Moderne Naturwissenschaft und die Elementelehre des Altertums

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Moderne Naturwissenschaft und die Elementelehre des Altertums-Elementelehre-Altertum-workplaceModerne Naturwissenschaft und die Elementelehre des Altertums

Eine völlig neuartige Analyse der Materie, die auf der Elementelehre des Altertums beruht. Moderne Naturwissenschaft und die Elementelehre des Altertums.
In den vedischen Schriften finden sich genaue Erläuterungen der fünf Elemente Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Das moderne Verständnis der klassischen Elemente beruht auf einer falschen Identifizierung mit kontingenten Einzelphänomenen.

Der Naturwissenschaftler Wolfgang Wiedergut kombiniert moderne Erkenntnisse der Semiotik, Informatik, Clusterforschung und Quantenmechanik mit der komplexen vedischen Konzeption.

Schlägt man heute ein Lehrbuch der Chemie1 auf,

findet man nicht selten einen historischen Verweis auf das allbekannte 4-Elementesystem (Erde, Wasser, Feuer, Luft) des Altertums als vermeintlich rudimentäres und primitives Ausgangsschema für moderne chemische Strukturen, wie sie beispielsweise durch das Periodensystem der Elemente von Mendelejew3 und Meyer dargestellt werden.

Dass ein solcher Vergleich höchst bedenklich und zudem eine fatale Fehleinschätzung ist, soll uns eine eingehendere Analyse über den Ursprung und Inhalt dieser Altertumslehre zeigen.

Das bis ins Mittelalter, insbesondere von Alchimisten,

benutzte System der 4 Elemente geht zunächst einmal auf den Griechen Empedokles4 zurück und kam so indirekt durch Überlieferung an die Römer nach Europa.
Als es 1779 dem Chemiker A.L.Lavoisier gelang die chemische Substanz “Wasser” (H2O) zu spalten und das Element Wasserstoff zu isolieren, schlug er dafür den griechischen Namen “Γεννήτρια νερού“ zu deutsch “Wasserbildner” vor.

Damit schien das Element “Wasser”, das nunmehr in seine Bestandteile zerlegbar war, nicht mehr zu den wirklichen Elementarsubstanzen zu gehören.

Doch diese Einschätzung war ein folgenschwerer Irrtum,

denn das von den Lateinern für die 4 Grundelemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft) verwendete Wort “Elementum” ging auf die beiden altgriechischen Worte “Προέλευση, αρχή, αρχή, στοιχείο“ (Ursprung, Urbeginn, Prinzip, Element) bzw. “Προέλευση, αρχή, αρχή, στοιχείο“ (Buchstabe, Grundform, Elementarprinzip) zurück, und bezog sich offensichtlich auf etwas viel Grundsätzlicheres.

Das von den griechischen Naturphilosophen synoptisch erlebte System elementarer Natur-Qualitäten, man könnte auch sagen Raumerfüllungssignaturen, Weltgestaltungsprinzipien oder moderner Aggregatzuständen, war offensichtlich mit den jeweiligen Erscheinungsaspekten und Sonderformen jener Ur-qualitäten verwechselt worden.

Das in der Stoffeswelt zeitlich-räumlich in Erscheinung tretende Flüssigkeitsprinzip “Wasser” ist selbstverständlich nicht mit der als Eis, Wasser oder Wasserdampf auftretenden Natursubstanz H2O identisch, die Lavoisier in die chemischen Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu zerlegen vermochte.

Er hat es schlichtweg damit verwechselt,

sonst hätte er H2O-Eis der antiken Elementarsignatur “Erde” und nur das flüssige H2O dem wässrigen-fließbeweglichen Element “Wasser” zugeordnet.

Dabei waren die Griechen längst nicht die Ersten in der Entwicklung einer ganzheitlichen Natursicht, und so ist es nicht verwunderlich, viel umfangreichere Beschreibungen elementarer Naturaggregatszustände in der um Jahrtausende älteren, vedischen Sanskritliteratur zu finden.

