So heilen die Aborigines – Heilungsgeheimnisse eines magischen Kontinents

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heilkraeuter-aborigines-desert-bush-tuckeHeilungsgeheimnisse eines magischen Kontinents
So heilen die Aborigines

von Dr. med Ingfried Hobert

Zu den ältesten und bekanntesten Heilmitteln der Aborigines gehören die Teebaumöle. Doch es gibt noch mehr zu entdecken. Die Heilkraft verschiedener australischer Buschpflanzen und deren Blütenwasser wird von den Aborigines seit vielen Generationen erfolgreich angewendet.
Durch ein neuartiges Verfahren werden die Essenzen der Blüten jetzt so geerntet, dass die Pflanzen nicht beschädigt werden, Dieser lebensrichtige Umgang mit den Pflanzen macht sich auch in der Wirkung der Blütenessenzen positiv bemerkbar.

Von den australischen Aborigines können wir viel lernen.

Seit Jahrtausenden leben Sie in absoluter Harmonie mit der Natur. Ihre Heilmethoden verdienen in einigen Punkten unsere Aufmerksamkeit. Zwischen den Aborigines und der Natur mit ihren vielfältigen Bewohnern herrscht seit jeher eine tiefe emotionale Verbindung. Es ist ein dichtes Netzwerk gegenseitiger Abhängigkeit und gegenseitigen Verständnisses.

Die Aborigines haben sich eine intuitive Wachheit und Klarheit erhalten, die ihnen in den harten Bedingungen des Outbacks ein Überleben ermöglicht. Ihre Ernährungsweise und ihre besonderen Heilmethoden spiegeln ein besonderes Wissen um die Vorgänge in der Natur wieder.

Vieles davon ist uns, die wir die Natur nur noch punktuell aufsuchen, verloren gegangen.

Da sind zunächst Heilverfahren, die uns sonderbar erscheinen und mehr interessant als für uns umsetzbar sind.

Zerriebene Kakalaken zur Behandlung von Schlangenbissen, ein Brei aus Buschameisen um Schleim und Husten zu lösen, zerklopfte Mottenlarven bei tiefen Wunden, Emuöl bei Knochenverletzungen, Spinnennetze als oberflächliche Wundauflage sind nur einige Beispiele, wie sich die Aborigines aus der Schatzkiste der Natur bedienen.

Aber auch vor der Brut einheimischer Bienenstöcke wird nicht halt bemacht. Bei Durchfall wird sie so, wie sie ist, gegessen. Sind Termitenhügel in der Nähe, so wird deren Lehm jedoch vorgezogen. Sehr gerne werden gegen Durchfall auch Ameisennester gegessen. Diese werden so lange über dem Feuer erhitzt, bis sie schwarz sind. Dann werden sie zu Pulver zermahlen und mit etwas Wasser eingenommen.
Gegen Erkältungen z.B. wurden Innereien von Hasen über Eukalyptusholz gebacken und gegessen.

Zu den ältesten und zugleich bekanntesten Heilmitteln der Aborigines gehören jedoch die berühmten Teebaumöle.

Ihre enormen Heilwirkungen sind unumstritten, sodaß sie heute weltweit bei den verschiedensten Krankheiten mit großem Erfolg angewendet werden.

Unter diesen sogenannten Myrtaceengewächsen erweisen sich vor allem Öle von fünf verschiedenen Teebaumarten als besonders potent. Es sind dies Cajeput, Manuka, Kanuka, Niaouli und Tea Tree. Es sind insbesondere die antiviralen, antimykotischen und antibakteriellen Eigenschaften, die diese Öle auszeichnen. Dazu wurden jedoch auch hautregenerierende, zellreparierende, entzündungshemmende und immunstärkende Wirkungen wissenschaftlich nachgewiesen.

Auch schmerz-und krampflösende Wirkungen konnten festgestellt werden. Ich selbst arbeite mit einer besonderen Mischung dieser Öle, die ich mit großem Erfolg vor allem bei akuten und chronischen schmerzhaften Muskelschmerzen, unklaren Nervenschmerzen (auch Carpaltunnelsyndrom), bei Sehnenscheidenentzündungen, Tennisellbogen, bei Arthrose und Gelenkerkrankungen sowie bei diversen Hautkrankheiten einsetze.(Bestellung der Ölmischung möglich – s.unten)

Dann gibt es Heilrituale wie z.B. das reinigende Qualmfeuer zum Vertreiben des Krankheitsgeistes.

Unter einem 2 m hohen Holzgestell auf dem der Kranke liegt, wird ein »feuchtes« Qualmfeuer errichtet. Das Räuchern kranker Personen ist eine besondere Form einer ganzheitlichen Reinigungszeremonie, bei der nur spirituell bedeutsame Pflanzen für das Feuer verwendet werden.

Dann aber gibt es schamanische Rituale wie die bekannte Schwitzhütten- oder die Geisthüttenzeremonie, Trommel Trance Tänze, Visionssuche in Kontemplation und Askese, Kraftplatzmeditationen und dann natürlich die »schamanische Reise« begleitet von dem anvertrauten Medizinmann.

All dieses Verfahren sind spannend und helfen uns aus der Welt des »Denkens« für Augenblicke zu entfliehen und einzutauchen in tiefere Sphären unserer Seele.
Das Hier und Jetzt intensiver zu erleben, intuitiv klarer Dinge zu sehen so wie sie wirklich sind, ein Gespür für unsere verborgenen Potentiale und Talente zu entwickeln, mehr Selbstbewusstheit und Selbstliebe zu empfinden, kurz einfach einen neuen Gedanken, eine neue Idee zu »finden« – all dies lässt sich durch diese genannten Rituale in wundervoller Weise erfahren und üben.

