen richte ich meinen Fokus auf die Emotion.

Ich tue das in Liebe und Akzeptanz.
Dadurch kann diese Emotion Stück für Stück geheilt werden. Du wirst merken, dass ein seelischer Schmerz auf diese Weise immer weniger wehtut und sich so weit auflöst, wie es zum jetzigen Zeitpunkt richtig für Dich ist. Diese Übung bewirkt viel, aber sie ist wirklich harte Arbeit. Daher horche gut in Dich hinein und entscheide selbst, ob und wann Du für diesen Schritt bereit bist.

Bei traumatischen Erlebnissen besteht das Risiko einer Retraumatisierung oder Flashbacks, wenn Du zu schnell zu viele Themen auf einmal bearbeiten möchtest. Denke daran: Das oberste Ziel ist, dass Du Dich durch das Chakratraining besser fühlst. Sollte diese Übung zu emotional zu schmerzhaft sein, kannst Du sie einfach weglassen oder durch eine normale Meditation ersetzen. Du kannst so eine Übung auch gemeinsam mit einem guten Therapeuten durchführen.

Sakralchakra aktivieren – Übung 6

Die nächste Übung ist durch und durch angenehm, denn nicht nur die Konfrontation der eigenen Ängste, sondern auch das Ausruhen in einer Zone der Geborgenheit ist wichtig. Nimm Dir das Recht heraus, Dir Wärme und Geborgenheit in Dein Leben zu holen. Du darfst Dir Zeit für Dich selbst nehmen und brauchst diese auch. Gönne Dir ein schönes Schaumbad, einen Tee oder eine heiße Schokolade. Wenn Du möchtest, nimm Dir eine Wärmflasche und leg Dich nach der Arbeit gemütlich ins Bett.

Du musst nicht immer nur arbeiten und leisten. Dein Sakralchakra benötigt auch Phasen der Ruhe und Geborgenheit. Versagst Du Dir diese, so verletzt Du Dich damit selbst, indem Du Dein Bedürfnis nach körperlicher und emotionaler Ruhe und Ausgeglichenheit bekämpfst. Besonders heilsam für das Sakralchakra sind Bauchmassagen. Du kannst Dir auch ein Körnerkissen auf den Bauch legen. Das Kuscheln mit einem Partner wirkt ebenfalls stärkend auf Dein Sakralchakra.

Sakralchakra aktivieren – Übung 7

Wenn Du all Deine Gefühle akzeptierst, anstatt diese zu verdrängen oder zu verleugnen, schenkst Du Dir selbst bedingungslose Liebe. Daher möchte ich Dir ans Herz legen, Dich selbst nicht für Emotionen oder Wünsche, die Du hast, zu verurteilen. Nicht alles, was wir fühlen oder wünschen, sollte in die Realität umgesetzt werden, doch müssen wir uns keineswegs für irgendetwas schämen. Du darfst Dich selbst mit allem, was Dich ausmacht, lieben und akzeptieren, denn Du bist wundervoll. Ein Beispiel für so eine Einstellung könnte sein, dass Du einem Menschen, den Du magst, Deine Gefühle zeigst. Wie derjenige darauf reagiert, ist zweitrangig.

Wenn die betreffende Person für Dich bestimmt ist, wirst Du sie durch Deine Ehrlichkeit nicht vergraulen. Ist dies nicht der Fall, dann kannst Du Dich blamieren. Na und? Was ist daran schlimm? Nach einer Blamage fühlen wir uns eine Zeitlang schlecht, und etwas später können wir darüber lachen. Du musst Dich nicht verstecken oder Deine Emotionen verleugnen, weil Du Angst davor hast, dass andere Dich für das, was Du fühlst, ablehnen könnten.

Wir alle erfahren in unseren Leben sowohl Ablehnung als auch Angenommenwerden. Beide Erfahrungen gehören zum Leben dazu, und wir können nicht verhindern, dass sie uns widerfahren. Was Du aber tun kannst, ist Dich selbst, Deinen Körper (Wurzelchakra) und auch Deine Gefühle (inklusive Angst, Scham, Verliebtsein etc.) bedingungslos zu akzeptieren. Du darfst Angst haben.

Du darfst verliebt sein. Du darfst schwach sein.

Und Du darfst Schwächen haben. Durch Deine bedingungslose Selbstakzeptanz hörst Du auf, Dich selbst abzulehnen, und dann, wenn Du mit Dir selbst im Einklang bist, kann Dir die Ablehnung anderer Leute nicht mehr so sehr wehtun.

Nun kennst Du die wichtigsten Übungen für Dein Sakralchakra und kannst Deine Trainingswoche beginnen. Ich wünsche Dir gutes Gelingen, interessante Erfahrungen und gute Gefühle. In einer bis zwei Wochen kannst Du mit dem nächsten Chakra weitermachen, dem Solarplexus.

06.03.2019
Varia Antares
Germanistin, Dozentin, Autorin, mediale Lebensberaterin

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