Bei näherer Betrachtung solcher Texte fallen noch eine ganze Reihe anderer augenscheinlicher Diskrepanzen auf, die verzeihlicherweise von fehlerhaften und falschen Übermittlungen in den überaus langen Überlieferungsketten herrühren.

In einem im Original erhaltenen Sanskrittext5 heißt es dazu:

arthasrayatvam sabdasya
drastur lingatvam eva ca
tan-matratvam ca nabhaso
laksanam kavayo viduh

Menschen, die gelehrt sind und wahres Wissen haben, definieren Klang als das, was die Vorstellung von einem Gegenstand überträgt, was die Gegenwart eines von uns aus gesehenen Sprechers andeutet, und was die feinstoffliche Form des Äthers darstellt.

bhutanam chidra-datrtvam
bahir antaram eva ca
pranendriyatma-dhisnyatvam

nabhaso vrtti-laksanam

Die Tätitgkeiten und charakteristischen Merkmale des ätherischen Elementes können beobachtet werden als die Bereitstellung des Raumes, den die äußeren und inneren Existenzen aller Lebewesen einnehmen, nämlich das Tätigkeitsfeld der Lebensluft, der Sinne und des Geistes.

Zunächst einmal wird deutlich,

dass diese Beschreibung gar keinen Bezug zu den von den Griechen verwendeten 4 Ur-aggregaten “Erde, Wasser, Feuer, Luft” nimmt, sondern mit einem ganz anderen Element, nämlich dem Klang, als Form des Äthers beginnt.

Fußte die Elementelehre der vedischen Kultur noch grundsätzlich auf 5 Elementen, war sie bei den Griechen schon längst zu einer 4 Elementelehre degeneriert, die in der Folge noch zu einer Vielzahl von Verwirrungen führen sollte.

Insbesondere das Verschwinden der ursprünglichen Bedeutung des Klangelementes als “Raum für Begriffsbedeutung und inhaltliche Begriffsbeziehungen”, wie sie etwa durch die Semantik6 und Syntaktik7 höher entwickelter Sprachen festgelegt ist, brachte eine dramatische Einschränkung des Klangbegriffes auf rein musikalische, harmonikale Beziehungsstrukturen, an deren Entwicklung maßgeblich der Grieche Pythagoras beteiligt war.

Während Pythagoras8 mit seinem Monocordix9 als Grundlage für die harmonikale Struktur und den “Bau der Welten” noch die Brücke zur alten Bedeutung des Äthers (Klangs10) zu schlagen vermochte, interpretierte man später Klang nur noch als rein physikalisches Schwingungsphänomen.

Damit war der Weg frei für ein rein mechanistisches Weltbild,

das seine Brücken zu feineren Dimensionen des Daseins abbrach und die Tür zu den geistigen Welten hinter sich abrupt zuschlug.

Nur in esoterischen Kreisen hielt sich der Sanskritbegriff “Akasha” = Äther hartnäckig und wurde allmählich zum stellvertretenden Raum für die Niederschrift und Aufzeichnung aller karmischen Aktionen und Reaktionen, die in der Folge als Akasha-Chronik bekannt wurde.

Wahrscheinlich war es der kausal-zeitliche Zusammenhang in der Entwicklung der einzelnen Ur-elemente, der offenbar zuerst verlorenging und den Grundstein für weitere Fehlspekulationen legte, denn erst das Studium und die Integration der Zeit in die Betrachtungen der phänomenalen Welt eröffnet uns ein tieferes Verständnis ihrer Zusammenhänge.

