Verborgene Potentiale der Hochsensibilität

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schneegloeckchen Verborgene Potentiale der Hochsensibilität – „All das Ungelebte“

Kurz vor der Gründung von Aurum Cordis, Kompetenzzentrum für Hochsensibilität, wurde mir ein Geschenk zu teil, das ich mit vielen anderen hochsensiblen Menschen teile: ich durfte die Erfahrung eines Gipfelerlebnisses machen.

Während einer medizinischen Intervention geriet ich in eine Krise. Der sehr intuitiv arbeitende Arzt reagierte darauf, in dem er mir seine Hand auf das Herzchakra legte. Während ich noch zitternd auf der Behandlungsliege lag, ertönte in mir ein Satz, mit dessen Essenz ich ich noch viele Monate und Jahre, bis heute, immer wieder gearbeitet habe:

All das Ungelebte“. Ich verließ die Arztpraxis mit der wichtigsten Botschaft für mein künftiges Leben. Etwas hatte sich in nur wenigen Sekunden für immer verändert.

„All das Ungelebte“ – manche Menschen,

die heute für Coaching oder Beratung ins Aurum Cordis kommen, beschreiben es noch viel drastischer: Sie haben das Gefühl „ver-rückt“ worden zu sein. Ver-rückt und in ein wahres Dilemma gestürzt, weil sie sich verrücken ließen in eine Wahrnehmungswelt, die nicht ihrer inneren Wahrheit entspricht. Und doch folgen sie ihr, weil sie Zugehörigkeit zu einem System verspricht, das zwar materielles Auskommen zu sichern scheint, aber täglichen Selbstverrat fordert.

Doch dieses kräftezehrende Spiel geht irgendwann zu Ende,

wenn es nicht mehr gelingt, das eigene Selbst mit aller Macht einzusperren und in den Bereich des „Ungelebten“ zu verdrängen.

Das Selbst eines hochsensiblen Menschen meldet sich stets unüberhörbar zu Wort – ob wir es wollen oder nicht. Es ist eine brodelnde Kraft, die befreit werden möchte. Stellt man sich ihr entgegen, wirkt sie ebenso zerstörerisch wie sie auf der anderen Seite zu einem erfüllten und glücklichen Leben beitragen kann.

Hochsensible Menschen müssen in der Regel beide Pole ausloten, um ihre Balance zu finden. Sie müssen erkennen, dass ihnen nicht möglich ist, was anderen scheinbar so leicht gelingt – einfach nicht hinhören, einfach weiter machen wie bisher. Der Preis für diesen Versuch ist hoch.

Am Stresspol ihres Aufgespanntseins in der Welt angekommen,

beschreiben Begriffe wie Burnout, Depression und eine Vielzahl psychosomatischer Erscheinungen die tiefe Not eines hochsensiblen Menschen, der der Angst vor Ablehnung und der Stimme des Egos über lange Zeit wider besseren Wissens mehr vertraut hat als seiner eigenen inneren Stimme.

Diese Richtung zu verlassen und den Aufbruch ins Ungewisse zu wagen in dem gleichzeitigen zweifelsfreien Wissen, dass es dafür keine Alternative gibt, braucht viel Mut.

Und dennoch – Hochsensible haben längst an Bord, was sie zum Umgang mit einer solchen Situation brauchen.

Es ist ihnen oft nur nicht bewusst.

Wieder meldet sich die Stimme des Selbst zu Wort, die sie auch in scheinbar ausweglosen Situationen immer wieder aufstehen lässt. Dann, wenn andere nicht mehr aus noch ein wüssten, zeigt sich, was hochsensiblen Menschen oft nicht zugesprochen wird: eine ausgesprochene Kompetenz für Krisenmanagement.

Ihr Ursprung liegt in der Fähigkeit zu Gefühlen tiefster stimmiger Verbundenheit, die Hochsensible gerade über ihre starke ästhetische Wahrnehmung kennen lernen. Diese Gefühle wirken wie ein innerer Kompass, der den Hochsensiblen nicht ruhen lässt.

Das innere Wissen darum, dass es im Leben einen Platz und eine Aufgabe geben muss,

in deren Erfüllung sie sowohl der Verbesserung einer über sie selbst hinausweisenden Situation dienen, als auch tiefen Sinn erfahren werden, lässt hochsensible Menschen zu spirituell suchenden Menschen werden.

Oft ist diese Suche von zahlreichen Therapien, „Selbsterfahrungsrunden“ und einer Reihe von Ausbildungen begleitet. Alles ist nützlich, alles erscheint sinnvoll – nur der Durchbruch bleibt aus. Das Eigentliche, das Ankommen bei sich selbst in der eigenen Tiefe, Vernetzung und Komplexität, im eigenen Herzenskontakt, geschieht immer noch nicht.

Das „Ver-rückte“ durfte sich noch nicht wieder vollständig integrieren und an seinen Platz zurückkehren. Es bleibt ungelebt. Damit kann auch das vollständige Bild noch nicht entstehen. Es ist wie ein Nebel, der den Spiegel noch immer verhüllt – und damit auch den Schritt in die eigene Sichtbarkeit verhindert.

Aurum Cordis ist ein Ort, an dem Klärung möglich ist.

Coaching, Beratung, Seminare, Aus-und Weiterbildungen sind darauf ausgerichtet, die hochsensible Wahrnehmung so zu kultivieren, dass die Schritte zu sich selbst endlich vollzogen werden können und aus dieser Kraft neues äußeres Handeln entstehen kann.

Hier gibt es nach langer Suche sowohl ein Ankommen wie auch den sicheren Raum für Umorientierung und Neubewertung von Erlebtem.

Hier kann die eigene hochsensible Geschichte neu geschrieben werden – von hoher Bedürftigkeit zu der Fähigkeit, auch andere hochsensible Menschen auf dem Weg zu sich selbst und ihren zentralen Kompetenzen zu begleiten. Hier darf das ungelebte Potential sich endlich entfalten und vom Einzelnen in die Gesellschaft ausstrahlen.
Fotoquelle: AdobeStock_199401810 Schneegloeckchen

17.03.2020
Jutta Böttcher
Autorin, Gründerin des deutschlandweit ersten Kompetenzzentrums für Hochsensibilität Aurum Cordis
www.aurum-cordis.de

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