Aber es gibt noch ein weiteres handfesteres Geschenk der Aborigines bzw. dieses magischen australischen Kontinents.

Es ist nicht mehr und nicht weniger als der Spirit dieses Landes, der sich in den potentesten der dort wachsenden Heilpflanzen zeigt.
Die Heilkraft verschiedener australischer Buschpflanzen und deren Blütenwasser wird bei den Aborigines seit vielen Generationen effektiv genutzt. Wild wachsende australische Heilpflanzen unterscheiden sich von Pflanzen anderer Erdteile in besonderer Weise durch ihre hohe Potenz und Widerstandkraft. Diese ist auf die außergewöhnlichen Wachstumsbedingungen unter extremen Umständen zurückzuführen.

Saubere unverpestete Luft und reines Regen-und Grundwasser liefern überdies optimale Wachstumsvorausetzungen. Dazu kommt ein starker Konkurrenzkampf der Pflanzen untereinander. Jede einzelne Pflanze findet dort Ihren Platz wo sie sich gegen alle Konkurrenten durchsetzen konnte.

An diesem Platz beginnt sie nun ihr ganzes Potential in kaum zu ermessender Schönheit und Perfektion zu entfalten. Heilpflanzen des Outbacks gedeihen bei äußerster Trockenheit, ertragen salzige Meereswinde oder blühen in sumpfigen Flussniederungen. Sie verfügen über eine dem australischen Kontinent eigene einmalige Heilenergie, die uns mit der Magie dieses Kontinents verbindet. Dies führt zu Gesundheit durch ein neues Gefühl von natürlicher Leichtigkeit. Die Heilkräfte der australischen Natur sind nicht nur in der Lage, unsere natürlichen Selbstheilungskräfte zu stärken, sie fördern auch unsere intuitive Klarheit und eröffnen uns damit Raum für neue Perspektiven und Ideen.

Die Geschichte der Blütenessenzen und ihre Gewinnung

Die Aborigines erkannten schon vor Tausenden von Jahren die vitalisierende Kraft von Blütenwasser. Das »Ablecken« von Morgentau auf Blüten intuitiv ausgewählter Heilpflanzen war eine gebräuchliche Methode ebenso wie das Übergießen der Blüten mit Wasser, welches anschließend getrunken wurde.

Blütenessenzen verkörpern für die Aborigines nicht nur die Heilenergie des Pflanzenreichs, sondern tragen auch die Kraft der Naturelemente in sich.
Bislang wurden in Europa Blütenessenzen nach der Methode von Bach gewonnen, indem der Pflanze bestes Stück, nämlich die Blüten, abgeschnitten und in Wasser gelegt wurden. Verwendet wurden Kulturpflanzen, die speziell in Nordeuropa gezüchtet (und gepflegt) wurden.

Mit der neu entdeckten Stepanovs-Methode wird die Essenz von der »lebenden« australischen Wildpflanze »geerntet«, ohne diese in irgendeiner Weise zu verletzen oder sie in ihrem Wachstum zu stören. Dieser friedliche und liebevolle Umgang und die damit verbundene Form der Achtung vor der Schönheit der Pflanze hat einen positiven Einfluss auf die Blütenessenz. Es stärkt die Kraft und die Heilwirkung der Blütenessenz und macht sie so zu einem Heilmittel wie kaum ein anderes zu unserer Zeit auf dieser Welt.
Die Einnahme der homöopathischen Essenzen löst Blockaden und gibt Klarheit, den eigenen Weg zu finden und das eigene Potential zur vollen Entfaltung zu bringen.

Das intuitive Auswählen der benötigten Essenz hat sich in der Praxis erstaunlicherweise als die sicherste und erfolgreichste Methode durchgesetzt.
Die Verwendung der intuitiv ausgewählten Blütenessenzen ist nicht nur bei Erwachsenen sondern auch bei Kindern eine der sanftesten und liebevollsten Maßnahme, wenn es darum geht, z.B. einem Kind zu innerer Ruhe und Stärke in schweren Entwicklungsphasen zu verhelfen.

Hier einige Beispiele von Buschblüten (Love-Remedies) die sich bei meiner täglichen Arbeit besonders bewährt haben:

Wild Rose: Gefühl, vom höheren Selbst und der Intuition getrennt zu sein, Unsicherheit und geringe Selbstachtung, negative Zukunftserwartung, keine klaren Ziele und Ideen
Coral Tree: Immer beschäftigt und schnell erschöpft, unsicher, nach Bestätigung suchend, äußerlich starkes Auftreten, innerlich ohne Selbstvertrauen, Träumer, sexuelle Verwirrtheit, Neigung andere zu dominieren
Illawara Flame Tree: Unvermögen, die verborgenen Fähigkeiten und Talente zu leben, Angst vor Zurückweisung, negative Grundstimmung, die gut nach außen überspielt wird, negative Denkmuster, wenig Eigenständigkeit beim Treffen von Entscheidungen, Scheu vor Verantwortung.

20.11.2020
Dr. med Ingfried Hobert
Arzt für Allgemeinmedizin-Naturheilverfahren-Umweltmedizin
Praxis: www.drhobert.de  //  Seminare: www.ethnomed.de  //  Infos zu Rezepturen: www.medicalparc.de 
Email: praxis@drhobert.de

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Buschblüten: www.love-remedies.de und www.amrita.de
Bücher von Dr. Hobert:
Heilungsgeheimnisse der Aborigines (Erd Verlag)
Essenzen der Liebe – Heilung mit der Kraft australischer Wildblütenessenzen (Hans Nietsch Verlag, Freiburg)
Die Ethno Health Apotheke, Vianova Verlag

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