In dem bereits zitierten Sanskrittext wird diese Entwicklung weiter beschrieben.

nabhasah sabda-tanmatrat
kala-gatya vikuvatah
sparso bhavat tato vayus
tvak sparsasya ca sangrahah

“Aus dem ätherischen Dasein, das aus Klang hervorgeht, findet unter dem Einfluß der Zeit die nächste Umwandlung statt, und so werden das feinstoffliche Element Berührung und darauf die Luft und der Tastsinn vorherrschend.”

mrdutvam kathinatvam ca
saitvyam usnatvam eva ca
etat sparsasya sparsatvam
tan-matratvam nabhasvatah

“Weichheit und Härte sowie Kälte und Hitze sind die unterschiedlichen Attribute der Berührung, die als feinstoffliche Form der Luft charakterisiert werden.”

calanam vyuhanam praptir
netrtvam dravya-sabdayoh
sarvendriyanam atmanam
vayoh karmabhilaksman

“Das Wirken der Luft zeigt sich an Bewegung, Vermischung, der Möglichkeit, sich den Gegenständen des Klanges und anderer Sinneswahrnehmung zu nähern und der Sorge dafür, daß alle Sinne richtig funktionieren.”

Auch wenn die kausale Beziehung zwischen “Äther” und “Luft

gedanklich nicht so ohne weiteres nachvollziehbar ist, weil sie mit einer zeitlichen Auflösung von Informationsstrukturen und deren Beziehungsschemata zu tun hat, (was uns teilweise die moderne Informatik11 mit ihren unterschiedlichen Ebenen von Programmiersprachen vor Augen führt) ist der kausale Zusammenhang auch anderweitig von emminenter Bedeutung, zieht er sich doch wie ein roter Faden durch die Entstehung aller weiteren Zustandsformen, wie “Feuer, Wasser, Erde”.

Doch wenden wir unser Augenmerk zunächst auf die Eigenschaften des gasigen Aggregates, bevor wir uns näher mit den zeitlichen Beziehungen der Elemente befassen.

Augenfällig im vorangegangenen Text ist die Charakterisierung der “Luft” durch die Qualität der “Berührung”.

Hinter diesem Begriff verbirgt sich nämlich weit mehr als eine oberflächliche Betrachtung zunächst eröffnet. Während das 20. Jahrhundert die 3 Ur-aggregate ”Erde, Wasser, Luft” fälschlicherweise mit Erde, Wasser und Luft gleichsetzte, handelt es sich in Wirklichkeit beim Begriff “Luft” um die Darstellung der Physis auf Ebene diskreter12 Vibrationen.13

In der Tat spielt erst seit relativ kurzer Zeit die diskrete Energieübertragung durch die Entwicklung der Quantenphysik Erwin Schrödingers14 wieder eine entscheidende Rolle in der Naturwissenschaft und wurde mittlerweile sogar zur säulentragenden Basis der gesamten modernen Physik, Chemie und Computertechnologie, ohne die diese Disziplinen ganz und gar undenkbar wären.

Dabei gehen die Beschreibungen des Impuls/Expulsprinzips,

als innere Qualität des gasigen Aggregates im Sanskrit noch einige bedeutende Schritte über den Stand der modernen Physik hinaus, indem sie den diskreten Quantenzustand nämlich nicht nur auf atomare Ebenen beschränken, sondern konsequenterweise gleich ganz universell für Mikro- und Makrokosmos anwenden.

Erst modernste Untersuchungen im Bereich der Clusterforschung15 scheinen zumindest von Seiten der Chemie potentiell in der Lage zu sein, das Bild wieder in den richtigen Rahmen zu rücken. Dabei würde uns ein genaueres Studium bewegter Flüssigkeiten16 und der Morphologie biologischer Formen ganz natürlich zum uneingeschränkten Quantenbegriff führen, der mit der Qualität “Berührung” des antiken Elementes “Luft” identisch ist.

Dass mittelalterliche Vorstellungen diesem alten/neuen Begriff nicht wirklich gerecht werden konnten,

ist angesicht seiner Komplexität durchaus verständlich.

Wenn weiter aus dem Text folgt, dass neben Dichte (Weichheit/Härte) auch der relative Bewegungsbegriff (Hitze/Kälte) in gewisser Weise dem Ur-Element “Luft” entspricht, darf es nicht verwundern, dass die Verwirrung schließlich komplett ist, glaubte man bisher doch, nur “Feuer” sei Ausdruck für Temperatur.

