Tantra Massagen Sinnlichkeit für den ganzen Körper

Tantra Massagen -Lotus-Teich-blaetter
Fotolia ©nattanan
Tantra Massagen -Lotus-Teich-blaetter
Der Lotus steht als Sinnbild für die Transformation von Sinnlichkeit in Selbsterkenntnis, Fotolia ©nattanan

Tantra Massagen aufblühende Sinnlichkeit für den ganzen Körper

Die Tantra-Massage ist eine Massageform, die Sinnlichkeit mit Spiritualität verbindet. Häufig entdecken die Massierten im Verlauf der Massage ihre Sexualität neu und entwickeln ein natürliches Verhältnis zur eigenen Lust.
Die genauen Ursprünge der tantrischen Tradition sind unbekannt, man vermutet aber, dass sie einer lange vergessenen Zeit angehören, in der Sexualität als Lebens- und Schöpfungskraft eine zentrale Rolle im Leben der Menschen gespielt hat – noch bevor sich in Indien die vedische Kultur etablierte.

Tantra als Gegenbewegung zu Askese und Yoga

Einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich geworden ist Tantra etwa ab dem 5. Jahrhundert nach Christi. Sie gilt als Gegenbewegung zum klassischen, am Ideal der Askese orientierten Yoga und definiert Sinnlichkeit als erhabenes Vehikel zur Selbsterkenntnis. Dies findet sich unter anderem in der tantrischen Bezeichnung der Genitalien als Sitz des Selbst, svādhiṣṭhāna cakra.

Die Ursprünge der Tantra-Massage

Die Tantra-Massage ist jedoch kein Tantra im klassischen Sinn. Wesentlich dafür ist das Konzept der sexuellen Vereinigung, die kein Bestandteil der Tantra-Massage ist. Da die Massage aber auf der tantrischen Philosophie basiert, bekam sie den Namen Tantra-Massage.
Die Tantra-Massage wurde Ende der 1980er Jahre wesentlich von Andreas Rothe in West-Berlin entwickelt. Inspiration dazu fand er bei byzantinischen Massageformen im Norden der Türkei. Aber auch eine Ausbildung am Medical Camp des Dalai Lama und ein Aufenthalt im Aschram des berühmten Tantrikers Bhagwan Rajnesh, der vor allem unter dem Namen Osho bekannt ist, prägten seine Tantra-Massage.

Die Verbindung von sinnlicher Energie und Bewusstsein

Andreas Rothe gestaltete die Tantra Massage zu einem ausgedehnten Verehrungsritual aus, währenddessen der gesamte Körper auf erotische Weise berührt wird. Diese sinnlichen Energien, die im Bewusstsein des Massierten reflektiert werden, schaffen die Grundlage für eine authentische tantrische Erfahrung. Deren Wesen liegt in der Verbindung von Bewusstsein und Energie – die im indischen Kontext Shiva und Shakti genannt werden und sinnbildhaft für Mann und Frau stehen.
Masseur und Massierter sind für die Dauer der Massage unbekleidet; Themen wie Menschlichkeit, Heilung, Nähe und das Gefühl, angenommen zu sein, stehen zwischen den beiden im Mittelpunkt der nonverbalen Kommunikation. Es kann passieren, dass dabei die eine- oder andere Freudenträne vergossen wird.
Nicht selten berichten die Massierten anschließend von der (Re)-Vitalisierung ihres Liebeslebens, die über den körperlichen Bereich hinaus auch die zwischenmenschliche Ebene miteinschließt. 

Wellen des Glücks durchströmen den gesamten Körper

Im Verlauf der Massage wird die Lust des Massierten zunächst sanft geweckt und über gezielte Berührungen im gesamten Körper verteilt. Über einen Zeitraum von etwa zwei Stunden entsteht ein derart gesteigertes Lustempfinden, dass sich die erotische Aufladung mitunter in intensiven, langanhalten Ganzkörperorgasmen ergießt. Ekstatische Wellen der Glückseligkeit durchströmen den Körper der Empfangenden.
Mit Klangschalen, Räucherstäbchen, duftenden Rosenblättern, feuchtwarmen Umschlägen, sanften Federn und anschmiegsamer Seide werden fast alle Sinne angesprochen und die Tantra-Massage stilvoll abgerundet.

Luna – Aufblühende Sinnlichkeit, Freude und Dankbarkeit

Eine Spezialistin für authentische Tantra-Massagen ist Luna von Sensual Being, die sich seit mehr als zehn Jahren mit östlicher Philosophie beschäftigt. In ihren Massagen vereint sie Elemente aus Akupressur, Yoga, Sound Healing, Tanz und Psychologie. Sie sagt:
„Berührt zu werden mit Sinnlichkeit und Achtsamkeit ist eine der heilsamsten Erfahrungen für Körper und Geist. Der menschliche Körper ist von Natur aus erotisch und er blüht auf, wenn er durch Praktiken wie die Tantra-Massage geehrt wird.“
Mit ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und ihrer Tätigkeit, kultiviert sie so ein Leben der Freude, Leidenschaft und Dankbarkeit. Aber es ist eben ein guter Tantra-Masseur erforderlich, um solche Glücksmomente zu erleben.

18.07.2018

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