Das heilende Gift des Blushwood Tree

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wasser-reinigung-handDas heilende Gift des Blushwood Tree

Im Norden von Queensland mitten im australischen Regenwald wächst eine tropische Frucht, die von den Einwohnern selbst “Fountains Blushwood” gennant wird. In der Wissenschaft ist sie unter dem Namen “Frontainea picrosperma” bekannt. Forschern ist es gelungen, aus den Samen der Früchte ein Präparat zu erzeugen, das eine eindrucksvolle Wirkung auf Tumore hat. Wird der Wirkstoff EBC-46 direkt in die Krebszellen injiziert, werden Primärtumoren, und zwar in unwahrscheinlicher Geschwindigkeit, geheilt und abgestoßen.

Fountains Blushwood verspricht Hoffnung im Kampf gegen Krebs

Beim Blushwood Tree handelt es sich um einen Baum, der bezaubernde weiße Blüten hervorbringt und nur in einem ganz bestimmten Gebiet des australischen Bundestaates Queensland zu finden ist, nämlich in den Atherton Tablelands. Die kleinen Früchte des Blushwood Tree weisen eine rosa bis rote Färbung auf und erinnern an Pfirsiche.
Die tropische Frucht ist bei den wilden Tieren ein sehr beliebtes Obst. Sobald die runden und leicht pelzigen Früchte reif und damit genießbar sind, werden sie von ihnen verzehrt. Bei den Tieren ist die Fountains Blushwood sogar so beliebt – dies berichten zumindest die Australier – dass reife Früchte nur äußerst selten zu finden sind. Der Fakt, dass die Tiere die Kerne der Fountains Blushwood allerdings verschmähen und einfach auf dem Erdboden zurücklassen, weckte bei australischen Forschern das Interesse. Sie gingen davon aus, dass die Kerne Giftstoffe enthalten und analysierten sie deshalb im Labor genauer.
Auf Basis der Ergebnisse ihrer Analysen entwickelten die Wissenschaftler schließlich ein Präparat, welches sie als EBC-46 bezeichneten. Der in dieser Arznei enthaltene Wirkstoff hat – zumindest bei Tieren – eine außerordentliche Wirkung auf Primärtumore, denn er heilt sie schnell und nachhaltig. Am Ende der Behandlung der Krebszellen, dies belegt eine Tierstudie von großem Umfang, werden die Primärtumoren sogar abgestoßen.

EBC- 46 bewirkt eine rasche Krebsheilung

Das Team der am Berghofer Medical Research Institut in Brisbane tätigen Wissenschaftler fand während seiner Untersuchungen heraus, dass die Kerne der Tropenfrucht, die zu den Wolfsmilchgewächsen zu rechnen ist, einen sehr effizienten Wirkstoff zur Behandlung maligner Primärtumore enthält. Die Ergebnisse der Wissenschaftlergruppe rund um Glen Boyle basieren auf einer 8-jährigen Studie, im Rahmen derer sie mehr als 300 an Krebs erkrankte Tiere mit dem aus den Kernen gewonnenen Wirkstoff behandelten.
Das Ergebnis der Studie ist ebenso beeindruckend wie überraschend: Etwa 75 Prozent der malignen Primärtumore verschwanden einfach. Im Zuge der Studie wurde der Wirkstoff sowohl Hunden und Katzen als auch Mäusen und Pferden injiziert.

Hoffnung verspricht vor allem die Tatsache, dass sich auch mehrere Jahre nach der EBC-46-Therapie keine Rezidive bei den Tieren gebildet haben. Die Euphorie der Forscher war enorm. Boyle erklärte, die Primärtumoren haben sich bereits fünf Minuten nach der EBC-46-Injektion lila gefärbt, wobei sie nach zwei weiteren Stunden einen noch dunkleren Farbton aufwiesen und 24 Stunden nach der Injektion schwarz gewesen seien.
Der Wissenschaftler berichtete darüber hinaus, dass die Geschwindigkeit, in der die Primärtumoren abgestoßen wurden, beachtlich gewesen sei: So habe sich bereits einige Tage nach der Behandlung eine Kruste gebildet und die Tumoren seien nach etwa einer Woche einfach abgefallen. Der Fakt, dass der Wirkstoff direkt in die Krebszellen injiziert werden muss, schränke, so Boyle weiter, die Therapiemöglichkeiten jedoch auf Primärtumoren ein: Neben Krebszellen, die sich im Kopf- und Halsbereich befinden, könne allerdings auch Darm-, Prostata-, Haut- und Brustkrebs mit EBC-46 behandelt werden.