Es ist ganz offensichtlich, dass die antike Beschreibung von “Luft” total verkannt wurde und etwas völlig anderes ausdrückt, als was zeitgenössische Lehrmeinungen zu suggerieren versuchen.

In der Tat scheinen wir selbst angesicht der Errungenschaften modernster Technik erst ganz am Beginn eines komplexeren Vibrationsverständnisses zu stehen, das uns hoffentlich zu einer Renaissance und einem Neuverständnis und damit zu einer Neubewertung der alten Kulturen führen wirdxvii.

Die zeitliche Betrachtung und Modifikation des gasigen Elementes “Luft

führt uns schließlich zum plasmatischen Aggregat “Feuer” und wird in den nächsten Versen folgendermaßen beschrieben.

vayos ca sparsa-tanmatrad
rupam daiveritad abhut
samutthitam tatas tejas
caksu rupopalambhanam

“Durch Wechselwirkungen der Luft und des Tastsinns bekommt man je nach seinem Schicksal verschiedene Formen. Durch die Evolution solcher Formen ensteht Feuer, und das Auge sieht verschiedene Formen in Farbe.

dravyakrtotvam gunata
vyakti-samsthatvam eva ca
tejastvam tejasam sadhvi
rupa-matrasya vrttayah

“Meine liebe Mutter, die Merkmale von Form kann man durch Ausmaß, Eigenschaft und Individualität verstehen. Die Form von Feuer nimmt man durch sein Leuchten wahr.”

dyotanam pacanam panam
adanam hima-mardanam
tejaso vrttayas tv etah
sosanam ksut trd eva ca.

“Feuer erkennt man an seinem Licht und seiner Fähigkeit, zu kochen, zu verdauen, Kälte zu zerstören, Wasser zu verdunsten und Hunger, Durst, Essen und Trinken entstehen zu lassen.”

Interessanterweise ist die hier beschriebene,

innere Qualität des Elementes “Feuer” nicht Hitze, sondern Form. Der in der modernen Physik verwendete Begriff Plasma18 ist daher ebenso unzureichend, wie das damit einhergehende klassische Verständnis des Feuers als Wärme. Wärme ist bekanntlich eine ziemlich relative Angelegenheit.

Wenn dem Begriff “Wärme” im Zusammenhang mit dem Element “Feuer” daher eine gewisse Bedeutung zukommt, dann deswegen, weil sie hier das Prozesshafte eines sich ständig in Veränderung befindlichen Zustandes ausdrückt, während der Kern des Temperaturbegriffes vielmehr etwas mit dem prinzipiellen Vergleich relativer, innerer Geschwindigkeiten von Substanzen zu tun hat, was dem Wesen nach offensichtlich eher der “Luft” entspricht.

Tatsächlich zielt die vorliegende Beschreibung viel eher auf die im Feuer enthaltene temperaturunabhängige Geometrie von Formen ab.

Es geht hier also vielmehr um die Substanz und die Grundlage für morphologische Betrachtungen im Sinne mathematischer Geometrie. Damit sprengt das plasmatische Aggregat den Rahmen rein dynamischer Temperaturanschauung und wird zum integralen Synomym für den dreidimensional wahrnehmbaren Raum, der sich zeitlich von der “Luft” ableitet.

Dieser kausale Zusammenhang zwischen Gas (Impuls/Expuls) und Plasma (3 dimensional-geometrisch erfahrbarer Raum) ist, wie bereits erwähnt, von größter Wichtigkeit, zumal er eine zeitunabhängige, abstrakte Betrachtung geometrischen Raums a priori verbietet.

Das heute allerorts praktizierte mathemathische Arbeiten mit zeitunabhängigen, abstrakten, geometrischen Räumen und damit “Formen” mag zwar für Maschinenbau, Architektur oder andere verwandte Anwendungen sinnvoll sein, für grundsätzliche Betrachtungen der Natur aus dem Blickpunkt der Physik ist es allerdings eine fatale Sackgasse.

