Selbstheilung - Übungen

Lobe das Jetzt, Vertraue dir selbst, und Erwarte das Beste!

say-yes-to-the-liveLobe das Jetzt

Alles findet JETZT statt. Nicht gestern, nicht morgen, sondern jetzt gerade, in diesem Augenblick. 

Der Frühling ist da, draußen sehe ich unseren Kirschbaum in voller Blüte stehen, viele unserer Blumen trauen sich schon raus, und auf der Wiese steht der Löwenzahn in sattem Gelb. Es ist immer wieder ein Wunder, finde ich. Plötzlich regt sich Leben, und im Handumdrehen pulsiert es, blüht es, summt es, schwirrt es.

Uns geht’s da nicht anders. Die Lebensgeister (im wahrsten Sinn des Wortes) rühren sich, und wie  unsere Geschwister draußen durchfließt uns neue Energie. Vor allem in den vielen Gesprächen und Sitzungen mit „meinen“ Paaren merke ich, wie viel Kraft vor allem zu dieser Jahreszeit unsere Welt durchfließt, und wie viel ich davon bewusst einsetzen kann, um Menschen zu helfen, auf ihrem Weg weiterzukommen.

Und als Menschen haben sie – haben wir alle – die gleichen Probleme. Wir stecken an den gleichen Punkten im Weg fest. Wir teilen dieselben ängstlichen Gedanken. Typisch menschlich halt. Aber, und das finde ich wunderschön, wir wissen auch, wie wir damit umgehen können, in uns selbst und in anderen.

Wie bringt man Dinge wieder auf den Weg? Mit Ego klappt das ganz gut. Aber viel besser geht es mit, Sie werden es erahnt haben, Liebe. Jeder Akt der Hilfe ist ein Akt der Hilfe für uns selbst. Und Liebe ist eines der wenigen Dinge auf unserer Erde, die noch viel größer wird, wenn wir sie teilen.

„Ich bin liebendes Bewusstsein“, ist eines der Mantras, dass ich von meinem wunderbaren Lehrer Baba Ram, gelernt habe. Liebendes Bewusstsein nimmt alles wahr und liebt es – oder genauer: versucht, es zu lieben, wie es uns eben gerade möglich ist.

Ein einfacher Merksatz hilft uns dabei, im Augenblick zu bleiben:

„Lobe das Jetzt, Vertraue dir selbst, und Erwarte das Beste!“

Schauen wir uns den ersten Teilsatz an: „Lobe das Jetzt!“

Ganz nüchtern betrachtet, bleibt uns sowieso nichts anderes übrig, wenn wir ein ruhiges, zufriedenes Leben führen wollen.
Klar, wir können uns aufregen und aufbäumen und schimpfen und poltern und wüten, dass die Welt so ist wie sie ist. Aber ändern wir das nichts. Doch, eins schon: Wir regen uns nur immer mehr auf. Es passiert ganz leicht, dass wir so damit beschäftigt sind, uns zu beschweren, dass wir nicht mehr mitbekommen, was wirklich gerade passiert. Wenn wir uns beschweren, leben wir in der Vergangenheit, aber nicht mehr im Hier und Jetzt. Das wird uns immer wieder passieren, wir sind alle Menschen. Aber wir können unsere Aufmerksamkeit darauf lenken und unseren Aufenthalt im Jetzt verlängern.

Jetzt bringen wir die zweite Komponente ins Spiel: Wir nehmen das Leben nicht nur so an, wie es ist, sondern wir loben es. Damit folgen wir den ältesten spirituellen Regeln, die es gibt. Worauf wir uns konzentrieren, das wird mehr in unserem Leben. Wenn wir uns beschweren, wird es immer mehr Dinge in unserem Leben geben, über die wir uns beschweren können. JETZT nutzen wir dieses universelle Gesetz aus und verwenden es zu unseren Gunsten: Wenn wir das loben, was gerade passiert, wird es ganz automatisch mehr Gelegenheiten in unserem Leben geben, die lobens- und preisenswert sind.

Eng damit hängt die Dankbarkeit zusammen, neumodisch „Gratitude“ genannt. Wir sind dankbar für alles, was passiert.

Unser nächster Schritt: Wir erwarten Gutes. Wir erwarten einfach, dass Gutes passiert. Dabei verzichten wir darauf, das zu definieren („Ich erwarte, dass am …. um …. Uhr folgendes Gutes passiert: …“). Wir erwarten, ganz breit und schwammig, Gutes. Und weil wir unsere Energie in diese Erwartung schicken, wird Gutes passieren. Plötzlich sehen wir, wie viele guten Dinge und Ereignisse in unserem Leben wirken. Wir werden uns erst bewusst, wie groß der Segen in unserem Leben wirklich ist.
Wir vergessen oft vor lauter Alltag diese Dinge sehr leicht, oder wir übersehen sie.

Diese Auswahlmöglichkeit zwischen düsteren Gedanken und sonnigen Gedanken haben wir immer, zu jeder Zeit, jede Sekunde, an jedem Ort. Deshalb: Fangen wir jetzt damit an. Jetzt. Seien wir jetzt dankbar. Erwarten wir jetzt das Beste. Loben wir jetzt das, was ist.

Und jetzt denken wir noch einen Schritt weiter:
Wir wissen, dass wir uns besser fühlen, wenn wir jemandem mit einem sonnigen Gemüt begegnen.
Wenn jemand fröhlich ist, ist das ansteckend.

Stellen wir uns vor, wie viel Gutes wir in die Welt tragen, wenn wir die Sonne in uns strahlen lassen.
Stellen wir uns vor, wie ansteckend unser Lachen für andere Lebewesen ist.

Ich wünsche Ihnen allen ein sonniges, fröhliches und gesegnetes Wochenende!
Viele herzliche Grüße aus dem sonnenumstrahlten Niederbayern! 

02.05.2018
Norbert Matausch

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