Heilungschancen lediglich für Primärtumoren 

Wie so häufig sind bahnbrechende Forschungsergebnisse auch mit Einschränkungen verbunden, denn der Wirkstoff EBC-46 zeigt lediglich bei malignen Primärtumoren die genannten Erfolge. Wurden bereits Rezidive gebildet, d.h. existieren schon Metastasen, kann das Präparat nicht eingesetzt werden – so zumindest der aktuelle Forschungsstand.
Durch den Wirkstoff, so erklärt Boyle, würden die Blutversorgung zu den Tumoren blockiert, die Krebszellen abgetötet und das Immunsystem angekurbelt. Aus diesen Gründen sei es zwingend notwendig, das Präparat direkt in den Tumor zu injizieren, andernfalls könnte es zu Nebenwirkungen kommen, die negative Folgen haben könnten.

Anders als im Rahmen der schulmedizinischen, traditionellen Krebstherapie setzt die Wirkung bei einer Behandlung mit EBC-46 nicht erst nach mehreren Wochen oder sogar Monaten ein. Hinzu kommt, dass durch eine Bestrahlung oder Chemotherapie die Lebensqualität der Patienten stark beeinträchtigt wird und der Verdacht besteht, dass die verabreichten Zellgifte oftmals ursächlich für eine Folgeerkrankung sind und einen besonders bösartigen Krebs hervorrufen.

Durch die Entdeckung des Wirkstoffes könnte die Krebstherapie revolutioniert werden. Die Forschungen befinden sich bereits in der nächsten Phase, denn das Präparat soll am Menschen erprobt werden. Eine Zulassung für eine Studie mit 30 Probanden liegt bereits vor. Allerdings umfasst eine klinische Arzneimittelprüfung insgesamt vier Phasen und kann bis zu neun Jahre dauern. Entsprechend wäre ein Präparat mit dem Wirkstoff EBC-46 erst in einigen Jahren einsatzbereit.

Blushwood Tree – auch die Pflanze steht im Fokus der Forschung

Ein weiteres Forscherteam beschäftigt sich derzeit mit der Pflanze, aus der der Wirkstoff gewonnen wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob eine Kultivierung der Fontainea picrosperma auch in Regionen außerhalb Australiens und damit ihres natürlichen Habitats, dem Regenwald, gelingen kann. Zudem wird untersucht, ob eine künstliche Vermehrung möglich ist, damit EBC-46 in ausreichenden Mengen hergestellt werden kann.

Obschon das Wissenschaftlerteam rund um Boyle optimistisch gestimmt ist, und davon ausgeht, dass der Wirkstoff auch beim Menschen Heilung verspricht und zudem kommerziell angebaut werden kann, sehen sie in der Therapie mit EBC-46 vor allem eine zusätzliche Methode, um maligne Primärtumoren zu behandeln.
Die Forscher äußern sich dahingehend, dass das Präparat vor allem dann eingesetzt werden sollte, wenn schulmedizinische Behandlungen keinen Erfolg gezeigt hätten sowie bei Patienten in einem höheren Alter, die eine weitere Bestrahlung oder Chemotherapie aufgrund der Strapazen nicht mehr durchstehen würden.

Eines ist jedoch sicher: Zeigen die Studien am Menschen, dass mit dem Wirkstoff Krebspatienten erfolgreich behandelt werden können, wird ein absoluter “Run” einsetzen. Es ist davon auszugehen, dass sowohl Krebspatienten als auch deren Angehörige alles dafür tun würden, um eine Arznei mit EBC-46 zu erhalten, um einer quälenden und strapaziösen Bestrahlung oder Chemotherapie zu entgehen.
Sicher ist darüber hinaus, dass sich keiner der Patienten, die unter einem malignen Tumor leiden, der durch eine EBC-46-Therapie geheilt werden könnte, noch freiwillig einer klassischen schulmedizinischen Behandlung unterziehen würde. Dies wiederum würde vor allem für die Pharmaindustrie mit enormen finanziellen Verlusten einhergehen.

Zeigt die Studie positive Ergebnisse, besteht dennoch Hoffnung für die Pharmaindustrie: Denn können weder Pflanze noch Wirkstoff kommerziell angebaut werden, hat sie die Chance aus der überaus knappen Ressource Maximalgewinne zu erzielen. Nebenbei wird die Pharmabranche natürlich auch weiterhin herkömmliche Chemotherapie-Pharmazeutika bestmöglich vermarkten, so dass am Ende nicht zu finanziellen Verlusten kommt, sondern eine zusätzliche Möglichkeit zur Generierung beträchtlicher Gewinne entsteht.

ommh
25.02.2018

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3 Kommentare

  1. Die Pharmazie wird schon rechtzeitig dafür sorgen das dieses Mittel, natürlich nur wenn es wirklich wirkt, entweder gar nicht weiter erforscht wird oder rechtzeitig untergeht, wenn es sein muss auch dann mit Falschmeldungen. wie immer . Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

  2. Der Bericht ist fast 1 zu 1 geklaut.
    Und zwar wurde das alles 2014 berichtet.
    Also hat sich in der Zeit einfach nichts getan und man verrucht hier nur mit der Hoffnung betroffener Menschen zu spielen.
    Ekelhaft!!!

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