Es suggeriert nämlich die Vorstellung von in sich geschlossenen Körpern, die quasi zeitunabhängig in einem gedachten Raum existieren, anstatt aufzuzeigen, dass der ganze geometrische Raum nicht mehr ist als die in ihm enthaltenen Objekte, die zueinander in einem zeitlich klar definierten Abhängigkeits-und Prozeßverhältnis stehen.

So konnte es z.B. geschehen, dass die moderne Physik19

wie selbstverständlich ausschließlich mit geschlossenen Feldstrukturen20 arbeitet, obwohl es sie in der Natur gar nicht gibt. Dabei haben in den letzten beiden Jahrhunderten eine ganze Reihe von begabten Naturbeobachtern und Forschern21 auf diesen Kapitalfehler immer wieder hingewiesen.

Und nur so ist es zu erklären, warum viele zum Teil milliardenschwere Projekte im Bereich der Gravitations- und Kernfusionsforschung seit Jahrzehnten auf der Stelle treten.

Das Umdenken und die Neuorientierung

würde sie ziemlich schnell zum Einsturz bringen und zudem eine ganze Reihe an Vereinfachungen in physikalischen Gesetzmäßigkeiten mit sich bringen. Eine Maßnahme, die man fürs erste dem Prestige und der Schwerfälligkeit unseres Forschungsapparates scheinbar nicht zumuten kann oder will.

Das ist ein sehr betrüblicher Umstand, weil er so in vielerlei Hinsicht die allerorts bereits ins Paradigma geratene Naturwissenschaft am Vorgang einer Respiritualisierung massiv behindert.

rupa-matrad vikurvanat
tejaso daivata-codidat
rasa-matram abbhut tasmad
ambho jivha rasa-grahah

“Durch die Wechselwirkung von Feuer und visueller Empfindung entsteht unter höherer Führung das feinstoffliche Element Geschmack. Aus Geschmack wird Wasser erzeugt, und die Zunge, die Geschmack wahrnimmt, wird ebenfalls manifestiert.”

kasayo madhuras tiktah
katv amla iti naikadha
bhautikanam vikarena
rasa eko vibhidyate

“Obwohl ursprünglich eins, wird Geschmack durch Verbindung mit anderen Substanzen vielfältig, nämlich zusammenziehend, süß, bitter, scharf, sauer und salzig.”

kledanam pindanam trptih
prananapyananondanam
tapapanodo bhuyastvam
ambhaso vrtayas tv imah

“Die Merkmale von Wasser zeigen sich daran, daß es andere Substanzen befeuchtet, verschiedene Mischungen gerinnen läßt, Befriedigung verursacht, das Leben erhält, Dinge weichmacht, Hitze vertreibt, unaufhörlich Gewässer mit sich versorgt und erfrischt, indem es Durst stillt.”

rasa-matrad vikurvanad
ambhaso daiva-coditat
gandha-matram abhut tasmat
prthvi ghranas tu gandhagah

“Durch die Wechelswirkung von Wasser mit der Geschmackswahrnehmung entsteht unter höherer Führung das feinstoffliche Element Geruch. Darauf manifestiert sich die Erde und der Geruchsssinn, durch die wir den Duft der Erde auf unterschiedliche Weise erfahren können.”

karambha-puti-saurabhya-
santogramladibhih prthak
dravyavayava-vaisamyad
gandha eko vibhidyate

“Geruch, obwohl einer, wird zu vielen, nämlich vermischt, unangenehm, angenehm, mild, stark, sauer und so fort, je nach den Mischungsverhältnissen anderer Substanzen.”

bhavanam brahmanah sthanam
dharanam sad-visesanam
sarva-sattva-gunodbhedah
prthivi-vrtti-laksanam

“Die Merkmale der Funktion der Erde können wahrgenommen werden, wenn Formen des Höchsten Brahman modelliert werden, wenn Wohnstätten gebaut werden, wenn Wassertöpfe hergestellt werden und so fort, mit anderen Worten: Erde ist der Ort, der alle Elemente in sich birgt.”

