Kunst der Aufmerksamkeit

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Kunst der Aufmerksamkeit schmetterling zenVon der Kunst der Aufmerksamkeit

Ich habe etwas sehr Wertvolles.
Und es ist mächtig.
Du hast es auch.
Wir alle haben es.

Es ist wie ein unsichtbarer Rohstoff, ein Teil der Baustoffe, aus denen unsere Welten bestehen: die innere, die äußere, die kleine, die große, meine, deine, und unser aller Welt.

Es ist die Kunst der Aufmerksamkeit.

Der bewusste Einsatz dieses Baustoffes ist, gerade anfangs, nicht immer leicht. Obwohl es grundsätzlich sehr einfach ist.
Wenn, ja wenn nicht viele laute Verlockungen am Wegesrand stehen würden.

Denn alles will Aufmerksamkeit.
Denn alles will wachsen.

Wir kennen das von allem Stofflichen, das uns umgibt. Die Pflanzen gedeihen besser und werden schöner, wenn sie Aufmerksamkeit bekommen. Kristalle erstrahlen, wenn sie gereinigt und aufgeladen werden. Ein Raum schwingt gleich höher, wenn er geputzt wird. Eine Katze schmiegt sich an dich, wenn sie deinen liebevollen Blick spürt.

Andersherum ist es ebenso, also wenn deine Aufmerksamkeit nicht bewusst von innen nach außen geht, sondern von außen „angerufen“ wird. Zum Beispiel, wenn da Geräusche in deiner Umgebung sind, die deine Aufmerksamkeit erregen, so werden sie immer lauter werden (also wachsen), je mehr du darauf ein-gehst.

So können wir zum Einen bewusst unsere Aufmerksamkeit investieren, zum Anderen achtsam sein mit dem, was um unsere Aufmerksamkeit buhlt.

Kunst der Aufmerksamkeit  – Das Feld um dich herum

Worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, beeinflusst auch das feinstoffliche Feld um dich herum, und wie es dir geht.

Mit diesem Baustoff – deiner Aufmerksamkeit – baust du dir deine eigene Welt. Du kannst dies ganz bewusst tun.
Wenn nicht, wird deine Welt für dich gebaut, und du von einem Marktschreier zum nächsten gezogen. So entstehen Felder, lichte wie dunkle, die wachsen und mächtiger werden mit der Aufmerksamkeit, die sie bekommen.

Wenn du dir immer wieder Schreckensnachrichten (ob wahr oder nicht wahr) durchliest, sie anklickst, weiter leitest, darüber sprichst, und Andere tun das auch, und so weiter….., so werden diese Konstrukte immer größer. Sie beeinflussen deine Gedanken, deine Gefühlswelt und dein Wohlergehen.

Dein Feld verändert sich und damit auch das, was und wen du in dein Leben ziehst.
Deine Welt um dich herum verändert sich, zunächst feinstofflich, dann physisch.

Und wenn das Viele so machen, kreieren sie natürlich auch zusammen (kollektiv) ein Feld und eine Welt.

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(c) Melanie Ackermann

Du entscheidest

Es gibt viele Welten parallel, und du entscheidest, in welcher du lebst.

Wenn dir etwas nicht gefällt, wenn du nicht willst, dass es größer und machtvoller wird – weder in deiner Welt, noch im Kollektivfeld – dann zeige ihm deine kalte Schulter.

Wende dich einfach ab.
Und wende dich dem zu, das du verstärken willst.
Wovon du mehr in deiner Welt sehen willst.

Ja es ist ganz einfach, und doch nicht immer leicht.
Aber wir können jeden Tag üben.

Es wird immer besser und besser gehen, und eine so wohltuende Strömung entstehen, dass du darauf pfeifst, was da am Rande steht und um deine Aufmerksamkeit buhlt.

Denn sie ist wertvoll und mächtig, drum setze sie weise ein.

13.10.2021
Melanie Ackermann


Melanie-Ackermann-Portrait-2021Melanie Ackermann

… meine Krone streckt sich in den Himmel, mein Herz öffnet sich – und erzählt.
Mein Schreiben ist etwas, …

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4 Kommentare

  1. Sehr schöner Beitrag, ein mir lange bekanntes Thema auf wunderbare Art erinnert.
    Deine Worte inspirieren mich, noch mehr darauf zu achten, meine Aufmerksamkeit auf Dinge und Situationen zu richten, welchen ich auf meinem Lebensweg auch begegnen möchte.
    Danke schön.

    • Vielen Dank lieber Mitsch. Ich finde es auch immer wieder faszinierend, aus wie vielen Richtungen wir auf etwas schauen können, das wie ein Diamant viele Facetten hat. An einem Punkt treffen sich beide, und dann können Texte entstehen, Bilder, Klänge….. 🙂

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