Mit der Beschreibung des “irdischen Elementes” schließt der Zyklus

an Sanskrittexten das Kapitel “Elementelehre” schließlich ab, um sich den funktionellen Aspekten der damit in Verbindung stehenden Sinne zuzuwenden.

Obwohl eine eingehendere Betrachtung der qualitativen Eigenschaften (Geschmack und Geruch) der in der Folge aus dem Plasma entstandenen Elemente “Wasser” und “Erde” für viele Bereiche wie Medizin, Zoologie, Soziologie usw. von aufschlußreicher Bedeutung wäre, beschränken wir uns hier darauf, den für uns wichtigeren, zeitlichen Zusammenhang der Aggregate näher zu analysieren.

Es ist offensichtlich, dass sich “Wasser” und “Erde” hier zunächst eindeutig auf die verbliebenen Naturaggregate “Flüssig” und “Fest” beziehen.

Da nun das plasmatische Aggregat,

das gleichbedeutend mit geometrisch wahrnehmbare Raum ist, auch eine klare, kausale Beziehung zu seinen Folge-Elementen hat, muss es auf seiner Ebene für die Abgrenzung dieser drei Zustände auch zwingend unterschiedliche, geometrische bzw. geometrie-dynamische Entsprechungen geben.

Die nähere Analyse dieses Sachverhaltes führt uns schließlich zum dynamisch-archimedischen Prinzip22 der zwei-, bez. dreidimensionalen, offenen Einfach- und Doppelspiralbewegungen23 als Ausdruck für die Natursignaturen “Flüssig” und “Fest”. Damit wird die Spiralbewegung an sich zum Schlüssel für den Beziehungszusammenhang von plasmatischen, flüssigen und festen Zuständen.

Die daraus ableitbaren Schlußfolgerungen sind verblüffend

und eröffnen neben vielen bekannten und fundamentalen Anwendungen in der modernen Physik, wie Flaschenzüge, Hydraulik, Präzessionskreisel für die Navigation, Schiffs- und Flugzeugantriebssysteme, Kegeldüsen für die Kältetechnik usw. usw., die alle auf diesen Prinzipien fußen aber von der Wissenschaft wegen des fehlenden Überblicks nicht mit der nötigen Klarheit zugeordnet werden können, auch grundsätzlich die Beherrschung der Levitation (Antigravitation), eine neue präzise Darstellung des Periodensystems der Chemie und damit neue Möglichkeiten zur Herstellung von Substanzen mit ganz erstaunlichen Eigenschaften, weitgehende orts- und zeitunabhängige Energiegewinnung und vieles mehr.

Die im folgenden, dargestellte Neugliederung des Periodensystems der Elemente auf der Grundlage der drei Erscheinungsweisen der Natur24 soll einen kurzen Eindruck davon vermitteln. Sie wurde von uns entwickelt, um zu zeigen, dass die ursprüngliche vedische Elementelehre des Altertums selbst neuesten Erkenntissen der modernen Naturwissenschaft ohne weiteres das Wasser reichen kann, ja prinzipiell sogar weit darüber hinausgeht.

Manchmal liegt eben in der Einfachheit der Zusammenhänge oft das Wesentliche.

Wer sich in den Ästen des universellen “Baum des Wissens” verirrt hat, tut manchmal gut daran zum Stamm zurückzukehren.

Periodensystem-der-Elemente-science
Periodensystem der Elemente

Gesamtdarstellung aller 81 stabilen Elemente, samt ihrer einzelnen Entwicklungsphasen aus den Grundzuständen.

Die vorliegende Neugliederung des Periodensystems der chemischen Elemente erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die exakte Zuordnung der Elemente zu den einzelnen Codierungen ist nicht verbindlich, sondern nur vorläufig. Alle verbindlichen Gliederungen werden in folgenden Darstellungen bez. im Begleittext dargelegt und beschrieben.

Das neue Konzept des Periodensystems der Elemente

fußt auf den Erkenntnissen des deutschen Chemikers Dr. Peter Plichta, veröffentlicht in seinen Werken “Das Primzahlenkreuz I & II”.
Ohne seine tiefgreifenden Gedanken zum Thema wäre die vorliegende Arbeit nie zustande gekommen.

Ich möchte ihm an dieser Stelle daher meinen aufrichtigen Dank aussprechen.


Quellen

1. z.B. DTV-Atlas zur Chemie 1992, S.26
3. entwickelt 1870
4. Viktor Scharnowell, Mensch und Technik 23. Jahrgang 1991 Heft 1, S.43
5. z.B. Srimad-Bhagavatam, 3.Canto, Kapitel 26, Vers 33 – 46
6. Semantik – Sprachwissenschaft der begrifflichen Wortbedeutungen
7. Syntaktik – Sprachwissenschaft der grammatikalischen Zusammenhänge von Begriffen
8. Griechischer Mathematiker und Begründer der Lehre von der harmonikalen Struktur des Univerums
9. Einseitiges Instrument mit Seitenteilungen zur Darstellung der harmonikalen Struktur der Natur
10. Feinstoffliche Form des Elementes “Äther”
11. Informatik – Wissenschaftszweig moderner Computersoftware
12. Diskret – Terminus der modernen Physik, der eine nicht mehr auflösbare Übertragung von Informationen, Masse oder Energie auf binärer Ebene definiert
13. Vibrationen – gemeint sind an ideale Kugeloberflächen angenäherte longitudinale Schwingungen, die ein periodisches, stationäres Impuls-Expulsgeschehen darstellen, das mit dem Berührungsbegriff identisch ist.
14. Verleihung des Nobelpreises der Physik an Erwin Schrödinger und P.A.M.Dirac für die Entwicklung der Quantentheorie 1933
15. Clusterforschung – Ein neuer Bereich der Chemie, der sich mit der Erforschung der sogenannten Restbindungskräfte stabiler Molekülverbindungen beschäftigt
16. Theodor Schwenk “Das sensible Chaos” – strömendes Formeschaffen in Wasser und Luft, Verlag Freies Geistesleben 1962
17. Eine nähere, detailiertere Behandlung des antiken Quantenbegriffes ist an dieser Stelle aus Platzgründen nicht möglich und folgt in einer der nächsten Ausgaben.
18. Physikalisches Plasma – Ein Zustand von Materie, bei dem durch die Einwirkung extrem hoher Temperaturen eine völlige Desintegration aller Atomteilchen erzielt wird.
19. Chemie der Elemente, N.N. Greenwood, VCH Verlagsgesellschaft 1988
20. Feldlinienstrukturen in der Natur sind z.B. Magnetfeldlinien, elektrische Feldlinien, usw.
21. Auf die Arbeiten Edwin Babbits, Johannes Keplers, John Worrell Keelys, Nikola Teslas ,Viktor Schaubergers, Joseph Newmans usw. können wir aus Platzgründen erst in den Folgenummern dieses Magazines detailliert eingehen.
22. Archimedes – griechischer Mathematiker, der erkannte, daß man das Gewicht eines Körpers über das verdrängte Volumen einer Flüssigkeit bestimmen kann.
23. Das überaus wichtige Thema der differenten Spiralbewegungen kann aus Platzgründen erst in den nächsten Ausgaben näher ausgeführt werden.
24. Die drei Erscheinungsweisen der Natur beziehen sich auf eine qualitative Sicht des Universums. Sie finden auf allen Ebenen der Elemente ihre Entsprechungen und können daher auch stellvertretend für die Bewegungsphasen der 3 sichtbaren Aggregate “Fest, Flüssig und Plasmatisch” herangezogen werden.

04.04.2020
Wolfgang Wiedergut
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